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Veröffentlicht am 01.11.2025

Wer ist Freund und wer der Feind?

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Zum Inhalt:
Gerade noch hat sich Evelyn darüber gefreut, dass sie und ihre Schwester Amelie der Ernte entgangen sind. Da erfährt sie, dass sie bei anderen Auserwählten tot sind. Nun müssen Evelyn und ...

Zum Inhalt:
Gerade noch hat sich Evelyn darüber gefreut, dass sie und ihre Schwester Amelie der Ernte entgangen sind. Da erfährt sie, dass sie bei anderen Auserwählten tot sind. Nun müssen Evelyn und Amelie ins Reich der Fae reisen, damit eine von ihnen den Fae-König und die andere seinen Bruder heiratet. Denn nur mit dieser jahrhundertealten Tradition kann der Frieden zwischen den Menschen und den Fae bestehen bleiben. Während Prinz Cobalt sich den beiden Frauen gegenüber freundlich und zuvorkommend verhält, ist König Aspen ihnen gegenüber kalt, arrogant und abweisend. Doch irgendwas scheint Evelyn zu ihm hinzuziehen, obwohl sie sich dagegen wehrt. Denn schließlich weiß sie, wie brutal die Fae sind und sie kann es nicht riskieren, ihr Herz zu verlieren.

Meine Meinung:
Vom ersten Moment an hat die Handlung mich in ihren Bann gezogen und ich war gespannt, worin Evelyn und ihre Schwester Amelie da hineingeraten sind. Evelyn ist eine toughe junge Frau, die sagt, was sie denkt, was sie einige Male in Schwierigkeiten bringt. Sie lässt sich nicht unterkriegen, wirkt sehr verantwortungsbewusst und man merkt, wie sehr sie darauf brennt, Chirurgin zu werden. Ich konnte ihre unterschiedlichen Emotionen nachvollziehen, ebenso wie ihre Handlungen und Reaktionen. Auf sie kommt im Laufe der Handlung einiges zu. Vor allem aber gerät ihr Bild, das sie von den Fae hat, ebenso wie das von den Menschen, mächtig ins Wanken, was man ihr deutlich anmerkt.

Über Aspen und Cobalt erfährt man erst mal recht wenig. Beide scheinen charakterlich das genaue Gegenteil vom jeweils anderen zu sein. Cobalt ist freundlich, aufgeschlossen und zuvorkommend, ein richtiger Gentleman. Aspen ist mürrisch, unfreundlich und verschlossen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob die Brüder wirklich so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen oder ob einer von ihnen nicht nur eine Fassade präsentiert. Gerade deswegen fand ich es spannend, nach und nach mehr über beide zu erfahren, um zu schauen, ob ich mit meiner Vermutung recht habe oder nicht.

Alles rund um die Fae, das Leben auf der Insel und den Pakt, den die Fae und die Menschen geschlossen haben, fand ich interessant. Nach und nach erfährt man über alles immer mehr, was ich sehr angenehm fand, weil man nicht gleich mit zu vielen neuen Informationen klarkommen musste. Zudem konnte ich mir dadurch ein immer besseres Bild von allem machen. Was ich dabei besonders interessant fand, war, dass sich das Bild, das zu Anfang von den Menschen und den Fae gezeichnet wurde, im Laufe der Handlung verändert. Das hat mich neugierig darauf gemacht, was es noch so zu entdecken gibt und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt, was stimmt und was nicht. Denn die Frage ist ja, wer lügt und wer sagt die Wahrheit. Zudem habe ich besonders die beiden Fae Foxglove und Lorelei in mein Herz geschlossen. Sie sind wirklich tolle Nebenfiguren und ich bin gespannt darauf, welche Rollen sie in den nächsten Bänden spielen werden.

Fazit:
Eine magische, wundervolle und spannende Geschichte über eine starke junge Frau, deren bisherige Sicht auf die Dinge von Grund auf erschüttert wird. Ich war gespannt, was Evelyn und ihre Schwester Amelie alles erleben werden und neugierig darauf, was man alles über die Fae erfährt. Ich habe Evelyn gerne auf ihrem Weg begleitet, der viele ungeahnte Dinge für sie bereithält und konnte ihre unterschiedlichen Emotionen, ihre Handlungen und Reaktionen voll und ganz nachvollziehen. Zudem war ich gespannt, ob König Aspen und Prinz Cobalt wirklich so sind, wie sie sich zu Anfang geben oder ob einer von ihnen nur eine Maske trägt und vielleicht ein falsches Spiel spielt. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.

Veröffentlicht am 26.10.2025

Können Rain und Cole die Zukunft verändern?

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Zum Inhalt:
Rains Wunsch, den sie in der Not ausgesprochen hat, um ihre Freunde zu retten, hat verheerende Konsequenzen. Denn sie landet in der Vergangenheit und muss nun versuchen, einen Weg zu finden, ...

Zum Inhalt:
Rains Wunsch, den sie in der Not ausgesprochen hat, um ihre Freunde zu retten, hat verheerende Konsequenzen. Denn sie landet in der Vergangenheit und muss nun versuchen, einen Weg zu finden, damit der dunkle Prinz und seine Vasallen nicht alles zerstören. Doch wie soll sie das machen, ohne zu sehr in die Vergangenheit einzugreifen? Immer wieder stößt Rain bei ihren Versuchen auf Hindernisse, die nicht nur ihren Plan gefährden, sondern durch die sie in großer Gefahr schwebt. Schafft es Rain dennoch, die Zukunft zu verändern?

Meine Meinung:
Mit Rain White ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, an der ich besonders mochte, dass sie nie aufgegeben hat, egal wie ausweglos ihre Lage war. Man merkt ihr an, wie sehr sie die ganzen Ereignisse geprägt und verändert haben. Rain ist erwachsen geworden, sie ist kämpferisch und hat sich trotz allem ihr gutes Herz und ihr Einfühlungsvermögen bewahrt, was mir gefallen hat. Ich habe mich gerade im ersten Drittel der Geschichte oft gefragt, wie sehr Rain die zukünftigen Geschehnisse durch ihr Wissen beeinflusst. Denn so sehr sie versucht, die Vergangenheit nicht zu verändern, stellt sich genau das viele Male als äußerst schwierig heraus. Ich fand es interessant, wie sich letztendlich alles zusammengefügt hat. Dabei konnte ich mir im Laufe der Handlung einiges zusammenreimen, mit einigen Wendungen konnte mich die Autorin aber auch überraschen.

Rain muss sich wieder einigen Herausforderungen stellen und gerät dabei viele Male in sehr große Gefahr. Zwar kann sie zwischendurch mal durchatmen, doch diese Ruhepausen sind meist nur von kurzer Dauer. Denn immer wenn sie mit ihrem Vorhaben, die Zukunft zu verändern, weiterkommt, scheint das nächste Hindernis nur zu warten, um sie wieder zurückzuwerfen. Deswegen war ich mir nie sicher, ob Rain und alle anderen es wirklich schaffen, die Zukunft zu verändern oder sie doch daran scheitern werden. So entsteht Spannung, durch die ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Dadurch, dass man miterlebt, was Cole alles durchmachen musste, wie er behandelt wurde und wie grausam und skrupellos die Götter waren, konnte ich ihn besser verstehen. Überraschend fand ich, wie sehr Cole zu der Zeit gegen seine dunkle Seite ankämpft und sie sogar zu verabscheuen scheint. Neben Rain und ihm entwickeln sich auch die Nebenfiguren ein Stück weiter, was mir gefallen hat. Ich finde, man merkt, wie sehr sie sich alle durch die zukünftigen Ereignisse, aber auch durch die in der Vergangenheit, verändert haben.

Fazit:
Ein spannender und gelungener Abschluss der Reihe, der Rain, Cole und allen anderen noch mal sehr viel abverlangt. Ich habe vom ersten Moment an mit Rain mitgefiebert und war gespannt, ob sie ihren Plan, die Zukunft zu verändern, wirklich in die Tat umsetzen kann, obwohl ihr immer wieder so große Stolpersteine in den Weg gelegt werden. Zudem fand ich es interessant, wie sich alles nach und nach zusammenfügt und welche Geschehnisse was ausgelöst haben. Einiges konnte ich mir im Laufe der Handlung denken, mit anderem konnte mich die Autorin überraschen. So konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es für Rain, Cole und alle anderen weitergeht.

Veröffentlicht am 21.10.2025

Wird Jam den verlorenen Schatz finden?

Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine
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Zum Inhalt:
Benjamin Fluke, Jam genannt, steht unter enormem Druck. Denn nur noch er kann das Delfinerbe des Unterwasserreichs antreten und somit zum Oberhaupt werden. Doch eigentlich möchte Jam das gar ...

Zum Inhalt:
Benjamin Fluke, Jam genannt, steht unter enormem Druck. Denn nur noch er kann das Delfinerbe des Unterwasserreichs antreten und somit zum Oberhaupt werden. Doch eigentlich möchte Jam das gar nicht. Als seine Schwestern dann den Auftrag bekommen, einen verlorenen Schatz zu finden, beschließt Jam trotz Verbot ebenfalls an der Schatzsuche teilzunehmen. Denn er möchte seinem Vater beweisen, dass er kein Schwächling ist. So macht er sich zusammen mit seinem neuen Freund, der Meeresschildkröte Beau an die Lösung der Rätsel, die sie zu dem Schatz führen sollen. Doch diese sind nicht so einfach zu lösen und auch sonst stellt die Schatzsuche Jam und Beau vor einige Herausforderungen.

Meine Meinung:
In diesem Abenteuer begleiten wir Benjamin Fluke, Jam genannt, bei der Suche nach einem verlorenen Schatz. Da Jam sehr unsicher ist und sich nicht bewusst ist, was für ein starker und toller Junge er ist, steht er sich bei der Suche oft selbst im Weg. Gerade durch die Rätsel, die nicht so leicht zu lösen sind und die Schwierigkeiten, in die Jam bei seiner Suche gerät, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Zudem animieren die Rätsel dazu mitzurätseln, was wohl mit ihnen gemeint ist, ebenso die Frage, was so wichtig an dem Schatz ist. Denn das mehr hinter der Schatzsuche steckt, habe ich sofort gespürt. Ich habe Jam und seinen neuen Freund, die Meeresschildkröte Beau sehr gern auf ihrem Abenteuer begleitet, war gespannt darauf, was sie alles erleben werden und was es mit dem Schatz auf sich hat.

Jam ist ein sympathischer, herzlicher Junge, der einen sehr großen Sinn für Gerechtigkeit hat und viel Empathie beweist. Der Druck, unter dem er steht und der Wunsch, vor allem seinen Vater stolz zu machen, schwingen zwischen den Zeilen immer mit und man merkt, was dies mit ihm macht. Denn Jam ist unsicher, fühlt sich minderwertig und möchte doch eigentlich nur er selbst sein. Ich fand das und sein ganzes inneres Gefühlschaos sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Umso schöner war es, als Jam durch seinen neuen Freund Beau auflebt, Mut fasst, etwas zu wagen und ein kleines Stück an Selbstvertrauen gewinnt. Zudem merkt man, wie groß der Konkurrenzkampf unter den Geschwistern ist, der durch das Verhalten ihres Vaters noch gefördert wird.

Ich fand es interessant, mehr über das Unterwasserreich und die Familie Fluke zu erfahren. So bekam ich einen besseren Einblick darin, wieso die ganze Familie unter einem so enormen Druck steht und wieso es für alle so wichtig ist, dass Jam sich zu einem Delfin animagiert. Außerdem hat die Autorin die Figuren und Schauplätze so lebhaft und detailliert beschrieben, dass ich sie vor Augen hatte und mich fühlte, als würde ich mit Jam durchs Wasser schwimmen.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir Benjamin Fluke, Jam genannt, bei seiner Suche nach einem verlorenen Schatz begleiten. Da Jam nicht nur durch seine Familie einen inneren Konflikt mit sich austrägt, sondern seine Schatzsuche ihn vor einige Herausforderungen stellt und die Rätsel zu den Hinweisen nicht so leicht zu lösen sind, sorgt das für Spannung. Ich habe Jam und seinen neuen Freund, die Meeresschildkröte Beau gern auf ihrem Abenteuer begleitet, war gespannt, was sie alles erleben werden und was es mit dem Schatz auf sich hat.

Veröffentlicht am 16.10.2025

Hannahs erster Fall in Ostersande

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
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Zum Inhalt:
Kommissarin Hannah Bülow braucht nach einem schweren Schicksalsschlag unbedingt einen Neuanfang. Da es ihrem Vater nicht so gut geht, reist sie wieder in ihre alte Heimat Ostersand, um dort ...

Zum Inhalt:
Kommissarin Hannah Bülow braucht nach einem schweren Schicksalsschlag unbedingt einen Neuanfang. Da es ihrem Vater nicht so gut geht, reist sie wieder in ihre alte Heimat Ostersand, um dort auf der Polizeiwache zu arbeiten. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag wird Hannah ins kalte Wasser gestoßen, als sie zum Fundort einer Leiche gerufen wird. Nicht nur, dass es sich bei dem Toten um ihren alten Freund handelt, liegt bei ihm ein Zettel mit einer kryptischen Notiz, die einige Rätsel aufgibt. Handelt es sich vielleicht um einen Rachemord? Je mehr Hannah ermittelt, desto mehr führt sie der Weg zu den tragischen Ereignissen aus dem Sommer 1993, die sie am liebsten vergessen möchte. Doch hat der Mord wirklich etwas mit dem damaligen Bootsunglück zu tun?

Meine Meinung:
Hannah ist eine vielschichtige Protagonistin, die ihre Ecken und Kanten hat und die sympathisch wirkt. Sie hat eine direkte Art, mit der sie bei einigen Personen aneckt, die sie aber besonders, was den Fall angeht, auch weiterbringt. Ich fand ihre unterschiedlichen Gefühle, was die Rückkehr in ihre Heimat angeht, gut und verständlich dargestellt. Schließlich hat sich einiges verändert, vieles ist aber auch gleich geblieben. Interessant fand ich die Vater-Tochter-Beziehung von Hannah und ihrem Vater Uwe. Man merkt, wie sehr sich beide wünschen, dass diese besser ist, aber nicht über ihren Schatten springen können. Die Entwicklung, die an der Stelle stattgefunden hat, hat mir sehr gefallen.

Der Fall, in dem Hannah ermitteln muss, war spannend und interessant. Nicht nur, weil sie das Opfer gut kennt, sondern auch, weil sich die ganze Zeit die Frage stellt, ob sein Tod etwas mit dem Ereignis aus dem Jahr 1993 zu tun hat. So gehen wir zusammen mit Hannah und den beiden Ermittlern von der Kripo Wismar, Henning Grewe und Mara Abedi Steyn, auf die Spurensuche, bei der wir immer auf dem gleichen Wissensstand wie sie sind. So habe ich versucht, den Hintergründen der Tat und der Täterin oder des Täters auf die Spur zu kommen. Dabei hatte ich, ehrlich gesagt, ziemlich früh einen Verdacht, wer das sein könnte, mit dem ich letztendlich auch recht hatte. Dies hat der Spannung aber keinen Abbruch getan und ich habe sie alle gerne bei ihren Ermittlungen begleitet.

Neben Hannah gibt es viele weitere interessante Figuren, die alle ihre Charakterzüge haben, durch die man sie gut voneinander unterscheiden kann. Zudem wurden die verschiedenen Figuren und Orte so anschaulich beschrieben, dass ich mir nicht nur alle gut vorstellen konnte, sondern mich fühlte, als wäre ich selbst vor Ort.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir die Kommissarin Hannah Bülow bei ihrem ersten Fall in ihrer alten Heimat Ostersande begleiten, der ziemlich persönlich ist. Ich habe Hannah und die beiden Ermittler von der Kripo, Henning Grewe und Mara Abedi Steyn, gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die ganz schön verworren waren. Dennoch hatte ich schon ziemlich schnell einen Verdacht, wer hinter der Tat stecken könnte, was der Spannung aber keinen Abbruch getan hat. Zudem haben mir die Entwicklungen, die Hannah und ihr Vater Uwe machen, sehr gut gefallen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall als Nächstes auf Hannah wartete.

Veröffentlicht am 14.10.2025

Kann Johnny den Geistern helfen?

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
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Zum Inhalt:
Der 12-jährige Johnny Sinclair hat es nicht leicht. Denn auf der Burg Greyman Castle, auf der er lebt, spukt es gewaltig. So wird er täglich von den Geistern verfolgt und weiß einfach nicht, ...

Zum Inhalt:
Der 12-jährige Johnny Sinclair hat es nicht leicht. Denn auf der Burg Greyman Castle, auf der er lebt, spukt es gewaltig. So wird er täglich von den Geistern verfolgt und weiß einfach nicht, was er gegen diese ausrichten soll. Das soll sich ändern, als er im Moor zufällig einen Schädel findet, der sich ihm als Erasmus von Rothenburg vorstellt und allerhand nützliche Dinge über Geister weiß. So nimmt Johnny Erasmus kurzerhand mit auf die Burg. Zusammen versuchen sie, den Geistern Einhalt zu gebieten, was gar nicht so leicht ist. Doch da Johnny unbedingt Geisterjäger werden möchte, bleibt ihm nichts anderes übrig, als durchzuhalten und kreativ zu werden. Kann Johnny die Geister vertreiben?

Meine Meinung:
Johnny ist ein sympathischer Junge, der ein großes Herz hat. Ihm merkt man auf der einen Seite an, wie sehr er sich vor den Geistern fürchtet, auf der anderen Seite lässt er sich aber dennoch nicht unterkriegen und versucht, seine Angst zu besiegen. Dies hat mir sehr an ihm gefallen. Zeigt es doch, dass es in Ordnung ist, auch mal Angst zu haben, man sich von dieser aber nicht lähmen lassen sollte. Zudem haben mir sein Durchhaltevermögen, sein Einfühlungsvermögen den Geistern gegenüber und sein Wille, ihnen zu helfen, gefallen.

Die Geisterjagd war durchweg spannend. Zumal es bei einigen Geistern leicht ist, ihnen zu helfen, bei anderen aber ziemlich knifflig. Durch diesen Mix fühlt man sich aufgefordert, mitzudenken und zu rätseln, wie man den Geistern helfen kann. Dies habe ich sehr gerne getan und war ziemlich gespannt, was Johnny alles so herausfindet und auch, was der Schädel Erasmus für ein Geheimnis hat.

Richtig unsympathisch war mir hingegen sein bester Freund Russell. Nicht nur, dass er Johnny kein Wort glaubt, muss alles nur nach seiner Nase gehen und er spielt sich für meinen Geschmack zu sehr auf, obwohl er im Grunde nichts tut. Zum Glück hat der Schädel Erasmus von Rothenburg alles wieder herausgerissen. Dieser hat zwar ein loses Mundwerk, kommandiert Johnny einige Male herum, hilft ihm aber auch jederzeit und teilt sein Wissen über Geister mit ihm. Zudem habe ich mich immer wieder über seine frechen Sprüche amüsiert, durch die die gruselige Handlung aufgelockert wurde.

Fazit:
Eine spannende und gruselige Geschichte, in der wir den 12-jährigen Johnny Sinclair bei seinen ersten Versuchen als angehender Geisterjäger begleiten. Diese laufen nicht immer glatt, wodurch durchweg für Spannung gesorgt ist. Zudem habe ich mich immer wieder über den Schädel Erasmus von Rothenburg wegen seiner frechen Sprüche und vorlauten Art amüsiert. Gerade durch ihn wird die gruselige Handlung immer wieder aufgelockert, wodurch diese gar nicht mehr so gruselig wirkt.