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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Zwischen Anziehung und Moral

The Right Kind of Wrong
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The Right Kind of Wrong erzählt die Geschichte von Zoe und Noah, die durch eine ungewöhnliche WG-Situation näher zusammenkommen. Zoe ist zu Beginn noch zurückhaltend und unsicher, entwickelt sich aber ...

The Right Kind of Wrong erzählt die Geschichte von Zoe und Noah, die durch eine ungewöhnliche WG-Situation näher zusammenkommen. Zoe ist zu Beginn noch zurückhaltend und unsicher, entwickelt sich aber im Laufe der Geschichte sehr positiv, während auch Noah nach und nach greifbarer und sympathischer wird.

Die Lovestory wirkt realistisch und lebensnah, auch wenn sie teilweise vorhersehbar ist. Das Forbidden-Love-Trope sorgt für Spannung, vor allem da Noah der Freund von Zoes bester Freundin ist. Diese Konstellation bringt emotionale Konflikte, aber auch humorvolle und süße Momente mit sich.

Die Handlung ist locker und angenehm zu lesen, ohne große Überraschungen, dafür mit viel Fokus auf die Charakterentwicklung. Zoe lernt, für sich selbst einzustehen, und auch Noah muss sich mit seinen eigenen Gefühlen auseinandersetzen. Popkulturelle Anspielungen und kleine Dramen sorgen für Abwechslung, die Geschichte bleibt insgesamt leicht und unterhaltsam.

Der Schreibstil ist flüssig, sympathisch und sorgt dafür, dass man gut in die Geschichte eintauchen kann. Die Neuauflage mit zusätzlichen Anmerkungen der Autorin und Bonuskapiteln macht das Leseerlebnis noch schöner.

Ein süßes, leichtes Buch mit sympathischen Charakteren und einer realistischen Liebesgeschichte. Vier Sterne.

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  • Cover
Veröffentlicht am 05.10.2025

Zwischen Gefahr und Gefühl

Every Little Lie
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Every Little Lie setzt genau da an, wo Band 1 aufgehört hat, und bringt die Geschichte rund um Julie und Caleb zu einem spannenden Abschluss. Dieses Mal rückt der Stalker noch stärker in den Vordergrund, ...

Every Little Lie setzt genau da an, wo Band 1 aufgehört hat, und bringt die Geschichte rund um Julie und Caleb zu einem spannenden Abschluss. Dieses Mal rückt der Stalker noch stärker in den Vordergrund, was für deutlich mehr Nervenkitzel sorgt. Auch wenn ich früh eine Ahnung hatte, wer dahintersteckt, blieb die Geschichte bis zum Schluss spannend.

Julie hat es mir in diesem Band nicht immer leicht gemacht. Ihre Sturheit und ihr Misstrauen haben mich manchmal genervt, vor allem, wenn sie sich in Situationen gebracht hat, die vermeidbar gewesen wären. Gleichzeitig war genau das aber auch authentisch, weil sie in einem ständigen Konflikt zwischen Angst, Kontrolle und Freiheit steht. Caleb hingegen ist mir noch mehr ans Herz gewachsen – seine Fürsorge, aber auch seine Unsicherheit, machen ihn greifbar und sympathisch.

Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Spannung und Gefühl. Die Bedrohung durch den Stalker sorgt für ein permanentes Grundrauschen an Nervosität, während die Beziehung zwischen Julie und Caleb immer wieder Ruhepunkte schafft. Kim Nina Ocker versteht es, Emotionen mit Thrill zu verbinden und dabei glaubwürdige Charaktere zu zeichnen.

Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und sehr gefühlvoll. Die Handlung hat zwar zwischendurch kleinere Längen, bleibt aber insgesamt fesselnd und rund. Das Ende war überzeugend und hat die Reihe zufriedenstellend abgeschlossen, auch wenn ein paar kleine Fragen offenblieben.

Ein spannender und emotionaler Abschluss, der mich gut unterhalten hat. Vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 05.10.2025

Geheimnisse, Musik und elitäre Intrigen

Rosefield Academy of Arts – The Secrets We Keep
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The Secrets We Keep ist der Auftakt zur Rosefield Academy Dilogie und entführt in eine Welt voller Geheimnisse, Musik und verborgener Wahrheiten. Schon das Setting der elitären Universität hat mich sofort ...

The Secrets We Keep ist der Auftakt zur Rosefield Academy Dilogie und entführt in eine Welt voller Geheimnisse, Musik und verborgener Wahrheiten. Schon das Setting der elitären Universität hat mich sofort begeistert – die Autorin beschreibt die Academy so atmosphärisch und detailreich, dass man sich fühlt, als würde man selbst durch die altehrwürdigen Gänge gehen.

Im Mittelpunkt steht Hazel, die mit einem Teilstipendium an die Rosefield Academy kommt, um Pianistin zu werden. Doch hinter ihrem Studienziel steckt mehr: Sie will herausfinden, was wirklich hinter dem Tod ihrer Schwester Lucy steckt, die Jahre zuvor an derselben Uni ums Leben kam. Begleitet wird sie von ihren neuen Mitbewohnerinnen Mila und Charlotte sowie Tristan, mit dem sie für ein Musikprojekt zusammenarbeitet – und der mehr mit Lucys Vergangenheit zu tun haben könnte, als Hazel ahnt.

Der Schreibstil von Ana Woods ist flüssig und leicht, wodurch man gut in die Geschichte hineinfindet. Besonders gelungen fand ich die Stimmung – geheimnisvoll, leicht düster und mit echten Academia Vibes. Auch Hazels Mut und Zielstrebigkeit haben mir gut gefallen, selbst wenn sie an manchen Stellen etwas zu schnell vertraut. Die Dynamik zwischen ihr und Tristan war spannend, auch wenn der Funke für mich nicht ganz übergesprungen ist. Mir fehlte stellenweise ein bisschen mehr emotionale Tiefe und Chemie zwischen den beiden.

Die Auflösung rund um Lucys Tod kam mir etwas zu plötzlich, hier hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, um das Ganze intensiver nachwirken zu lassen. Dafür punktet die Geschichte mit einer spannenden Mischung aus Intrigen, Rivalitäten und der Leidenschaft für Musik. Besonders schön fand ich, dass auch Themen wie Vertrauen, Ehrgeiz und Verlust eine Rolle spielen.

Fazit:
Ein atmosphärischer Reihenauftakt mit starker Hauptfigur, geheimnisvollem Setting und einem Hauch Romantik. Auch wenn das Ende etwas zu schnell abgehandelt wurde und mir die Liebesgeschichte nicht ganz so unter die Haut ging, hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Ich bin gespannt, was im zweiten Band noch aufgedeckt wird – 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Schöne Fortsetzung

Lessons in Forgiving
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Mit Lessons in Forgiving geht es zurück an die Hall Beck University und damit in ein Setting, das sofort wieder dieses typische Campus-Feeling aufleben lässt. Im Mittelpunkt stehen Paula Castillo, die ...

Mit Lessons in Forgiving geht es zurück an die Hall Beck University und damit in ein Setting, das sofort wieder dieses typische Campus-Feeling aufleben lässt. Im Mittelpunkt stehen Paula Castillo, die kurz davor ist, ihr Journalismusstudium zu verlieren, und ihr Exfreund Henry Parker Pressley, der mittlerweile als Fußballstar auf dem Sprung in die Profiliga steht. Ausgerechnet über ihn soll Paula ihren entscheidenden Artikel schreiben – und plötzlich stehen alte Gefühle, verletzte Erinnerungen und die Frage nach Vergebung zwischen ihnen.

Der Schreibstil von Selina Mae ist wie gewohnt leicht, flüssig und sehr atmosphärisch. Besonders die Rückblenden haben mir gefallen, weil sie Paulas und Henrys Vergangenheit greifbar gemacht und erklärt haben, warum ihre Begegnungen heute so geladen sind. Auch die Nebenfiguren tragen wieder viel zur Geschichte bei und sorgen für Humor und Vertrautheit – ein schöner Wiedererkennungswert, wenn man den ersten Band kennt.

Paula war für mich eine sehr gelungene Protagonistin. Sie ist ehrgeizig, kämpft für ihre Ziele, zeigt aber auch ihre verletzliche Seite, was sie nahbar macht. Henry wirkt zu Beginn etwas glatt, doch im Verlauf zeigt er Tiefgang und viele kleine Momente, in denen klar wird, wie viel er für Paula empfindet. Einziger kleiner Kritikpunkt war, dass seine Perspektive gefehlt hat – dadurch blieb er manchmal etwas geheimnisvoll.

Die Chemie zwischen den beiden war authentisch und angenehm dosiert. Es gibt kein übertriebenes Drama, sondern viele kleine, ehrliche Szenen, die sich nach echter Entwicklung und nach einer zweiten Chance anfühlen. Die Mischung aus Sport, Campusleben und Romance hat für mich richtig gut funktioniert.

Fazit:
Lessons in Forgiving ist eine emotionale Second-Chance-Romance mit sympathischen Charakteren, einem lebendigen Setting und einer Prise Sports Romance. Auch wenn der Anfang etwas ruhig war und Henrys Sicht der Geschichte Tiefe verliehen hätte, hat mich das Buch sehr berührt und überzeugt.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein mörderisches Geheimnis auf Ashwood Manor

Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor
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Eigentlich wollte Izzy nur ihren Schulabschluss feiern, doch ihre beste Freundin Kassidy organisiert eine extravagante 20er-Jahre-Mottoparty auf einer abgelegenen Insel. Alles wirkt perfekt, bis Kassidys ...

Eigentlich wollte Izzy nur ihren Schulabschluss feiern, doch ihre beste Freundin Kassidy organisiert eine extravagante 20er-Jahre-Mottoparty auf einer abgelegenen Insel. Alles wirkt perfekt, bis Kassidys Freund tot aufgefunden wird. Als ein Sturm aufzieht, ist klar, dass niemand die Insel verlassen kann und jeder ein Motiv für den Mord gehabt haben könnte.

Der Einstieg war für mich etwas ruhiger, die ersten 150 Seiten hätten gern mehr Spannung vertragen. Trotzdem mochte ich den Aufbau mit den Rückblenden, die einen guten Einblick in die Vorgeschichte geben, auch wenn sie mir manchmal etwas zu ausführlich waren. Besonders stark war das Setting: Ashwood Manor mit seinen Geheimgängen und der düsteren Atmosphäre hat die perfekte Kulisse für diesen Krimi geboten.

Izzy ist eine interessante Protagonistin, auch wenn ich nicht alle Entscheidungen nachvollziehen konnte. Besonders die Messergeschichte zog sich für meinen Geschmack zu lange hin. Dafür waren die anderen Figuren abwechslungsreich und leicht auseinanderzuhalten, jeder mit eigenen Stärken, Schwächen und Geheimnissen. Die Gruppendynamik war spannend zu beobachten und hat die Geschichte lebendig gemacht.

Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und sehr bildhaft, sodass man schnell in die Handlung eintauchen konnte. Ab der zweiten Hälfte nahm die Spannung deutlich zu und ich wollte unbedingt wissen, wie alles endet. Die Auflösung kam für mich überraschend, auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, fand ich den Abschluss bewegend und stimmig.

Fazit:
Ein atmosphärischer Jugendkrimi mit starkem Setting, interessanten Charakteren und einer packenden zweiten Hälfte. Nicht alles war perfekt, aber die Geschichte hat mich insgesamt gefesselt und gut unterhalten.

4 Sterne ⭐⭐⭐⭐