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Veröffentlicht am 27.10.2025

Hab mir mehr erwartet

Fallen Princess
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Für Zoey ist klar, dass sie die Gabe der Heilung erben wird, genau so wie ihre Mutter. Die 17-jährige hat vor in ihre Fußstapfen zu treten und die neue Miss Everfall zu werden. Doch als ihre Magie erwacht ...

Für Zoey ist klar, dass sie die Gabe der Heilung erben wird, genau so wie ihre Mutter. Die 17-jährige hat vor in ihre Fußstapfen zu treten und die neue Miss Everfall zu werden. Doch als ihre Magie erwacht und sie den Tod eines Mitschülers voraussieht, ändert sich sich alles. Zoey ist eine Banshee; sie besitzt die Todesmagie. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab und sie verliert ihr Einzelzimmer und muss in einen anderen Teil der Akademie ziehen. Um mit ihren neuen Fächern klar zu kommen, wird ihr Dylan Park als Mentor zugeteilt. Der Tod von ihrem Mitschüler Finn lässt ihr keine Ruhe und sie beginnt Nachforschungen zu stellen und stößt so auf dunkele Geheimnisse.

Bisher hab ich nur New Adult Bücher von Mona Kasten gelesen und da ich ihren Schreibstil liebe, war ich mir sicher auch Fallen Princess zu lieben. Leider muss ich sagen, hätte ich nicht schon beide Bände gehabt und wäre es kein Mona Kasten Buch, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen. Als ich das Buch begonnen habe, musste ich mich versichern, Band 1 in den Händen zu halten, denn es hat sich angefühlt, als hätte ich etwas verpasst.
Ich fand Zoey verhielt sich wie eine verwöhnte zimperliche Prinzessin. Zwar waren die Stellen kurz beschrieben, aber immer wieder stylt sie sich. Macht sich die Haare inklusive Locken und Schminke bevor sie trainieren geht. Beim Training stellt sie sich an; Zitat: Ich sprang wie ein Flummi hin und her, weil ich keine blauen Flecken bekommen wollte. An einer Stelle soll sie sich anschleichen und was tut sie? Sie winkt fröhlich. Ein toughe Protagonistin kann natürlich „pink tragen und sich stylen“, mädchenhaft sein, aber Zoey stellt sich einfach nur an wie das Klischee eines It-Girls. Vielleicht war ich mit meinen 29 Jahren auch einfach zu alt für ein Buch, in dem die Protagonistin 17 ist, denn ich fand Zoey… unsympathisch kann ich nicht behaupten, aber ihr Verhalten hat mir nicht gefallen.
Zoey ist in einer Beziehung mit Beau, aber ich hab diese zu keinem Zeitpunkt gespürt. Sie war anscheinend da, aber zwischen ihnen gab es keine Chemie, keine Wärme. So fand ich eine Szene gegen Ende auch dementsprechend nicht gelungen, da mir einfach die Gefühle gefehlt haben um Zoeys Empfinden nachzuspüren.
Dylan fand ich ganz okay. Er wird als düster beschrieben, aber ich fand ihn tough und viel sympathischer als Zoey. Seine Magie war interessanter und ich hätte gerne mehr darüber erfahren oder Kapitel aus seiner Sicht gelesen. Zoeys neue Freunde dagegen fand ich interessanter und hatten Ecken und Kanten, so dass ich sie mochte.
Der Fantasie Anteil war da, was mir gefehlt hat – oder zumindest nicht ankam bei mir, war das World Building. Es kam so gut wie fast nichts, abgesehen von der Academy und den späteren Jobs. An sich mochte ich den Schreibstil und hab Mona Kastens Handschrift erkannt. Es gab einen Abschnitt den ich unlogisch formuliert fand, kleinere Wiederholungen, aber nichts was extrem gestört hätte. Für mich war das Buch leider nichts, so hoffe ich dass mir der nächste Band besser gefällt.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

war okay, aber mir hat etwas gefehlt

Das Kalendermädchen
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Vor elf Jahren hat Olivia Rauch ihre Tochter Alma als Baby adoptiert. Dabei stand in der Akte, dass die Identität der Mutter unter keinen Umständen offen gelegt werden darf. Für Olivia war das kein Problem, ...

Vor elf Jahren hat Olivia Rauch ihre Tochter Alma als Baby adoptiert. Dabei stand in der Akte, dass die Identität der Mutter unter keinen Umständen offen gelegt werden darf. Für Olivia war das kein Problem, doch nun ist Alma schwer krank und braucht dringend eine Knochenmarkspende. Dafür wären die Eltern am besten geeignet und so begibt Olivia sich auf die Suche. Dabei stößt sie auf die Legende des Kalendermädchens und einem Psychopathen, der sie zwang einen schrecklichen Adventskalender zu öffnen.

Die letzten Fitzek-Bücher waren ein Auf und ab, und doch hab ich immer noch die Hoffnung, dass mich wieder eins so in seinen Bann zieht wie seine Ersten.
In diesem Buch gab es mehrere Perspektiven und dazu noch mehrere Zeitebenen, so dass man sich wirklich konzentrieren muss und am besten eine Liste anlegt und überhaupt einen Überblick zu bekommen
Die Kapitel waren relativ kurz und wechseln hin und her. Während die Geschichte um Olivia mich anfangs nicht so schocken konnte, fand ich die Rückblicke in denen es um Valentina und Ole geht viel krasser. Und obwohl ich das was die beiden erleben heftig war, hätte ich mir mehr davon gewünscht. Dort hat der Thrill gewartet. In anderen Szenen wurden Sätze mit „Triggerwörtern“ eingebaut, als würde man dem Kopf sagen wollen, dieses Wort ist gefallen, es wird krass. Die Szenen mit solchen Wörtern fand ich dagegen gar nicht so heftig.
Am Ende laufen natürlich die Fäden alle zusammen und damit hat Fitzek es geschafft mich mehrmals zu überraschen, so dass ich immer wieder sortieren muss um nichts zu verwechseln. Dabei fand ich, dass diese Twists gut gemacht waren, wobei mich einer jedoch den Kopf schütteln ließ. Stichwort: Olivia’s Mann. Ohne diese Story wäre das Buch besser gewesen. Der Schreibstil fand ich war gut, es wird genug beschrieben, aber nicht zu sehr ins Detail. Bis auf ein paar Sprüche die ich nicht ganz so passend für das Buch fand, war es gut. Trotzdem hoffe ich, dass es bald wieder ein Buch von dem Autor gibt, das mich wirklich begeistern kann.

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Veröffentlicht am 17.10.2025

mir hat das buchige gefehlt

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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Noras Tag läuft gar nicht gut, als sie von ihrem Freund per Telefon abserviert wird und danach zu spät für ihr Treffen mit einem Kunden ist. Das Gespräch zwischen der Literaturagentin und dem Kunden läuft ...

Noras Tag läuft gar nicht gut, als sie von ihrem Freund per Telefon abserviert wird und danach zu spät für ihr Treffen mit einem Kunden ist. Das Gespräch zwischen der Literaturagentin und dem Kunden läuft nicht gut und Nora hat die Nase voll. Als ihre Schwester sie einlädt den Sommer in der Kleinstadt Sunshine Falls zu verbringen, kommt ihr das gerade recht. Doch die Idylle hält nicht lange an, denn bald läuft sie Charlie Lastra über den Weg, dem arroganten Lektor von ihrem Treffen.

Ein Buch das mit Büchern zu tun hat klingt eigentlich immer gut, und so wollte ich dieses lesen. Da ich andere Bücher der Autorin oft gesehen habe, war ich natürlich gespannt wie ihre Bücher sind.
Anfangs hat das Buch mich gut unterhalten. Mir hat das erste Treffen der von Nora und Charlie gefallen und auch die Wortgefechte und Sticheleien die danach gefolgt sind haben mich gut unterhalten.
Nora beschreibt sich selbst als gefühlskalt und liebt New York genauso sehr wie ihr Sportsrad.
Die Story rund um Noras Schwester hat für mich eher als Lückenfüller gedient, während die Lovestory drumherum gebaut wurde. Zudem konnte ich Libby nicht verstehen und hab keinen Bezug zu ihr bekommen.
Durch den Titel und die Berufe der beiden Protagonisten hatte ich mir viel Buchliebe in der Geschichte erhofft. Allerdings fand ich waren solche Themen eher sparsam verteilt. Es gab kaum erwähnenswerte Szenen in einer Buchhandlung, ein paar Anspielungen auf einen Roman. Dazu gab es ein paar Klischeesätze über Charlie und das war es dann auch schon.
Der Schreibstil fand ich okay. Ich bin nicht durch das Buch geflogen, aber nach zwei abgebrochenen Büchern, war es das erste das ich wieder zu Ende gelesen habe, was positiv war. Meistens konnte ich mir die Orte gut vorstellen und auch von den Schwestern hatte ich ein ungefähres Bild, Charlie blieb mir zu blass. So fand ich das Buch okay, eher ein „kann man lesen, muss man aber nicht.“

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Die Handlung leidet unter dem Schreibstil

Eulenschrei
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Ein neuer Fall wartet auf Nils Trojan, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde in einem Baumhaus im Garten gefunden. Ermordet und in eine Decken gehüllt. Schon bald folgt das nächste Opfer, ...

Ein neuer Fall wartet auf Nils Trojan, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde in einem Baumhaus im Garten gefunden. Ermordet und in eine Decken gehüllt. Schon bald folgt das nächste Opfer, ein Mann, der vor dem Haus in seinem Auto aufgefunden wurde. Beide Male fehlen den Leichen Körperteile. Zusammen mit Carlotta Weiss ermittelt Trojan, doch sie finden keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern. Als der Maler Lumen ermordet wird, finden sie dort einen neuen Hinweis. Ein Bild von einer jungen Frau mit einer Eule bringt ihnen neue Erkenntnisse. Carlotta beginnt sich in die Rolle der Fremden hineinzuversetzen. Der Countdown beginnt.


Die Bücher von Max Bentow gehören schon seit langem in mein Regal und ich mochte die Reihe um Trojan immer sehr gerne. Die letzten beiden Bände mit Carlotta Weiss haben mich nicht mehr ganz von sich überzeugt.
Wie von Bentow gewohnt beginnt das Buch mit einem Einblick ins Leben des Killers, so dass man sich ein gutes Bild machen kann, wie derjenige aufgewachsen ist oder was ihn zu dem hat werden lassen, was er heute ist. Diese Szenen haben mir auch dieses Mal gut gefallen und die Fäden zu der Mordserie wurden gut verbunden.
Mit Carlotta tue ich mich teilweise etwas schwer, was an ihrer eigenwilligen Art die Fälle anzugehen liegt. Für mich hat es recht wenig mit Ermittlerarbeit zu tun, denn sie verlässt sich auf ihr Gefühl. Es grenzt schon an hellseherischen Fähigkeiten, etwas Übernatürlichem, das ihr zugeflogen kommt. Es gab eine solche Szene, die für mich überhaupt nicht ins Buch gepasst hat.
Der Fall an sich fand ich spannend, die Leichenfunde haben mir jedes Mal Gänsehaut beschert und ich hab mich gefragt was wohl am Ende passiert.
Sonst mochte ich den Schreibstil des Autors gerne, aber bei diesem Buch fand ich ihn recht eigenwillig. Dialoge wurde einfach untereinander geschrieben, ohne Gefühlsregung, ohne dass man irgendwas über den Ort erfährt, nur reiner Dialog, bei dem man aufmerksam lesen muss um nicht den Faden zu verlieren wer überhaupt spricht. Zudem war das Buch teilweise in kurzen Sätze geschrieben, hastig, schnell, was ich beim Lesen als anstrengend empfunden habe. Eine Karte hätte dem Buch gut getan, denn es gab stellenweise so viele Wegbeschreibungen, dass man ortskundig sein sollte um etwas damit anfangen zu können.
Für mich hat das Buch unter dem Schreibstil gelitten und wäre es mein erstes Buch von dem Autor gewesen, wäre es wohl mein letztes. So muss ich schauen wie der nächste Band wird und hoffe, dass mir dieser wieder mehr zusagt.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Wenig Hawaii

Keep My Heart Safe
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Yumo studiert Meeresbiologie und möchte einen Teil dazu beitragen die Korallen und die Natur zu schützen. So nimmt sie über die Ferien an einem Projekt teil, bei dem eine Gruppe Lösungen für das Korallensterben ...

Yumo studiert Meeresbiologie und möchte einen Teil dazu beitragen die Korallen und die Natur zu schützen. So nimmt sie über die Ferien an einem Projekt teil, bei dem eine Gruppe Lösungen für das Korallensterben gesucht wird. Sie wartet gespannt bis ihr Idol Kit Lewis ankommt, der ebenfalls beim Projekt dabei ist. Als sie am Strand auf einen jungen Mann trifft, der offensichtlich ohne Sonnenschutz unterwegs ist, liest sie ihm die Leviten, nicht ahnend, dass es Kit ist. Kit kann wenig mit der besserwisserischen Frau anfangen und Yumo ist von ihrem Idol enttäuscht. Aus dem Weg gehen können sie sich nicht und doch verbindet die beiden etwas.


Ich bin etwas zwiegespalten bei diesem Buch. Viele loben das Thema Umwelt und Korallen und ja, diese Themen passen und gehören absolut in Bücher. Und das ist auch nicht der Grund, warum ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte.
Band 1 mochte ich total gerne und als es hieß Schnee spielt eine Rolle im Folgeband, war ich total gespannt, denn Winter und Hawaii ließ mich neugierig werden.
Die Protagonistin Yumo ist Anfang zwanzig, interessiert sich für die Natur und die Meere. Sie züchtet Pflanzen, was mir gut gefallen hat.
Kit ist mit Ende zwanzig etwas älter als ich zuerst gedacht hatte und war mir auf Anhieb sympathisch. Beide wirkten lebendig und durch die tolle Charakterkarte hatte ich ein schönes Bild von den beiden bekommen.
Warum mir das Buch nicht so gut gefallen hat, lag an verschiedenen Dingen. Eine Kleinigkeit war, dass Yumo sich an Kits Bart stört, es immer auf die Hitze schiebt. Dass ihre erste Begegnung nicht so gut gelaufen ist und Yumo besserwisserisch rüberkommt, gehört zu Geschichte. Enemies to Lovers wie sie im Buche stehen. Nur schien Kits einziger Fehler zu sein, dass er einmal keine Sonnencreme aufgetragen hat. Yumo steckt in der Klemme und Kit will ihr helfen, sie fährt ihn an. Kit kam mir nett und sympathisch rüber, ein cooler Professor und Yumo stört sich an allem. Bis zu einer Szene und schwupps, ist alles vergessen. Woher ihre Abneigung, vor allem von Yumo gegen Kit herkam- abgesehen von der Sonnencreme hab ich nicht verstanden.
Das Buch spielt auf Hawaii, aber es hätte auch überall spielen können. Keiner der Protagonisten ist hawaiisch, die Landschaft war bis auf die Korallen nicht anders als jeder x-beliebige Strand. Ein typisches Tier wurde einmal am Ende erwähnt.
Was mich ebenfalls gestört hat, war dass alle Männer über einen Kamm geschert wurden. Ich stimme zu, dass das, was Yumos Ex getan hat absolut nicht okay war. Er war ein unsympathischer blöder Kerl. Aber es wurde wiederholt „weißer Typ“ erwähnt, als wären alle gleich. Selbst als Yumo sich an die Uni wendet, geht sie nicht zur Psychologie Abteilung, weil die von einem weißen Mann geleitet wird.
Bei mir ist der Funke nicht so richtig übergesprungen, so gerne ich das Buch auch lieben würde. So bleibt das Positive, dass man etwas über die Umwelt gelernt hat.

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