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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2025

Tolles Setting, was eine düstere Atmosphäre hervorbringt!

Nachtwald
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Zum Buch: Lizzy wird gerade aus einer Entzugsanstalt entlassen, als sie ihre Familie wiedertrifft. Ihre Mutter hat gerade George geheiratet und er lädt die ganze Familie auf sein Anwesen Butler Hall ein. ...

Zum Buch: Lizzy wird gerade aus einer Entzugsanstalt entlassen, als sie ihre Familie wiedertrifft. Ihre Mutter hat gerade George geheiratet und er lädt die ganze Familie auf sein Anwesen Butler Hall ein. Es liegt sehr abgelegen mitten im Wald und ist nur zu Fuß zu erreichen. Und doch taucht gleich am ersten Abend ein Gast dort auf, mit dem niemand gerechnet hat. Lizzy muss sich eingestehen, dass sie nicht einmal ihrer eigenen Familie bedingungslos trauen kann…

Meine Meinung: Die Autorin kann hier natürlich mit der Atmosphäre punkten. Man ist eigentlich beim Lesen direkt mittendrin in dem dunklen Wald, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint! Ich konnte fast die Tannennadeln und das nasse Laub riechen…

Zusätzlich entsteht natürlich eine beklemmende Situation, wenn niemand einfach so gehen kann, wie es ihm beliebt. Und hier treffen völlig fremde Menschen aufeinander. Denn Lizzy hat während ihres Absturzes auch ihre Familie so gekränkt und verletzt, dass alle misstrauisch sind. Und George, seine Tochter Freya und ihren frischgebackenen Ehemann Hudson kennt Lizzy auch noch nicht. Die ganze Situation wirkt bizarr. Aber jeder macht irgendwie gute Miene zum bösen Spiel, bis die Stimmung dann vollends kippt…

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen! Von der Atmosphäre mochte ich dieses Buch noch lieber als den Vorgänger. Das mag aber auch an der Hauptprotagonistin liegen, die hier für mich die einzig sympathische und ehrliche Person war, wenn auch ziemlich verkorkst.

Mein Fazit: Hier stimmte für mich die Atmosphäre, das Setting und die schrägen Charaktere, was das Buch für mich wirklich sehr spannend gemacht hat! Von mir gibt es 4 Sterne und eine Weiterempfehlung an meine Bücherfreunde!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Die Kraft der Natur lässt sich auch bei Mordermittlungen nicht aushebeln...

Mord auf den Färöern - Der Kommissar und die Robbenfrau
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Zum Buch: Normalerweise geht es recht ruhig zu auf den Färöer Inseln. Doch plötzlich geschehen grauenhafte Morde. Eine Leiche wird verstümmelt aufgefunden, während dann nur ein Kopf gefunden wird. Damit ...

Zum Buch: Normalerweise geht es recht ruhig zu auf den Färöer Inseln. Doch plötzlich geschehen grauenhafte Morde. Eine Leiche wird verstümmelt aufgefunden, während dann nur ein Kopf gefunden wird. Damit ist die Färöer Polizei mit Kommissar Revur überfordert und sie bekommen Amtshilfe aus Kopenhagen. Amalie Vinther ist anfangs überhaupt nicht erbaut von der Idee, den Inselbewohnern zu helfen, doch im Laufe der Zeit findet sie Gefallen an den Färöern! Zusammen bilden sie ein starkes Team und das müssen sie auch, denn dann verschwindet eine Polizistin…

Meine Meinung: Man merkt sofort, dass die Autorin einen persönlichen Bezug zu den Färöern hat. Ich war auch schon dort und habe viele Details im Buch wiedererkannt! Liebevoll beschreibt sie die Menschen vor Ort und diese einzigartige Natur. Die sehr schön ist, aber auch rau sein kann. Das müssen die Ermittler immer mit einplanen. Man kann nun einmal bei starkem Sturm nicht mit dem Helikopter einfach zur südlichen Insel fliegen und die Fährschiffe können auch manchmal einfach nicht fahren.

Diese erschwerten Bedingungen zusammen mit den Leichenfunden macht die Geschichte unheimlich spannend. Die Ermittler lernt man sehr gut kennen und weiß nach einigen Kapiteln, wie sie ticken. Das Glossar am Anfang des Buches erleichtert dem Leser das Zurechtfinden mit den Namen, aber auch mit färöischen Ausdrucken, die zwischendurch immer mal wieder eingestreut werden.

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, die Kapitel sind nicht zu lang und gut durchstrukturiert. Dennoch gab es im Mittelteil einige Längen. Aber es lohnt sich, dranzubleiben, denn es wird richtig spannend am Ende!

Mein Fazit: Dieses Buch hat meine Vorliebe für die Färöer Inseln noch bestärkt und mein Sehnsuchtsgefühl wieder geweckt! Wer einmal dort eintauchen möchte, dem lege ich diesen Krimi auf jeden Fall ans Herz! Diese Natur ist einfach nur atemberaubend und die Autorin hat mir mit ihrem Buch wieder Bilder in mein Gehirn gesendet!

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Ein Eintauchen in wirre Gedanken...

Traumatisiert
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Zum Buch: Es geht weiter mit Ira! Sie wohnt mittlerweile mit ihrem Vater Arto zusammen und die beiden vertrauen sich gegenseitig nicht. Er denkt immer, dass Ira sich das Leben nehmen will und Ira durchsucht ...

Zum Buch: Es geht weiter mit Ira! Sie wohnt mittlerweile mit ihrem Vater Arto zusammen und die beiden vertrauen sich gegenseitig nicht. Er denkt immer, dass Ira sich das Leben nehmen will und Ira durchsucht sein Zimmer nach versteckten Alkoholflaschen. Ein schwieriges Zusammenleben. Doch dann bekommen sie die Chance, beide bei der Zeitung „Helsinkier Nachrichten“ anzufangen. Da bekommt Ira die Idee, den Todesursachen nachzugehen, die nur als Name kurz in den Nachrichten auftauchen. Und sticht damit in ein Wespennest…

Meine Meinung: Gleich vorweg: das ist der zweite Teil der Reihe um Ira und wenn man den ersten nicht gelesen hat, versteht man die Hintergründe nicht. Auch so sind die Zusammenhänge oft nicht ganz klar und manches stiftet arge Verwirrung beim Lesen. Dennoch muss man, wenn man Iras Geschichte kennt, weiterlesen, um herauszufinden, was auch Ira herausfindet… Und das ist wirklich unglaublich!

Laut Klappentext soll es hier ja hauptsächlich um die kurz vor der Rente stehenden Kriminalkommissarin Kerttu Leppänen gehen, doch ich finde, sie bekleidet hier eine zwar einnehmende, doch Nebenrolle. Was das Lesen hier auch nicht einfacher macht, sind die wirren Zeitsprünge, die leider nicht gekennzeichnet sind. Trotzdem hat mir auch das Buch wieder gefallen, weil einfach eine irre Idee dahintersteckt!

Mein Fazit: Ein spannender Psychothriller, wenn man sich nicht abschrecken lässt, auch mal in wirre Gedanken einzutauchen! Aber bitte unbedingt den ersten Teil lesen, er hieß „Therapiert“!

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Wahrhaft dunkle Geheimnisse...

Der dunkle Sommer
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Zum Buch: Die Architektin Tilda kauft sich für einen Euro ein altes Haus in einem Geisterdorf auf Sardinien. Während sie noch mit der Renovierung beschäftigt ist, hört sie Klagerufe und es geschehen unheimliche ...

Zum Buch: Die Architektin Tilda kauft sich für einen Euro ein altes Haus in einem Geisterdorf auf Sardinien. Während sie noch mit der Renovierung beschäftigt ist, hört sie Klagerufe und es geschehen unheimliche Dinge. Ist sie doch nicht ganz alleine in dem Dorf? Wilde Geschichten ranken sich um die Geschehnisse in den 80er Jahren, ist da etwas Wahres dran?

Meine Meinung: Dieses Buch kommt ohne viele Protagonisten aus. Es geht um die Geschichte von Franka, in die der Leser in etwa jedem 2. Kapitel eintaucht. Sie war 1982 ein Teenager und wir erfahren, was für eine mutige, junge Frau sie war. Sie hat sich gegen das damals noch sehr vorherrschende Patriarchat in Italien gewehrt und musste dann aber leider mit den Konsequenzen leben.

Tilda dagegen hat ihre eigenen Dämonen und ist eigentlich auf der Flucht vor sich selbst. In diesem abgelegenen Ort kommt sie zur Ruhe und findet in dem Fischer Daniele einen Freund. Bis ihr Bruder Nino vor ihrer Tür steht, der einiges an Chaos stiftet. Doch insgeheim ist sie froh, denn endlich finden die beiden als Bruder und Schwester zusammen.

Es ist eine leise Geschichte, die die Autorin hier erzählt. Die Hintergründe zur Geschichte liefert eine Kultur in Italien, die es so wirklich gegeben hat und das erstaunt auf jeden Fall! Das Ende hat mich nochmal überrascht, mit dieser Entwicklung hätte ich nicht gerechnet!

Mein Fazit: Der gute Schreibstil trägt einen hier durch das Buch, was auch einige Längen enthält. Aber die Geschichte dahinter fasziniert und man möchte unbedingt herausfinden, was damals wirklich geschehen ist! Ich vergebe hierfür 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Vertrauenswürdig ist hier garantiert niemand!

BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
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Zum Buch: Als ihr ehemaliger bester Freund Jake bei einem Autounfall stirbt, wird Dahlia zur Testamentseröffnung auf das Anwesen der MacRavens eingeladen. Was niemand ahnte: Dahlia erbt einen großen Teil ...

Zum Buch: Als ihr ehemaliger bester Freund Jake bei einem Autounfall stirbt, wird Dahlia zur Testamentseröffnung auf das Anwesen der MacRavens eingeladen. Was niemand ahnte: Dahlia erbt einen großen Teil von Jakes Vermögen, das er sich als Bestseller-Autor verdient hat. Die Familie, ein alter Clan in Schottland, ist außer sich. Hat sie in dem Familienanwalt Evan einen Verbündeten oder kann sie ihm nicht trauen? Es prickelt zwischen den beiden. Dahlia ist davon überzeugt, dass Jakes Tod kein Unfall war und forscht im Geheimen. Denn Jake hatte die Angewohnheit, alles, was innerhalb der Familie geschah, in seinen Notizbüchern festzuhalten. Doch natürlich wollen die Familienmitglieder nicht, dass die Geheimnisse aufgedeckt werden. Und so hat Dahlia das Gefühl, in einer Schlangengrube zu sitzen…

Meine Meinung: Es gibt ziemlich viele Charaktere hier, alle Familienmitglieder werden erwähnt – aber, es gibt einen Stammbaum vorne im Buch, was sehr hilfreich ist! Was sofort auffällt, wenn man sich diesen ansieht, dass schon ziemlich viele Familienmitglieder der Tod ereilt hat… Ja ja, genau. Eine große Familie hat viele dunkle Geheimnisse!

Hilfe bekommt Dahlia unerwartet von Ayden, ein alter Freund der Familie. Das Vertrauen zwischen ihnen beiden ist nicht immer hundertprozentig gegeben und doch können sie nicht voneinander lassen. Auf die eine oder andere Art und Weise… Ja, es wird auch spicy. Mir teilweise in etwa der Hälfte des Buchs schon etwas zu viel. Darum und nur deshalb ziehe ich einen Stern ab. Für mich hätte es das nicht in der Menge gebraucht, aber das ist reine Geschmackssache.

Ich habe das Buch wirklich sehr gemocht, weil ich mir erstens die Charaktere so richtig gut vorstellen konnte und zweitens es tierisch Spaß macht, auf Geheimnissuche zu gehen! Und hier hat wirklich fast jeder irgendeinen Dreck am Stecken! Aber, der Fairness halber muss ich sagen, hat auch Dahlia ein Geheimnis. Es ist ein Ränkespiel, das am Ende eigentlich nur einen Gewinner hergeben kann. Und die Parteien spielen sich den Ball zu und es läuft auf ein wirklich krasses Ende zu und… Tja, liebe Leser, das müsst ihr nun wirklich selbst herausfinden!

Mein Fazit: Das war wirklich gute Unterhaltung! Ich mochte dieses Getue der Charaktere, die Lügen und Intrigen und die ganzen Geheimnisse! Und wer es dann auch noch ein wenig mehr spicy mag, der ist hiermit sehr gut beraten! Ich vergebe vier Sterne!

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