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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2025

kitschiges Jugendbuch

Write Me for You
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Seitdem ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen habe, lese ich gerne solche emotionalen Bücher und ich hatte nach dem Lesen des Klappentextes von "Write me for you" von Tillie Cole einen ähnlich ...

Seitdem ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen habe, lese ich gerne solche emotionalen Bücher und ich hatte nach dem Lesen des Klappentextes von "Write me for you" von Tillie Cole einen ähnlich emotionalen und mitreißenden Jugendroman erwartet.

Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Vielleicht bin ich für ein Jugendbuch auch einfach nicht mehr in der richtigen Altersgruppe. Aber für mich bestand dieses Buch hauptsächlich aus sehr viel Kitsch, gepaart mit übertriebenen Liebesbekundschaftungen und zwei Teenagern, die anscheind außer ihrer Liebe zueinander nichts anderes mehr ausmacht.
Die Geschichte von Tillie Cole hatte definitiv Potenzial und auch mich rührte sie zu Tränen. Aber ich hatte irgendwie andere Erwartungen an dieses Buch. War das Buch zu Beginn noch sehr hoffnungsvoll, so änderte sich dieses schnell ab der Hälfte. Ich hatte das Gefühl, dass hier nur noch auf die Tränendrüse gedrückt wird und wirklich jede Chance genutzt wird, um den Leser zum weinen zu bringen.

Für mich gibt es da wirklich besssere Jugendbücher, die sich ebenfalls mit emotionalen Themen beschäftigen, die aber besser in der Umsetzung sind.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

originelle Idee, aber leider etwas schwache Umsetzung

Soulmates and Other Ways to Die
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"Soulmates and other ways to die" von Melissa Welliver besticht durch eine sehr originelle Idee, in der jedem Menschen durch einen Gencode ein Seelenverwandter bestimmt ist. Leider hat diese Sache einen ...

"Soulmates and other ways to die" von Melissa Welliver besticht durch eine sehr originelle Idee, in der jedem Menschen durch einen Gencode ein Seelenverwandter bestimmt ist. Leider hat diese Sache einen Haken, denn stirbt dein Seelenverwandter, stirbst auch du.
Die Protagonistin Zoe ist von dieser Seelenverwandtschaft nicht so begeistert, denn sie ist ein großer Kontrollfreak und versucht allen Gefahren möglichst aus dem Weg zu gehen. Das ausgerechnet Milo ihr Seelenpartner ist, gefällt ihr gar nicht, denn er ist der Inbegriff von Abenteuerlust und Spontanität. Für beide ist klar, dass sie unbedingt einen Weg finden müssen, um ihre Seelenverwandtschaft aufzuheben.

Mich hat das Buch sofort angesprochen und ich habe mich sehr darauf gefreut. Im Großen und Ganzen hat es mir auch gut gefallen. Leider gibt es für mich auch ein paar Kritikpunkte.
Der Schreibstil der Autorin war wie für ein Jugendbuch zu erwarten sehr angenehm und leicht zu lesen. Man kam schnell in das Buch rein.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Zoe und von Milo erzählt. Leider glichen sich die beiden Ansichten sehr, sodass es mir manchmal schwer fiel, sie auseinander zu halten und ich zurück blättern musste, um nochmal nachzulesen, welche Figur gerade dran war.

Wobei wir auch schon bei meinem nächsten Kritikpunkt wären und zwar fehlte es mir sehr an Tiefgang, zu einem bei den Figuren, die für mich recht oberflächlich blieben. Dann in der Handlung an sich und auch bei der Beziehung zwischen Zoe und Milo fehlte es mir sehr an Emotionen und Tiefgang. Auch das Trope Enemies-to-Lovers wurde für meinen Geschmack eher weniger bedient, was ich wirklich schade finde, da ich diesen Trope sehr mag und ich mir hier einfach mehr gwünscht hätte.

Die Handlung wird schnell voran getrieben und ist gerade zum Schluss sehr actionreich. Allerdings verlaufen viele Situationen in denen die Figuren geraten doch sehr glatt und vorhersehbar. Auch für ein Jugendbuch darf es schon etwas komplexer sein.

Für mich bot dieses Buch zwar ein gutes Lesevergnügen und man kann es mal gelesen haben. Ein großes Highlight war es aber nicht und es kann auch eher nicht mit anderen Jugendbüchern mithalten.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Für mich leider vorhersehbar

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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"Academy of Lies" von Nina Scheweling fing für mich recht spannend und mitreißend an. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und so gelang mir der Einstieg in dieses Buch recht gut.
Leider muss ...

"Academy of Lies" von Nina Scheweling fing für mich recht spannend und mitreißend an. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und so gelang mir der Einstieg in dieses Buch recht gut.
Leider muss ich sagen, dass ich mit der Protagonistin nicht sehr warm geworden bin. Ich kann Quinns abweisende Art auf einer Seite sehr verstehen, da es für sie und für andere ein Schutzmechanismus ist. Leider machte mir diese kühle Art es auch sehr schwer sie wirklich sympathisch zu finden. Auch fiel es mir schwer einige ihrer Entscheidungen nachzuvollziehen.
Die Nebencharaktere blieben für mich mit Ausnahme von Mira recht blass zurück, nachdem jetzt etwas Zeit vergangen ist, in der ich das Buch beendet habe, muss ich sagen, dass ich diese kaum noch in Erinnerung habe.
Obwohl das Buch am Anfang noch recht vielversprechend war, so zog es sich für mich dann doch sehr in die Länge. Obwohl ich hier ein Buch mit Nervenkitzel erwartet habe, so war ich doch recht schnell enttäuscht, als es sich eher wie ein Jugendbuch las, welches keine besonderen Plottwists bot. Für mich kamen diese wenig überraschend und waren an manchen Stellen auch schon sehr vorhersehbar.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und es gibt auch einige Stellen, die mir gut gefallen haben. Doch leider konnte mich das Buch nicht gänzlich von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Sticht zwischen den ganzen Sport-Romance Büchern leider nicht hervor

My Idea of No. 14
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Sam Ashton gilt als Mr. Irrelevant, da er als letztes im NFL-Draft gewählt wurde. Nur Leah, die Tochter seines Coachs und selbst angehende Trainerin, sieht das Potential in ihm. Sofort spüren beide eine ...

Sam Ashton gilt als Mr. Irrelevant, da er als letztes im NFL-Draft gewählt wurde. Nur Leah, die Tochter seines Coachs und selbst angehende Trainerin, sieht das Potential in ihm. Sofort spüren beide eine gewisse Anziehung zueinander, die ihrer beiden Karrieren sehr gefährdlich werden könnte.

Der Schreibstil von Alicia Sommer war sehr angenehm zu lesen, dadurch kam ich sehr gut in das Buch herein. Die Autorin bringt auch sehr viel Fachwissen zum Thema Football mit ein, was dem Buch mehr Authentizität gibt.

Die Beziehung zwischen Leah und Sam entwickelte sich für meinen Geschmack viel zu schnell und ich hatte das Gefühl, dass vor allem die körperliche Anziehung eine Rolle spielte.
Bei mir kamen die Gefühle zwischen den beiden nicht so an, ich konnte sie leider nicht fühlen.

Leah blieb für mich als Charakter eher blass und oberflächliche zurück. Auch konnte ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Obwohl sie immer darauf hinweist, wie wichtig ihr ihre Karriere als Coach ist, trifft sie sehr viele impulsive und unbedachte Entscheidungen, die eben diese gefährden könnten.
Sam war mir als Charakter recht sympathisch, doch so richtig warm wurde ich leider mit ihm nicht.

Die Football-Szenen hätten für mich ausführlicher sein können. Ich fand die Spielszenen immer recht schnell abgehandelt. Richtige Spannung kam bei mir da leider nicht auf, dafür fehlte es mir bei den Spielen einfach an der Dynamik. Für mich waren sie recht vorhersehbar und sie konnten mich leider nicht so recht mitreißen. Da habe ich schon wesentlich bessere Spielszenen gelesen, die mir viel mehr das Feeling von einem echten Spiel vermittelt haben.

Die erste Hälfte des Buches konnte mich auch nicht ganz so von sich überzeugen, wie die zweite Hälfte. Diese konnte mich mit zwei sehr emotionalen Momenten eher abholen. Leider fanden diese Szenen nicht zwischen den beiden Hauptprotagonisten statt. Bei Leah und Sam hätte ich mir solche echten Gefühle sehr gewünscht.

Kurz vorm Schluss wurde leider noch unnötig Drama erzeugt, was das Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.

Im großen und ganzen war das Buch ganz ok, aber es sticht zwischen den ganzen Sport-Romance Büchern jetzt nicht hervor.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Tolle Footballszenen, aber typsiche College-Story

You Are My Hurricane
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"You are my hurricane" von Emily Aves hat sich den Namen Sport-Romance wirklich verdient, denn anders als andere Bücher in diesem Genre, spielt American Football in diesem eine große Rolle. Die Autorin ...

"You are my hurricane" von Emily Aves hat sich den Namen Sport-Romance wirklich verdient, denn anders als andere Bücher in diesem Genre, spielt American Football in diesem eine große Rolle. Die Autorin hat sehr authentische Spielszenen geschrieben und auch sehr viel Fachwissen miteingebracht.

Ich gehe bei meinen Rezensionen selten auf das Cover ein, aber dieses hier finde ich wirklich viel zu kitschig und würde mich nicht zum Kauf animieren. Wäre der Football nicht gewesen, wäre ich auf dieses Buch nicht aufmerksam geworden.

Die Story von Maeve und Carter war recht klischeehaft und leider recht vorhersehbar. Mit den beiden Protagonisten wurde ich auch nicht so recht warm.
Maeve war einerseits schüchtern und versuchte nicht aufzufallen, dann allerdings auch wieder recht schlagfertig, was aber in manchen Situationen nicht recht zusammen passte.
Carter empfand ich am Anfang als recht unsympathisch und anstrengend, er kam mir sehr arrogant und selbstverliebt rüber. Im Laufe des Buches wurde es zwar besser, aber so ganz warm wurde ich mit ihm leider bis zum Schluss nicht.
Mit Maeves Vergangenheit und Carters Hintergrund wurde versucht auch ernste Themen mitreinzubringen, allerdings wurden sie doch recht schnell abgearbeitet. Ich hätte mir hier mehr Tiefgang und Emotionen vorstellen können.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, aber diverse Wortwiederholungen machten es einem manchmal nicht so leicht. Es wird sehr oft gehaucht, gekichert und mit den Augen gerollt.
Für mich zog sich ab der Mitte das Buch doch recht in die Länge und es wurde doch etwas zäh für mich.

Bei diesem Buch fehlte mir irgendwie das gewisse Etwas. Hier wollte der Funke nicht recht überspringen. Die beschriebenen Footballszenen sind wirklich gelungen, die Story bringt aber nichts neues mit sich und konnte mich deshalb auch nicht so ganz von sich überzeugen.

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