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Mima1829

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Veröffentlicht am 17.05.2024

Stürmische Ermittlung

Im Sturm
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"Im Sturm" ist der zweite Band der "Vier-Elemente" Reihe von Pernilla Ericson, erschienen im Scherz-Verlag.
Hier ermittelt Lilly Red zusammen mit ihrer befreundeten Kollegin Liv Kaspi im kleinen Dorf Skageby.
Ein ...

"Im Sturm" ist der zweite Band der "Vier-Elemente" Reihe von Pernilla Ericson, erschienen im Scherz-Verlag.
Hier ermittelt Lilly Red zusammen mit ihrer befreundeten Kollegin Liv Kaspi im kleinen Dorf Skageby.
Ein unaufgeklärter Mordfall an einem älteren Mann schockiert den Ort. Die beiden Ermittlerinnen aus Stockholm sollen der örtlichen Polizei helfen den Fall zu lösen, was zuerst nicht so gut ankam.
Mitten in die Ermittlungen zieht ein extremer Sturm auf, setzt Starkregen ein und zu allem Überfluss fällt der Strom aus.Das erschwert allen das Leben und als dann weitere Morde passieren spitzt sich Lage dramatisch zu, weil Spuren nicht zu sichern sind, die Toten nicht richtig aufbewahrt werden können.
Der Ort ist von der Aussenwelt abgeschnitten und die Nerven der Bewohner liegen blank.

Das Cover ist typisch schwedisch, ähnlich gezeichnet wie der 1. Band, nur diesmal mit dunkelblauem Hintergrund, passend zum Sturm. Es gefällt mir sehr gut.

Die Charaktere werden wieder sehr gut dargestellt und sind mir sympathisch. In diesem Band wird mehr von Liv und Ihrer Familiensituation erzählt.Sie hat mit Ihrem Mann Rickard eine 11jährige Pflegetochter aufgenommen. Was Rickard unternimmt um Felicia zu behalten, fand ich allerdings ziemlich fragwürdig.Ebenso fand ich die Hilfe, die ein Polizeibeamter, durch Jesper (Lillys Freund) erhielt und wie es dazu kam, komisch.
Die privaten Belange und die Nebenschauplätze, wie die Hausgeburt einer Nachbarin, haben mir zu viel Platz eingenommen. Dadurch kam der eigentliche Fall manchmal in den Hintergrund.
Trotzdem sind die Wendungen spannend und bis zum Schluss weiss man nicht so genau wer die Taten warum begangen hat.
Das Thema Klimawandel wird auch hier thematisiert und das gefällt mir sehr gut.

Fazit: trotz einiger Schwächen, wie beschrieben, habe ich auch den 2. Band der Reihe in einem Rutsch
durchgelesen und ich freue mich auf den 3. Band im Sommer.
Ein leichter, spannender Krimi mit einem flüssigen Schreibstil den ich dennoch empfehlen
kann. Die Thematik mit dem Klimawandel gefällt mir sehr gut.




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Veröffentlicht am 06.05.2026

Excesse mit tödlicher Gefahr

Der Fjord
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Der Fjord von Sarah Goodwin ist im Lübbe Verlag erschienen und hat 381 Seiten.
Das Buch mit Farbschnitt, dem gelblichen Farbenspiel und den Bergen im Hintergrund ist mir sofort ins Auge gefallen und sieht ...

Der Fjord von Sarah Goodwin ist im Lübbe Verlag erschienen und hat 381 Seiten.
Das Buch mit Farbschnitt, dem gelblichen Farbenspiel und den Bergen im Hintergrund ist mir sofort ins Auge gefallen und sieht total toll aus.
Da es mein erstes Buch dieser Autorin ist und viele Leserinnen begeistert von Ihr geschrieben haben, war mein Interesse geweckt.
Handlung:
Amelia sucht Ihre Schwester Rose. Da die Polizei nicht weiter ermittelt macht Sie sich auf die Suche.
Sie findet eine Einladungskarte zu einer Party in Norwegen bei der reichen Familie Fowley die einmal im Jahr stattfindet und drei Tage dauert.Sie "befreundet" sich mit dem Cousin Ford, schlüpft in eine andere Rolle und gelangt so zu diesem Fest und will Nachforschungen über den Verbleib von Rose anstellen.
Die Party überschreitet das richtige Maß der Normalität, wie Drogen, Alkohol und natürlich passieren Unglücke,auch kommen Menschen in Gefahr und zu Tode,was niemanden zu stören scheint.
Amelia selber bringt sich durch Ihre Nachforschungen ebenfalls in gefährliche Situationen.
Wird Sie in nur drei Tagen Ihre Schwester finden?
Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung ist greifbar, das Tempo rasant, die Charaktere sind allesamt vielschichtig, geheimnisvoll und auch düster, wie der Wald auf diesem Anwesen. Jeder traut jedem alles zu, keiner zeigt sein wahres Gesicht.Lawrence, der Gastgeber und Besitzer, sein Bruder James, seine Halbschwester Sam und seine Verlobte sind, gewollt, undurchsichtig dagestellt und Amelia verdächtigt mal die eine, mal die andere Person.Wer spielt falsch, wer könnte etwas mit dem Verschwinden Ihrer Schwester und auch mit den tödlichen Vorfällen der letzten Jahre zu tun haben..?Manchmal übertreibt Amelia Ihre Suche und Ihr Verhalten ist nicht immer umsichtig, ja unklug.
Was mir nicht so gefiel, sind die exzessiven Partygäste,denn es ist mir nicht so klar welche Bedeutung die ausufernde "Feier" haben soll.
Die Party finde ich irgendwie unglaubwürdig, wenn sich niemand an einem Toten stört, keine Polizei eingeschaltet wird.Das Verhalten dieser Menschen ist abscheulich und bizarr.
Mich hat das Buch gefesselt hat, weil es immer wieder eine neue Wendung gibt und die Atmosphäre düster und spannend ist, auch wenn mir die "Party" nicht sonderlich gefiel.
Fazit:
Ein rasanter Thriller, temporeich, mit einem unerwartetem Ende.
Wer Psychothriller mit unglaubwürdigem Hintergrund mag, kommt hier auf seine Kosten.
Obwohl ich das Buch schwer aus der Hand legen konnte, gibt es im Bereich Psychothriller andere Autor
innen die mir besser gefallen, auch wenn viele meiner Mitleser*innen diese Art zu lieben scheinen.
Wer bis zum Schluss miträtseln möchte, wird begeistert sein und das Buch lieben.









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Veröffentlicht am 17.02.2026

Geld,Macht und Intrigen

Schattenmädchen
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"Schattenmädchen" ist der 3. Band von Frida Skybäck um das schwedische Ermittlerduo Frederika Storm und Henry Calment. Es ist im dtv Verlag erschienen und hat 430 Seiten.
Der Prolog und die Leseprobe ...

"Schattenmädchen" ist der 3. Band von Frida Skybäck um das schwedische Ermittlerduo Frederika Storm und Henry Calment. Es ist im dtv Verlag erschienen und hat 430 Seiten.
Der Prolog und die Leseprobe hatten mich in den Bann gezogen, aber so richtig hat mich dies Buch nicht ganz mitgenommen.
Der zweite Band war super , doch hier fehlt mit ein bisschen mehr der rote Faden.

Handlung:
Die Studentin Isabella Karlsson verschwindet im Sommer nach einer Party, die der Technologieunternehmer Martin Zenberg ausgerichtet hat.Niemand will Sie gesehen haben und die Mitarbeiter des Unternehmens sind nicht sehr kooperativ.
Während der Ermittlung stossen die Ermittler auf einen Mord, einer ebenfalls jungen Studentin.Sie versuchen Gemeinsamkeiten zu finden und kommen nur schwer voran.
Meinung:
Dieses Mal ist mir der private Bereich zu viel. Es wird lange von den Beziehungen der Ermittler erzählt und das nimmt mehr Platz ein als gut für den Krimi ist.
Die Geschichte mit dem Wolf auf dem Hof von Frederikas Vater ist ebenfalls merkwürdig.Das ewige Mittagessen und die Hitze hat genervt.
Da ich die ersten Bände kenne und mochte, bin ich hier etwas enttäuscht.
Fazit:
Eine solide Geschichte die irgendwie nicht so ganz auf den Punkt gekommen ist.
Das Ende war mir auch suspekt und eigenartig.
Obwohl ich einige Schwächen sehe, ist es trotzdem ein lesbarer Krimi mit 3,5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Beginnende Emanzipation im Sport

Aufgeben können die anderen
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Das Cover hat mich sehr angesprochen, der Titel ebenfalls.
"Aufgeben können die anderen"von Lena Johannson erzählt die Geschichte der Sportlerin Alice Milliat die Ende des 19. und Anfang des ...

Das Cover hat mich sehr angesprochen, der Titel ebenfalls.
"Aufgeben können die anderen"von Lena Johannson erzählt die Geschichte der Sportlerin Alice Milliat die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts für die Gleichberechtigung der Frauen im Sport gekämpft hat.
Das Buch ist im Aufbau Verlag erschienen und hat 379 Seiten.

Alice ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, probiert noch viele andere Sportarten aus, wie z. B. den Rudersport.
Nachdem Ihr junger Ehemann, der Sie in allem unterstützt hat, stirbt, widmet Sie sich darum, den Frauensport populär zu machen und möchte, dass Frauen an den Olympischen Spielen 1920 zugelassen werden. Sie hat viele Nackenschläge erhalten, aber auch viel Unterstützung.
Es ist unglaublich wie die Männer die Frauen angefeindet haben um sie daran zu hindern in der Öffentlichkeit Sport auszuüben und sei es nur zu laufen oder zu schwimmen.
Der fiktive Erzählstrang von der Beziehung zu Jean Luc hat mich ein wenig in meinem Lesefluss gestört.

Fazit:
Ein Buch über eine starke Frau, über eine Frauenbewegung von der ich noch nichts wusste und die Geschichte über den Anfang der Sportbewegung der Frauen.
Es ist ein Buch was uns zeigt, dass aufgeben keine Option ist, dass man den Glauben an seine Stärke nicht verlieren darf und das Freundschaft und Mut ganz wichtig ist.
Trotzdem war einiges zu langatmig erzählt (die Liebesgeschichte mit auf und ab..), das historische zu knapp und die sportlichen Diskussionen oft zu viel.
Meine Leseempfehlung wäre 3,5 Punkte, aufgerundet auf 4 Sterne.




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Veröffentlicht am 12.10.2025

Unterhaltsamer Krimi an der Ostsee

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
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"Der Tote am Sandstrand" ist der 1.Band der Reihe "Mörderische Brise" aus der Feder von Nina Ohlandt, die der Autor Jan.F. Wielpütz für die verstorbene Autorin posthum fortsetzt. Das Buch hat 490 Seite ...

"Der Tote am Sandstrand" ist der 1.Band der Reihe "Mörderische Brise" aus der Feder von Nina Ohlandt, die der Autor Jan.F. Wielpütz für die verstorbene Autorin posthum fortsetzt. Das Buch hat 490 Seite und ist im Lübbe Verlag erschienen.

Handlung:
Kommissarin Hannah Bülow kehrt in Ihre Heimat, einem kleinen Ort vor Wismar, zurück, als Ihr Mann stirbt und weil Ihr Vater, Ihrer Meinung nach, Hilfe benötigt.
Bevor Ihr erster Arbeitstag beginnt, gibt es einen Toten und der ist auch noch ein Jugendfreund.
Ihre Freundin Constanze, die Ihr diesen Job vermittelt hat, lässt Sie mit der Kripo in Wismar zusammenarbeiten.
Der Vater ist wenig begeistert über Ihre Rückkehr, denn vor 32 Jahren ereignete sich ein Unglück mit Todesfall und das erschwert Ihr Verhältnis.
Kurz darauf stirbt ein zweiter Jugendfreund von Hannah, der Bruder des ersten Opfers.
Immer wieder kommen die Erinnerungen von damals in die Ermittlung und vieles ist rätselhaft.Es gibt viele Verstrickungen, Verdächtige und das private, auch der anderen Ermittler, spielt eine große Rolle bei der Aufklärung.

Meinung:
Zu Anfang werden alle Protagonisten*innen vorgestellt, wer wie mit wem zu tun hat.
Die unterschiedlichen Charaktere gefallen mir und sind stimmig.
Ein paar Zusammenhänge finde ich merkwürdig: wieso "ermittelt" die Kripo Wismar mit der Polizeistation in der Hannah arbeitet und warum wird Sie so stark eingebunden ohne zuständig zu sein..?Ok., schriftstellerische Freiheit, nur manchmal war das schon etwas viel.
Die Handlung war rätselhaft und voller falscher Fährten, was ich gut gefunden habe.
Die Beschreibungen der Landschaften, der Orte und auch das geschichtliche,hat mir gut gefallen.Der Schreibstil ist leicht, locker und atmosphärisch.
Das Cover mit der Brandung und der Gischt ist ganz nach meinem Geschmack und sehr passend zu diesem Krimi.

Fazit:
Ein spannender, lockerer Krimi. Guter Auftakt für weitere Folgen.
Die Ermittlerin, mit Herz, hat mir gut gefallen. Die Figuren sind lebendig und die Auflösung war dann doch ziemlich unerwartet, was mir besonders gefallen hat.
Freue mich auf Band zwei.






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