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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer. Hier findet jeder etwas aus über 100 Rezepten.

Airfryer Vegan
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Um es vorweg zu nehmen: ich lebe weder vegan noch vegetarisch. Jedenfalls noch nicht. Vielleicht werde ich es auch nie, aber ich persönlich möchte meinen Fleischkonsum reduzieren und da hilft jedes Gericht, ...

Um es vorweg zu nehmen: ich lebe weder vegan noch vegetarisch. Jedenfalls noch nicht. Vielleicht werde ich es auch nie, aber ich persönlich möchte meinen Fleischkonsum reduzieren und da hilft jedes Gericht, was einen dazu bringt. Eine Aussage, die ich vor einem Jahr noch getätigt habe war „Ein Mittagessen ohne Fleisch ist kein Mittagessen.“ Das war für mich wie ein ungeschriebenes Gesetz. Heute nach einigen Dokumentationen sehe ich es etwas anders. Und ich versuche immer wieder besseres Fleisch zu kaufen und meinen Konsum zu reduzieren. Doch besseres Fleisch, seien wir mal ehrlich, kann man sich kaum noch leisten. Und das finde ich gar nicht verkehrt. Denn gehen wir mal zu den Zeiten zurück, in denen es „Sonntagsbraten“ gab. Damals konnten sich nicht viele Familien oft Fleisch gönnen, also gab es ihn nur an Sonntagen oder zu besonderen Anlässen. Und gutes Fleisch bekommt man auch nicht überall her. Der Metzger um die Ecke ist vielleicht freundlich und fas Fleisch liegt frisch in einer Theke, aber das bedeutet noch lange nicht, dass das Fleisch gut ist. Ich kaufe zum Beispiel hin und wieder in einem Betrieb ein, bei dem ich persönlich nichts mehr esse. Alleine, wenn ich an diesem Betrieb ankomme riecht es einfach nach Tod. Da vergeht einem der Appetit und er war auch schon mal mit negativer Presse in den Nachrichten. Andererseits ist es auch jedes Mal wieder eine Erinnerung an mich, meine persönlichen Ziele zu verfolgen.
Aber ich mag auch kein Moralapostel sein, die an die Abholzung der Regenwälder erinnert um Flächen für Viehfutter zu haben, was wiederum Lebensräume zerstört und den Klimawandel einheizt. Ich esse schließlich immer noch Fleisch und muss gestehen – es ist eine Sucht!
Ja, ich esse hin und wieder Fleischersatzprodukte, weniger Fleisch oder tausche aus. Dennoch esse ich immer noch zu viel davon für mein Gewissen. Allerdings möchte ich dies nach und nach ändern und dazu braucht es eben mehr vegane Rezepte.
Um nicht das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen muss es allerdings schmecken, sonst ändert sich nur kurze Zeit etwas. Ich habe mich also als Fleischesser bewusst für dieses Buch entschieden.

Dieses Buch mit veganen Rezepten ist eine tolle Hilfe mit wenigen Zutaten etwas tolles zu kreieren. Natürlich wird nicht jedem alles schmecken und muss es auch gar nicht, doch hier findet sicher jeder ein paar neue Ideen aus über 100 Rezepten für seine Küche. Außerdem kann man jedes Gericht noch variieren und einzelne Komponente austauschen, bis einem das Gericht zusagt. Mir hat es jedenfalls Lust darauf gemacht noch weitere Rezepte auszuprobieren.
Ich habe aus diesem Kochbuch zwei Rezepte getestet.
Einmal die grünen Bohnen mit Sesam
Da habe ich die frischen Bohnen aus Zeitgründen leider erst einfrieren müssen und sie dann gefroren verarbeitet. Dies würde ich nicht nochmal machen, da ich das Gefühl hatte, sie waren noch roh. Die 3-4 Knoblauchzehen hatten es auch in sich, haben es aber auch super interessant gemacht. Dies kann man natürlich nach persönlichen Vorlieben noch verfeinern.

Als zweites habe ich Bratreis mit veganen Baconstreifen gemacht.
Ein Gericht das mich voll und ganz überzeugt hat. Ich würde es zwar das nächste Mal mit veganen Speckwürfeln (der zweite Vorschlag) ausprobieren. Das Gewürz von den Baconstreifen war lecker, aber ich hatte das Gefühl, ich habe davon zu lange aufstoßen müssen.
Bei Fleischersatzprodukten muss man einfach ein bisschen ausprobieren. Ich persönlich vertrage zum Beispiel ziemlich gut Die aus Weizenproteinen.

Und für die Fleischesser - Man kann sich auch mal positiv von einem Gericht überraschen und überzeugen lassen. (Sollte dies aber nicht funktionieren, kann man immer noch zu dem Bauern seines Vertrauens gehen und sich ein „gutes“ Stück Fleisch dazu legen und es genießen.)

Veröffentlicht am 25.01.2026

Ein düsterer, gruseliger, verwirrender und am Ende überraschender Thriller, der mich wirklich mitreißen konnte.

Dunkelnah
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Das Buch beginnt mit einem Mord, den man noch nicht zuordnen kann. Das empfinde ich in einem Buch gar nicht schlimm, wenn man dadurch nicht die ganze Handlung verrät. Dies ist dem Autor wirklich super ...

Das Buch beginnt mit einem Mord, den man noch nicht zuordnen kann. Das empfinde ich in einem Buch gar nicht schlimm, wenn man dadurch nicht die ganze Handlung verrät. Dies ist dem Autor wirklich super gelungen.
Simons neuer Arbeitsplatz ist alles andere als freundlich gestaltet. Ein verlassenes, großes, heruntergekommenes Hotel, dessen Inhaber gruseliger sind als das Hotel selbst. Hier hilft normalerweise nur noch die Abrissbirne, doch das mag die Inhaberin Frau Reiter, eine sehr verwirrte Person, gar nicht wahrhaben geschweige denn hören. Ihr Mann Herr Reiter ist hingegen der aggressive Part und begrüßt Simon schon mit einem Gewehr, dass er auf ihn richtet und seinem Hund, der ihn anschaut, als habe er seine nächste Beute entdeckt.
Die Aufgaben, die er von seinen Arbeitgebern bekommt, ergeben überhaupt keinen Sinn. Er soll den Pool reinigen oder den Keller aussortieren. Ständig wird er beobachtet. Die Hausherren tauchen ganz plötzlich auf und verschwinden so, wie sie gekommen sind, im nichts.
Sie reagieren sehr erschrocken, als Simon ein Foto einer Frau entdeckt, dass ihn nicht mehr loslässt. Sobald sie sich aber gesammelt haben, erfinden sie irgendeine unglaubwürdige Geschichte.
Die Atmosphäre ist so gruselig, dass ich selber sofort aus diesem Hotel flüchten möchte, weil ich Simons Unbehagen spüre. Er ist sogar kurz davor, dieses Hotel für immer zu verlassen, da bittet ihm der örtliche Polizist, ihm bei einem Vermisstenfall zu helfen und die Reiters zu überwachen und mehr über das verschwinden von Theresa in Erfahrung zu bringen. Ist Theresa die Frau von dem Foto, dass er entdeckt hat? Er muss bleiben und versuchen, dieser Frau zu helfen.
Es gibt so viele Warnzeichen, doch er haut einfach nicht ab. Manchmal ergibt es keinen Sinn, dass er bleibt. Natürlich möchte er diese Frau retten, aber was ist, wenn er dadurch selber in Gefahr gerät? Es wirkt, als wolle ihn jemand verrückt werden lassen wollen. Und plötzlich kann er es nicht mehr aufhalten.

Veröffentlicht am 11.10.2025

Eine traumhafte Urlaubslektüre. Leicht und einfach zum genießen.

Eine Melange zum Verlieben
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Dieses Buch handelt überwiegend nur von einem Kaffeehaus, dem Schopenhauer. Es geht um die Bedienung Katie, die aus Gewohnheit dort hängen geblieben ist und um ihre Gäste, die sie ein wenig kennen- und ...

Dieses Buch handelt überwiegend nur von einem Kaffeehaus, dem Schopenhauer. Es geht um die Bedienung Katie, die aus Gewohnheit dort hängen geblieben ist und um ihre Gäste, die sie ein wenig kennen- und lieben gelernt hat.
Am Anfang hatte ich etwas Sorge, dass ich das Buch zu langweilig finden würde, da nicht wirklich etwas passierte, aber ich war so schnell im Buch drin und wollte immer mehr lesen.
Wer hier eine anspruchsvolle Lektüre suchst, ist hier falsch. Dieses Buch ist einfach zum genießen und genau das habe ich in diesem Moment gebraucht und in diesem Moment gefunden. Für mich war es eine Urlaubslektüre und genau perfekt. Ich fand es in vielen Dingen so lustig, süß und auch bewegend.
Katie ist das Herzstück des Schopenhauers und das wissen ganz besonders Elena und Lisi, ihre Gast- Freundinnen, zu schätzen. Sie erzählen sich von ihren Alltagen, von ihren Sorgen und Plänen. Nur Katie hält sich als Mitarbeiterin weitestgehend zurück. Als dann aber plötzlich ein geheimnisvoller, interessanter Mann weniger Worte im Kaffeehaus auftaucht und regelmäßig kommt, scheint es um die Bedienung geschehen zu sein. Sehr zur Freude von Elena und Lisi, die alles dafür tun, damit es etwas spannender wird.
Es ist so schön diesen ganzen Prozess zwischen Katie und dem neuen Gast zu beobachten. Wie sie nach und nach mutiger und offener mit ihm umgeht und anfängt zu flirten. Ich habe richtig mitgefiebert. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt oder man hat sich etwas anderes ausgemalt. Damit muss ich als Leser auch manchmal klarkommen.
…Und dann sitze ich in Kroatien am Pool und mir laufen die Tränen die Wange hinunter. Dies zeigt mir, wie sehr mich dieser Roman eingefangen hat. Und dies wiederrum zeigt mir das Talent dieser Autorin. Danke dafür!

Veröffentlicht am 03.08.2025

Der zweite Fall von Karla und Luis ist noch spannender als der erste. Ich hoffe, es folgen noch viele weitere.

Klarer Fall für Karla
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Nachdem sie ihren ersten Fall Klarer Fall für Karla – Der verschwundene Hamster erfolgreich beendet und den Klassenhamster und seinen Entführer gefunden hat, hat sie auch schon einen zweiten Fall, um den ...

Nachdem sie ihren ersten Fall Klarer Fall für Karla – Der verschwundene Hamster erfolgreich beendet und den Klassenhamster und seinen Entführer gefunden hat, hat sie auch schon einen zweiten Fall, um den Sie sich kümmern muss.
Karla und Ihre Klasse haben Projektwoche und diese verbringen sie im städtischen Museum. Alle werden in Gruppen und verschiedenen Bereichen des Museums aufgeteilt. Natürlich bekommt Karla die griesgrämigste Person von allen als Aufseherin und muss in den langweiligsten Bereich des gesamten Hauses – Das Archiv. Zum Glück wurde Luis mit ihr eingeteilt, denn auch, wenn sie alte Gegenstände abstauben müssen - mit ihm ist alles besser.
Als Karla dabei einen alten Brief über einen gestohlenen Schatz entdeckt, entpuppt sich die für sie langweiligste Abteilung doch noch als äußerst spannend. Sofort ist sie Feuer und Flamme für ihren neuen Fall und zieht Luis direkt wieder mit hinein. Können sie den Fall lösen, oder werden die beiden für mächtig Trubel sorgen?

Der zweite Fall ist richtig toll. Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch. Jetzt bin ich natürlich schon ein großes Mädchen, aber ich liebe Karla und ihre Art. Sie hat vor den Schatz zu finden und ich bin sofort überzeugt davon, dass sie das auch schaffen wird. Denn Karla vermittelt einem das Gefühl, sie kann alles schaffen. Und auch Luis ist ein wunderbarer Junge. Er unterstützt seine Freundin in allen Lebenslagen auch, wenn das eine Menge ärger bedeutet.
Zum Lesen für Kinder ist es richtig angenehm, da das Buch wieder in kleine Kapitel eingeteilt ist und man es gut vor dem Einschlafen lesen kann.

Und jetzt mal im Ernst. Ich als Erwachsene finde dieses Buch richtig spannend. Sogar spannender als manch Thriller/Krimi für erwachsene geschrieben ist. Die Autorin könnte sich auch mal an einen Psychothriller heranwagen. Ich traue ihr das auf jeden Fall zu und würde das Buch auch lesen.

Veröffentlicht am 04.12.2024

Ob zum Basteln, verarzten oder für kreative Geschenkideen. Dieses Buch ist für Jung und Alt ein großer Gewinn.

Mit Kinderhänden die Schätze der Natur entdecken
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Haben wir nicht alle schon im Kindergarten Kastanien gesammelt und daraus Kastanienmenschen oder Kastanientiere gebastelt? Was hatten wir Freude daran, die Schätze der Natur zu entdecken. Dieses Buch zeigt ...

Haben wir nicht alle schon im Kindergarten Kastanien gesammelt und daraus Kastanienmenschen oder Kastanientiere gebastelt? Was hatten wir Freude daran, die Schätze der Natur zu entdecken. Dieses Buch zeigt uns einmal mehr auf, welche Schätze die Natur uns zu bieten hat und was wir mit Ihnen alles zaubern können.
Wie kann man welche Pflanze erkennen und wofür kann ich sie einsetzen? Anhand von vielen Bildern wird dies hier gezeigt und genau erklärt. Wenn man die richtige Pflanze erkennen kann, kann man sich in Notsituationen erstmal behelfen, sollte etwas passieren.
Das Buch eignet sich wunderbar für den Kindergarten oder die Grundschule. Manche Ergebnisse können die Kinder sofort sehen, wie z.B. Wenn sie einen Gänseblümchenkranz herstellen. Tatsächlich habe ich dies vergessen gehabt, doch hier kann ich es immer wieder nachschlagen. Bei anderen Schätzen, die man durch die Natur herstellen kann, können die Kinder den Prozess beobachten und lernen so, geduldig auf etwas zu warten. Sie können mit stolz verfolgen, wie aus einer Pflanze zum Beispiel ein Sirup wird oder ein Hustensaft. Kinder sind gerne beteiligt an solchen Prozessen. Mit diesem Buch und einer erwachsenen Person an ihrer Hand, können sie sich entfalten und viel lernen.
Und nebenbei können sie auch einzigartige, selbstgemachte Geschenke kreieren, wie etwa ein Schutzamulett.