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Chianti

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2018

Guter zweiter Band!

Hot Mama
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Am Tag ist Fiona Fine eine erfolgreiche Fashion Designerin in Bigtime, in der Nacht wird sie zur feurigen Superheldin Fiera, die den Superschurken ordentlich einheizt.
Mit Siren und Intelligal tauchen ...

Am Tag ist Fiona Fine eine erfolgreiche Fashion Designerin in Bigtime, in der Nacht wird sie zur feurigen Superheldin Fiera, die den Superschurken ordentlich einheizt.
Mit Siren und Intelligal tauchen zwei neue Superschurkinnen in Bigtime auf, die etwas im Schilde führen, und auch der attraktive Johnny Bulluci bringt Aufregung in Fionas Leben.

"Hot Mama" ist der zweite Band von Jennifer Esteps Bigtime Reihe, der aus der Ich-Perspektive von Fiona Fine erzählt wird, einem Mitglied der Fearless Five.

Die hitzköpfige Fiona haben wir ja schon im letzten Band kennenlernen dürfen und ich war sehr gespannt auf ihre Geschichte! Sie ist sehr selbstbewusst und lässt sich absolut nicht unterkriegen. Nur der Tod ihres Verlobten Travis nagt noch sehr an ihr. Mit Johnny Bulluci lernt sie aber einen Mann kennen, der sie aus ihrer Trauer herausholen kann.
Fiona ist schon seit Jahren im Superheldenzirkus dabei. Als Fiera kann sie nicht nur das Feuer kontrollieren, sondern ist auch noch superstark. Eine wirklich toughe Protagonistin und doch mochte ich nicht ganz so gerne, wie Carmen und auch Fionas Beziehung zu Johnny konnte mich nicht komplett mitreißen.

Die Welt von Bigtime mit seinen Superhelden und Superschurken hat mir aber wieder richtig gut gefallen! Mit Siren und Intelligal erscheinen zwei neue Superschurkinnen auf der Bildfläche, die offensichtlich etwas Gefährliches aushecken und mit Johnny Angel gibt es auch einen spannenden neuen Superhelden. Aber auch bei den Mitgliedern der Fearless Five wird es nicht langweilig und Fiera, Mr Sage und Hermit müssen die Bürger von Bigtime in der Abwesenheit von Karma Girl und Striker ein ums andere Mal beschützen.
Ich persönlich fand den zweiten Band der Reihe etwas schwächer, als den Auftakt, aber trotzdem hatte ich wieder viel Spaß damit in die Welt der Superhelden einzutauchen und freue mich natürlich schon sehr auf den dritten Band!

Fazit:
"Hot Mama" von Jennifer Estep ist ein guter zweiter Band der Bigtime Reihe, den ich jedoch etwas schwächer fand, als den Auftakt.
Ich hatte aber trotzdem wieder viel Spaß dabei in die Welt von Bigtime einzutauchen und mit Fiona und Co. die Pläne der Superschurken zu vereiteln.
Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den dritten Band!

Veröffentlicht am 27.01.2018

Mitreißender vierter Band!

Game on - Trotz allem du
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Dem erfolgreichen Quarterback Finn Mannus liegen die Frauen zu Füßen, nur die kesse Fotografin Chess Copper lässt sein Charme anscheinend kalt.
Auch wenn die beiden keinen guten Start hatten, so ist da ...

Dem erfolgreichen Quarterback Finn Mannus liegen die Frauen zu Füßen, nur die kesse Fotografin Chess Copper lässt sein Charme anscheinend kalt.
Auch wenn die beiden keinen guten Start hatten, so ist da etwas zwischen Chess und Finn, was sie immer wieder zueinander bringt.

"Trotz allem du" ist der vierte Band von Kristen Callihans Game on Reihe, der aus den abwechselnden Ich-Perspektiven die Geschichte von Finn Mannus und Chester Copper erzählt, deren erstes Aufeinandertreffen man schon in Ethans Geschichte erleben durfte.

Wie auch schon in den vorherigen Bänden sorgte Kristen Callihans toller Schreibstil dafür, dass sich die Geschichte richtig gut lesen ließ. Ich hatte zwar das Gefühl, dass die Luft zum Ende hin ein wenig raus war und die Geschichte ihre Lockerheit etwas verloren hatte, aber dennoch konnte ich mit Finn und Chess wirklich mitfiebern.

Finn und Chess haben einen schwierigen Start, denn die toughe Fotografin lässt sich nicht von Finns hübschen Lächeln beeindrucken, was Finn überrascht, denn selten lässt eine Frau den attraktiven Quarterback abblitzen. Doch etwas an dem jeweils anderen lässt die beiden nicht los und so werden sie schnell zu Freunden, auch wenn es zwischen den beiden von Anfang an knistert.
Weder Finn, noch Chess haben bisher eine ernste Beziehung geführt und die beiden möchten es nicht verbocken. Finn ist eher der Typ für eine Nacht, während Chess eine Beziehung möchte, aber bis jetzt noch nicht den Richtigen gefunden hat.

Ich mochte sowohl Finn, als auch Chess wirklich sehr gerne! Finn ist als Quarterback ein gefeierter Star, doch er ist nicht so oberflächlich, wie Chess vermutet hat, sondern klug, freundlich und mitfühlend! Chess ist unkompliziert, tough drauf und nicht auf den Mund gefallen! Sowohl Finn, als auch Chess mussten schon mit Schicksalschlägen umgehen, die sie nachhaltig geprägt haben.
Das Knistern zwischen den beiden konnte man richtig spüren und zusammen haben die beiden mir sehr gut gefallen!

Fazit:
"Trotz allen du" ist ein mitreißender vierter Band von Kristen Callihans Game on Reihe!
Zwar hatte ich zum Ende hin das Gefühl, dass die Luft ein wenig raus war, doch die Geschichte von Finn und Chess hat mir trotzdem richtig gut gefallen und konnte mich fesseln! Ich vergebe gute vier Kleeblätter und freue mich schon auf den nächsten Band!

Veröffentlicht am 23.01.2018

Guter Aufakt mit kleinen Schwächen!

Bird and Sword
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Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vom damaligen König Zoltev getötet wurde, denn diese besaß die Gabe der Weissagung. Bevor ihre Mutter starb, nahm sie Lark die Worte und seit fünfzehn ...

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vom damaligen König Zoltev getötet wurde, denn diese besaß die Gabe der Weissagung. Bevor ihre Mutter starb, nahm sie Lark die Worte und seit fünfzehn Jahren konnte Lark kein einziges Wort aussprechen.
Nun spitzt sich die Lage in Jeru zu, der Krieg gegen die überlegenen Volgar ist hart und mehr Männer werden benötigt. Bisher hat Larks Vater, Lord Corvyn, keine entsandt, und bis dies geschieht, nimmt König Tiras Lark als Geisel.

"Bird and Sword" ist der Auftakt von Amy Harmons The Bird and the Sword Chroniken, der aus der Ich-Perspektive der zwanzig Jahren alten Lark erzählt wird.
Die Reihe soll mehrere Bände umfassen, jeder davon soll in sich abgeschlossen sein und andere Protagonisten in der Hauptrolle haben.

Lark ist wie ihre Mutter Meshara eine Weissagerin, doch kurz bevor diese starb, hat sie ihrer Tochter die Worte genommen und Lark ist seit dem Vorfall stumm. Doch sie versteht alles, ist klug, auch wenn viele Menschen sie unterschätzen.
Da Meshara das Leben von Larks Vater an das ihrer Tochter gebunden hat, wuchs Lark überbehütet und mehr wie eine Gefangene auf. König Tiras nimmt Lark als Geisel, doch er erkennt schnell ihre Macht und will sich diese zu nutzen machen.

Trotz der Ich-Perspektive hatte ich während der gesamten Geschichte über das Gefühl, dass da eine gewisse Distanz zu Lark vorhanden war. Das soll nicht bedeuten, dass ich sie nicht mochte, aber ich konnte sie nicht komplett verstehen und hatte manchmal den Eindruck, dass sie nicht alles von sich preisgibt. Sie macht in diesem Band eine tolle Entwicklung durch, wird immer stärker und selbstständiger, was mir sehr gut gefallen hat und ich mochte sie als Protagonistin!
Aber auch die Liebesgeschichte zu Tiras ging mir etwas zu schnell und auch hier konnte ich die Gefühle nicht komplett nachvollziehen, wobei sie mir im weiteren Verlauf deutlich besser gefallen hat.

Amy Harmons Schreibstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen, es herrschte eine tolle Atmosphäre und die Geschichte ließ sich sehr gut lesen! Auch den Weltenaufbau fand ich klasse und ich freue mich wirklich sehr darauf, in den nächsten Bänden mehr von Jeru und seinen Bewohnern zu lesen!
In Jeru werden Magische, Menschen mit besonderen Fähigkeiten, seit Jahren gejagt, um so zu erreichen, dass alle Menschen gleich sind. Doch die Wandler, Weissager, Heiler und Spinner leben immer noch im Verborgenen und versuchen so unauffällig wie möglich zu bleiben.
Jeru wird von den Volgar, Vogelmenschen, bedroht, deren gewaltige Anzahl nur schwer zu besiegen ist. Doch das ist nicht der einzige Kampf, den König Tiras ausfechten muss, denn sein Rat zweifelt immer mehr an seiner Herrschaft und lehnt sich gegen ihn auf.

Die Handlung hat spannend begonnen, aber im Mittelteil haben sich, meiner Meinung nach, ein paar Längen eingeschlichen. Trotzdem ließ sich die Geschichte gut lesen und insgesamt hat mir die Geschichte von Lark und Tiras richtig gut gefallen!
Der nächste Band wird von Kjell, Tiras' Halbbruder handeln, den wir in diesem Band schon kennenlernen durften und ich freue mich wirklich sehr auf seine Geschichte!

Fazit:
"Bird and Sword" von Amy Harmon ist ein guter Auftakt mit kleinen Schwächen.
Ich hatte während des Lesens oft das Gefühl, dass eine gewisse Distanz zur Protagonistin Lark vorhanden war und auch die Liebesgeschichte konnte ich nicht komplett nachvollziehen. Bis auf die kleinen Längen im Mittelteil konnte mich die Handlung aber sehr gut unterhalten und auch die Entwicklung von Lark hat mir richtig gut gefallen.
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den nächsten Band!

Veröffentlicht am 20.01.2018

Spannend!

ONE OF US IS LYING
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An einem Montagnachmittag müssen Bronwyn, Addy, Nate, Cooper und Simon nachsitzen, doch nur vier von den Fünfen überleben diese Stunde. Am Ende ist Simon tot und jeder der Vier hat ein Motiv, denn Simon ...

An einem Montagnachmittag müssen Bronwyn, Addy, Nate, Cooper und Simon nachsitzen, doch nur vier von den Fünfen überleben diese Stunde. Am Ende ist Simon tot und jeder der Vier hat ein Motiv, denn Simon ist der Autor von About That, der Gossip App der Schule und er hat vor seinem Tod pikante Geheimnisse von jedem der Vier ausgegraben.

"One of Us Is Lying" ist ein Einzelband von Karen M. McManus, der aus den Ich-Perpektiven von Bronwyn Rojas, Nate Macauley, Addy Prentiss und Cooper Clay erzählt wird.

Die vier Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein: Bronwyn ist klug, engagiert und bricht niemals eine Regel. Addy ist die beliebte Homecoming Prinzessin mit einem perfekten Freund. Cooper ist der Star Pitcher der Schule und als Sportheld ebenfalls sehr beliebt. Nate ist der Außenseiter, der gerade wegen Drogenhandel auf Bewährung ist. Wenn sie vorher nicht in denselben Kreisen unterwegs waren, durch den Tod von Simon Kelleher haben sie plötzlich eine Gemeinsamkeit, denn sie werden alle beschuldigt, für seinen Tod verantwortlich zu sein.

Ich bin jemand, der gerne die letzten Seiten eines Buches als Erstes liest. Bei einem Thriller oder Krimi nicht die schlauste Idee, denn wenn man so versehentlich entdeckt, wer der Mörder ist, geht unweigerlich die Spannung flöten. Bei "One of Us Is Lying" hat es mich wirklich in den Fingern gejuckt, aber ich konnte widerstehen. Zum Glück!
Die Bayview Four oder der Murder Club, wie die Vier bezeichnet werden, haben allesamt Geheimnisse, die mehr oder weniger sehr pikant sind. Man weiß nie, was Wahrheit und was Lüge ist. Mal war ich mir sicher, dass jeder in Frage kommt, der Mörder von Simon zu sein, mal dachte ich, dass es keiner der Vier gewesen sein kann. Man lernt alle der Charaktere besser kennen, nach und nach kommen ihre Geheimnisse ans Tageslicht und man verfolgt, wie sie mit den Geschehnissen umgehen.
Ich fand es sehr spannend, dass man wirklich nie wusste, woran man ist und so konnte ich fast durchgehend mitfiebern!

Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Ermittlungen ein wenig mehr im Fokus der Handlung gestanden hätten. Wir begleiten Bronwyn, Addy, Nate und Cooper dabei, wie sie mit den Anschuldigungen umgehen, wie sie reagieren, als ihre Geheimnisse offenbart werden, aber auch, wie sie sich besser kennenlernen und selbst ermitteln. Oft begleitet man ihr normales Leben und hier hätte ich es interessant gefunden, wenn man mehr von den Ermittlungen und den Befragungen mitbekommen hätte, auch weil ich das Gefühl hatte, dass die Spannung im Mittelteil etwas nachgelassen hat. Der Beginn und das Ende waren natürlich besonders spannend und insgesamt ließ sich die Geschichte sehr gut lesen. Ich musste mich nie zum Weiterlesen zwingen und fand es sehr spannend, jeden der vier Protagonisten besser kennenzulernen!

Fazit:
"One of Us Is Lying" von Karen M. McManus hat mir richtig gut gefallen!
Ich hatte viel Freude dabei zu rätseln, wer hinter dem Tod von Simon steckt, denn man wusste nie, wer wirklich der Täter ist. Aber ich mochte auch Bronwyn, Nate, Addy und Cooper richtig gerne und ihre Geschichten konnten mich wirklich mitreißen, sodass ich gute vier Kleeblätter vergebe!

Veröffentlicht am 14.01.2018

Viele Informationen humorvoll verpackt!

Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen
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In "Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen" von Rick Riordan lernen wir die zwölf Olympier und ihre Geschichten besser kennen.

Wie der Titel schon verrät, ist Percy Jackson der Erzähler. Jede ...

In "Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen" von Rick Riordan lernen wir die zwölf Olympier und ihre Geschichten besser kennen.

Wie der Titel schon verrät, ist Percy Jackson der Erzähler. Jede der zwölf olympischen Gottheiten bekommt sein eigenes Kapitel, aber auch die Geschichten von wichtigen Bonusgottheiten, wie Persephone oder Hades werden in diesem Buch dargestellt.

Locker und lustig führt Percy den Leser durch die Anfänge der Titanen, bis hin zu deren Sturz und dem Aufschwung der Olympier. Wir lernen Zeus, Hera, Demeter, Poseidon, Hestia, Athene und Co. näher kennen. Ihre größten Siege, aber auch ihre schlimmsten Momente. Und auch viele ihrer Kinder werden erwähnt, wenn sie eine wichtige Rolle in der Geschichte gespielt haben.

Ich mag die griechischen Gottheiten wirklich gerne und die Bücher von Rick Riordan ebenfalls, sodass mich sehr darauf gefreut habe, mehr über die Hintergründe der Götter zu erfahren!
An manchen Stellen hat sich das Buch etwas gezogen, auch weil es wirklich viele Informationen liefert. Aber durch Percy als Erzähler war es eben auch sehr humorvoll verpackt und so habe ich die knapp fünfhundert Seiten doch wirklich schnell gelesen!

Fazit:
"Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen" von Rick Riordan ist ein wunderbares Buch, wenn man mehr über die Geschichten und Hintergründe der griechischen Götter erfahren möchte.
Durch Percy Jackson als Erzähler waren die vielen Informationen humorvoll verpackt, auch wenn es an manchen Stellen doch etwas gezogen hat. Mir hat es insgesamt aber sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.