Düster und anders, als erwartet
All the Other Mothers Hate MeDas Ex-Partygirl Florence lebt pleite und alleinerziehend mit Sohn Dylon in London. Dylon ist ihr ein und alles. Als der gleichalte Alfie, Erbe eines Tiefkühlimperiums, spurlos verschwindet, gerät Dylon ...
Das Ex-Partygirl Florence lebt pleite und alleinerziehend mit Sohn Dylon in London. Dylon ist ihr ein und alles. Als der gleichalte Alfie, Erbe eines Tiefkühlimperiums, spurlos verschwindet, gerät Dylon unter Verdacht. Florence muß seinen Namen reinmwaschen, um ihn nicht zu verlieren. Jedoch glaubt sie selbst nicht ganz an seine Unschuld.
Sarah Harman hat mit "All the other mothers hate me" einen schwarzhumorigen Krimi geschrieben. Mit Florence hatte ich zunächst ein paar Probleme, sie handelte oft sehr oberflächlich und nicht so, wie man sich eine Mutter vorstellt. Chaos ist bei ihr vorprogrammiert. Dabei gibt sie für ihren Sohn alles und kämpft um ihn. Die Autorin schreibt mit einer gehörigen Prise schwarzem Humor, der Spaß bereitet. Spannend wird das Buch jedoch leider erst zum Ende hin, bis ca. zur Hälfte hin muß man einfach durchhalten. Es lohnt auf jeden Fall. Für mich befindet sich dieses Buch irgendwie genau zwischen Jugendkrimi und Erwachsenenkrimi. Man kann es schwer einordnen. Deshalb empfehle ich es für jede Altersgruppe!