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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

"Cinderella und Mr. Irrelevant"

My Idea of No. 14
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American Football war schon immer eine der Sportarten, für die ich mich begeistern konnte.
Ich war sogar letztens beim GFL Bowl (Endspiel um die deutsche Meisterschaft) in Dresden.
Und kaum war ich wieder ...

American Football war schon immer eine der Sportarten, für die ich mich begeistern konnte.
Ich war sogar letztens beim GFL Bowl (Endspiel um die deutsche Meisterschaft) in Dresden.
Und kaum war ich wieder zu Hause, musste ich unbedingt dieses Buch lesen, weil ich vollkommen im Football-Fieber war.

Das Buch ist meinem Football-Fieber auch mehr als gerecht geworden.
Mir haben Leahs und Sams Geschichte unglaublich gut gefallen.
Mein persönliches Highlight war, dass der Sport in diesem Roman nicht nur ein Nebenschauplatz war, sondern essenzieller Bestandteil von Leahs und Sams Geschichte.
Dabei hat die Autorin den Sport authentisch dargestellt und eingefangen, was nicht nur auf dem Spielfeld passiert, sondern auch, was hinter den Kulissen geschieht.
Denn sowohl Leah als auch Sam arbeiten in diesem Umfeld und lernen sich dort kennen und lieben.
Leahs Rolle beim Football und den L.A. Vipers lässt sich mit „Woman in Men’s Field“ bestens beschreiben.
Sie ist eine ehrgeizige junge Frau, die in einer Männerdomäne ihr Können und Wissen tagtäglich unter Beweis stellt und zeitgleich gegen die Vorurteile ankämpft.
Sam steht ihr dabei mehr oder weniger zur Seite – Mal macht er es ihr schwerer, mal macht er es ihr leichter.
Meine Lieblingsmomente der beiden waren die Football-Spiele – dort hatten sie eine unglaubliche Chemie.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

"Cinderellain der Unterwelt"

Throne of Secrets – Verraten
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Kerri Maniscalcos Fantasybücher sind immer die richtige Anlaufstelle, wenn man den Alltag mal hinter sich lassen möchte.
Denn niemand schreibt Unterwelt-Romantasy-Geschichten, wie sie es tut.

Kaum hatte ...

Kerri Maniscalcos Fantasybücher sind immer die richtige Anlaufstelle, wenn man den Alltag mal hinter sich lassen möchte.
Denn niemand schreibt Unterwelt-Romantasy-Geschichten, wie sie es tut.

Kaum hatte ich mich in der düsteren Unterwelt verloren, bot die Handlung schon jede Menge Spannung.
Adrianas und Gluttony haben eine einmalige Chemie und werden dem „Enemie to Lovers“-Tropes mehr als würdig.
Ihre Tension war fast zu greifen, aber die spicy Szenen haben dennoch nicht die Überhand gewonnen.
Um den Urheber des Chaos zu finden, in das die beiden verwickelt wurden, müssen sich wohl oder übel zusammenraufen.
Das funktioniert mal mehr, mal weniger gut – je nachdem, wie man es betrachtet. 😉
Ich mochte diese Schnitzeljagd total gerne, weil man super miträtseln konnte.
Hin und wieder hatte ihre Geschichte, besonders Adrianas Familienverhältnisse, für mich Parallelen zu Cinderella.

Lediglich die Auflösung am Ende fand ich nicht so gelungen, da sie mir im Vergleich zum restlichen Buch zu platt vorkam.
Ich hätte mir etwas anderes erhofft.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

"Alles Gute ist Drei"

The Charlie Method
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Was habe ich erwartet?: Einen typischen „Sports-Romance“-Roman mit einer klassischen Dreiecksbeziehung.
Eine Frau, die sich zwischen zwei super Typen nicht entscheiden kann …
Aber so war's nicht.
Charlie, ...

Was habe ich erwartet?: Einen typischen „Sports-Romance“-Roman mit einer klassischen Dreiecksbeziehung.
Eine Frau, die sich zwischen zwei super Typen nicht entscheiden kann …
Aber so war's nicht.
Charlie, Will und Beckett sind alles andere als eine typische Dreiecksbeziehung.

Auf den ersten 250 Seiten war ich etwas skeptisch, weil ich mir nicht vorstellen konnte wie Elle Kennedy diese Dreiecksbeziehung ohne das typische Dreiecks-Drama umsetzen wollte.
Hinzu kam, dass diese Dreiecksbeziehung nicht unbedingt mein Geschmack entspricht, aber dieses Detail war im Endeffekt egal.
Denn, sobald ich mich auf diesen Roman eingelassen hatte, hatte ich super schöne Lesestunden.
Die Geschichte von Charlie, Will und Beck ist lustig, unterhaltsam, emotional und für den Leser greifbar.
Denn egal was ich persönlich von diesem Beziehungsmodell halten mag, kämpfen die drei mit den üblichen Alltagsproblemen und Selbstzweifeln mit denen viele Jugendliche zu kämpfen haben.
Ob es um den (beruflichen) Lebensweg, die Frage „Wer bin ich?“, die Liebe oder der Kampf mit gesellschaftlichen/familiären Erwartungshaltungen geht – Alles Aspekte, mit denen sich jeder schonmal auseinandersetzen musste.

Ich freue mich immer wieder an die Briar-U zurückkehren zu dürfen und bin dementsprechend immer ein Fan davon altbekannte Gesichter wiederzutreffen.
Die Daumen sind gedrückt, dass dies nicht das Ende der Eishockey-Romane aus Elle Kennedys Feder sein wird, denn von Elle Kennedys Romanen kann ich einfach nicht genug bekommen.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

"Kein Entkommen vor der Vergangenheit"

Lake of Lies – Found
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River hat auf schmerzliche Weise gelernt, dass einem die Vergangenheit immer wieder einholt – egal wie groß die Bemühungen sind dieser zu entfliehen.
Und dass dabei gerne auch die einen nahestehenden Personen ...

River hat auf schmerzliche Weise gelernt, dass einem die Vergangenheit immer wieder einholt – egal wie groß die Bemühungen sind dieser zu entfliehen.
Und dass dabei gerne auch die einen nahestehenden Personen mithineingezogen werden …

Ich war schon total gespannt darauf, die Geschichte aus Rivers Sicht weiterzulesen, weil es seine Vergangenheit ist, die am Lake Tahoe für Chaos sorgt.
Genau, wie ich erwartet hatte, bekommt man auf viele offene Fragen zu seiner Vergangenheit und dem Cliffhanger von Band 1 endlich die lang ersehnten Antworten.
Und seine Vergangenheit hat es wahrlich in sich.
Alles was man erfährt und Junes Verstrickung in diesen Geschehnissen, haben mich eine Sache erkennen lassen: River ist wahrlich ein Stehaufmännchen.
Dabei fand ich es unglaublich interessant, wie unterschiedlich June und River ihrer gemeinsamen Vergangenheit gegenüber stehen.
Während June sich nicht zu erinnern scheint, tut River alles dafür es den Loughlins heimzuzahlen.

Neben Rivers Hexenjagd erleben wir natürlich auch June und Rivers Liebesgeschichte, ihren Alltag und begegnen auch einigen bekannten Gesichtern wieder.
Alles fügt sich zu einer tollen Gesamthandlung zusammen und wird der Romance-Suspense Betitelung mehr als gerecht.
Spannung und Liebe stehen genau im richtigen Verhältnis zueinander und haben mir wirklich schöne Lesestunden beschert.

In Sachen Romance-Suspense-Romanen ist man bei Leonie Lastella immer an der richten Adresse.
Ihre „Seaside Hideaway-Dilogie" kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

"Freundschaft oder Liebe?"

Collided
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Nachdem rasanten Reihenauftakt konnte ich nicht lange mit dem Weiterlesen warten.
Und auch dieser Teil konnte mich wieder von der ersten Seite an begeistern.

Sowohl Sophie als auch Liam kennt man bereits ...

Nachdem rasanten Reihenauftakt konnte ich nicht lange mit dem Weiterlesen warten.
Und auch dieser Teil konnte mich wieder von der ersten Seite an begeistern.

Sowohl Sophie als auch Liam kennt man bereits aus dem ersten Teil.
Ihrem sympathischen Ersteindruck sind die beiden definitiv gerecht geworden und haben zeitgleich bewiesen, dass noch viel mehr in ihnen steckt.
Genau wie der erste Teil ist ihre Geschichte voller Witz, Liebe und Emotionen.
Allerdings konnte „Collided“ anders als sein Vorgänger zusätzlich mit emotionaler Tiefe punkten.
Der Schicksalsschlag und die Folgen dessen, mit denen Liam seither kämpft, haben mich gleich zu Beginn schon zum Schluchzen gebracht.
Umso schöner war es zu beobachten, wie er heilt und Sophie ihren Weg im Leben geht.
Natürlich war klar, dass der Deal, den die beiden geschlossen haben, nicht eingehalten werden kann, aber die eigentliche Frage war ja: wie lange halten sie es durch?
Und ich muss sagen: Ich hätte nicht gedacht, dass sie es so lange durchhalten.
Die Angehörigkeit zu zwei unterschiedlichen Rennställen hat natürlich auch zum ein oder anderen Problem geführt.

Nicht nur die Lovestory zwischen Liam und Sophie konnte mich begeistern, sondern auch das Drumherum.
Das Setting passte wieder perfekt zur Geschichte und die Nebencharaktere waren allesamt wieder wunderbar ausgearbeitet.
Bin ein richtiger Fan von Sophies Vater geworden – Können wir bitte auch einen Teil über ihn haben?

Hier und da hätte ein paar Szenen kürzer sein können, dann wäre ich besser durchs gesamte Buch gekommen.
Die Vertragsverhandlungen haben zum Ende hin sehr viel Raum eingenommen, obwohl man als Leser genau wusste, worauf es hinauslaufen würde.
Bin schon echt gespannt auf den dritten Teil.

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