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Chianti

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Hat mich zum Ende hin etwas verloren!

Leave Me Behind
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Vor zwei Jahren hat Penelope Gallows ihre gesamte Einheit verloren, nun wird sie der Untergrundabteilung Malum zugewiesen, die vor zwei Jahren ihren Scharfschützen Achilles verloren hat.
In Patagonien ...

Vor zwei Jahren hat Penelope Gallows ihre gesamte Einheit verloren, nun wird sie der Untergrundabteilung Malum zugewiesen, die vor zwei Jahren ihren Scharfschützen Achilles verloren hat.
In Patagonien ist ein Einsatz nicht so gelaufen, wie er sollte und Nell schwört auf Rache, die sie allerdings nur bekommt, wenn sie ein Teil der Malum Squad wird, die jedoch alles dafür tun, damit Nell ihre Einheit wieder verlässt.
Insbesondere Bradshaw, mit dem sie einen heißen One -Night -Stand hatte, bevor sie seiner Einheit zugewiesen wurde, macht ihr das Leben zur Hölle.
Doch gleichzeitig zieht es sie immer wieder wie magnetisch zueinander.

"Leave Me Behind" von K M Moronova ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Penelope Gallows und Bradshaw Bright erzählt wird.

Beide gehören seit ihrer Jugend zu den Dark Forces, die gegründet wurden, als der organisierte Terrorismus und Schwarzmarktgeschäfte zunahmen, mit denen die Regierung nichts zu tun haben wollte. Es gibt drei absolut tödliche Einheiten: Hades, die Bluthunde, die ausgeschickt werden, um Chaos zu stiften, Riøt, die Verräter exekutieren und Malum, die überall dorthin geschickt werden, wo man keine andere Einheit hinschicken kann, um die Feinde leise und effizient auszulöschen.
Als Nell zu Beginn ihrer militärischen Strafe Riøt zugewiesen wurde, nahm ihr Partner Jenkins sie unter seine Fittiche, bis sie zu einer absolut skrupellosen Soldatin wurde, die sowohl als Scharfschützin als auch im Nahkampf brilliert.
Doch in Patagonien ging vor zwei Jahren alles schief, Nells gesamte Einheit wurde ausgelöscht und der Malum Squad verlor ebenfalls ein Mitglied. Nell will unbedingt herausfinden, warum die Mission damals gescheitert ist, doch dafür muss sie zu einem Teammitglied von Malum werden.

Sowohl Nell als auch Bradshaw, die unter ihren Codenamen Bunny und Bones zu Partnern werden, tragen eine Menge Dunkelheit in sich.
Bones ist als Todesgott der Dark Forces bekannt und nicht einmal seine eigene Einheit darf seine Identität kennen.
Nell hat mehr Menschen umgebracht als sie zählen kann. Beide sind skrupellos und finden in dem jeweils anderen jemanden der die Dunkelheit in ihnen versteht.

Ich lese nicht oft Dark Romance, aber hier fand ich es besonders in Verbindung mit dem Militär-Setting sehr spannend, wobei Bradshaw und Nell teilweise echt Grenzen überschritten haben und es mir zum Teil doch zu viel war.
Die Geschichte ließ sich aber richtig gut lesen und ich mochte besonders die erste Hälfte richtig gerne.
Obwohl Nell und Bradshaw bereits einen One-Night-Stand hatten, bevor sie offiziell zu seiner Einheit gestoßen ist, tut Bradshaw alles, damit Nell seine Einheit wieder verlässt, obwohl sie eine Bereicherung für diese ist. Es war spannend anzusehen, wie die beiden gegen die Anziehung kämpfen, aber Bradshaw ging mir zum Teil zu weit damit Nell rauszuekeln.
Von der Handlung hatte ich mir etwas mehr versprochen, denn ich fand, dass da ein bisschen Potenzial auf der Strecke geblieben ist, oder man noch mehr daraus hätte herausholen können.
Eine Wendung fand ich leider auch sehr vorhersehbar und sobald der echte Einsatz losging, hat die Geschichte mich doch echt verloren, sodass sie mich nicht mehr ganz so stark packen konnte.

Fazit:
"Leave Me Behind" von K M Moronova ist ein guter Einzelband, der mich besonders zu Beginn sehr fesseln konnte!
Ich mochte Nell und Bradshaw, auch wenn die beiden eine Menge Dunkelheit in sich trugen und einige Grenzen überschritten haben, aber die Spannung zwischen ihnen war echt mitreißend!
Die erste Hälfte des Buches hat mir deutlich besser gefallen als die zweite Hälfte, denn als der echte Einsatz losging, hat die Geschichte mich leider verloren und ich muss auch sagen, dass ich das Gefühl habe, dass aus der Handlung mehr hätte herausgeholt werden können, auch weil ich eine Wendung sehr vorhersehbar fand.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Hat lange gedauert, bis die Geschichte mich wirklich packen konnte!

The Brooklyn Years - Wonach wir uns sehnen
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Rezension:
Bess Beringer hat zu ihrem dreißigsten Geburtstag einen Fünfjahresplan erstellt, in dem sie unter anderem beschließt, sich auf die Suche nach dem Mann fürs Leben zu machen.
Doch ihre Pläne ...

Rezension:
Bess Beringer hat zu ihrem dreißigsten Geburtstag einen Fünfjahresplan erstellt, in dem sie unter anderem beschließt, sich auf die Suche nach dem Mann fürs Leben zu machen.
Doch ihre Pläne werden komplett über den Haufen geworfen, als ausgerechnet Mark Tankiewicz zu den Brooklyn Bruisers kommt, mit dem Bess bereits vor neun Jahren eine leidenschaftliche Affäre hatte.
Tank hat gerade eine gescheiterte Ehe hinter sich und absolut kein Interesse an etwas Festem.
Wird Bess sich dennoch auf ihn einlassen?

"Wonach wir uns sehnen" von Sarina Bowen ist der siebte Band der The Brooklyn Years Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der dreißig Jahre alten Bess Beringer und des zwei Jahre älteren Mark Tankiewicz erzählt wird.

Bess ist die jüngere Schwester von Dave Beringer, dem Protagonisten des vierten Bandes der True North Reihe.
Während ihr Bruder ein erfolgreicher Eishockeyspieler war, ist sie Sportmanagerin geworden und ihre wichtigste Regel war immer, sich niemals auf Spieler einzulassen.
Doch vor neun Jahren hat sie ihre eiserne Regel ein einziges Mal verletzt, indem sie eine Affäre mit Mark Tankiewicz begonnen hat, die wenige Monate andauerte.
Nun sehen sie sich fast genau neun Jahre später wieder und machen gefühlt da weiter, wo sie aufgehört haben.
Doch Bess ist mittlerweile bereit, sich fest zu binden, während Tank vor den Scherben seiner Ehe steht.

Auch der siebte Band der The Brooklyn Years Reihe hat mir gut gefallen, auch wenn die Geschichte von Bess und Tank ein wenig gebraucht hat, bis sie mich packen konnte. Die beiden gehen schnell von Null auf Hundert, da hat man definitiv gemerkt, dass die beiden sich bereits kannten. Es ging mir ein wenig zu schnell mit ihnen und die Geschichte war mir lange zu flach, aber zum Glück kam dann zum Ende hin noch etwas Tiefe in die Geschichte!
Das angesprochene Thema fand ich dann sehr interessant, hätte aber auch gerne noch stärker vertieft werden dürfen.
Besonders im Vergleich zur True North Reihe finde ich die The Brooklyn Years aber generell etwas schwächer, was die tieferen Themen angeht. Oft kratzt man nur an der Oberfläche, aber die einzelnen Bände lassen sich dadurch auch leicht weglesen und eignen sich perfekt für zwischendurch.
Ich mochte Bess und Tank richtig gerne, fand es schön, dass wir noch was von den Brooklyn Bruisers gesehen haben und die Protagonisten der vorherigen Bände noch ein Stück begleiten durften!

Fazit:
Auch "Wonach wir uns sehnen" von Sarina Bowen hat mir gut gefallen, auch wenn der siebte Band nicht mein liebster Band der The Brooklyn Years geworden ist.
Ich mochte Bess und Tank echt gerne, aber ihre Geschichte war mir lange Zeit zu flach und auch zu unaufregend. Erst zum Ende hin, kam noch Tiefe in die Geschichte, was mir gut gefallen hat.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Für mich schwächer als der erste Band!

One Of Six - Vertrauen
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Vier Wochen sind vergangen, seit Luca, Devan und ihre Mitbewerber es runter von dem Berg des Ortiz Grand Resorts geschafft haben, doch die Ereignisse sitzen ihnen noch tief in den Knochen und so leicht ...

Vier Wochen sind vergangen, seit Luca, Devan und ihre Mitbewerber es runter von dem Berg des Ortiz Grand Resorts geschafft haben, doch die Ereignisse sitzen ihnen noch tief in den Knochen und so leicht fällt ihnen die Rückkehr in ihr altes Leben nicht.
Als dann Ana vor Lucas Tür steht und behauptet, dass der Falsche verhaftet wurde, stellen die beiden Nachforschungen an und schon bald geschehen wieder mysteriöse Dinge, die bestätigen, dass sie auf der richtigen Spur sind.
Doch werden sie es schaffen, den Täter dieses Mal zu schnappen?

"Vertrauen" von Kim Nina Ocker ist der zweite Band der One of Six Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Luca Murphy und des dreiundzwanzig Jahre alten Devan Sandoval erzählt wird.
Auch hier kam der Täter, der später nur noch Six genannt wurde, zu Wort.

Es sind nur vier Wochen vergangen, doch besonders Luca hat Schwierigkeiten damit, die Zeit auf dem Berg zu verarbeiten.
Sie kommt kaum aus dem Bett, übersteht ihren Alltag wie ferngesteuert und hat auch keine Energie, die Beziehung zu Devan aufrechtzuerhalten.
Ich hatte mir schon gedacht, dass die beiden so ihre Schwierigkeiten haben werden, wenn der Alltag sie wieder hat. Ich mochte es aber, wie sie versuchen, sich neu kennenzulernen und der Sache zwischen ihnen eine Chance gegeben haben.

Das Erlebte lässt Luca nicht los und als plötzlich Ana und Devan vor ihrer Tür stehen, ist sie komplett überfordert.
Ana behauptet, dass der Täter noch immer unter ihnen und die Gefahr noch nicht vorüber ist.
Sie versuchen die Verbindung zwischen den Teilnehmern des Assessment-Centers herzustellen und reisen nach Belville, an den Ort, an dem Luca ausgewachsen ist.
Werden sie es schaffen, den Täter zu entlarven und unbeschadet aus der Sache herauskommen?

Ich habe den zweiten Band direkt im Anschluss an den Auftakt gelesen, denn dieser hat mir richtig gut gefallen und ich wollte unbedingt wissen, wer hinter den Taten im Ortiz Grand Resort steckt und vor allem warum.
Ich muss aber sagen, dass ich den zweiten Band dann schwächer fand als den ersten.
Es dauerte für meinen Geschmack sehr lange, bis es wieder spannend wurde. Besonders Luca musste aus ihrer Lethargie herausgerissen werden, während Devan und die anderen deutlich besser mit dem Erlebten zurechtkamen.
Auch ihre Nachforschungen fand ich nicht ganz so spannend und von vielen Offenbarungen hatte ich mir einen größeren Wow-Effekt versprochen. Beispielsweise von dem Grund, warum Devan in dieser einen Nacht so lange gebraucht hat, um wieder zu Luca zu gelangen, bevor der Strom ausgefallen ist.
Das Motiv für die ganze Aktion konnte ich zwar nachvollziehen, aber auch hier hatte ich etwas mehr erwartet.

Schade fand ich, dass zwei oder drei Fragen gar nicht beantwortet wurden, die zum Teil auch erst im zweiten Band aufgeworfen wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass es unter allen Charakteren ein Gespräch gegeben hätte, in denen sie ihre Geheimnisse offenbaren, auch damit der Titel des Buches Programm wird.
Generell fand ich es auch schade, dass Christine erst recht spät ihren Auftritt hatte, weil ich ihre ehrliche und leicht arrogante Art immer sehr erfrischend fand und sie mir gefehlt hat! Auch die anderen Charaktere hätte ich gerne noch ein Stück besser kennengelernt.
Ich fand es dann auch etwas komisch, dass sie sich kaum Gedanken darüber gemacht haben, dass der Täter unter ihnen sein könnte. Auch hier fand ich eine Wendung etwas vorhersehbar und am Ende passte etwas für mich nicht ganz, da haben mir Erklärungen gefehlt.
Dennoch ließ sich die Geschichte wieder gut lesen, aber das eingeschneite Ortiz Grand Resort war im ersten Band einfach ein grandioses Setting, das ich hier etwas vermisst habe.

Fazit:
"Vertrauen" von Kim Nina Ocker ist ein guter zweiter Band der One of Six Dilogie, der für mich aber nicht ganz an den ersten Band herangekommen ist.
Es dauerte doch sehr lange, bis es wieder spannend wurde und bei vielen Offenbarungen hat mir ehrlich gesagt der Wow-Effekt gefehlt, da hatte ich einfach mehr erwartet.
Auch mit dem Ende bin ich nicht ganz glücklich, weil zwei, drei Fragen offengeblieben sind und eine Entwicklung für mich nicht gepasst hat.
Und auch das grandiose Setting des ersten Bandes habe ich vermisst.
Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und vergebe gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Ein wenig schwächer als der erste Band!

The Last Goddess, Band 2: A Kiss Stronger Than Death (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Blair hat das Chaos nach Valhalla gebracht und damit Ragnarök, das Ende der Welt eingeläutet.
Gemeinsam mit Ryan versucht sie ihren Fehler wieder gutzumachen, doch die Anhänger von Vidar sind starke Gegner. ...

Blair hat das Chaos nach Valhalla gebracht und damit Ragnarök, das Ende der Welt eingeläutet.
Gemeinsam mit Ryan versucht sie ihren Fehler wieder gutzumachen, doch die Anhänger von Vidar sind starke Gegner.
Wird es ihnen gelingen, Ragnarök aufzuhalten?

"A Kiss Stronger Than Death" von Bianca Iosivoni ist der zweite Band der The Last Goddess Dilogie und wird zum Großteil aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Blair Arctander erzählt, aber einige Kapitel wurden auch aus der Sicht ihres besten Freundes Ryan erzählt.

In Ryan schlummern die Kräfte von Vidar, des Gottes des Chaos und als Blair Ryan mit nach Valhalla genommen hat, hat sie damit unbeabsichtigt Ragnarök eingeleitet. Der Fenrirwolf konnte seine Fesseln lösen und ist nun nach Midgard entkommen. Nur wenn er besiegt wird, kann Ragnarök noch aufgehalten werden, um die Rückkehr der nordischen Götter zu ermöglichen.
Doch viele Gefahren und Kämpfe liegen vor Blair und Ryan.

Es ist fünf Jahre her, dass ich den ersten Band gelesen habe, was mir gar nicht so lange her vorkam. Die Erinnerungen an diesen waren trotzdem schon echt verblasst, aber ich habe erstaunlich schnell wieder in die Geschichte hineingefunden!
Der zweite Band setzt da an, wo der erste Band geendet hat und wir sind mitten im Chaos angekommen. Valhalla wird von den Dienern des Chaos angegriffen, Fenrir konnte seine Fesseln abschütteln und Blair und Ryan sind mittendrin, es ging also direkt spannend los!

Die Geschichte konnte mich gut unterhalten, es gab spannende Kämpfe und einen packenden Showdown! Am Anfang hatten Ryan und Blair ein wenig Zeit, um herauszufinden, was das zwischen ihnen ist und was sein könnte.
Ich mochte die Welt der Valkyren wieder sehr gerne, denn über die nordischen Götter lese ich immer gerne und ich mochte es auch, dass Blair, die ihre Kräfte von Hel, der Göttin des Todes bekommen hat, diese noch weiter erforschen und meistern konnte!
Mir lag der Fokus dann tatsächlich zu sehr auf den Kämpfen, denn mir haben auch ruhigere Szenen gefehlt. Szenen, in denen die Welt noch ein wenig erklärt wird. Szenen, in denen auch Ryan und Blair mehr Raum bekommen hätten. Auch von den anderen Valkyren hätte ich gerne noch mehr gesehen, besonders ihre Gemeinschaft mochte ich im ersten Band gerne!
Wie gesagt, es war zwar spannend und ließ sich auch echt gut lesen, fühlt sich für mich aber nicht ganz rund an, weil mir doch ein wenig was gefehlt hat. Dennoch bin ich froh, dass ich diesen zweiten Band noch gelesen habe und die Reihe endlich beenden konnte!

Fazit:
"A Kiss Stronger Than Death" von Bianca Iosivoni ist ein guter zweiter Band der The Last Goddess Dilogie, der für mich aber nicht ganz mit dem ersten Band mithalten konnte.
Mir lag der Fokus zu stark auf den Kämpfen, was zwar spannend war und der zweite Band ließ sich so zwar gut lesen, aber mir haben auch die ruhigeren Szenen, in der man noch mehr über die Welt erfahren hätte, gefehlt. Es fühlt sich irgendwie nicht ganz rund an und so vergebe ich starke drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Flache Welt und ich hatte mir von der Handlung auch mehr Spannung versprochen!

Blackened Blade 1: The Blackened Blade
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Sechs Jahre hat Micai Bane in der Einrichtung verbracht, in der sie grausame Experimente über sich ergehen lassen musste.
Als sie schließlich ums Leben kommt, wacht sie im Körper ihres siebzehn Jahre alten ...

Sechs Jahre hat Micai Bane in der Einrichtung verbracht, in der sie grausame Experimente über sich ergehen lassen musste.
Als sie schließlich ums Leben kommt, wacht sie im Körper ihres siebzehn Jahre alten Ichs wieder auf und ist erneut Schülerin an der Wensridge Academy.
Sie weiß mittlerweile genau, wer für ihr Leid verantwortlich war und Micai schwört sich ihre zweite Chance zu nutzen und diejenigen leiden zu lassen, die ihr Leben damals zur Hölle gemacht haben.

"The Blackened Blade" von Isla Davon ist der erste Band der fünfteiligen Blackened Blade Reihe, der aus der Ich-Perspektive der siebenundzwanzig Jahre alten Micai Bane erzählt wird, die nach ihrem Tod in der Einrichtung zehn Jahre in der Zeit zurückversetzt wird und im Körper ihres siebzehnjährigen Ichs wieder erwacht.

Micai ist die erstgeborene Tochter eines mächtigen magischen Clans, doch sie selbst hat keine Magie oder Macht, was sie nicht nur in ihrer eigenen Familie zur Ausgestoßenen macht.
Ihre ein Jahr jüngere Halbschwester Seria ist beliebt und talentiert, im Gegensatz zu Micai, die an der Wensridge Academy immer gemobbt und gedemütigt wurde.
Doch damit ist jetzt Schluss! Micai beginnt Widerworte zu haben, lässt sich nicht mehr alles gefallen. Wo sie früher geschwiegen hat, beginnt sie sich zu wehren. Sie trainiert, wird schnell stärker und schwört auf Rache, denn sie hat ihre Erinnerungen behalten und weiß genau, wem sie ihrem Aufenthalt in der grausamen Einrichtung zu verdanken hat.

Ich hatte im Vorfeld viel Positives über diesen Auftakt gehört, sodass ich schon hohe Erwartungen hatte. Vielleicht waren diese zu hoch, vielleicht habe ich dann auch etwas anderes erwartet, denn auch wenn die Geschichte spannend war, so konnte diese mich auch nicht komplett fesseln.
Micai macht zwar eine tolle Entwicklung durch, beginnt sich zu wehren, aber ich hatte gehofft, dass sie vielleicht ein wenig mehr über diejenige herausfinden will, die sie überhaupt erst in die Einrichtung gebracht hat, getreu dem Motto halte deine Freunde nah, aber deine Feinde näher.
Zumal ich hier permanent das Gefühl hatte, dass Micai etwas übersieht.
Da hätte ich mir echt gewünscht, dass Micai nicht nur trainiert, um stärker zu werden, sondern auch Nachforschungen anstellt, auch weil ihr Training manchmal etwas eintönig war.

An der Wensridge Academy gibt es mehr Jungen als Mädchen, sodass es Gang und gäbe ist, dass ein Mädchen mehr als nur einen Partner hat. Auch die bisher so unbeliebte Micai zieht während ihrer zweiten Chance die Aufmerksamkeit mehrerer Männer auf sich. Sie verbringt Zeit mit den Infernal Four und auch wenn Creed momentan noch eher abgeneigt ist und Mallyn sich stark zurückhält, so sind Ezra und Annex schnell von Micai verzaubert und auch ihr Lehrer Gadriel hilft Micai dabei, stärker zu werden.
Ich fand auch ihre früheren besten Freunde Xander, Knox, Kane und Anders spannend und frage mich, warum diese mittlerweile so gut mit Micais Schwester Seria befreundet sind.
An der Wensridge Academy treffen wir unter anderem auf Gestaltwandler, Hexen und Elfen, aber nichts wird wirklich erklärt, was ich sehr schade fand. Auch aus den Unterrichtsstunden, die man mit Micai besucht, nimmt man nicht viele Informationen über die Welt und deren Bewohner mit.
Sowohl die Welt als auch die Liebesgeschichten fand ich sehr oberflächlich und da mich der erste Band jetzt auch nicht so stark begeistern konnte, werde ich die Reihe wohl nicht weiterlesen.

Fazit:
"The Blackened Blade" von Isla Davon begann vielversprechend, konnte mich aber auch nicht so stark begeistern, wie erhofft.
Ich mochte es, dass Micai ihre zweite Chance nutzen möchte und hart trainiert, um stärker zu werden, aber ich hätte mir gewünscht, dass sie auch ein wenig stärker nachforscht, um ihre Rache zu bekommen, auch weil ich ihr Training nicht besonders spannend fand.
Die Welt und die Liebesgeschichten fand ich sehr oberflächlich beschrieben, besonders die Welt hat mich ein wenig enttäuscht, weil hier kaum etwas erklärt wird.
Für mich ein gutes Buch für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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