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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2025

Puh, wo soll ich anfangen?

Nightblood Prince
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Auf „Nightblood Prince“ habe ich mich wirklich gefreut, da ich Bücher mit asiatischem Setting ein bisschen für mich entdeckt habe. Dazu das Love Triangle aus dem Klappentext und eine störrische Protagonistin, ...

Auf „Nightblood Prince“ habe ich mich wirklich gefreut, da ich Bücher mit asiatischem Setting ein bisschen für mich entdeckt habe. Dazu das Love Triangle aus dem Klappentext und eine störrische Protagonistin, die sich nichts gefallen lässt. Hört sich doch erstmal perfekt an, oder? Leider war es das nicht.
Ich musste mich durch einige Seiten quälen. Die Sprichwörter auf fast jeder Seite fand ich anfangs noch lustig, später wurden sie aber nervig.
Fei hat mich mit ihren Entscheidungen in den Wahnsinn getrieben. Einerseits ist sie völlig verliebt in Siwang, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist, andererseits vertraut sie sich ihm nicht an und lügt lieber, statt ehrlich zu sein. Dann wieder kann sie bei sich bleiben und fühlt sich so sicher. Diese Widersprüche wirkten merkwürdig. Zudem, ganz ehrlich, Siwang ist eine wandelnde Red Flag. Von einem Liebesdreieck war da für mich nichts zu spüren. Und der andere Prinz? Ja, er sieht gut aus und ist talentiert, aber reicht das wirklich aus? Für eine epische Liebesgeschichte brauche ich mehr.
Fazit: ich habe es ab der Hälfte abgebrochen. Leider war es nichts für mich. Sehr schade. Für mich sind es 3 von 5 Sternen und das Buch darf leider wieder ausziehen.

Veröffentlicht am 28.10.2025

Coole Idee, aber es wirkte nicht ganz ausgereift

Das Lied der Tiefe
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Der Klappentext hat mich sofort gepackt, und auch der Anfang des Buches hat mich in seinen Bann gezogen. Danach verlor sich diese Spannung jedoch und ich kam immer langsamer durch die Seiten.
Die Liebesgeschichte ...

Der Klappentext hat mich sofort gepackt, und auch der Anfang des Buches hat mich in seinen Bann gezogen. Danach verlor sich diese Spannung jedoch und ich kam immer langsamer durch die Seiten.
Die Liebesgeschichte zwischen Imogen und Theo wirkte dazu oft oberflächlich – die Gefühle der beiden fühlten sich konstruiert statt echt an und nachempfinden, warum die beiden sich auf einmal mochten, konnte ich auch nicht.
Hinzu kam, dass die Handlungen der beiden Hauptfiguren mit der Zeit unklarer wurden, Entscheidungen und Motive wirkten oft inszeniert, als müsse von Anfang an ein festgelegtes Ziel erreicht werden, das sich schachtelartig in die Handlung hineindrängt und man müsste nur irgendwie dahin kommen. Nachvollziehbar war das für mich nicht. Dadurch habe ich den Bezug zu Imogen total verloren. Auch gegen Ende des Buches wirkten ihre Entscheidungen (aber auch Theos) irrational und nicht nachvollziehbar. Für mich war sie eher wie ein trotziges Kind, welches Impulsentscheidungen trifft, die keiner so richtig versteht. Dabei sind sowohl Theo als auch Imogen in ihren späten 20ern.
Auch dass sie ihre Kräfte in so kurzer Zeit meistert, wirkt zu abrupt und unglaubwürdig. Mehr Training, Rückschläge und innere Kämpfe würden Imogen mehr Tiefe geben. Mehr Zeit für Übung, Zweifel und die Konsequenzen ihrer Macht hätten der Figur und der Geschichte gutgetan.
Fazit: Schade, denn die Grundidee hatte Potenzial: eine originelle Idee mit vielversprechenden Ansätzen, die in der Umsetzung leider nicht geklappt hat. Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 21.10.2025

Nicht schlecht, aber hat mich nicht umgehauen

Immortal Consequences – Die Blackwood Academy Trials
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Der Klappentext des Buches hat mich sogleich erwischt und auch die Gestaltung ist ein absoluter Traum. Doch ich hatte leider Probleme mich richtig in die Geschichte hineinzufühlen.
Die Perspektive wechselt ...

Der Klappentext des Buches hat mich sogleich erwischt und auch die Gestaltung ist ein absoluter Traum. Doch ich hatte leider Probleme mich richtig in die Geschichte hineinzufühlen.
Die Perspektive wechselt nach jedem Kapitel und das aus 6 verschiedenen Sichten. Dadurch hat mir einfach die Verbundenheit zu den einzelnen Charakteren gefehlt, die ich sonst bei zwei oder drei Perspektiven ganz leicht aufbaue. Die Geschichte war spannend und auch den Wettkampf habe ich genossen, doch die Beziehungen zwischen den Personen fand ich oftmals fragwürdig und oberflächlich.
Fazit: Leider hat es mich nicht so überzeugt, wie ich es erwartet habe. Jedoch kann ich das Buch, aufgrund der Story, all denjenigen empfehlen, die gerne aus den verschiedensten Perspektiven lesen. Für mich gilt das leider nicht, daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.10.2025

Es hat mich leider nicht begeistern können…

Heart of Night and Fire
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Ich weiß nicht, woran es lag. Waren meine Erwartungen zu hoch? Die „Trial of the Sun Queen“ Reihe mochte ich unheimlich gern. Und auch dieser Klappentext hat mich in seinen Bann gezogen. Natürlich musste ...

Ich weiß nicht, woran es lag. Waren meine Erwartungen zu hoch? Die „Trial of the Sun Queen“ Reihe mochte ich unheimlich gern. Und auch dieser Klappentext hat mich in seinen Bann gezogen. Natürlich musste ich dem Buch dann eine Chance geben.
Der Anfang war auch noch ganz spannend. Die Rivalität zwischen unserer Protagonistin Zarya und ihrem quasi Bruder Aarav hat mir gefallen. Und auch der ominöse Stiefvater Row hat mich neugierig gemacht. Es war klar, dass die beiden Geheimnisse vor ihr verbergen.
Danach hat das Buch jedoch für mich an Spannung verloren. Oberflächliche Gedanken und eine plötzliche sexuelle Anziehungskraft ohne wirkliche Grundlage haben mich stutzen lassen. Danach wurde wild mit Art- und Landnamen um sich geworfen, sodass selbst mir als begeisterte High Fantasy-Leserin der Spaß beim Lesen vor lauter Fragezeichen abhandenkam. Die Seiten danach zogen sich länger und länger, ohne das besonders viel passierte.
Fazit: Ich verbuche das mal unter „war wohl einfach nicht mein Fall“. Trotzdem bleibt die Enttäuschung. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.09.2025

Der Funke ist leider nicht übergesprungen…

The Witch Collector
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Jetzt fragt ihr euch sicher, woran es gelegen hat. Doch eine befriedigende Antwort kann ich euch darauf leider nicht geben. Ich habe mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut und war von der Gestaltung ...

Jetzt fragt ihr euch sicher, woran es gelegen hat. Doch eine befriedigende Antwort kann ich euch darauf leider nicht geben. Ich habe mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut und war von der Gestaltung Hin und Weg!
Zu Beginn, etwa die ersten 70 Seiten, war ich noch fest in der Geschichte drin. Danach hat mich das Buch verloren. Ich mochte das Worldbuilding und die Charaktere, doch die Liebesbeziehung wirkte fade und erzwungen. Die Spannung verlor sich rasch, denn irgendetwas Neues geschah nicht. Das änderte sich zwar nochmal Richtung Ende des Buches, doch bei der Hälfte war ich dem Abbrechen schon sehr nah, und der rest hat es nicht wirklich wett machen können.
Gestört hat mich auch im Verlauf, dass sich hier und da Fehler eingeschlichen haben, die einfach nicht sein mussten. Da Raina nicht sprechen kann, benutzt sie Gebärden, welche wortwörtlich wiedergegeben und dabei ins Kursiv gesetzt werden. Auch wenn andere Charaktere, die teilweise auch sprechen, Gebärdensprache nutzen, wird dies in Kursiv wiedergegeben. Erstmal eine schöne Idee und auch die Umsetzung gefiel mir. Doch manchmal „spricht“ Raina ganz normal, ohne Kursivsetzung. Das wirkte für mich missverständlich, als ob Raina uns plötzlich anbrüllt, und zog mich aus der Geschichte heraus, selbst wenn es nur ein kleiner Fehler ist.
Fazit: Es war wohl einfach nichts für mich. Schade, denn optisch ist das Buch ein absoluter Hingucker und auch der Klappentext war vielversprechend. Von mir gibt es noch 3 von 5 Sternen, aber die Reihe werde ich wohl nicht weiterverfolgen.