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Veröffentlicht am 04.02.2026

Leider eine Reihe, die ich nicht weiter verfolgen werde...

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Eigene Meinung
Diese Reihe von Beril Kehribar hatte mich schon interessiert, als sie frisch erschienen ist. Sehr euphorisch habe ich mir damals direkt Band eins und zwei geholt – und nun habe ich endlich ...

Eigene Meinung
Diese Reihe von Beril Kehribar hatte mich schon interessiert, als sie frisch erschienen ist. Sehr euphorisch habe ich mir damals direkt Band eins und zwei geholt – und nun habe ich endlich den ersten Teil gelesen. Ob ich die Reihe fortsetzen werde oder ob der Kauf von Band zwei vielleicht doch etwas zu euphorisch war, erzähle ich euch hier.

Bereits der Anfang ist hart, denn im ersten Satz wird klar, dass die Protagonistin Zoé stirbt. Warum und wieso, wird auch recht zügig erklärt. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und leicht verständlich. Ich erfahre ebenfalls schnell, dass Zoé vom Schicksal kein leichtes Leben bekommen hat, sondern für alles kämpfen muss. Da sie sich um ihre kranke Mutter kümmert, braucht sie dringend Geld – und begibt sich deshalb in die Prostitution.

Autorin Kehribar schreibt bereits im Vorwort, dass sich Empire of Sins and Souls eher an eine erwachsene Zielgruppe richtet. Am Ende des Buches werden zudem noch einmal detailliert Triggerpunkte aufgeführt. Zusätzlich gibt es ein Glossar, in dem nicht nur die Charaktere aufgelistet sind, sondern auch verschiedene Begriffe und Sätze aus der Geschichte übersetzt werden.

Jedes Mal, wenn ich zu dem Buch gegriffen habe, konnte ich in kurzer Zeit viele Seiten lesen. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil zugänglich – rein technisch also ein Buch, das sich gut wegliest. Aber ich musste erst Lust bekommen, es überhaupt in die Hand zu nehmen. Und genau da lag mein Problem. Die Stimmung ist für mich leider nicht übergesprungen. Auch wenn ich die Beschreibungen von Xanthia – der Vorhölle sozusagen – sehr interessant fand, haben mich weder die Düsternis noch die Gefahr wirklich erreicht. Und auch Protagonistin Zoé konnte ich nicht die Empathie oder Sympathie entgegenbringen, die ich mir gewünscht hätte. Ihre Probleme werden früh thematisiert, aber der Charakter selbst bleibt für mich lange auf Distanz.

Hinzu kommt, dass die Geschichte häufig abzweigt. Es werden viele Thematiken eröffnet, die für die Handlung durchaus wichtig wirken, aber vielleicht nicht alle direkt zu Beginn hätten eingeführt werden müssen. Für mich war es stellenweise zu viel. Jede neue Schwierigkeit schien die Geschichte intensiver machen zu sollen – doch bei mir führte das eher dazu, dass ich emotional weiter weggerückt bin. Auch das „Zuckerbrot-und-Peitsche“-Spiel von Graf Alexei empfand ich als anstrengend. Nicht nur Zoé wusste nicht, woran sie bei ihm ist – ich als Leserin irgendwann ebenfalls nicht mehr, allerdings eher im Sinne von Nachvollziehbarkeit als von Spannung.

Leider war Empire of Sins and Souls nicht das, was ich mir erhofft hatte. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch. Auch wenn die Autorin im Vorwort schreibt, dass Zoé Zeit braucht – was ich durchaus verstehe – reicht mein eigenes Interesse leider nicht aus, um die Reihe fortzusetzen.

Mein abschließendes Fazit
Die Geschichte rund um Zoé Durand, die sich prostituiert, um ihre kranke Mutter zu versorgen und durch Notwehr in der Vorhölle landet, hätte großes Potenzial gehabt. Leider konnte sie mich emotional nicht erreichen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, doch ich hatte nur wenig Motivation, aktiv zu diesem Buch zu greifen.

Zoé trägt viele schwere Lasten, die mir auch leid tun, aber eine echte Sympathie für sie wollte sich bei mir nicht entwickeln. Auch die Atmosphäre rund um Xanthia blieb für mich eher Behauptung als fühlbare Welt. Ich wollte diese Reihe wirklich mögen – aber Band eins konnte mich leider nicht dazu verführen, weiterzulesen.

Handwerklich ist das Buch auf jeden Fall solide und thematisch steckt viel darin, aber zwischen mir, den Figuren und der Welt ist emotional einfach eine Distanz geblieben. Trotz guter Ansätze hat sich mein Leseerlebnis deshalb eher zurückhaltend angefühlt.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Eine geniale Reihe!

Imagine Me
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Eigene Meinung
Und damit ist es vorbei. Die Geschichte rund um Juliette Ferrars, den Widerstand und das Reestablishment findet ihren Abschluss. Wie mir das Finale gefallen hat, erzähle ich euch hier …

Über ...

Eigene Meinung
Und damit ist es vorbei. Die Geschichte rund um Juliette Ferrars, den Widerstand und das Reestablishment findet ihren Abschluss. Wie mir das Finale gefallen hat, erzähle ich euch hier …

Über Mafis überragenden Schreibstil habe ich ja schon in meinen fünf vorherigen Rezensionen gesprochen. Auch im sechsten Band, Imagine Me, bleibt er etwas ganz Besonderes. Dieses Mal lese ich hauptsächlich aus Kenjis und Juliettes Perspektive – und ein kleines Stück sogar aus Warners Sicht. Weil ich die Zusatznovelle Believe Me kenne, waren mir diese Perspektiven nicht neu, aber ich begrüße sie trotzdem jedes Mal gern.

Vor allem Kenjis Kapitel wirken extrem authentisch. Er hat Schwierigkeiten, seine Gefühle zu greifen, fühlt sich schnell überfordert – und genau das kommt richtig gut rüber. Gleichzeitig sehen wir Juliette auf zwei Arten: einmal so, wie wir sie kennen, und einmal als komplett manipulierte Version. Diese „neue“ Juliette ist distanziert, unterkühlt, fast schon mechanisch. Das funktioniert, weil ich sie über die Reihe hinweg völlig anders erlebt habe.

Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Beim Ende hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Vielleicht, weil ich ein riesiger Fan der Shatter Me-Reihe bin und meine Erwartungen dementsprechend hoch waren. Und versteht mich nicht falsch: Das Ende ist passend. Es macht Sinn. Aber es hat mich emotional nicht so abgeholt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die Szene zwischen Warner und Juliette – ihr wisst, die Kampf-Szene – war für mich besonders schwierig. Ich verstehe, was Warner erreichen wollte, und ein Stück weit auch, warum er es auf diese Art versucht hat. Aber die Szene war insgesamt zu kurz, zu nüchtern und zu schnell vorbei. Da hat mir einfach etwas gefehlt. Genau der Moment, den Mafi sonst immer trifft – dieser Stich ins Herz, von dem man nicht wusste, dass man ihn braucht. In Imagine Me blieb er für mich aus.

Trotz meiner Kritik mochte ich das Buch. Nur eben nicht so sehr wie die vorherigen Bände. Es konnte mich berühren, aber nicht komplett auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Und für ein Finale fühlt es sich an ein paar Stellen leider unvollständig an.



Mein abschließendes Fazit
Eine Reihe, die mich in den Himmel gehoben und wieder fallen lassen hat. Ich liebe die Shatter Me-Reihe sehr, aber Imagine Me konnte mich als Abschluss nicht vollständig überzeugen. Mir fehlten einzelne emotionale Spitzen, und das Ende wirkte für meinen Geschmack etwas zu ruhig und zu hart. Trotzdem: Die Reihe wurde würdig zu Ende gebracht. Der Schreibstil, die fantastisch ausgearbeiteten Charaktere und die bedrückende, dystopische Atmosphäre haben mich wieder voll gepackt.


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Veröffentlicht am 12.11.2025

Eher ein Snack für zwischendurch....

Where Good Girls go to Die (Good Girls 1)
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Eigene Meinung
Viel zu oft bin ich um dieses Buch herumgeschlichen – und schließlich habe ich es mir als Hörbuch angemacht.
Nach zwei Stunden und vierzig Minuten (auf doppelter Geschwindigkeit) war ich ...

Eigene Meinung
Viel zu oft bin ich um dieses Buch herumgeschlichen – und schließlich habe ich es mir als Hörbuch angemacht.
Nach zwei Stunden und vierzig Minuten (auf doppelter Geschwindigkeit) war ich auch schon durch und muss sagen: In der Kürze liegt die Würze!

Die Geschichte von Holly Renee flog ziemlich schnell an mir vorbei – und das meine ich gar nicht negativ!
Die Autorin verliert sich nicht in unendlich vielen Details oder tief ausgearbeiteten Szenen. Im Gegenteil: Kurz, bündig und trotzdem nicht schlecht.
Nach dem (Hör)Buch hatte ich das Gefühl: Jo. Alles abgehakt, solide erledigt. Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.

Dabei beginnt die Story eigentlich recht anders: Ich lerne Liv als Stripperin kennen, die ausgerechnet auf dem Junggesellenabschied ihrer einst großen Liebe Parker performen soll.
Blöderweise ist auch ihr Bruder dabei. Kurz darauf wird sie aus dem Stripclub „gerettet“ und landet wieder bei ihm zu Hause. Mal davon abgesehen, dass Liv darüber erstaunlich wenig Diskussion führt, musste ich am Anfang echt lachen.

Ich lese abwechselnd aus den Perspektiven von Liv und Parker. Aus Parkers Sicht bekomme ich zusätzlich einige Rückblicke, die erklären, was damals zwischen den beiden lief.
Gut gelöst – und absolut okay umgesetzt.

Die Charaktere bleiben für mich jedoch etwas blass. Ja, sie werden beschrieben, aber nie so detailliert, dass ich wirklich tief eintauchen konnte. Hin und wieder hatte ich Fragen, die aber nie wirklich beantwortet wurden. Aber auch das hat mich am Ende nicht wahnsinnig gestört – ich dachte mir eher: „Okay, dann halt nicht.“ Und so fühlte es sich leider mit dem ganzen Buch an.

Die Freundesgruppe, die Holly Renee hier aufbaut, ist eigentlich echt sympathisch, und mit den meisten Charakteren konnte ich was anfangen.
Aber so richtig der Funke ist nicht übergesprungen. Für ein Highlight hat mir der Tiefgang gefehlt – vielleicht auch etwas mehr Hintergrund zu den Figuren.
Da es mehrere Teile geben wird, hoffe ich, dass da noch mehr kommt.

Allgemein würde ich sagen: Hier und da wurde etwas Potenzial verschenkt.
Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen, aber mir fehlte der Moment, der mich richtig gecatcht hätte.



Mein abschließendes Fazit
Ein Buch, das sich super als Snack zwischendurch eignet.
Durchweg okay – nicht herausragend, aber völlig ausreichend für einen entspannten Tag auf der Couch. Mir persönlich hat es an Details gefehlt: mehr Hintergrund zu den Figuren, etwas mehr Tiefe in den Szenen. Es wirft wenig Fragen auf, wirkt rund – aber bleibt nicht lange hängen.
Ich glaube, es wird bei mir leider schnell in Vergessenheit geraten, weil es nicht prägnant genug war. Wie gesagt: Ich fand es ehrlich okay. Angenehm zu lesen, aber nicht nachhaltig beeindruckend. Vielleicht habe ich aufgrund des Titels auch einfach eine etwas andere Richtung erwartet.



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Veröffentlicht am 07.10.2025

Meine Rezension zu Little Stranger

Little Stranger
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Eigene Meinung
Ein weiteres Buch, das ich als Hörbuch gehört habe. Es stand schon länger auf meiner Liste, und ich dachte: Jetzt ist der richtige Moment. Ganz ehrlich – 19 € für 250 Seiten finde ich persönlich ...

Eigene Meinung
Ein weiteres Buch, das ich als Hörbuch gehört habe. Es stand schon länger auf meiner Liste, und ich dachte: Jetzt ist der richtige Moment. Ganz ehrlich – 19 € für 250 Seiten finde ich persönlich etwas happig. Aber wie hat mir das Buch gefallen? Ich erzähle es euch…

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Olivia und ihr Pflegebruder Malachi. Besonders spannend fand ich, dass Malachi nicht spricht und ausschließlich über Gebärdensprache kommuniziert – das wurde gut eingebunden und war für mich mal etwas anderes. Der Schreibstil ist flüssig und verzettelt sich selten in Belanglosigkeiten. Leider fehlt es insgesamt an Tiefe: Die Szenerien sind nur grob skizziert, und auch Olivia und Malachi bleiben eher blass. Hintergrundinformationen werden nur in kleinen Häppchen angedeutet.

Ich begleite die beiden von ihrer ersten Begegnung im Kindesalter bis ins junge Erwachsenenleben – das war solide umgesetzt. Im Fokus steht die Beziehung zwischen den beiden Pflegekindern, die mehr füreinander empfinden, als gesellschaftlich gewünscht ist. Beide wurden vom Ehepaar Vize adoptiert und haben in ihrer Kindheit Schlimmes erlebt. Was genau? Das bleibt vage – hier kommen wieder die erwähnten Brotkrumen ins Spiel. Einzelne Details tauchen auf, werden aber nicht weiter vertieft.

Olivia und Malachi fühlen sich zueinander hingezogen, und was mit einem keuschen „Geburtstagskuss“ beginnt, entwickelt sich schnell zu intimeren Szenen. Es ist eine Dark Romance – und ich habe in dem Genre schon „härteres“ gelesen. Dennoch gab es eine Szene (die mit dem Vater und der Treppe), die ich als extrem unpassend empfand. Sie hat für mich die gesamte Szene ruiniert. Danach folgt ein Zeitsprung, und ich höre aus Malachis Perspektive weiter.

Wie schon erwähnt, blieben die Charaktere für mich schwer greifbar. Es fehlte an Gefühl und Tiefe. Auch die Eltern – vor allem die Mutter – bewegen sich in moralischen Grauzonen, was aber niemanden wirklich zu stören scheint. Der Vater kündigt Konsequenzen an, doch es passiert nichts. Insgesamt fehlte mir hier einiges. Für zwischendurch ist es okay, aber ich würde die Reihe nicht weiterverfolgen.



Mein abschließendes Fazit
„Little Stranger“ erzählt die Geschichte von Olivia und Malachi, zwei Pflegegeschwistern, die vom Ehepaar Vize adoptiert wurden und sich näher zueinander hingezogen fühlen, als es unter Geschwistern üblich wäre (sie sind nicht blutsverwandt). Es handelt sich um eine Dark Romance mit entsprechender Triggerwarnung – bitte unbedingt vor dem Lesen beachten!

Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt, bleibt aber oberflächlich und detailarm. Als Hörbuch war es okay – die Vertonung war gelungen und hat einiges wettgemacht. Als Printausgabe würde ich es mir jedoch nicht kaufen.

Für weitere Rezensionen oder anderen Buch-Talk, besucht mich gern auf meinem Blog :)
www.calipa.de

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Meine Rezension zu Indigo Ridge

Indigo Ridge | Die Edens 1 |
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Eigene Meinung
Dieses Buch hat mich einfach angelacht – und auch der Klappentext konnte mich sofort für sich gewinnen.
Ob mich die komplette Geschichte letztlich ebenfalls überzeugen konnte? Ich erzähle ...

Eigene Meinung
Dieses Buch hat mich einfach angelacht – und auch der Klappentext konnte mich sofort für sich gewinnen.
Ob mich die komplette Geschichte letztlich ebenfalls überzeugen konnte? Ich erzähle es euch …

Zu Beginn lese ich aus der Sicht von Willow, einer der beiden Protagonisten. Sie kehrt in das kleine Örtchen Quincy zurück, um dort ihren neuen Posten als Polizeichefin anzutreten. Abwechselnd wird die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive erzählt, später kommt auch Griffin zu Wort.
Der Ort wird von Autorin Devney Perry sehr detailliert dargestellt. Es entsteht schnell das typische Kleinstadt-Feeling mit dem bekannten „jeder kennt jeden“. Besonders die Familie Eden – also Griffin und Co. – ist in Quincy sehr präsent.

Was mir direkt aufgefallen ist: Die Dialoge sind relativ kurz gehalten. Das sorgt für einen flüssigen Lesefluss, allerdings wirkten manche Gespräche auf mich etwas zu knapp und „detaillos“ – vor allem im Kontrast zu den liebevoll beschriebenen Orten und Emotionen.

„Indigo Ridge“ plätschert zunächst etwas vor sich hin, bis wirklich etwas passiert. Bis dahin werden mir jedoch wichtige Schauplätze und Charaktere nähergebracht, die vermutlich in den Folgebänden noch eine Rolle spielen werden. Besonders gut fand ich dargestellt, wie sehr Willow sich bemüht, in dem Ort Fuß zu fassen – auch wenn ihr das von einigen Bewohnern alles andere als leicht gemacht wird.
Dass sie immer wieder auf Griffin trifft und es dabei gehörig knistert, macht das Ganze natürlich nicht einfacher.
Als dann eine Leiche gefunden wird – ausgerechnet auf Indigo Ridge, dem Land von Griffin – wird es zunehmend schwer, sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen. Trotzdem steht für mich eindeutig die Liebesgeschichte im Vordergrund.

Die zahlreichen Charaktere wirken durchweg sauber ausgearbeitet. Für meinen Geschmack gab es etwas zu viel Drama und Hin und Her zwischen Willow und Griffin – nur um am Ende dann doch recht schnell zusammenzufinden.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich fand die beiden als Protagonisten wirklich gut gewählt! Nur fällt es mir generell schwer, mit anzusehen, wie erwachsene Menschen so lange umeinander herumtänzeln und sich dabei selbst belügen.
Leider gerät der Mordfall um die tote junge Frau immer wieder aus dem Fokus – zugunsten der Liebesgeschichte. Die Spannung wird zwar immer mal wieder eingestreut, aber selten konstant gehalten.
Auch wenn es für meinen Geschmack etwas spät kam, war der Plot insgesamt dennoch interessant.



Mein abschließendes Fazit
Für alle Liebhaber von Smalltown Romance mit einer Prise Spannung und Thrill bietet „Indigo Ridge“ genau das richtige Leseerlebnis.
Ich persönlich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht – vielleicht sogar einen Twist, der mich wirklich überrascht. Dafür gibt es reichlich Romantik, allerdings ohne übertriebene Spicy-Szenen.
Die detaillierten Ortsbeschreibungen sind malerisch, die Charaktere vielleicht nicht besonders tiefgründig, aber stimmig – und insgesamt liefert das Buch ein solides Allround-Paket.
Der „Mythic“-Anteil konnte mich nicht so richtig packen, wird aber im Buch immer wieder eingeflochten – auch wenn er nie im Zentrum steht.

Wenn dir diese Rezension gefallen hat, besuche mich gern auf meinem Buch-Blogg um mehr über Buchige Themen zu erfahren :)
www.calipa.de

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