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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2026

Leider ein eher albernes Finale der Winter Dreams-Reihe

Like Hearts We Heal
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Nach dem emotionalen Cliffhanger bezüglich Paisley und Knox im letzten Band habe ich diesen Band sehnsüchtig und gespannt erwartet. Aber ich muss gestehen, dass ich enttäuscht bin und nicht finde, dass ...

Nach dem emotionalen Cliffhanger bezüglich Paisley und Knox im letzten Band habe ich diesen Band sehnsüchtig und gespannt erwartet. Aber ich muss gestehen, dass ich enttäuscht bin und nicht finde, dass dieser Abschluss den beiden Figuren und der grandiosen Reihe gerecht wird. Zwischen Albernheiten und Peniswitzen, die teilweise an unnötigen Stellen den Lesefluss gehemmt haben, ging irgendwie die Story verloren. Die Gründe der Trennung wurden zwar genannt, aber nicht aufgearbeitet. Ich konnte Paisley und Knox in diesem Band wenig spüren, abseits von der ständig erwähnten unglaublichen sexuellen Anziehung. Lediglich das Ende hat mich vor allem in Bezug auf Paisley berührt. Dass dieser Band dennoch 3 Sterne von mir bekommt, liegt daran, dass "Winter Dreams" eine meiner liebsten New Adult-Reihen ist und es einfach schön war, dorthin zurückzukehren. Fazit: Mir war es zu albern, zu wenig Story, die Gefühle habe ich nicht gespürt, aber Fans der Reihe werden, genau wie ich, diesen Band mit Sicherheit trotzdem noch lesen wollen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Ein bisschen heile Welt zu Weihnachten

Weihnachten in Applemore
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Dieses Buch ist erstaunlich leicht und schnell zu lesen angesichts der Tatsache, dass gar nicht so viel passiert. Es ist flüssig und irgendwie niedlich geschrieben und das ganze Dorf inklusive der beiden ...

Dieses Buch ist erstaunlich leicht und schnell zu lesen angesichts der Tatsache, dass gar nicht so viel passiert. Es ist flüssig und irgendwie niedlich geschrieben und das ganze Dorf inklusive der beiden Hauptcharaktere Polly und Harry wird sehr liebevoll dargestellt. In mir hat sich ein richtig schöner, wohliger Weihnachtszauber entfaltet. Wir begleiten aus der Beobachter-Perspektive abwechselnd Polly und Harry. Die beiden habe ich direkt ins Herz geschlossen, auch wenn es erwartungsgemäß kaum Tiefe in ihrer Persönlichkeit gab. Es gibt immer wieder Bezüge zu Pollys Geschwistern, denen bereits auch jeweils ein Buch gewidmet wurde. Insgesamt war die Story sehr vorhersehbar ohne große Überraschungen oder Wendungen. Dennoch konnte ich sie genießen. Mein Fazit: Wer eine leichte Weihnachtslektüre mit "Heile Welt"-Feeling sucht, wird bei diesem Roman fündig.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Süß und vorhersehbar

Die kleine Inselbibliothek
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Dieses Buch war für mich eine nette, unterhaltsame Lektüre, die nicht groß nachwirken wird. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert und es wird abwechselnd aus Lucys und Logans Perspektive (aus Beobachtersicht ...

Dieses Buch war für mich eine nette, unterhaltsame Lektüre, die nicht groß nachwirken wird. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert und es wird abwechselnd aus Lucys und Logans Perspektive (aus Beobachtersicht in der dritten Person) geschrieben. Insgesamt lässt sich das Buch sehr leicht lesen, auch wenn es mich erst im letzten Drittel mehr fesseln konnte. Sowohl Lucy als auch Logan sind liebevoll dargestellt, mit Eigenarten und Unsicherheiten. Besonders Lucy habe ich direkt ins Herz geschlossen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Bücher eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen und auch die Passagen zum wirtschaftlichen Dilemma der Insel und die unterschiedlichen Perspektiven dazu fand ich sehr interessant. Allerdings hat mir dieses Thema insgesamt etwas zu viel Raum eingenommen und dadurch Längen verursacht. Die Liebesgeschichte ist niedlich und vorhersehbar und erinnert tatsächlich stark an "E-Mail für dich", worauf im Buch auch explizit Bezug genommen wird. Mein Fazit: Ich würde diese Lektüre für den Urlaub empfehlen oder für sonstige leichte Lesestunden zwischendurch.

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Veröffentlicht am 25.10.2025

Gewohnt emotional, aber etwas konstruiert und mit Längen

Versprich mir, dass du tanzt
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Der emotionale Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und überhaupt fand ich die Rückblenden, die Einblick in die Beziehung von Lily und Adam gewährt haben, schön und rührend. Es wird ausschließlich ...

Der emotionale Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und überhaupt fand ich die Rückblenden, die Einblick in die Beziehung von Lily und Adam gewährt haben, schön und rührend. Es wird ausschließlich aus Lilys Perspektive erzählt (Ich-Form) und der Schreibstil der Autorin ist gewohnt emotional und flüssig. Ich habe bereits ein Buch von ihr gelesen und fand damals ihre Plot Twists sehr unvorhersehbar und genial. Das kann ich über dieses Buch nicht sagen; es war vielmehr vieles vorhersehbar und wirkte ein wenig konstruiert. Mit Lilys Verhalten konnte ich mich ebenfalls nicht durchweg identifizieren und das Ende fand ich fast ein wenig kitschig. Das letzte Kapitel hätte es meiner Meinung nach nicht mehr gebraucht. Fazit: Das Buch ist durchaus emotional und berührend geschrieben und behandelt das Thema Verluste und zweite Chancen sehr behutsam. Aufgrund einer gewissen Vorhersehbarkeit und des teilweise konstruiert wirkenden Geschehens konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig überzeugen.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Unterhaltsamer Liebesroman mit mangelnder Tiefe

Liebe in Aussicht
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Der Roman lässt sich gut lesen, ist flüssig und humorvoll geschrieben. Der ironische und teilweise sarkastische Schlagabtausch zwischen den ProtagonistInnen gefällt mir gut. Leider sind die Charaktere ...

Der Roman lässt sich gut lesen, ist flüssig und humorvoll geschrieben. Der ironische und teilweise sarkastische Schlagabtausch zwischen den ProtagonistInnen gefällt mir gut. Leider sind die Charaktere jedoch sehr glatt und idealistisch dargestellt, ohne Ecken und Kanten, und auch die Liebesgeschichte verläuft fast unrealistisch unkompliziert. Emotionen werden zwar beschrieben, konnte ich bei den Charakteren aber schwer spüren, was eine Distanz zu den Charakteren aufgebaut hat. Gleichzeitig wurde eine "starke Frau" auch mit der Fähigkeit, Emotionen zu "beherrschen", beschrieben, was ich sehr schade finde. Gerade Emotionalität macht das Leben und auch einen Roman lebendig und das in der Gesellschaft verbreitete Bild von "Stärke" im Sinne von "Funktionieren ohne Emotionen" finde ich veraltet und patriarchalisch angehaucht. Generell werden in dem Buch viele Klischees bedient. Einerseits wird betont, wie wenig die ProtagonistInnen Wert auf Geld legen, gleichzeitig wird das Leben als reiche Person als sehr erstrebenswert dargestellt, z.B. bei den Dates und Geschenken. Die Geschichte um Pipers Geheimnis und ihre Ambivalenz fand ich spannend, gleichzeitig fehlte auch hier die Tiefe und die Entscheidung war irgendwie absehbar. Von mir gibt es drei Sterne, weil ich den Roman trotz meiner Kritikpunkte zügig lesen konnte und unterhaltsam fand.

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