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Veröffentlicht am 15.12.2025

Bücher, Blumen & leise große Gefühle

Botanic Hearts
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Botanic Hearts ist eine ruhige, warme Romance, die direkt mit einem Knall startet: Ein Hurrikan fegt über die Gegend rund um Houston hinweg und zerstört nicht nur Häuser, sondern auch zwei echte Herzstücke ...

Botanic Hearts ist eine ruhige, warme Romance, die direkt mit einem Knall startet: Ein Hurrikan fegt über die Gegend rund um Houston hinweg und zerstört nicht nur Häuser, sondern auch zwei echte Herzstücke der Community – den botanischen Garten und die Bibliothek. Für Tansy, die Bibliothekarin, heißt das: kreativ werden. Die Lösung ist alles andere als perfekt, aber voller Hoffnung. Die Bibliothek zieht übergangsweise in einen kleinen, ziemlich ramponierten Schuppen im Park. Chaotisch? Ja. Charmant? Auf jeden Fall.

Genau dort begegnet Tansy Jack, dem neuen Leiter des botanischen Gartens. Anfangs funkt es eher im negativen Sinne. Jack ist genervt vom Trubel und dem neuen Publikum, und ich gebe zu: Ich brauchte etwas Zeit, um mit ihm warm zu werden. Tansy dagegen mochte ich sofort. Sie ist quirlig, manchmal etwas überfordert, aber unglaublich herzlich, stark und emotional. Keine perfekte Heldin, sondern eine mit Ecken, Kanten und ganz viel Gefühl – und genau deshalb so nahbar.

Ein bisschen zwiegespalten war ich beim Vater von Tansys Tochter Briar. Seine Rolle bringt Drama und Konflikte rein, was zur Geschichte passt, für mich persönlich hätte es diesen Handlungsstrang aber nicht zwingend gebraucht. Trotzdem verstehe ich, warum er da ist.

Der Schreibstil von Melanie Sweeney liest sich super leicht und angenehm. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und hatte das Buch schneller durch, als mir lieb war. Die Dialoge zwischen Tansy und Jack sind witzig, lebendig und tragen viel zum Knistern bei, das man schon früh spürt – auch wenn sich die beiden anfangs eher auf die Nerven gehen. Schön fand ich auch, dass Briar nicht einfach nur „nebenbei“ existiert, sondern wirklich Teil der Geschichte ist.

Die Story selbst erfindet das Romance-Rad nicht neu, will das aber auch gar nicht. Botanic Hearts ist genau das, was man sich für entspannte Lesestunden wünscht: süß, wohlig und perfekt für Frühling oder Sommer.

Besonders überzeugt haben mich die Figuren. Sie fühlen sich echt an, mit all ihren Unsicherheiten und Fehlern. Auch die Nebencharaktere tragen viel zur Atmosphäre bei. Ganz leise, aber nachhaltig, hat mich auch das Thema Gemeinschaft berührt. Das Buch zeigt, wie wichtig Orte wie Bibliotheken, Gärten oder Treffpunkte gerade in Krisenzeiten sind – Orte, die Menschen verbinden, ohne etwas zu fordern. Darüber hatte ich vorher ehrlich gesagt kaum nachgedacht.

Und dann dieses Setting: Bücher zwischen Pflanzen, Gewächshäusern und Blumen. Originell, wunderschön und total stimmungsvoll. Man spürt sowohl die Ruhe als auch die Unsicherheit dieses besonderen Ortes. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo oder emotionale Zuspitzung gewünscht, weil sich einzelne Passagen leicht gezogen haben. Insgesamt passt die ruhige Entwicklung der Liebesgeschichte aber sehr gut zum Ton des Romans.

Fazit:
Ein warmherziger Wohlfühlroman mit liebevollen Charakteren, einem besonderen Setting und einer leisen, aber wichtigen Botschaft über Gemeinschaft und Zusammenhalt. Keine große Überraschung – aber genau das macht ihn so schön. 💚📚🌿

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Das seltsame Haus von Uketsu Rezension von Jenny

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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Einleitung

Ich habe Das seltsame Haus tatsächlich fast in einem Rutsch gelesen - und das sagt schon einiges. Es ist mein erstes Buch von Uketsu, und ich wusste absolut nicht, was mich erwartet. Die Aufmachung, ...

Einleitung

Ich habe Das seltsame Haus tatsächlich fast in einem Rutsch gelesen - und das sagt schon einiges. Es ist mein erstes Buch von Uketsu, und ich wusste absolut nicht, was mich erwartet. Die Aufmachung, der Stil, die Struktur - alles daran wirkt anders als das, was ich sonst lese. Und genau das hat mich neugierig gemacht.

✨ Hauptteil (spoilerfrei)

Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass dieses Buch keine gewöhnliche Geschichte erzählt. Es gibt keine klassischen Dialoge, dafür fettgedruckte Sätze, Grundrisse, ungewöhnliche Textpassagen - und doch funktioniert das alles erstaunlich gut. Der Lesefluss war für mich dadurch nicht etwa gestört, sondern im Gegenteil: Ich war total gefesselt und bin durch die Seiten geflogen, ohne es zu merken. Der Schreibstil ist kühl, fast dokumentarisch, und trotzdem entsteht eine eigenartige Spannung. Man bekommt das Gefühl, selbst Teil des Rätsels zu sein, während zwei Bekannte versuchen, die Geheimnisse rund um ein mysteriöses Haus zu entschlüsseln. Diese Kombination aus Rationalität und Wahnsinn, Architektur und Okkultismus, zieht einen irgendwie in den Bann. Was mir besonders aufgefallen ist: Das seltsame Haus ist kein Buch, das man einfach konsumiert. Es fordert Aufmerksamkeit, spielt mit Wahrnehmung, wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet - und genau das macht den Reiz aus. Allerdings merkt man deutlich, dass der Roman ursprünglich für den japanischen Markt geschrieben wurde. Der Aufbau, die Struktur, die teils abrupten Erklärungen - das alles wirkt im Vergleich zu westlicher Erzählweise etwas fremd, aber gerade das macht ihn interessant und außergewöhnlich.

⚠️ Spoiler-Teil (Bitte nur lesen, wenn du das Buch bereits kennst!)

Im zweiten Teil wurde es für mich dann deutlich verwirrender - und stellenweise auch unlogisch. Die Idee der Ritualmorde und der Grundrisse fand ich super spannend, aber die Auflösung hat mich teilweise ratlos zurückgelassen. Plötzlich tauchen so viele Namen auf, dass ich zwischendurch gar nicht mehr wusste, wer eigentlich wer ist. Die Enthüllung, dass tatsächlich ein Kind die Morde begeht, war für mich gleichermaßen schockierend wie faszinierend. Ich hätte mir da etwas mehr Tiefe gewünscht - vor allem, wie dieses Kind "ausgebildet" wurde oder wie genau das alles ablief. So blieb vieles zu vage und wirr. Und dann kam das Abschlusswort - und hat mich komplett aus dem Konzept gebracht Einerseits genial, weil es das ganze Buch nochmal auf eine andere Ebene hebt. Andererseits so verwirrend, dass ich nach dem Zuklappen erstmal da saß und dachte: Was habe ich da gerade gelesen? Seitdem denke ich allerdings ständig darüber nach - also hat es definitiv etwas ausgelöst.

Fazit
Das seltsame Haus ist ein schräges, faszinierendes und zugleich verstörendes Leseerlebnis. Uketsu spielt mit Erwartungen, bricht Erzählmuster und liefert ein Buch, das man nicht so schnell vergisst - auch wenn es nicht immer logisch oder klar ist. Manches wirkt konstruiert, manches verwirrt - aber langweilig ist es definitiv nie. Für mich war es ein außergewöhnlicher Roman, der noch lange nachhallt. Ich bin neugierig auf Seltsame Bilder und gespannt, welche Abgründe Uketsu als Nächstes auftut.

⭐ Bewertung: 4 von 5 Sternen - für die Originalität, die Atmosphäre und das unvergleichliche Leseerlebnis.

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 04.10.2025

Liebe ihre Bücher

Thorne Princess
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Wie bei fast jedem Buch von L. J. Shen hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden – aber es hat sich absolut gelohnt. Ihre Bücher sind einfach immer wieder ein Erlebnis: ...

Wie bei fast jedem Buch von L. J. Shen hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden – aber es hat sich absolut gelohnt. Ihre Bücher sind einfach immer wieder ein Erlebnis: dramatisch, intensiv und auf ihre ganz eigene Art süchtig machend.

Die FMC konnte mich nicht immer komplett überzeugen, manchmal fand ich sie sogar etwas nervig oder unverständlich. Auch der MMC war teilweise toxisch und schon fast borderline-mäßig unterwegs. Aber gerade diese Ecken und Kanten haben die Dynamik spannend gemacht. Besonders Hallie war im Kern eigentlich eine ziemlich coole Figur, und die Grundstory hat mich durchgehend gefesselt.

Was mir am meisten gefallen hat: Das Buch hatte einige Elemente, die ich so in der Form noch nie in einer Geschichte gelesen habe – frisch, anders und überraschend.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Ich liebe ihre Bücher

Kiss Thief
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Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, in Kiss Thief hineinzufinden, aber sobald mich die Geschichte gepackt hat, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Genau das liebe ich an den Büchern ...

Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, in Kiss Thief hineinzufinden, aber sobald mich die Geschichte gepackt hat, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Genau das liebe ich an den Büchern von L. J. Shen: sie sind meistens genau das, was ich brauche – eine Mischung aus kitschiger Romantik, Drama und einer Prise toxischer Spannung.

Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir richtig Spaß gemacht, und die schrägen, witzigen Dialoge waren ein Highlight. Natürlich ist manches ziemlich überzogen oder unrealistisch, aber gerade das macht den Reiz aus – es ist nicht unbedingt tiefgründig, sondern eher unterhaltsam, dramatisch und absolut süchtig machend.

Alles in allem eine richtig coole Story, die mich gefesselt hat, sobald ich drin war. Nichts Weltbewegendes, aber genau die Art von Romance, die ich gerne lese.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Meine Meinung zu "Die Prinzessin der tausend Diebe - Betrayed"

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
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Ich muss sagen: Das Buch hat mich direkt abgeholt! 🖤 Der Schreibstil war super angenehm - schön bildhaft, flüssig und voll mit kleinen Details, die dafür gesorgt haben, dass ich richtig in diese Welt ...


Ich muss sagen: Das Buch hat mich direkt abgeholt! 🖤 Der Schreibstil war super angenehm - schön bildhaft, flüssig und voll mit kleinen Details, die dafür gesorgt haben, dass ich richtig in diese Welt eintauchen konnte. Das koreanisch inspirierte Setting mit Göttern, Clans und Mana hat total für mich funktioniert. Es war mal was anderes und hat dem Ganzen echt eine besondere Stimmung gegeben - man merkt einfach, wie viel kultureller Background da drin steckt. Total atmosphärisch!

Zur Story:
Die Handlung war von Anfang an spannend, auch wenn's an ein paar Stellen fast schon ein bisschen viel war 😅 Gerade die Prüfungen hatten's in sich - brutal, kreativ, nervenaufreibend... zwischendurch hat's mich echt an "Squid Game mit Göttern" erinnert. Richtig cool gemacht, aber manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Zeit für ruhigere Momente gewünscht. So ein bisschen Luft zwischen den ganzen Prüfungen hätte der Story vielleicht gutgetan. Trotzdem: Es gab richtig starke Wendungen, Clan-Drama, Intrigen - ich wollte ständig wissen, wie's weitergeht!

Charaktere:
Sora hat sich total in mein Herz geschlichen. 🥹 Ihre Entwicklung war super greifbar - von der wütenden, verletzten Kämpferin zu jemandem, der wirklich was verändern will. Der Verlust ihrer Eltern hat mich echt berührt. Ran mochte ich auch sehr - dieser Mix aus Gott, Chaos und Humor hat mir richtig gut gefallen. Und Jia, die anfangs so kühl war, ist mir mit der Zeit echt ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung war glaubwürdig und hat das Trio richtig stark gemacht!

Kleine Kritik: Manche Nebenfiguren sind ein bisschen untergegangen oder haben für mich nicht ganz logisch gehandelt - vor allem Soras Vater blieb eher so ein Symbol, statt wirklich greifbar zu sein. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht.

Und die Regeln aus dem Buch der Diebe? Mega Idee! Drei davon haben sich bei mir richtig eingebrannt:

📜 Nr. 78: "Wenn du isst wie ein König, stirbst du wie ein Bettler." - trifft den ganzen Clan-Vibe auf den Punkt.
📜 Nr. 98: "Hüte dich vor drei Dingen: Liebe, Hass und dem Zorn deiner ersten Liebe." - so passend für die Geschichte mit Soras Vater.
📜 Nr. 1: "Du bist das Wichtigste der Welt." - ein kleiner Satz, der aber total viel Kraft hat. Ich hoffe, Sora glaubt irgendwann selbst dran.

Fazit:
Düster, emotional, voller Spannung und mit einem Setting, das echt hängen bleibt. Ich hab's richtig gerne gelesen - auch wenn's an ein paar Stellen vielleicht ein bisschen weniger Drama getan hätte. Für mich sind's solide 4 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️ und ich freu mich jetzt schon auf Band 2!

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