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Kristja

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Solider Reihenstart

Holt Hockey - Play to Keep
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Conor Hart ist zwar der beste Eishockeyspieler der Holt University Mannschaft und trotzdem muss er sich beweisen. Sein Ziel: die Profikarriere. Doch bei den Drafts war er wegen einer Gehirnerschütterung ...

Conor Hart ist zwar der beste Eishockeyspieler der Holt University Mannschaft und trotzdem muss er sich beweisen. Sein Ziel: die Profikarriere. Doch bei den Drafts war er wegen einer Gehirnerschütterung nicht dabei und strengt sich nun umso mehr an, um diesen Weg anders einzuschlagen. Seine Priorität ist klar. Dennoch lässt er es sich außerhalb vom Eis gutgehen. Er hat viele Verehrerinnen und daher mangelt es ihm nicht an Auswahl für einige Nächte. Wobei mir die Verehrung doch oft etwas zu übertrieben war. Nur eine Person ist anders: Harlow Hayes. Conor und sie ignorieren sich komplett. Woran diese Distanz liegt, weiß man am Anfang nicht. Aber man kann es sich ziemlich schnell zusammenreimen. Harlow liebt das Meer und alles, was damit zu tun hat. Sie will Meeresbiologin werden.

Dann wird ein Charity-Marathon angekündigt, bei dem Harlow dabei sein muss. Nur braucht sie dafür einen Trainer. Es kommt natürlich eins zum anderen und Conor soll sie trainieren. Dieser lehnt zunächst ab, aber stimmt dann doch zu, nachdem er nach den Gründen gefragt hat. Ich fand es echt schade, dass das Thema doch so kurz kam. Generell war auch der Studentenalltag überhaupt kein Thema. Eigentlich ging es nur um Eishockey-Spiele und die Annäherung von Conor und Harlow. Beim Studentenalltag kann ich noch drüber hinwegsehen. Aber das Marathon-Thema, was sie erst zusammengeführt hat? Da fehlte viel.

Bei den ersten Gesprächen lernen sich Conor und Harlow direkt viel besser kennen. Auch wenn ich fand, dass Harlow am Anfang auch etwas zu viel gesabbert hat. Als würde sie ihn zum ersten Mal sehen. Aber immerhin ist sie schlagfertig. Ihre Dialoge mochte ich tatsächlich sehr. Es war auf Augenhöhe und wirklich empathisch. Der Rest vom Team ist sichtlich schockiert über die plötzliche Wendung ihrer Verhaltensweisen. Hunter und Aiden sind zwei tolle Nebencharaktere. Harlows Freundinnen wirkten dagegen eher wie Mittel zum Zweck, um Doppeldates oder ähnliches zu arrangieren. Die Charaktere hatten dazu alle einen identischen Sprachstil. Da hätte ich mir mehr Individualität gewünscht.
Wie bereits erwähnt, gerät das Training schnell in den Hintergrund. Dafür haben sie ganz andere Hindernisse zu überwinden. Diese Probleme waren nicht ohne und ich fand es wirklich spannend umgesetzt. Besonders weil nach und nach immer mehr Informationen dazu ans Licht kamen. Die Beziehung der beiden entwickelt sich schnell und ist auch sehr körperlich. Die intimen Szenen waren mir etwas überzogen. Dafür fand ich ihre Beziehung umso schöner. Beide haben sich für die Interessen des anderen begeistern lassen. Richtig süß. Da konnte ich ihre Gefühle wirklich nachempfinden.


Fazit:

Ein solider Reihenstart. Ich bin aber etwas zwiegespalten. Im Grunde genommen wurde ich gut unterhalten. Ich habe die Beziehung zwischen Harlow und Conor gerne verfolgt und fand sie wirklich schön. Auch die ganzen Probleme und Streitereien waren für mich total nachvollziehbar. Mich hat eher das Drumherum gestört. Für mich sehr wichtige Handlungsfäden, wie beispielsweise der Marathon sind am Anfang wichtig und werden am Ende nur noch mit einem Satz erwähnt. Dazwischen quasi gar nicht mehr. Auch sind die Nebencharaktere, zumindest Harlows Freundinnen, total blass und 0815. Den Charakteren fehlt mir generell noch mehr die Individualität. Sie bestanden jeweils nur aus einer Charaktereigenschaft, was ich etwas schade fand.

3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Dystopie für junge Leser

Whispers of Destiny
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Blue hat als Kind in einer Naturkatastrophe ihre Eltern verloren. Nun 15 Jahre später lebt sie in einer dystopischen Welt mit Stufen. Sie selbst ist leider in einer der unteren Stufe, will es aber mit ...

Blue hat als Kind in einer Naturkatastrophe ihre Eltern verloren. Nun 15 Jahre später lebt sie in einer dystopischen Welt mit Stufen. Sie selbst ist leider in einer der unteren Stufe, will es aber mit ihrer Freundin Iris da raus schaffen. Stattdessen erfährt sie aber, dass sie bald an einer Krankheit stirbt. Nicht gerade rosige Aussichten. Doch es geht noch weiter, sie soll für Death Call arbeiten. Eine Institution vom Tod selbst, um die Seelen ins Jenseits zu begleiten oder ihnen eine weitere Chance zu geben. Blue hasst diese Institution aber sehr und doch entscheidet sie sich dafür dem Ganzen eine Chance zu geben.

Death Call fand ich total interessant und ich hätte gerne noch viel mehr Fälle mitbekommen. Denn bei jedem Anruf einer Seele, tut sich vor dem Mitarbeiter eine Agenda auf, was derjenige geleistet hat und wie sein Leben möglicherweise weitergehen kann. Dabei spielt natürlich das Thema Wert eines Lebens und was das überhaupt ausmacht eine riesige Rolle. Ich fand das Thema gut eingebettet und es regt viel zum Nachdenken an. Was ist gut oder böse? Was ist der Wert eines Menschen? Woran bemisst man es überhaupt? Sehr spannend. Natürlich ist auch der Tod in diesem Buch mehr als präsent, wortwörtlich. Die Art und Weise, wie das hier thematisiert wurde, fand ich richtig gut. Die Autorin hat es geschafft, den Tod, hier als Person, sehr humorvoll und amüsant zu gestalten, weswegen die doch manchmal eher schwere Kost, leicht zu verdauen war. Der Tod ist sogar mit einer meiner liebsten Charaktere geworden.

Anders als Blue, die ein wahnsinnig impulsiver Charakter ist, den ich leider manchmal auch etwas anstrengend fand. Sie ist sehr vorlaut und meint, alles besser zu wissen, ist aber viel zu naiv. Einfach alle Seelen zu retten, ist wohl etwas sehr einfach. Auch dass sie sich weigert sich mit dem Ganzen zu beschäftigen, hat mich etwas genervt. Ich finde es gut, dass sie so hohe Ambitionen hat und an sich moralisch gut handelt, aber ihre Art und Weise ist sehr eigen und teilweise einfach frech. Sie will immer nur rebellieren und denkt, sie kommt mit allem durch, das wirkte eher kindisch und nicht wie einer 21-jährige. Die Storyline mit den verschiedenen Mächten und den Magenta Moms hat mich gut unterhalten. Durch die Art von Blue hatte ich oft eher das Gefühl, dass das Buch sich an jüngere Leser richtet. Außerdem fand ich das Gendern mit dem Innen-Suffix anstrengend. Leider gab es auch einige Unstimmigkeiten. Beispielsweise gibt es auch die Sensen des Todes. Diese dürfen aber schon aktiv werden, bevor sie die Schulung bekommen, was sie denn nicht dürfen. Für mich passt das nicht zusammen.


Fazit:

Ich denke diese Dystopie richtet sich insbesondere an jüngere Leser. Blue ist ein impulsiver Charakter, der etwas Kindliches hat und oft rebellieren will. Insgesamt fand ich die Welt aber sehr spannend, insbesondere Death Call hat mich interessiert und gefesselt. Aber auch der personifizierte Tod war erstaunlich amüsant und hat das Buch, mit diesem doch eher schweren Thema, oft aufgelockert.

3.5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2025

Gute Fortsetzung

The Unwanted Marriage
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Im Gegensatz zu seinen Geschwistern wusste Dion schon lange, wen er mal heiraten wird. Über die Wahl war er nicht glücklich und so hat er sie die meiste Zeit eher ignoriert. Dazu kommen noch die Schuldgefühle, ...

Im Gegensatz zu seinen Geschwistern wusste Dion schon lange, wen er mal heiraten wird. Über die Wahl war er nicht glücklich und so hat er sie die meiste Zeit eher ignoriert. Dazu kommen noch die Schuldgefühle, die schon lange auf ihm lasten. Doch nun ist es so weit und das Datum für die Hochzeit steht fest. Als er Faye, seine Zukünftige, dann aber auch noch vorher mit einem anderen sieht, verändert das seine Haltung zu ihr komplett. Nun will er sie um jeden Preis. Faye wusste auch schon lange, was ihr bevorsteht. Nur hatte sie es dadurch deutlich schwerer in ihrem Leben. Während Dion gelebt hat, stand sie permanent unter Druck und musste ihr komplettes Leben auf seine Interessen ausrichten, damit er die Verlobung bloß nicht löst. Das hat einiges mit ihr gemacht.

Mit dem näher rückenden Hochzeitstermin gibt sich Dion nun wirklich Mühe mit Faye und will hinter ihre Fassade blicken. Doch gleichzeitig will er sie von sich stoßen, weil er auch eine düstere Seite hat, die sie womöglich verschrecken könnte. Selbst nach der Heirat steht Faye weiter in den Zwängen ihres Vaters, was sich auf die Beziehung auswirkt, auch wenn sie nichts zu Dion sagt. Schlimmer machen es die Gerüchte um ihn und seine Assistentin Maria, die deutliches Interesse an ihm zeigt. Sowohl Maria als auch Eric, Fayes Ex-Freund, sorgen für viel Eifersucht, was teilweise ganz süß war. So hat man wirklich gemerkt, dass Faye und Dion immer mehr füreinander empfinden. Während der Ehe lernen sich Faye und Dion unwillkürlich näher kennen und verlieben sich immer mehr. Es gab dabei einige sehr klischeehafte Szenen, aber was ganz wichtig ist, sie wachsen gemeinsam. Faye hilft Dion aus seiner Trauer zu kommen und Dion hilft Faye endlich aufzublühen und Leben zu dürfen. Das war wirklich eine sehr schöne Entwicklung. Es wird aber auch schnell intim, schon vorher und sehr grenzwertig. Generell mochte ich die intimen Szenen hier leider kaum. Es war mir zu viel und es wurde inflationär häufig „braves Mädchen, ich bin so stolz auf dich“ gesagt. Einfach nur seltsam und absolut nicht spicy.

Das Ende hatte natürlich noch ein Drama parat, was aber meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre. Ich finde sowieso, dass sich insbesondere das Thema Fayes Familie etwas im Sand verlaufen hat. Da hätte ich gerne noch mehr zu gelesen, wie sich das Verhältnis jetzt ändert. So war es mir etwas zu einfach gelöst. Die Windsor-Familie zieht mich weiterhin in ihren Bann, es ist so schön zu lesen, wie sie zusammenhalten und wie ihre Familie aktuell wächst.

Fazit:

Faye und Dion sind zwei interessante Charaktere, die ich aber nicht komplett greifen konnte. Ihre Liebesbeziehung war mir etwas zu überstürzt und zu sehr fokussiert auf die Lust, wobei die intimen Szenen echt nicht meins waren. Dafür war ihre persönliche Entwicklung umso schöner und authentisch. Generell mag ich die Windsor-Familie sehr und die Story konnte mich gut unterhalten.

3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Guter Abschluss

Inferno – The Secrets of Dracon Rock
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Das große Finale, doch es stehen noch so viele Konflikte im Raum. Einige der Gilde haben sich bereits den Rebellen angeschlossen. Ihr Weltbild steht auf dem Kopf und sie müssen nun erst mal damit klarkommen. ...

Das große Finale, doch es stehen noch so viele Konflikte im Raum. Einige der Gilde haben sich bereits den Rebellen angeschlossen. Ihr Weltbild steht auf dem Kopf und sie müssen nun erst mal damit klarkommen. Darunter auch Brynn. Als wäre das nicht genug, herrscht ein ziemlich großes Misstrauen zwischen den zwei Parteien. Können die Rebellen den ehemaligen Gildenmitgliedern vertrauen? Dieses Misstrauen fand ich authentisch. Dennoch hat es die Story meiner Meinung nach etwas aufgehalten. Währenddessen rackert sich Lys mit Rowan immer ab, um die Schutzzauber zu verstärken und die weiteren Tagebücher ihres Vaters zu öffnen. Entsprechend war der Anfang doch eher ruhig. Es laufen halt viele Vorbereitungen.

Im Laufe des Buches wird es dann spannender. Es ergeben sich einen Haufen neue Informationen, sowohl aus dem Tagebuch als auch durch andere Wege. Die fand ich interessant und teilweise überraschend unerwartet, genauso wie die kleinen Missionen zwischendurch und das Training. Dafür war der große Kampf erstaunlich schnell vorbei. Ich hätte in diesem Band eher erwartet, dass dieser Kampf und diese Mission, die sie zum Ende gemacht haben, mehr Raum einnimmt. Fand ich etwas schade, denn es war spannend, aber eben doch etwas zu kurz und einfach. Dennoch war der finale Kampf natürlich spannend und gut gemacht. Der Spannungsbogen hätte etwas mehr ausgebaut sein können.

Da wir die Charaktere schon kennen, konnte man sich gut in sie einfühlen. In ihren Frust, in ihren Kampfgeist und in ihrem Gefühlschaos. Ich finde die Charaktere weiterhin gut ausgearbeitet, sympathisch und authentisch. Dennoch muss ich sagen, dass die Liebesgeschichte stark in den Hintergrund gerückt ist und die intimen Szenen mit den beiden nicht so wirklich in die Story vom dritten Band passten. Aber die waren hier sowieso eher rar gesät, was gut war.

Fazit:

Guter Abschluss der Reihe. Ich muss aber sagen, dass ich den ersten Band am stärksten fand und die Spannung und die Sogwirkung im Laufe der Bände eher abgenommen hat. Auch in diesem Band liegt der Fokus eher auf Informationen und kleinen Missionen und nicht auf dem großen Kampf, was ich schade fand. Es war interessant, keine Frage, aber die Spannungsspitze hat mir etwas gefehlt. Dennoch ein gelungenes Ende für diese tolle Reihe!

3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Unter Feinden

Silver Elite
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Wren lebt in einer Welt, in der Fähigkeiten wie ihre den Tod bedeuten, weswegen sie mit falschem Namen auf einer Ranch lebt. Ihr Onkel Jim hat ihr von Anfang an beigebracht vorsichtig zu sein und ihr sehr ...

Wren lebt in einer Welt, in der Fähigkeiten wie ihre den Tod bedeuten, weswegen sie mit falschem Namen auf einer Ranch lebt. Ihr Onkel Jim hat ihr von Anfang an beigebracht vorsichtig zu sein und ihr sehr vieles gelehrt. Die Fähigkeiten zeichnen sich unter anderem durch ein Blutmal und dazu bei Nutzung durch silberne Adern aus. Doch da ist Wren schon anders, denn bei ihr leuchten ihre Adern nicht auf. Außerdem gibt es verschiedenste Fähigkeiten, die ein sogenannter Modifizierter haben kann. Wren hat auch gleich mehrere, wobei sie nur wenige davon nutzt. Das fand ich schon interessant, wobei das am Anfang recht viele Informationen auf einmal waren. Es wurde besser als dann kleine Sequenzen aus der Vergangenheit kamen, wo sie gelernt hat manche davon zu nutzen. Viel waren auch wie die ganzen Namen in ihrem Bezirk, wo auch das Rebellen-Netzwerk Uprising tätig ist.

Die Story startet schnell in das Geschehen und Wren gerät mit einer Aktion in den Fokus der Company. Ihr Onkel wird festgenommen und sie versucht ihn zu retten, was nur dafür sorgt, dass auch sie gefangen genommen und verhört wird. Doch genau darauf wurde sie immer vorbereitet und entsprechend gut schafft sie es dem standzuhalten. Doch der Captain ist immer noch skeptisch und schleust sie in die Silver-Elite Ausbildung, wo er sie im Auge haben kann. Captain Cross ist am Anfang ein richtiges Mysterium, das ich sehr interessant fand. Die Silver-Elite ist dafür verantwortlich Modifizierte zu finden und zu töten. Von daher ist sie ab jetzt nur unter Feinden. Sie versucht alles, um dort rauszukommen, provoziert die Ausbilder, stellt sich doof an, aber er lässt sie nicht gehen, solange er nicht weiß, was er von ihr halten soll.

In der Ausbildung findet sie trotz dessen, dass sie eigentlich Feinde sind, zwei Freunde. Niemand weiß von ihren Fähigkeiten. Aber es gibt auch das andere Extrem. Jemand der, ohne zu zögern, auf Verdacht tötet. Außerdem muss sie sowieso vorsichtig sein. Durch ihre Aktionen erhalten sie oft Gruppenstrafen, was den Zorn der anderen auf sie zieht. Die Ausbildung selbst fand ich tatsächlich ziemlich interessant und spannend gestaltet. Es gibt die typische Grüppchenbildung und einige echt brutale Charaktere. Wren überlegt sich verschiedene Dinge, um da rauszukommen. Sie wirkt klug und tough. Leider wurde sie aber oft nur auf ihren Körper reduziert. Alle starren sie nämlich ständig an. Das fand ich zu viel.

Es gibt einige interessante Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Man darf wirklich niemandem vertrauen. Aber es gab auch genug Wendungen, die vorhersehbar waren. Die eine war mir von Anfang an klar, echt schade. Der Liebesgeschichte konnte ich auch nicht viel abgewinnen. Denn es war die meiste Zeit nur körperliche Anziehung. Ich fand das viel zu künstlich erzeugt und fand den Spice nicht spicy. Erst später wurde es besser als sie auch mal geredet und sich kennengelernt haben. Nur dann hat Wren angefangen total dumme Dinge zu tun. Das hat überhaupt nicht zu der Wren vom Anfang gepasst und hat mich echt genervt. Sie ist nämlich eigentlich nicht naiv, aber zum Ende dann sehr extrem. Dafür ist Kaine ein Charakter, den ich sehr mag und der mich mehr als einmal positiv überrascht hat.

Fazit:

Die Story-Idee fand ich interessant und auch, bis auf den Informationsüberfluss am Anfang, gelungen. Besonders die Ausbildung war spannend gehalten. Die Liebesgeschichte allerdings hat mir gar nichts gegeben, da war zwischen Wren und wem anders mehr Spannung. Besonders schlimm fand ich, wie sie sich dadurch verändert hat. Leider blieben auch die meisten Charaktere recht oberflächlich und blass. Vielleicht auch, weil der Fokus sehr auf der Liebesgeschichte lag. Viele Szenen wurden davon nämlich überschattet.

3.5/5 Sterne

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