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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

Eine Heldin, zwei Welten, unzählige Funken

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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In einer vom Krieg zerrissenen Welt gerät die Diebin und Gestaltwandlerin Scarlett nach einem riskanten Auftrag an den Königshof – und mitten in ein gefährliches Spiel aus Macht, Geheimnissen und unerwarteten ...

In einer vom Krieg zerrissenen Welt gerät die Diebin und Gestaltwandlerin Scarlett nach einem riskanten Auftrag an den Königshof – und mitten in ein gefährliches Spiel aus Macht, Geheimnissen und unerwarteten Gefühlen.

Heart of the Damned hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Schon nach wenigen Seiten war ich völlig versunken – der Schreibstil ist angenehm flüssig, bildhaft und schafft es mühelos, Emotionen und Atmosphäre perfekt einzufangen. Es liest sich so leicht, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht, und ehe man sich versieht, ist man mitten in einer Welt, die einen nicht mehr loslässt.

Scar als Protagonistin ist einfach ein Highlight. Sie ist tough, stolz, direkt und lässt sich weder von Ren noch von sonst jemandem einschüchtern. Ihre freche, selbstbewusste Art ist herrlich erfrischend und macht sie zu einer Figur, die man sofort ins Herz schließt. Ich liebe es, wie sie aneckt, wie sie sich behauptet und wie sie selbst in den schwierigsten Momenten nicht aufgibt. Sie wirkt stark, ohne unnahbar zu sein – menschlich, verletzlich, aber mit einem beeindruckenden Rückgrat.

Das Worldbuilding ist ebenfalls sehr gelungen. Die Welt, in der der ewige Konflikt zwischen Dämonen und Menschen tobt, wirkt detailreich und lebendig, ohne dass sie je überladen erscheint. Besonders spannend fand ich, wie sich der Blick auf diese Welt Stück für Stück erweitert – durch Scars Erfahrungen, ihre Ermittlungen und die subtilen politischen Spannungen im Hintergrund. Das Leben am Hof bildet dabei einen spannenden Kontrast: eine Bühne aus Glanz, Etikette und Machtspielen, in die Scar eigentlich so gar nicht passt. Und genau das macht es so unterhaltsam, zu beobachten, wie sie sich zwischen all dem Tüll, Lächeln und höfischen Intrigen ihren Platz erkämpft – unbeugsam und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus.

Was mich am meisten begeistert hat, war jedoch die Tension zwischen Scar und Ren. Dieses ewige Hin und Her aus Sarkasmus, gegenseitigen Sticheleien, Hass und unausgesprochener Anziehung war einfach brillant! Es war nie übertrieben oder klischeehaft, sondern voller Energie, Witz und Gefühl. Ich musste beim Lesen so oft schmunzeln – und gleichzeitig knisterte es in jeder Szene zwischen den beiden. Dass man aus beiden Perspektiven liest, verstärkt diese Dynamik ungemein, weil man ihre inneren Konflikte, Zweifel und unausgesprochenen Gefühle hautnah miterlebt.

Auch die Handlung war durchweg fesselnd. Sie entwickelt sich in genau dem richtigen Tempo – nie zu hastig, aber immer mit genug Spannung, um Seite um Seite weiterzublättern. Kämpfe, Intrigen, emotionale Momente und kleine Pausen zum Durchatmen wechseln sich harmonisch ab. Besonders gelungen fand ich die Wendungen: sie kamen stets im passenden Moment, waren überraschend, aber immer logisch nachvollziehbar. Mehr als einmal hat mich die Geschichte eiskalt erwischt – und genau das liebe ich an einem guten Fantasyroman.

Und dann dieses Ende … was für ein Cliffhanger! Ich war völlig durch den Wind – begeistert, geschockt, emotional zerstört (im besten Sinne). Es ist eines dieser Enden, bei denen man das Buch zuklappt, tief durchatmet und sich sofort denkt: Ich brauche Band zwei. Jetzt.

Fazit:
Heart of the Damned ist ein mitreißender Fantasyroman voller Spannung, Emotion und Charme. Eine starke, eigenwillige Heldin, ein faszinierendes Setting, eine grandios geschriebene Enemies-to-Lovers-Dynamik und jede Menge Herzklopfen – ein absolutes Must-Read für alle, die starke Charaktere, intensive Beziehungen und packendes Worldbuilding lieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen – und mein Herz ist nach dem Cliffhanger definitiv nicht unversehrt geblieben. 💥🔥

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Magie, Humor und ein Hauch Schatten – ein Cozy-Fantasy-Highlight

The Deadly Side of Love
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Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen – so sehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die cozy, humorvolle Atmosphäre mit einem kleinen Hauch von Spannung und Spice hat mich sofort abgeholt ...

Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen – so sehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die cozy, humorvolle Atmosphäre mit einem kleinen Hauch von Spannung und Spice hat mich sofort abgeholt und erinnerte an das Gefühl, sich an einem regnerischen Herbsttag mit einer Tasse Tee einzukuscheln.

Dee ist mir von Anfang an sympathisch gewesen: ihre Art, ihre Einstellung zu sich selbst und ihre Haltung gegenüber dem Zirkel machen sie zu einer wunderbaren Hauptfigur, die man einfach gern begleitet. Das Witch Way ist dabei das perfekte Setting – kuschelig, atmosphärisch und voller Charme. Ein besonderes Highlight ist jedoch Gilbert, der vorlaute Schädel, der mit seinen Kommentaren für unzählige Lacher sorgt.

Eigentlich führt Dee ein recht ruhiges, schönes Leben – bis sie das Witch Way retten muss und durch einen simplen Niesanfall einen Dämon beschwört. Ab diesem Moment konnte ich das Grinsen kaum noch aus dem Gesicht bekommen. Ydril, der charmant-sarkastische „Shadow Daddy“, ist eine Figur, die sofort eine spannende Dynamik erzeugt. Seine bissigen Kommentare, gepaart mit Dees dezenter Überforderung, sorgen für eine erfrischend humorvolle, gleichzeitig aber auch knisternde und spannungsgeladene Beziehung. Besonders gelungen fand ich auch die Idee der Schattenwesen, die Ydril mitbringt – sie geben der Geschichte eine besondere Magie, die ich am liebsten selbst erleben würde.

Was mich besonders schön war, ist die subtile, realistische Art, mit der Bodypositivity in die Handlung eingeflochten wurde. Die Autorin schreit das Thema nicht laut hinaus, sondern vermittelt es natürlich und dadurch umso eindringlicher.

Insgesamt ist dieses Buch ein gelungenes Zusammenspiel aus Humor, Spannung, Spice und Herz. Es liest sich leicht, macht Freude und hinterlässt ein wohliges Gefühl – genau so, wie Cozy Fantasy sein sollte. Für mich definitiv ein Highlight, das ich geliebt habe!

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Zwischen Dunkelheit und Tanz

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Ein düster-fesselndes Buch, das mit authentischen Figuren, starkem Worldbuilding und einem packenden Schreibstil eine wahre Achterbahn der Emotionen erzeugt.

Schon der Einstieg hat mich sofort gepackt ...

Ein düster-fesselndes Buch, das mit authentischen Figuren, starkem Worldbuilding und einem packenden Schreibstil eine wahre Achterbahn der Emotionen erzeugt.

Schon der Einstieg hat mich sofort gepackt – direkt, ungeschönt und so eindringlich, dass ich sofort mitten in Emberlyns Welt stand. Besonders die Art, wie ihre Gefühle und Gedanken beschrieben werden, hat mich fasziniert und tief berührt. Ember selbst ist für mich eine unglaublich starke, tapfere und aufopferungsvolle Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Auch die anderen Figuren sind authentisch und nahbar gezeichnet – jede auf ihre eigene Weise individuell und lebendig.

Die Marionettes, ihr Fluch und die geheimnisvolle Magie rund um den Tanz haben mich nicht mehr losgelassen. Obwohl das Schicksal dieser Mädchen düster und grauenvoll ist, hat die Geschichte etwas enorm Faszinierendes, das mich Seite für Seite weitergezogen hat. Besonders gelungen fand ich den Kontrast zwischen der brutalen Realität und den sanften, beinahe zarten Momenten mit Ember und ihrem Tanzpartner – eine Verbindung, die unter die Haut geht.

Der Schreibstil war für mich ein großes Highlight: bildlich, detailreich und gleichzeitig angenehm flüssig, sodass ich komplett in dieser Welt versinken konnte. Das Worldbuilding ist stimmig und vielschichtig, die Handlung entwickelt sich mit spannenden Wendungen und hält die Neugier bis zuletzt wach – gerade die Aufdeckung der Ursprünge des Fluchs fand ich faszinierend. Die Option mit zwei verschiedenen Enden hat mich zusätzlich begeistert, weil es das Leseerlebnis einzigartig macht und ich danke KYSS und der Autorin für diese zwei gelungenen Enden.

Fazit: Für mich war dieses Buch eine emotionale Achterbahnfahrt – düster, spannend, gefühlvoll und absolut fesselnd. Ich kann es jedem empfehlen, der Geschichten mit düsterer Magie, starken weiblichen Protagonistinnen und einer sanften Liebesgeschichte liebt und bereit ist, sich dem Bann der Marionetten vollkommen hinzugeben.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Eine Heldin, die bewegt – und eine Welt, die verzaubert

A Forgery of Fate
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Die Autorin entführt in eine Welt, die nicht nur durch ihr stimmiges und detailreiches Setting besticht, sondern auch durch Charaktere, die sofort ins Herz schließen lassen. Im Mittelpunkt steht Tru – ...

Die Autorin entführt in eine Welt, die nicht nur durch ihr stimmiges und detailreiches Setting besticht, sondern auch durch Charaktere, die sofort ins Herz schließen lassen. Im Mittelpunkt steht Tru – eine starke, mutige und selbstbewusste Protagonistin, deren bedingungslose Liebe zu ihrer Familie sie antreibt und nahbar macht. Doch auch die Nebenfiguren bleiben nicht blass, vor allem ihre zwei Schwestern Fal und Nomi.

Besonders hervor sticht Elang, dessen harte Schale, launische Art und sarkastischer Humor nicht nur für Spannung, sondern auch für so manches Schmunzeln sorgen. Shani und die Figuren am Hof runden das Ensemble mit Witz und Lebendigkeit ab.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, bildhaft und atmosphärisch, ohne je ins Überladene zu kippen – Ai’landi und Ai’long entstehen förmlich vor dem inneren Auge und laden zum Eintauchen ein. Die Handlung schreitet in einem ausgewogenen Tempo voran, hält Überraschungen und emotionale Wendungen bereit und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders die Dynamik zwischen Tru und Elang – ein Wechselspiel aus Sarkasmus, unterschwelliger Anziehung und prickelnder Spannung – trägt dazu bei, dass jede Seite Spaß macht.

Alles in allem gelingt hier eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Emotion und Charaktertiefe – ein Buch, das gleichermaßen berührt, nervenaufreibend ist und mit einer wundervoll lebendigen Welt begeistert.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Magie, Geheimnisse und eine unvergessliche Dynamik – ein Roman, der süchtig macht

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1)
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Bereits auf den ersten Seiten spürt man, dass dieser Roman mehr ist als eine gewöhnliche Fantasygeschichte: Er verbindet ein atmosphärisches Setting, lebendige Figuren und ein Magiesystem, das gleichzeitig ...

Bereits auf den ersten Seiten spürt man, dass dieser Roman mehr ist als eine gewöhnliche Fantasygeschichte: Er verbindet ein atmosphärisches Setting, lebendige Figuren und ein Magiesystem, das gleichzeitig rätselhaft und fesselnd wirkt.

Im Mittelpunkt stehen Charlotte und Willem, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Gerade diese Gegensätzlichkeit sorgt für eine besondere Dynamik, die von Spannung, Nähe und Distanz, aber auch von feinem Sarkasmus und tiefen Gefühlen geprägt ist. Es macht ungemein Spaß, mitzuerleben, wie die beiden einander kennenlernen und sich langsam öffnen, während die Geheimnisse des Hotels nach und nach enthüllt werden.

Das Hotel selbst ist fast wie eine eigene Figur: detailreich, magisch und von einer düsteren, gefährlichen Atmosphäre durchzogen. Anfangs erschließt sich das Magiesystem nicht sofort – was für mich den Reiz noch erhöht hat. Wie kleine Brotkrumen tauchen magische Elemente auf, die einen Seite für Seite tiefer hineinziehen und dazu anspornen, die Geheimnisse hinter Verträgen, Kräften und Verlockungen zu entschlüsseln.

Besonders gelungen fand ich die Erzählweise: Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, zugleich detailreich, sodass man sich mühelos in die Welt hineinversetzen kann. Durch die Nähe zu Charlotte erlebt man ihre Sehnsucht und ihre Gedanken hautnah mit, auch wenn ihr manchmal naives Handeln anfangs ein wenig Kopfschütteln auslöst. Gerade dieser Kontrast macht sie jedoch greifbar und authentisch.

Die Handlung selbst ist voller Wendungen, stetig fließt neue Information ein, die das Gesamtbild erweitert und überraschende Entwicklungen bereithält. Keine Seite wirkt überflüssig, im Gegenteil: Jedes Kapitel bringt neue Spannung und immer wieder unerwartete Akzente. Und als schließlich auch die letzten Puzzleteile zusammenfallen, gelingt dem Roman ein Abschluss, der nicht nur zufriedenstellt, sondern zugleich Sehnsucht nach dem nächsten Band weckt.

Fazit:
Ein magisches, atmosphärisches und emotionales Leseerlebnis, das mit seiner Mischung aus Geheimnissen, einer einzigartigen Magie und der intensiven Beziehung zwischen Willem und Charlotte begeistert – und einen mit einem grandiosen Ende voller Vorfreude auf die Fortsetzung zurücklässt.

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