Turbulent und haarscharf kombiniert
Mord an BackbordFreya Lockwood hat den Antiquitätenhandel ihres toten Freundes Arthur Crockleford übernommen. Zusammen mit ihrer Tante Carole hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, gestohlene Antiquitäten aufzuspüren und ...
Freya Lockwood hat den Antiquitätenhandel ihres toten Freundes Arthur Crockleford übernommen. Zusammen mit ihrer Tante Carole hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, gestohlene Antiquitäten aufzuspüren und die Diebe zur Rechenschaft zu ziehen. Ihr erster Fall führt sie in ein Museum, wo ein Gemälde gestohlen wurde. Die Spur des Bildes führt die beiden Frauen auf ein Kreuzfahrtschiff. Als sie dort an Bord gehen, erkennt Freya sofort, daß die dort ausgestellten Antiquitäten auf der Liste der gestohlenen Kunstschätze stehen, die Arthur ihr hinterlassen hat. Sie ahnt, daß der legendäre "Sammler", ein internationaler Kunstdieb, dahintersteckt. Doch der ist schon lange auf Freya aufmerksam geworden. Jetzt braucht sie einen guten Plan, um ihn zur Strecke zu bringen.
C. L. Miller nimmt ihre Leser in ihrem Krimi "Mord an Backbord" mit in die geheimnisvolle Welt des Antiquitätenhandels. Wie es sich für einen Krimi gehört, speziell in die illegalen Geschäfte einiger Händler. Der Krimi beginnt zunächst beschaulich im Stil eines guten englischen Krimis, aber dann nimmt die Handlung rasant Fahrt auf. Es ist nichts mehr zu spüren von einer gemütlichen Geschichte, stattdessen stolpern die Akteure in rasender Geschwindigkeit von einer brenzligen Situation in die nächste. Man muß beim Lesen fein aufpassen, sonst kommt man nicht mehr mit. Es wird zunehmend schwieriger, die Guten von den Bösen zu unterscheiden. Man merkt sofort, daß die Autorin genau weiß, worüber sie schreibt. Ihre Beschreibungen der Kunstwerke sind sehr detailgetreu. Dieser turbulente Krimi hat mich voll und ganz überzeugt!