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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2026

gelungener Spagat zwischen leichter Romantik und ernsthaften Ängsten

Die Liebe trägt Gummistiefel
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Anfangs lernt man erst einmal Tess und ihr geregeltes Leben als Investmentbänkerin kennen. Als sie dann (mehr oder weniger hervorgerufen durch eine erschreckende gesundheitliche Nachricht) etwas aus der ...

Anfangs lernt man erst einmal Tess und ihr geregeltes Leben als Investmentbänkerin kennen. Als sie dann (mehr oder weniger hervorgerufen durch eine erschreckende gesundheitliche Nachricht) etwas aus der Bahn geworfen wird, setzt sie zudem einen wichtigen Auftrag eines ihrer wichtigsten Kunden in den Sand, wodurch dieser viel Geld verliert. In einem Gespräch mit ihrem Vorgesetzten verordnet dieser ihr eine mehrwöchige Auszeit.
Durch Zufall stößt sie auf einen Wanderweg, den sie in Angriff nehmen will. Als direkt zu Anfang heftige Komplikationen bei ihrer Wanderung auftreten, findet sich zufällig Zuflucht in einem kleinen Ort und lernt dadurch viele neue Freunde kennen. Dabei darf natürlich auch eine neue Liebe nicht fehlen. Über allem schwebt aber die meiste Zeit immer leise die Ungewissheit über ihre gesundheitliche Verfassung.

An sich fand ich die Geschichte sehr gut. Man kann gut darin abtauchen, die Charaktere sind alle sehr sympathisch und man fühlt sich vor allem in der neuen Umgebung sehr wohl. Die Sprecherin macht ihre Sache sehr gut, sie liest sehr angenehm.

Das Einzige, was mich wirklich häufig und stark gestört hat, war die Blauäugigkeit, mit der Tess an ihre Erkrankung rangegangen ist. Ich habe mich mehrfach dabei ertappt, dass ich mich wirklich sehr über sie geärgert habe, wie sie die gesundheitlichen Probleme einfach ignoriert und weiter herausgezögert hat. Dazu immer diese komplett negative Einstellung. Das hat mich wirklich schier wahnsinnig gemacht. Aber das ist rein mein persönliches Empfinden als jemand, der schon einige Fälle von Krebs in unterschiedlichen Ausprägungen in Verwandten- und Bekanntenkreis hatte.

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Veröffentlicht am 25.10.2025

verkehrte Krimi-Welt auf dem Gnadenhof

Der Doktor und der liebe Mord
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Ein (cosy) Krimi, der aus Sicht des Täters spielt - sehr ungewöhnlich... Ich war sehr gespannt, wie sich so ein Roman liest!
Ich muss sagen, mir hat der Roman insgesamt sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ...

Ein (cosy) Krimi, der aus Sicht des Täters spielt - sehr ungewöhnlich... Ich war sehr gespannt, wie sich so ein Roman liest!
Ich muss sagen, mir hat der Roman insgesamt sehr gut gefallen.

Der Schreibstil von Rene Anour ist sehr angenehm. Man fliegt teilweise nur so durch die Seiten. Immer wieder war ich erstaunt, wie viele Seiten ich in relativ kurzer Zeit gelesen habe. Alles ist sehr flüssig erzählt, die Umgebung (vor allem die Tierarztpraxis und das Außengelände des Gnadenhofs) konnte ich mir sehr gut bildlich vorstellen.
Die Personen werden alle herrlich normal beschrieben. Mein persönlicher Liebling ist Tristan. Er ist einfach irgendwie knuffig, aber an manchen Stellen möchte man ob seiner Dösigkeit auch kurz schreien ;) Jedna kann ich leider auch nach Beendigung des Buches immer noch nicht so richtig einschätzen. Severin als Protagonist ist gut gemacht. Man kann vieles logisch nachvollziehen, wenn auch nicht alles, was er tut. Auch die anderen Personen sind sehr liebevoll ausgearbeitet worden.

Den Aufbau der Geschichte finde ich ebenfalls gut. Es ist schon alles etwas abgedreht, aber nicht zu abstrakt oder kontruiert. Den Twist habe ich allerdings kurz nach der Hälfte des Buches kommen sehen. Es war aber alles so gut geschrieben, dass ich trotzdem nicht gelangweilt war und die Auflösung an sich war gut gemacht. Ich persönlich fand nur die Geschehnisse während "Advent auf Gut Thalheim" (vor dem Gespräch mit Isabell) überzogen, die Lösung dazu fand ich ebenfalls etwas übertrieben.

Wer sich einen richtigen Krimi erhofft, wird mit diesem Buch glaube ich nicht glücklich.
Wer - wie ich - gerne cosy crime mit viel Humor liest, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Einfach, weil es von der Handlung mal was komplett anderes ist. Hier wird nicht von einem Neu-Hobbie-Detektiv ermittelt und die komplett andere Sichtweise macht es wirklich interessant.

Durch die Tatsache, dass mir einzelne Passagen wirklich etwas zu Haarsträubend waren und ich mir mehr Fokus und Interaktion auf ein einzelnes Tier gewünscht hätte (ich hatte mir vorgestellt, dass ein Tier mehr mit Severin "zusammenarbeitet") gebe ich nur 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Gute Mischung aus magisch, traurig und romantisch - aber mit leichten Schwächen

Das kleine Berghotel in Südtirol / Kochduell im Berghotel
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Ich habe das eBook bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Die ersten beiden Teile der Reihe kenne ich leider (noch) nicht, die Valentine-Reihe ebenfalls (noch) nicht. Das werde ich ...

Ich habe das eBook bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Die ersten beiden Teile der Reihe kenne ich leider (noch) nicht, die Valentine-Reihe ebenfalls (noch) nicht. Das werde ich aber bei Gelegenheit ändern 😉 denn so viel sei gesagt: mir hat die Geschichte um Freddy und Sascha gut gefallen!
Der Erzählstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Wortwahl sehr leger. 

Allerdings fand ich vor allem die ersten Kapitel sehr befremdlich. Das lag erstaunlicherweise vor allem daran, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive (immer abwechselnd Sascha und Freddy) geschrieben ist - so weit, so gut - aber beide Protagonisten sprechen den Leser mehrfach direkt an. Das fand ich sehr ungewöhnlich und war mir in den ersten Kapiteln überhaupt nicht sicher, wie es mir gefällt. Man gewöhnt sich tatsächlich mit der Zeit daran, ich fand es aber weiterhin irgendwie ungewöhnlich. 
Da die beiden (in meiner Wahrnehmung) in den ersten Kapiteln auch nicht so richtig sympathisch dargestellt werden, musste ich mich etwas „durchbeißen“
Ab ungefähr Kapitel 6 war ich langsam warm mit den beiden und je mehr man im Berghotel ankam, desto besser hat es mir gefallen. Und desto mehr wollte ich auch weiterlesen und wurde gefesselt.

Das Highlight war für mich das Ende - Mira Frey hat es geschafft, so liebevoll und romantisch über die Liebe zu einem anderen Menschen zu schreiben, dass ich zwischenzeitlich Tränen in den Augen hatte. Aber im Positiven Sinn. 
Daher würde ich auch die anderen Bücher dieser und der Valentine-Reihe auch gerne lesen.

Zum Abschluss aber (leider) noch das für mich persönlich größte Manko:
Es gab einige wirklich schwierige Fehler im Buch. Es fehlen teils komplette Wörter (die zweite Zutat beim Kochduell zum Beispiel), teils Teile eines Wortes, wo man wirklich rätseln muss, bis man errät, was gemeint sein könnte. Dafür sind teilweise auch einfach mal einzelne Wörter zu viel in den Sätzen (als ob man sie nochmal umschreiben wollte). Das hat mich teilweise so aus meinem Lesefluss geholt, dass ich leider aus diesem Grund und wegen meiner anfänglichen Abneigung der beiden Protagonisten gegenüber den einen Stern abziehen muss.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

spannender Fall, Auflösung nicht so gut wie sonst

Der Tod wünscht guten Appetit
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Ich mag die Hirschgrund-Reihe von Susanne Hanika sehr gerne und habe alle bisher erschienenen Hörbücher bereits durch. Grade eben bin ich mit diesem fertig geworden.

Der Fall ist gut und spannend. Was ...

Ich mag die Hirschgrund-Reihe von Susanne Hanika sehr gerne und habe alle bisher erschienenen Hörbücher bereits durch. Grade eben bin ich mit diesem fertig geworden.

Der Fall ist gut und spannend. Was mir besonders gut gefällt ist der junge Polizist, der bringt etwas Schwung in die Runde.

Allerdings muss ich sagen, dass mir persönlich die Auflösung des Falls nicht so gut gefallen hat. Mir war da zu viel Zufall und die Erklärung habe ich tatsächlich nicht zu 100% nachvollziehen und verstehen können.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Wiedersehen mit der Valery Lane

Der fabelhafte Geschenkeladen
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Willkommen in der Valery Lane!



Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.



In jedem Band wird ...

Willkommen in der Valery Lane!



Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.



In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.



Hier lernen wir als fünfte im Bunde Orchid mit ihrem Geschenkeladen genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück.

Dieser Teil der Serie ist tatsächlich für mich persönlich der schwächste. Das liegt aber auch sehr daran, dass ich zu Orchid auch bis zum jetzt fünften Teil der Serie am wenigstens gefühlsmäßige Bindung aufgebaut habe. Woran das genau liegt, kann ich leider gar nicht wirklich fassen.
Mich hat dieser Teil aber leider am wenigstens gefesselt.



Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.



Daher von mir absolute Empfehlung!

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