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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2026

Hat mir nicht gefallen

39 Grad Mord
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Das Buch hat mich leider ziemlich enttäuscht. Die Leseprobe hat mir noch gut gefallen, aber danach flacht leider alles ziemlich ab.
Den Schreibstil fand ich noch ganz gut, vor allem ganz passend für eine ...

Das Buch hat mich leider ziemlich enttäuscht. Die Leseprobe hat mir noch gut gefallen, aber danach flacht leider alles ziemlich ab.
Den Schreibstil fand ich noch ganz gut, vor allem ganz passend für eine Sommerlektüre am Strand. Kurze Kapitel, keine komplizierten Sätze, mäßige Spannung.
Aber dann fangen leider meine Probleme mit dem Buch schon an. Die Protagonistin Hannah war mir extrem unsympathisch. Ich muss nicht immer jeden Protagonisten mögen, also habe ich erstmal weitergelesen. Was es mir dann doch ziemlich versaut hat, war Hannahs Bedürfnis, sich ununterbrochen (im Ernst, jede 10-15 Seiten) mit Wein vollzupumpen, nur um dann so richtig dämliche Entscheidungen zu treffen. Die üblichen Klischees von "italienische Polizei kann nichts" bis hin zur Mafia waren leider auch mit drin. Das Buch hätte gut "Hannah trinkt in Italien und gerät in Mafia-Konflikt" heißen können, damit ist alles gesagt. Das Ende habe ich nur noch überblättert, mich hat es dann einfach nicht mehr interessiert.
Sehr schade, vor allem weil das Cover so ein Blickfang ist.

Veröffentlicht am 08.10.2025

Zu übertrieben...in allen Aspekten

Don't Let The Forest In
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Leider gehöre ich zu den wenigen Lesern, denen das Buch nicht so richtig gefallen hat. Das liegt aber nicht unbedingt an der Geschichte, sondern an der Zielgruppe. Als Jugendliche hätte ich das Buch geliebt, ...

Leider gehöre ich zu den wenigen Lesern, denen das Buch nicht so richtig gefallen hat. Das liegt aber nicht unbedingt an der Geschichte, sondern an der Zielgruppe. Als Jugendliche hätte ich das Buch geliebt, nur leider konnte es mich jetzt eben nicht so richtig überzeugen.
Die Protagonisten fand ich allesamt merkwürdig, besonders Andrew hat sich in meinen Augen extrem obsessiv und toxisch verhalten, das fand ich viel verstörender als die Monster. Noch dazu versinkt Andrew teilweise in Selbstmitleid und das war mir einfach too much. An einer Stelle zieht er sich z.B. absichtlich dicke Wollkleidung an, weil er glaubt, er hätte es verdient zu leiden. An einer anderen Stelle stellt Andrew sich vor, einen Teil von Thomas Rippe abzubrechen und sich das Stück selbst einzunähen, damit sie für immer vereint wären. ?!
Der Schreibstil ist extrem blumig und so gezwungen poetisch, dass ich oft nur mit den Augen rollen konnte. Eigentlich mag ich blumige Schreibstile, aber auch das war mir hier einfach zu viel des Guten. Die Monster fand ich auch eher weniger gruselig, mal abgesehen davon, dass es mir viel zu lange gedauert hat, bis die überhaupt aufgetaucht sind. Die Gespräche und Gedanken von Andrew empfand ich außerdem als sehr repetitiv.

Als Jugendliche hätte ich es aber ziemlich sicher verschlungen und Jugendliche sind ja eigentlich auch die Zielgruppe des Buches. Daher sind es von mir zwei Sterne und nicht nur einer.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Leider nicht meins

All Better Now
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DNF @40%

Das Buch konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.

Wir folgen im Grunde genommen drei Protagonisten in einer Pandemie, die der Corona-Pandemie ahnlicher ist als ich anfangs dachte. Es gibt ...

DNF @40%

Das Buch konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.

Wir folgen im Grunde genommen drei Protagonisten in einer Pandemie, die der Corona-Pandemie ahnlicher ist als ich anfangs dachte. Es gibt Masken, einen Lockdown, ein Impfstoff ist in Planung und vor allem gibt es hier zwei Lager, die sich boshaft gegenüberstehen: Die Genesenen, die fast schon sektenhaft zusammenhalten und an Arroganz kaum zu übertreffen sind und die Crown Royale (so heißt die Krankheit) Gegner. Es gibt Hetze, Verschwörungstheorien, allerlei Hass und Crown-Royale-Partys. Das alles fand ich recht anstrengend und hätte davon gerne ein bisschen weniger lesen wollen. Die abstrusen Verschwörungstheorien und die Hetze hat mir während Corona schon mehr als ausgereicht. Hätte mir irgendwie klar sein müssen vor dem Lesen, aber da war ich wohl etwas zu langsam im Kopf. Es hätte mir wahrscheinlich besser gefallen, wenn der Fokus einfach nicht darauf gelegt worden wäre, sondern mehr auf die wissenschaftlichen Aspekte der Krankheit eingegangen worden wäre. Eine Protagonistin versuchte auch einen Impfstoff herzustellen und das waren mir die liebsten Kapitel. Das hat für mich aber einfach nicht ausgereicht.

Abgesehen davon waren mir die Protagonisten allesamt auch viel zu flach. Es gibt eine lovestory, die für mich in ihrer Intensität so gar nicht nachvollziehbar und viel zu kitschig war. Es gab ein paar "Zufälle", die irgendwie nicht wirklich nach Zufall aussahen und der Schreibstil hat für mich leider auch dafür gesorgt, dass ich mich für die weiteren Entwicklungen nicht begeistern, geschweige denn interessieren konnte. Alles wirkte sehr oberflächlich und ich wollte das Buch einfach nicht mehr in die Hand nehmen.

Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und alle anderen waren hellauf begeistert, also scheint meine Meinung eine Ausnahme zu sein. Daher nicht abschrecken lassen :)

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Leider abgebrochen

Campion. Tödliches Erbe
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Mit Campion: Tödliches Erbe habe ich wohl einen ziemlichen Fehlgriff gemacht. Obwohl die Leseprobe so mysteriös, spannend und vielversprechend war, muss ich das Buch jetzt leider abbrechen. Die Protagonisten ...

Mit Campion: Tödliches Erbe habe ich wohl einen ziemlichen Fehlgriff gemacht. Obwohl die Leseprobe so mysteriös, spannend und vielversprechend war, muss ich das Buch jetzt leider abbrechen. Die Protagonisten sind extrem flach und oberflächlich, der schwierige Schreibstil lässt mich Sätze ständig mehrfach lesen und ich habe schlichtweg das Interesse an der Geschichte verloren. Irgendwie kam ich auch mit den Namen der Protagonisten ständig durcheinander, dann wurden weitere Protagonisten eingeführt und ich blickte in dem Namenschaos gar nicht mehr durch. Das war mein erstes Buch von Margery Allingham und vermutlich auch mein letztes.
Vielleicht liegt es an den "klassischen, englischen Krimis" oder am Krimigenre selbst, ich probiere es zwar immer wieder mal aber irgendwie klappt es selten. Wirklich schade, besonders weil die Neuauflage so schön aussieht und ich das Buch echt mögen wollte.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Guter Einstieg ins Genre

Don't Let Her Stay
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Von "Don't Let Her Stay" habe ich bereits im englischsprachigen Raum viel von gehört. Die Leseprobe fand ich toll: spannend, unheimlich und wirklich vielversprechend. Auch das deutsche Cover gefällt mir ...

Von "Don't Let Her Stay" habe ich bereits im englischsprachigen Raum viel von gehört. Die Leseprobe fand ich toll: spannend, unheimlich und wirklich vielversprechend. Auch das deutsche Cover gefällt mir viel besser als das englische.
Die Geschichte ist gut aufgebaut, auch wenn ich die Protagonisten ganz schön anstrengend fand. Richard behandelt seine Frau Joanne irgendwie wie seine persönliche Haussklavin, die sich nur um das gemeinsame Baby zu kümmern hat (alles unter dem Deckmantel von "das ist nur zu ihrem Besten" versteckt) und Joanne vergöttert ihren Mann und will ihm ununterbrochen alles recht machen. Von Kommunikation untereinander sind sie auch nicht so die größten Fans und halten in den wichtigen Momenten als Ehepaar überhaupt nicht zusammen. Stattdessen bezichtigen sie sich gegenseitig als Lügner und misstrauen einander. Ich konnte die Beziehung der beiden wirklich nicht verstehen. Zum Ende hin ist Joanne lernresistent und entwickelt sich mit der Geschichte überhaupt nicht weiter. Wie kann sie in ihrem Alter überhaupt so naiv sein?
Das Ende läuft leider nach DEM Schema F ab, das ich schon 100x gelesen habe. Es erinnert ein wenig an eine Mischung aus Fitzek und Freida McFadden, für Thriller-Einsteiger ist das Buch aber genau das Richtige (aber für alteingesessene Hasen wie mich eher falsch). Der Schreibstil sorgt dafür, dass sich das Buch sehr schnell lesen lässt und ich fand es durchaus auch stellenweise spannend. Auch wurde der rote faden gut beibehalten und es gab kaum lose Fäden am Ende. Leider war es für mich einfach nichts Neues und hat mich am Ende eher mit den Augen rollen lassen.

Somit ist das Buch vor allem für Thriller-Neulinge eine Empfehlung, für erfahrene Leser in dem Genre eher nicht.

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