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Veröffentlicht am 04.11.2025

Phänomenale Idee eines erschreckenden Szenarios

Das Dream Hotel
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Meine Meinung

Packende Grundidee, toller Schreibstil

Ich habe "Das Dream Hotel" von Laila Lalami gelesen und war tief beeindruckt, aber auch erleichtert, dass diese Welt, so glaubwürdig sie geschildert ...

Meine Meinung

Packende Grundidee, toller Schreibstil

Ich habe "Das Dream Hotel" von Laila Lalami gelesen und war tief beeindruckt, aber auch erleichtert, dass diese Welt, so glaubwürdig sie geschildert ist, hoffentlich noch weit von unserer Realität entfernt bleibt. Der Roman entwirft ein Szenario, in dem Träume von Algorithmen überwacht und analysiert werden, um das Risiko zukünftiger Straftaten zu bewerten. Allein diese Vorstellung ist gleichermaßen faszinierend und beängstigend. Lalami führt vor, wie schnell Kontrolle, Sicherheit und Überwachung zu einem entmenschlichten System verschmelzen können. Ich fand das erschütternd und gleichzeitig fesselnd.

Was mich besonders überzeugt hat, ist die Sorgfalt, mit der Lalami ihre dystopische Welt konstruiert. Alles wirkt durchdacht: die Bürokratie, die Sprache der Behörden, die kalte Logik des Systems.

Die Autorin beschreibt kein Horrorszenario (wenn man sich in dieser Situation selbst befinden würde ist es wohl eines), sondern eine scheinbar vernünftige Ordnung, die sich nach und nach als Albtraum entpuppt. Gerade diese Ruhe, dieses Fehlen offener Gewalt, macht das Buch so intensiv. Ich hatte ständig das Gefühl, dass "etwas Grundsätzliches nicht stimmt". Eine unterschwellige Unruhe, die bis zur letzten Seite anhält und mich als Leserin absolut gefesselt hat.

Auch sprachlich hat mich der Roman überzeugt. Lalami schreibt präzise, dicht, ruhig und ohne unnötige Ausschmückung, aber so, dass die Ungerechtigkeit im ganzen Buch laut schreit.

Großartig fand ich auch die detaillierte Deklarierung wie "Einbehaltenen" und die Namen der einzelnen Systeme, die Lalami sich ausgedacht hat – sie machen die Welt noch glaubwürdiger und eindringlicher.

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Für mich ist "Das Dream Hotel" ein großartiger, eindringlicher Roman, eine phänomenale Idee eines erschreckenden Szenarios. Tolles Buch!


Klappentext

Als Sara Hussein von einer Geschäftsreise nach Los Angeles zurückkehrt und den Flughafen verlassen will, wird sie von einem Angestellten des Amts für Risikobewertung aufgehalten: Ihr Risikowert sei zu hoch, denn die Analyse ihrer Traumdaten habe ergeben, dass sie zur Gefährdung für ihren Ehemann werden könnte. Zu seiner Sicherheit muss sie sich für einundzwanzig Tage unter Beobachtung begeben. Während ihr Mann ahnungslos mit den zweijährigen Zwillingen auf ihre Rückkehr wartet, wird Sara in Gewahrsam genommen. Zunächst versucht sie genau wie die anderen inhaftierten Frauen, ihre Unschuld zu beweisen. Doch als immer neue Gründe auftauchen, weshalb sich ihre Haft verlängert, beginnt Sara zu ahnen, dass sie auf eigene Faust für ihre Freiheit einstehen muss.


Über die Autorin

Laila Lalami wurde in Rabat geboren und hat in Marokko, Großbritannien und den Vereinigten Staaten studiert. Sie ist Autorin von vier Romanen und zahlreichen Essays, die u. a. in der Washington Post, The Nation und der New York Times erschienen sind. Ihre Bücher wurden in zwanzig Sprachen übersetzt. Bei Kein & Aber erschienen ihre Romane Die Anderen, der auf der Shortlist des National Book Award stand, sowie Der verbotene Bericht, mit dem sie den American Book Award erhielt und Finalistin des Pulitzer Prize wurde. Laila Lalami ist Professorin für Kreatives Schreiben an der University of California, Riverside. Sie lebt in Los Angeles.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Was bleibt, wenn alles zerfällt

Der brennende Garten
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Meine Meinung

Schon in den ersten Seiten zieht mich die Welt von Sashi in ihren Bann. In der Geschichte geht es um eine junge Frau im Studienalltag mit einem Traum, Ärztin zu werden, während um sie herum ...

Meine Meinung

Schon in den ersten Seiten zieht mich die Welt von Sashi in ihren Bann. In der Geschichte geht es um eine junge Frau im Studienalltag mit einem Traum, Ärztin zu werden, während um sie herum eine Gemeinschaft, eine Familie und ein Land in den Strudel von Gewalt und Verzweiflung geraten. Ich habe selten eine Geschichte erlebt, die das Alltägliche und das Extrem so dicht miteinander verwebt wie in diesem Roman...und mich zugleich noch so sehr mitreißt.

Die Figuren wirken nicht wie Platzhalter für politische Ideen, sondern Menschen mit Hoffnungen, Schuldgefühlen, Bindungen und Abgründen.Alles hier wirkt super authentisch. Sashi etwa bleibt verletzlich, mutig und immer auch zwiegespalten. Ihre Brüder, ihre Eltern, sie alle tragen das Gefühl mit, dass etwas schiefgelaufen ist  und / aber dass Aufgeben keine Option ist.

Die Erzählung spannt einen Bogen vom häuslichen Garten, vom Arzttraum, vom Studieren bis hinein in Feldhospital und eine Welt, in der Unterscheiden schwer wird: Freund oder Feind, Zuhause oder Flucht, Helfen oder Beteiligen.

Dieses Buch packt!

Die Sprache tut ihren Teil, denn sie ist genau, sie ist sparsam, sie lässt Bilder und Stimmungen in mir nachwirken.

Wer Lektüre will, die Ablenkung bietet und sich schnell „weglesen“ lässt, der ist hier falsch.
Der brennende Garten ist ein toller bedeutungsschwerer Roman, den ich allen empfehle, die sich auf eine Lektüre einlassen wollen, die zum Nachdenken anregt. Es ist kein Wohlfühlroman.


Über die Autorin

V. V. Ganeshananthan ist außerordentliche Professorin für Englisch an der University of Minnesota. Ihr Roman Der brennende Garten wurde von der Kritik gefeiert und 2024 mit dem Women's Prize for Fiction sowie dem Carol Shields Prize ausgezeichnet. Sie co-hostet den Fiction/Non/Fiction-Podcast auf Literary Hub, der sich mit dem Schnittpunkt von Literatur und Nachrichten beschäftigt.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 26.10.2025

Vom Fahrradkurier zum Magier

Das vergessene Museum
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Meine Meinung
Ich habe „Das vergessene Museum - Der Siegelwahrer von London“ von Andreas Suchanek gelesen und vergebe dafür auf jeden Fall 5/5.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der ...

Meine Meinung
Ich habe „Das vergessene Museum - Der Siegelwahrer von London“ von Andreas Suchanek gelesen und vergebe dafür auf jeden Fall 5/5.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Einstieg gelingt ohne lange Einleitung und man ist sofort mitten in der Geschichte, als der Fahrradkurier Liam in ein Ereignis gerät, das sein Leben vollkommen verändert. Diese unmittelbare Erzählweise sorgt dafür, dass ich direkt in die Welt hineingezogen wurde und kaum aufhören konnte zu lesen.

Liam ist eine glaubwürdige Hauptfigur. Er ist kein Held im klassischen Sinn, sondern jemand, der einfach zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Gerade das macht ihn für mich sympathisch. So sympathisch, dass man ihn auch gerne selbst treffen möchte. Zusammen mit Harry, der eine lockere und witzige Art hat, entsteht eine gute Dynamik, die die Geschichte trägt und auflockert. Ich mochte, dass die Dialoge natürlich wirken und dass es immer wieder kleine humorvolle Momente gibt, ohne dass die Spannung darunter leidet. Die Freundschaft wird auch ganz toll hervorgehoben in den verschiedensten Momenten.

Das Setting ist dem Autor ebenfalls toll gelungen. Die Idee eines geheimen Museums voller magischer Artefakte, versteckt mitten in London, hat mich sofort fasziniert. Die Beschreibungen sind für mich persönlich wirklich bildhaft, ohne überladen zu sein, und die Balance zwischen Action und Magie und "Weltrettung" passt für mich perfekt.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, mochte die Atmosphäre und den klaren, flüssigen Stil.

Fazit:

Für mich ein wirklich tolles, unterhaltsames Buch voller Rätsel, Magie und Humor! Von mich Anfang bis Ende alles mehr als stimmig. Tolles Cover, super Story, gutes (wenn auch offenes) Ende. Am Ende bleibt für mich ein starkes Gefühl von Neugier und Vorfreude auf die Fortsetzung.

Wer Geschichten mit Magie, Geheimnissen und sympathischen Figuren mag, wird hier sehr gut bedient.

Klappentext

Liam hat es nicht leicht. Aufgewachsen in eher ärmlichen Verhältnissen, hält er sich in London als Fahrradkurier über Wasser. Als er ein Paket zu einem Privatmuseum liefert, wird er dort Zeuge eines Überfalls. Er kann nichts mehr für den sterbenden Kurator tun, doch dieser überträgt ihm ein Symbol aus schwarzer Tinte auf seine Haut – und macht ihn somit zum neuen Siegelwahrer des Museums. Liam wird in die Welt eines international agierenden Museumsnetzwerks katapultiert, welches magische Artefakte sicher verwahrt – denn mit diesen lassen sich gefährliche Kräfte kanalisieren. Doch die Museen werden von einem gefährlichen Gegner bedroht und schnell wird klar: Liams eigene Vergangenheit ist eng mit den Geschehnissen verknüpft.



Über den Autor

Suchanek verfasste in seinen Jugendjahren seine ersten Geschichten und Romane. Nach dem Fachabitur, einer Ausbildung im IT-Bereich und dem Studium der Informatik fing er zunächst nebenberuflich an, seine Geschichten und Romane zu veröffentlichen. Seine ersten professionellen Erfahrungen als Autor machte er als Co-Autor für Heftroman-Serien wie Sternenfaust (Bastei-Verlag), Maddrax (Bastei-Verlag), Professor Zamorra (Bastei-Verlag) oder Perry Rhodan (Pabel-Moewig).

Zusätzlich zu diversen Kurzgeschichten, die in Fantasy-, Steampunk- und Mystery-Anthologien erschienen, schreibt er seit 2012 seine eigenen Serien und veröffentlicht diese in seinem Verlag Greenlight Press. Dazu gehören monatlich erscheinende, zyklisch aufgebaute Reihen wie Das Erbe der Macht, Heliosphere 2265 und der Jugendkrimi Ein MORDs-Team. Sie erscheinen als E-Books, Hörbücher und in gedruckter Form.

Er betreibt seine eigene App, zahlreiche Social-Media-Konten und einen eigenen Blog. Nebenbei organisiert Suchanek die mehrtägige Schreib-WG, wo er zusammen mit anderen deutschen Schriftstellern wohnt und arbeitet. Aus der Wohngemeinschaft heraus übertragen die Bewohner ihre Aktivitäten in das Internet und veranstalten Meet & Greets.

Suchanek wohnt und arbeitet in Karlsruhe. (Quelle: Wikipedia)

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Spannende Fortsetzung von dem ersten Band

Shadowflame - Feuer und Asche
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Meine Meinung und Inhalt

Achtung - Dilogie

Band 1: Shadowflame – Licht und Dunkelheit
Band 2: Shadowflame – Feuer und Asche

"Shadowflame - Feuer und Asche! ist der zweite und abschließende Band ...

Meine Meinung und Inhalt

Achtung - Dilogie

Band 1: Shadowflame – Licht und Dunkelheit
Band 2: Shadowflame – Feuer und Asche

"Shadowflame - Feuer und Asche! ist der zweite und abschließende Band der Geschichte rund um Ava, Zion und ein Reich, das zwischen Magie, Macht und Manipulation auseinanderzubrechen droht. Ich war wirklich voller Erwartung und Vorfreude auf diesen Teil.

Die Handlung knüpft direkt an den ersten Band an (deshalb unbedingt lesen). Ava steckt in einer Situation, die sie nicht selbst gewählt hat. Sie soll den Prinzen heiraten, ihr Bruder wird als Druckmittel festgehalten und Zion gilt als Verräter. Von Anfang an ist klar, dass es hier um mehr geht als nur persönliche Gefühle. Es geht um Entscheidungen, um das Wohl vieler und darum, ob Ava sich selbst treu bleiben kann.

Was mich besonders überzeugt hat, war die Entwicklung von Ava. Sie wird nicht zur Marionette der Ereignisse. Sie denkt nach, stellt sich den Konsequenzen und wächst über sich hinaus. Ihre Beziehung zu Zion ist dabei nicht kitschig oder überzogen.

Die Welt wirkt lebendiger und tiefer als im ersten Band. Ich hätte es allerdings schön und hilfreich gefunden, eine kleine Karte oder nochmalige Beschreibung der Orte und deren Mitglieder zu Beginn als Auffrischung zu erhalten.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft. Die Szenen sind gut gesetzt, nie überladen, aber eindringlich. Ich konnte mich gut in die Lage der Figuren hineinversetzen und mitfühlen.

Das Erzähltempo war nicht immer gleichmäßig. Manche Passagen ziehen sich etwas, während andere sehr schnell voranschreiten. Aber das hat meinen Gesamteindruck nicht beeinträchtigt.

Am Ende hatte ich das Gefühl, einen vollständigen Abschluss zu bekommen. Es blieb kein Gefühl zurück, dass etwas offen oder unfertig ist. Die Geschichte hat einen klaren Höhepunkt und ein stimmiges Ende.

Fazit

Shadowflame Feuer und Asche ist für mich ein gelungener Abschluss einer emotionalen und spannenden Geschichte. Für mich ein fesselndes Buch, das mit gut unterhalten konnte und auch noch nachwirkt.


Über die Autorin

Als junger Bücherwurm lernte Liz Skadi mit Asterix und Obelix lesen, erlebte schaurige Abenteuer mit dem kleinen Vampir und brachte bereits als Kind ihre eigenen Geschichten zu Papier. Später studierte sie Archäologie und arbeitete bei den Vereinten Nationen, ehe sie ihre Leidenschaft wiederentdeckte und sich dem Erschaffen fremder Welten widmete. Heute lebt Liz in Wien und schreibt fantastisch-romantische Geschichten für junge Erwachsene. Sie hat eine Vorliebe für eigenwillige Kick-Ass Heldinnen, liebenswerte Love Interests, magische Welten von High bis Urban Fantasy und Drachen.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Ein Ratgeber über das Ende des People Pleasing

Bist du sauer auf mich?
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Meine Meinung

"Keiner ist heimlich sauer auf dich. Das gaukelt dir deine Psyche nur vor, weil sie Angst hat. Ich weiß, du fürchtest, insgeheim ein schlechter Mensch zu sein und dass es vielleicht ...

Meine Meinung

"Keiner ist heimlich sauer auf dich. Das gaukelt dir deine Psyche nur vor, weil sie Angst hat. Ich weiß, du fürchtest, insgeheim ein schlechter Mensch zu sein und dass es vielleicht nur eine Frage der Zeit ist, bis alle anderen das herausfinden, aber in Wirklichkeit bist du sicher.«" (ZITAT)

„Bist du sauer auf mich?“ von Meg Josephson ist ein einfühlsames Buch für alle, die sich ständig fragen, ob sie es anderen recht gemacht haben. Die Frage des Titels selbst haben sicherlich viele (und ja ich auch schon) mal einer anderen Person gestellt.

Es geht um den tief verwurzelten Wunsch, gemocht zu werden, und die Angst vor Ablehnung, die viele von uns aus der Kindheit mitbringen. Die Autorin beschreibt sehr verständlich, warum wir uns so oft anpassen und dabei selbst verlieren, also wie überhaupt das Ganze entstanden ist.

Die Autorin hat einen ruhigen und klaren Ton, der freundlich wirkt. Sie zeigt auch klar, dass unsere Gefühle und Emtionen nicht falsch sind; dass es vollkommen ok ist, diese zu haben.

Die Bereiche nach Abschluss eines jeden Kapitels "Zum Nachdenken" fande ich eine schöne Relexionsübung. Beispiel: "Erinnere dich an eine Situation, in der deine Gedanken von Ängsten beherrscht waren und dir etwas vorgemacht haben, das gar nicht wahr war. Inwiefern könnten diese Gedanken versucht haben, dich zu schützen?" (ZITAT)


"Doch hier geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern letztendlich darum, Wunden zu betrachten, die schon lange um Anerkennung gebettelt haben, zu begreifen, wie alte Verletzungen in unsere Gegenwart hineinwirken, auf dass wir mit mehr Akzeptanz als bisher weiterleben können." (ZITAT)


Ich finde das Buch aufschlussreich und informativ.


Über die Autorin

MEG JOSEPHSON ist Psychotherapeutin und Meditationslehrerin und hat über 500.000 Follower*innen und Millionen von Likes auf Instagram, TikTok und Substack. Meg Josephsons Ansatz verbindet westliche klinische Ansätze mit buddhistischen Lehren und Praktiken.



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