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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Endlich Teil 2 der Bücherfrauen von Listland

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Das Cover passt wunderbar zu dem von Band der Diologie "Die Bücherfrauen vom Listland" und gefällt mir sehr gut!
Der Inhalt des Romans schließt an Teil 1 "Der Gesang der Seeschwalben" mehr oder ...

Das Cover passt wunderbar zu dem von Band der Diologie "Die Bücherfrauen vom Listland" und gefällt mir sehr gut!
Der Inhalt des Romans schließt an Teil 1 "Der Gesang der Seeschwalben" mehr oder weniger an, allerdings kommt man auch gut in die Handlung, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat.
Die Journalistin Anna kehrt zurück nach Sylt zu Fenja Lorenzen ins Listland, haben sie doch verabredet, dass Anna hilft, die seit 1958 verschwundene Schwester von Fenja, Martje, zu finden. Auch Eric, der Anna im 1. Band schon Herzklopfen verursachte, spielt wieder mit. Und natürlich Sylt - zudem auch Föhr und Amrum.

Mir hat Band 2 der Bücherfrauen sehr gut gefallen. Die Charaktere sind alle wunderbar geschildert, jede*r mit seinen Ecken und Kanten, trotzdem anziehend und sympathisch. Die Handlung ist spannend, der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Und die Naturbeschreibungen - mein letzter Urlaub an der Nordsee ist viel zu lange her und nach Sylt muss ich unbedingt wieder!
Die Geschichte an sich ist schön erzählt, berührend ohne ins Kitschige abzugleiten. Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen!

Von daher 5 Lesesterne von mir!

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Packender Krimi in der Berliner Nachkriegszeit

Die weiße Nacht
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Das Cover hatte schon meine Blicke auf sich gezogen, in edlem schwarz-weiß mit einem schwarz-weißen Foto durch ein Kamera-Objektiv.

Und das leitet gleich weiter zum Inhalt des Krimis, wie ich beim Lesen ...

Das Cover hatte schon meine Blicke auf sich gezogen, in edlem schwarz-weiß mit einem schwarz-weißen Foto durch ein Kamera-Objektiv.

Und das leitet gleich weiter zum Inhalt des Krimis, wie ich beim Lesen feststellte.

Lou Faber, eine Fotografin im eisigen Winter 1946 im zerstörten Berlin. Immer auf der Suche nach "dem" Foto, das ihr abgekauft wird, mit dem sie Geld verdienen kann, durch das wenigstens für kurze Zeit der immer vorhandene Hunger gestillt werden kann. Durch Zufall findet sie ein Motiv - eine tote Frau im Schnee, mit gefalteten Händen, aussehend wie Schneewittchen.

Durch diesen Fund trifft sie auf Alfred König, einen Kommissar bei der Berliner Polizei, studierter Jurist, ehemaliger Wehrmachtssoldat, mit den Gespenstern seiner Vergangenheit kämpfend.

Anlässlich des Mordfalls treffen sie mehrfach aufeinander, öffnen sich gegenseitig ein wenig. Zwei Charaktere, die beide Beulen haben, Narben, die aber nicht gebrochen sind.

Ich fand den Krimi sehr spannend! Der Spannungsbogen blieb durchgehend gehalten. Die Hauptcharaktere finde ich ansprechend und neugierig machend - wie geht es weiter mit ihnen? Was für Geheimnisse verbergen sie vielleicht noch? Und wer ist Gregor, der geheimnisvolle Kriegsgefangene, über den man eigentlich gar nichts weiter erfährt.

Zu den für mich sehr gelungenen Hauptprotagonisten kommt auch die gut durchdachte Handlung. Die Rolle, die Berlin spielt (meine Stadt...), ist auch sehr gut gezeichnet. Heute fast unvorstellbar, wie die Menschen damals überlebten. Gut und eindrücklich von der Autorin geschildert.

Von mir daher 5 Lesesterne und eine Empfehlung für alle, die historische, lebendig geschriebene Krimis mögen.

Ich freue mich sehr auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Schöner Feelgood Roman

Weihnachten in Applemore
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Das schöne Cover, passend zu denen der ersten Bände der Applemore Reihe, gefällt mir sehr gut. Wirkt es doch schon sehr heimelig.

Genauso heimelig, wie das ganze Buch. Auch wenn es der letzte Band der ...

Das schöne Cover, passend zu denen der ersten Bände der Applemore Reihe, gefällt mir sehr gut. Wirkt es doch schon sehr heimelig.

Genauso heimelig, wie das ganze Buch. Auch wenn es der letzte Band der Reihe ist, findet man sich in der Geschichte schnell zurecht.

Polly, die jüngste der Fraser Geschwister, ist heimlich in ihren besten Freund Harry verliebt. Harry hat auch Gefühle für Polly, traut sich jedoch aus Respekt vor ihrem großem Bruder nicht, etwas zu sagen. Eine bekannte Influencerin taucht in Applemore auf und wirbelt manches bis zum glücklichen Ende durcheinander. Dies alles vor der idyllischen Kulisse Applemores.

Ein gelungener Feelgood Roman, den ich gerne gemütlich eingekuschelt gelesen habe.

Liebenswerte, gut gezeichnete Charaktere. Ein schönes Dorf als Kulisse voller kauziger Bewohner. Eine Prise Romantik und Spannung.

5 Sterne für einen unterhaltsamen Roman.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Ein klassisches Lesevergnügen!

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Erst einmal muss ich das Cover und die Innenseiten des Covers erwähnen. Das Cover ist passend und stimmig zum Inhalt. Die ausklappbaren Seiten davon finde ich sehr gelungen, sind doch dort alle ...

Erst einmal muss ich das Cover und die Innenseiten des Covers erwähnen. Das Cover ist passend und stimmig zum Inhalt. Die ausklappbaren Seiten davon finde ich sehr gelungen, sind doch dort alle Mitwirkenden liebevoll gezeichnet dargestellt, so dass man sich ein Bild machen kann.

Die Handlung - ein klassischer "Whodunnit" Krimi. Die 77jährige Rosemary und ihre Enkelin Addie folgen einer Einladung der reichen Nachbarin von Rosemary. Eine Erpressung steht im Raum. Es kommt wie es kommen muss - ein Mord passiert, ein Schneesturm tobt, niemand kann das Anwesen der nun toten Nachbarin verlassen, keine Polizei kann erscheinen. Rosemary und Addie müssen ermitteln. Und es gibt noch mehr Leichen...

Was für ein Lesespass! Herrliche, leicht schräge Charaktere. Fast jede*r hat Geheimnisse, die hinter der glatten Oberfläche versteckt sind. Die Charaktere sind wunderbar geschildert! Rosemary und Addie sind ein Duo, was sich zusammenrauft und auch wieder familiär zusammenfindet. Die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend mit einer überraschenden Lösung.

Eine 5 Sterne Leseempfehlung, die klassische Krimiliteratur á la Agatha Christie mögen. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten!

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Was für ein schönes Buch!

Das glückliche Leben
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Schon das Cover hat mich angesprochen, die schöne Landschaft, das Boot auf dem Wasser - es vermittelt mir Ruhe und Glück.

Die Bücher von David Foenkinos, die ich kenne, mag ich sehr. Auch "Das glückliche ...

Schon das Cover hat mich angesprochen, die schöne Landschaft, das Boot auf dem Wasser - es vermittelt mir Ruhe und Glück.

Die Bücher von David Foenkinos, die ich kenne, mag ich sehr. Auch "Das glückliche Leben" hat mich nicht enttäuscht!

Wir lernen Érich kennen, einen Mann in mittleren Jahren, der sich hochgearbeitet hat, der geschieden ist,einen Sohn hat, zu dem keine wirklich gute Beziehung besteht und der einen neuen Job annimmt, seine bisherige, erfolgreiche Tätigkeit hinter sich lässt, weil er hofft, sich dadurch besser zu fühlen.
Er beginnt mit Amélie zu arbeiten, die er aus der Schule kennt, die anscheinend glücklich verheiratet ist und zwei Kinder hat und trotzdem Karriere in der Politik machen möchte.

Die Zusammenarbeit klappt gut, bis zu einer Geschäftsreise nach Seoul, bei der Éric in einem Happy Life landet...

Mir gefällt die Geschichte sehr gut! Dem Autor gelingt es, die Charaktere von Éric und Amélie sehr gut zu schildern, so dass es mir vorkam, beide gut zu kennen. Die Handlung wird mit leichter Hand geschrieben, ist aber trotzdem nicht oberflächlich, handelt es sich um doch um ein universelles Thema - was ist Glück, wie werde ich glücklich, was macht mich glücklich.

Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Mir gefällt besonders, dass alle Stränge zu Ende erzählt werden, kein Ende bleibt "lose hängen".

Ein rundum gelungener Roman, den ich gerne las, der nicht seicht und oberflächlich ist, in einer wunderbaren Sprache erzählt. Von mir volle 5 Sterne Leseempfehlung!

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