Kirkby Gazette: „Dackel Rudi in großer Gefahr“
Highland Crime – Der Tote im WhiskyfassEndlich zurück in Kirkby, meinem Happy Place, und ich freue mich auf eine spannende Versteigerung auf Monroe Manor mit einem uralten Whiskyfass als Höhepunkt, doch die ausgelassene Stimmung findet ein ...
Endlich zurück in Kirkby, meinem Happy Place, und ich freue mich auf eine spannende Versteigerung auf Monroe Manor mit einem uralten Whiskyfass als Höhepunkt, doch die ausgelassene Stimmung findet ein jähes Ende, da im Fass eine Leiche gefunden wird. Und schon vergeht mir schlagartig jeder Appetit auf Whisky, der zugegebenermaßen auch nicht sonderlich ausgeprägt war. Keiner der Anwesenden wird ausnahmsweise mal des Mordes verdächtigt, immerhin lag die Tat bereits 150 Jahre zurück, aber Mord verjährt nie und so beschließen King und König, sich mal wieder mit gemeinsamen Ermittlungen zu vergnügen.
Was ist das wieder für ein Spaß. Wenn George King alias Lord Seidentüchlein alias Mafia-Schorsch und Fanny König aufeinandertreffen, dann explodiert ein wahres Lachfeuerwerk. Selten so viel gelacht bei einem Krimi und dank der bildhaften Beschreibung von Charlotte McGregor bin ich mittendrin. Ich kann förmlich den Toten riechen, eine Erfahrung, auf die ich in der Realität sehr gerne verzichten würde, ich höre das lautstarke Gebell von Rudi, dem willensstarken Dackel von Fanny und muss grinsen bei der Vorstellung einer gewissen Tür-Szene, bei der Lord Seidentüchlein involviert ist, herrlich.
Während ich mir noch die Lachtränen aus dem Augenwinkel wische, überlege ich schon wieder, wie es wohl weitergehen könnte. Immerhin hat uns die Autorin einen Mini-Cliffhänger beschert und mein Kopfkino arbeitet wie wild.
Es ist kein Geheimnis, dass ich begeisterte Kirkbyanerin der ersten Stunde bin und gleichzeitig Krimi Fan, so dass hier gleich zwei meiner Leidenschaften bedient werden. Viel zu schnell ist meine Zeit in Kirkby auch schon wieder rum und ich werde dieser Reihe einfach nicht müde. Immer neue Gesichter sorgen dafür, dass das Personenregister am Ende des Buches immer länger wird und gleichzeitig wächst auch die Kirky Fangemeinde immer mehr.
Der „Tote im Whiskyfass“ ist witzig, bietet auch einen historischen Abstecher und so langsam kommt auch die Romanze zwischen King und König in Gang. Ich stecke mir jetzt noch ein paar Leckerlies in die Tasche, damit mich Rudi nicht mahnend ankläfft, und vergebe verdiente 5 Sterne.