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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐️

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Rebecca Yarros’ “Fourth Wing” bietet eine fesselnde Handlung. Zu Beginn empfand ich jedoch die Geschichte als langwierig, und die Charakterentwicklung schien nur schleppend voranzugehen. Die Protagonisten ...

Rebecca Yarros’ “Fourth Wing” bietet eine fesselnde Handlung. Zu Beginn empfand ich jedoch die Geschichte als langwierig, und die Charakterentwicklung schien nur schleppend voranzugehen. Die Protagonisten blieben in den ersten Kapiteln etwas blass und ihre Verbindung war schwer nachvollziehbar.

Dennoch muss ich sagen, dass sich die Geduld beim Lesen gegen Ende auszahlt hat. Die Autorin schafft es, die Spannung zu steigern und unerwartete Wendungen einzubringen, die die Geschichte aufwerten. Die letzten Kapitel haben das Gesamterlebnis für mich verbessert.

Insgesamt vergebe ich 2 ⭐️ für “Fourth Wing”. Obwohl der Anfang langatmig war und die Charakterentwicklung zu wünschen übrig ließ, konnte die Autorin die Geschichte schlussendlich packend gestalten und den Leser mit überraschenden Elementen belohnen.

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐️

The Lesson of Curses (Chronica Arcana 1)
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Als ich “Lesson of Curses” angefangen habe zu lesen, war ich gespannt, weil der Klappentext vielversprechend klang. Er versprach eine aufregende Dark Academy-Welt mit Magie. Leider hat das Buch meine Erwartungen ...

Als ich “Lesson of Curses” angefangen habe zu lesen, war ich gespannt, weil der Klappentext vielversprechend klang. Er versprach eine aufregende Dark Academy-Welt mit Magie. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Geschichte war langatmig und hat mich nicht so mitgerissen, wie ich gehofft hatte.

Die Hauptcharaktere im Buch waren für mich schwer zu verstehen und nicht besonders sympathisch. Es fiel mir schwer, mich in ihre Situationen hineinzuversetzen. Die besondere Atmosphäre einer Dark Academy kam nicht so gut rüber, wie ich es erwartet hatte. Und die Magie im Buch war nicht so beeindruckend, wie ich gehofft hatte.

Aufgrund dieser Enttäuschungen kann ich “Lesson of Curses” leider nicht weiterempfehlen. Meine Bewertung von 2 ⭐️ spiegelt meine kritische Meinung wider, basierend auf meinen Erfahrungen beim Lesen.

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Beauty and the Bachelor
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Die Story startet mit dem interessanten Ansatz einer Reality-Show, in der Vivian eigentlich als Stylistin arbeiten will, aber selbst als Kandidatin landet. Sebastian, der Junggeselle, wirkt die meiste ...

Die Story startet mit dem interessanten Ansatz einer Reality-Show, in der Vivian eigentlich als Stylistin arbeiten will, aber selbst als Kandidatin landet. Sebastian, der Junggeselle, wirkt die meiste Zeit mürrisch und unsympathisch, was die Beziehung der beiden sehr zäh erscheinen lässt. Das Buch braucht lange, um Fahrt aufzunehmen – die Hälfte der Handlung besteht aus Vorbereitungen, Crew-Gesprächen und Nebencharakteren, die leider kaum Tiefe haben und schnell austauschbar wirken.

Die Lovestory zwischen Vivian und Sebastian entwickelt sich nur schleppend und wirkt nie wirklich glaubhaft. Slow Burn wird plötzlich abrupt zu überhastetem Liebesglück, sodass die Emotionen nicht nachvollziehbar sind. Auch die Reality-Show selbst spielt nur eine untergeordnete Rolle, wodurch das Setting wenig zur Story beiträgt.

Alles in allem bleibt die Geschichte trotz interessantem Ansatz flach, die Charaktere wenig einprägsam und die Handlung zäh. Ein Buch, das zwar schnell zu lesen ist, aber kaum Eindruck hinterlässt.

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Beneath Broken Skies
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"Beneath Broken Skies" ist ein Roman, der auf den ersten Blick vieles mitbringt, was das Herz von Bücherliebhaber:innen höherschlagen lässt: ein Setting in der Londoner Verlagswelt, Charaktere, die sich ...

"Beneath Broken Skies" ist ein Roman, der auf den ersten Blick vieles mitbringt, was das Herz von Bücherliebhaber:innen höherschlagen lässt: ein Setting in der Londoner Verlagswelt, Charaktere, die sich mit der Herstellung von Büchern beschäftigen, und eine Atmosphäre, die die Liebe zum geschriebenen Wort in den Mittelpunkt stellt. Auch sprachlich macht das Buch einen positiven Eindruck – der Stil ist angenehm flüssig, die Seiten lassen sich leicht lesen, und zu Beginn entsteht der Eindruck, dass sich die Leidenschaft für Bücher auch erzählerisch widerspiegeln könnte.

Leider konnte die Geschichte diesen anfänglichen Zauber nicht über weite Strecken tragen. Die Handlung entwickelt sich äußerst schleppend, bleibt lange spannungsarm und wirkt über weite Passagen beinahe ereignislos. Es fehlt an emotionalen Höhepunkten, an Überraschungen und vor allem an einer Entwicklung, die die Lesenden wirklich mitnimmt. Stattdessen kreist die Geschichte immer wieder um dieselben Themen, insbesondere die Vergangenheit zwischen Maddie und Wes, die zwar immer wieder angedeutet, aber nie wirklich greifbar gemacht wird. Dadurch entsteht ein Gefühl des Stillstands, das schließlich in Frustration umschlägt, weil zentrale Fragen unbeantwortet bleiben und Konflikte nicht ausreichend aufgelöst werden.

Auch die Protagonisten selbst bleiben hinter den Erwartungen zurück. Maddie und Wes wirkten auf mich zu glatt, beinahe schematisch, ohne jene Ecken und Kanten, die Charaktere lebendig und nachvollziehbar machen. Besonders die emotionale Entwicklung zwischen den beiden blieb für mich schwer nachvollziehbar. Die romantische Beziehung wirkte konstruiert, ihre Dynamik wenig greifbar – es fehlte an glaubwürdiger Annäherung, an echter Chemie, die mich als Leserin hätte mitfiebern lassen. Selbst die wenigen intensiveren Szenen erschienen in diesem Kontext unpassend und wenig eingebettet in die bisherige Erzählung.

Der einzige Aspekt, der mich über längere Strecken hinweg überzeugen konnte, waren die detaillierten und kenntnisreichen Einblicke in die Verlagsbranche. Hier zeigt sich, dass die Autorin mit Fachwissen schreibt und ein authentisches Bild dieser Welt zeichnen kann. Diese Passagen waren atmosphärisch gelungen und vermittelten eindrucksvoll, wie viel Herzblut hinter der Herstellung schöner Bücher steckt.

Trotzdem reicht dieser Aspekt für mich nicht aus, um die erzählerischen Schwächen auszugleichen. Dass das Buch schließlich mit einem dramatischen Cliffhanger endet, wirkte auf mich eher wie ein letzter Versuch, Spannung zu erzeugen – nach einer Geschichte, in der über zwei Drittel hinweg kaum etwas Entscheidendes passiert. Für mich fühlte sich der Roman mehr wie ein zu lang geratener Prolog an als wie der Auftakt einer mitreißenden Dilogie.

Trotz des schönen Settings, der angenehmen Sprache und der buchliebenden Atmosphäre konnte mich "Beneath Broken Skies" daher nicht überzeugen. Wer ruhige, melancholische Liebesgeschichten mit reduziertem Spannungsbogen schätzt, wird hier vielleicht eher fündig – mir persönlich fehlten emotionale Tiefe, erzählerische Dynamik und vor allem eine mitreißende Liebesgeschichte, die mich berührt und gefesselt hätte. Ich vergebe 2 ⭐.

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Gods of Chicago | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Die Idee, griechische Mythologie in die moderne Welt zu übertragen, fand ich anfangs sehr interessant, doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Die erste Hälfte liest sich zwar noch ...

Die Idee, griechische Mythologie in die moderne Welt zu übertragen, fand ich anfangs sehr interessant, doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Die erste Hälfte liest sich zwar noch recht flüssig, aber die Liebesgeschichte zwischen Alice und V wirkt von Anfang an gehetzt und wenig glaubwürdig. Emotionale Tiefe fehlt, die beiden scheinen sich mehr körperlich als wirklich emotional zu verbinden, wodurch die Romance sehr erzwungen wirkt.

Ab der zweiten Hälfte gerät das Pacing zunehmend aus dem Gleichgewicht. Die Unterwelt wird viel zu schnell eingeführt, wichtige Details zu deren Aufbau und den Regeln des Jenseits fehlen fast völlig. Auch die Motivation der Charaktere und die Dynamik zwischen ihnen wirken teilweise holprig, wodurch Spannung und Atmosphäre leiden. Positiv hervorzuheben sind einige Nebencharaktere wie Lonis, die für Abwechslung sorgen, aber auch sie können den schwachen Eindruck der Hauptstory nur teilweise ausgleichen.

Die Kombination aus Dark Fantasy, Mythologie und Romantik hätte viel Potenzial, wird hier aber nicht voll ausgeschöpft. Die romantischen und "spicy" Szenen fühlen sich oft deplatziert an und stören eher den Lesefluss, statt die Story zu bereichern. Insgesamt bleibt "Gods of Chicago" trotz interessanter Ansätze flach, und die Handlung wirkt überhastet und wenig durchdacht. Daher von mir nur 2 ⭐.