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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2025

Spannend mit ein paar Abstrichen

The Woman in Suite 11
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Das Buch The Woman in Suite 11 hat mir insgesamt gut gefallen, mit ein paar Abzügen. Den vorherigen Band habe ich leider nicht gelesen aber dafür die Verfilmung gesehen. Darüber war ich dann ganz froh, ...

Das Buch The Woman in Suite 11 hat mir insgesamt gut gefallen, mit ein paar Abzügen. Den vorherigen Band habe ich leider nicht gelesen aber dafür die Verfilmung gesehen. Darüber war ich dann ganz froh, weil einige Personen des ersten Bandes hier wieder auftauchen und eine tragende Rolle spielen.
Lo ist beruflich in einem Luxushotel in der Schweiz, wo merkwürdigerweise wieder ein paar alte Bekannte auftauchen. Ein Hotelgast bittet sie um Hilfe, weil sie in Gefahr sei und es beginnt ein spannendes Katz-und Mausspiel.

Die Schreibweise ist sehr gut, atmosphärisch dicht und man kann sich gut in die Szenen reinversetzen, da die Autorin sofort Bilder im Kopf entstehen lässt.
Nur inhaltlich fand ich die Geschichte etwas zu konstruiert.
Die Protagonistin war mir sympathisch obwohl ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich fand es unlogisch, dass sie sich schon wieder so in Gefahr begibt und unkluge Entscheidungen trifft.
Aber da es gut geschrieben war, sich leicht und schnell lesen läßt und doch auch genügend Spannung vorhanden war, hab ich es gern gelesen.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Intelligente Frauen

Geniale Frauen, geniale Forschung
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Das Buch Geniale Frauen, Geniale Forschung fand ich echt super! Auf jeder Doppelseite wird eine andere Frau vorgestellt, wann und wo sie gelebt hat und was sie geniales erforscht hat. Die Zeichnungen sind ...

Das Buch Geniale Frauen, Geniale Forschung fand ich echt super! Auf jeder Doppelseite wird eine andere Frau vorgestellt, wann und wo sie gelebt hat und was sie geniales erforscht hat. Die Zeichnungen sind echt schön gestaltet und die Infos in kurzen Blöcken geschrieben. Margarete Steiff fand ich toll mit ihren Plüschtieren. Ihr Motto: Für Kinder ist nur das Beste gut genug! Aber die meisten Frauen kannte ich tatsächlich nicht. Z.B. Rosalind Franklin die mit dem Foto 51 zum wichtigsten Foto der Welt beitrug. Leider wurde sie zu Lebzeiten nicht für ihre Errungenschaften geehrt. Den Nobelpreis hat jemand anderes bekommen. Super sind auch die praktischen Versuche zum selber nachmachen. So ist es für Kinder nicht nur Informativ sondern macht viel Spaß, wenn sie z.B. eine Lavalampe nachbauen können.
Man hätte vielleicht noch etwas übersichtlicher auf der Seite die jeweilige Erforschung herausheben können. Beim schnellen Durchblättern muss man erst wieder lesen, was es denn genau war.
Also sehr zu empfehlen, besonders für wissenschaftlich interessierte Kinder!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Tolles Gruseltierbuch

Das Lexikon gruseliger Tiere
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Das Buch Lexikon der gruseligen Tiere ist total gut gemacht. Auf jeder Seite wird ein spezielles Tier vorgestellt, das entweder gruselig aussieht, wie der Brasilianische Riesenläufer oder der Riesen-Tigersalmler ...

Das Buch Lexikon der gruseligen Tiere ist total gut gemacht. Auf jeder Seite wird ein spezielles Tier vorgestellt, das entweder gruselig aussieht, wie der Brasilianische Riesenläufer oder der Riesen-Tigersalmler oder einfach sehr giftig und gefährlich ist wie die portugiesische Galeere oder die Todesotter. Zu jedem Tier sind auch interessante Infos oder Merkmale beschrieben. Aber auch nicht zu viel, sodass man es schön vorlesen kann, ohne dass es den Kinder zu lang wird. Von einigen Tiere wußte ich auch nicht, dass sie existieren. Man lernt also auch als Erwachsener noch dazu. Und einige Details waren wirklich gruselig. Der Haarfrosch z.B. bricht seine eigenen Fingerknochen und schiebt sie vorne durch die Haut, so dass sie als Krallen dienen. Das ist wirklich ekel-gruselig!
Die großen, bunten Zeichnungen haben mir auch gut gefallen. Also ein wirklich interessantes, cooles Tierbuch, das ich empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Dunkle Geheimnisse, Drama und Liebe

Burnham Dynasty
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Im Großen und Ganzen hat mir Burnham Dynasty gut gefallen. Die Story wird immer, je Kapitel aus den verschiedensten Perspektiven der Familienmitglieder geschrieben, was es ganz interessant macht. Am Anfang ...

Im Großen und Ganzen hat mir Burnham Dynasty gut gefallen. Die Story wird immer, je Kapitel aus den verschiedensten Perspektiven der Familienmitglieder geschrieben, was es ganz interessant macht. Am Anfang jedes Kapitels steht der Name der jeweiligen Sichtweise des Ich-Erzählers. Cathy kommt als Tochter des Stallmeisters auf das Landgut. Die anfängliche Abneigung zum arroganten Sohn der Familie Josh bröckelt langsam. Je mehr sie sich kennen lernen desto mehr nähern sie sich an. Aber es geschieht ein Mord und langsam bröckelt auch die Fassade der Familie. Jeder hat ein mehr oder minder schlimmes Geheimnis. Das Aufdecken der Intrigen und düsteren Taten, einschließlich des Mordes fand ich sehr interessant und hat es für mich spannend gemacht. Bei der Liebesgeschichte war mir jedoch ein bisschen zu viel hin und her. Natürlich auch viel Klischee aber es war ok. Manchmal blieben die Protagonisten ein bisschen blass. Hier hätte man jeweils noch mehr in die Tiefe gehen können. Fand es z.B. nicht ganz logisch, dass nach einem schlimmen Vorfall, die Beteiligten zum Shoppen nach London fahren. Das hätte ich mir eher mehr tiefgreifenden Dialog gewünscht. Und das Ende ging mir auch etwas zu schnell glatt aus.
Aber es hat mir trotzdem gefallen und ich würde den zweiten Teil natürlich auch noch gerne lesen.

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Veröffentlicht am 25.10.2025

Nervenkitzel und Abgründe!

Düsteres Tal
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Das Buch Düsteres Tal ist der dritte Teil einer Triologie mit Clara Lofthus. Ich habe keines der Vorgänger gelesen aber ich bin auch so gut in die Story reingekommen, obwohl mir vermutlich einiges Wissen ...

Das Buch Düsteres Tal ist der dritte Teil einer Triologie mit Clara Lofthus. Ich habe keines der Vorgänger gelesen aber ich bin auch so gut in die Story reingekommen, obwohl mir vermutlich einiges Wissen gefehlt hat.
Es ist ein klarer, flüssiger Schreibstil, der leicht zu lesen ist, auch Dank kurzer Kapitel. Es wird abwechselnd aus drei verschiedenen Perspektiven berichtet. Über jedem Kapitel steht der Name der jeweiligen Perspektive: Clara, die ihre teils guten Ziele erreichen will, Axel ihr Mann, der die Familie zusammenhalten will und nur langsam hinter die Fassade blickt. Und Heier der Journalist, der allem auf den Grund geht, bis sich das Netz immer enger spannt. Dadurch wird kontinuierlich Spannung aufgebaut. Es werden keine brutalen Handlungen oder blutige Details beschrieben, was ich sehr gut finde. Sondern die Spannung wird durch die psychische Dichte aufgebaut, die immer mehr menschliche Abgründe zutage fördert. Sehr spannend beschrieben und weiterzuempfehlen!

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