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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Leider zu wenig Handlung

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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3,5 von 5 Sternen

Nachdem mich das Cover und der Klappentext sehr begeistert haben, mochte ich auch den Beginn der Handlung sehr gerne. Die Autorin hat einen unmittelbaren Einstieg in die Geschichte gewählt, ...

3,5 von 5 Sternen

Nachdem mich das Cover und der Klappentext sehr begeistert haben, mochte ich auch den Beginn der Handlung sehr gerne. Die Autorin hat einen unmittelbaren Einstieg in die Geschichte gewählt, wovon ich ein großer Fan bin. Wie im Klappentext zu lesen, wird die gefangen gehaltene Rhya von Scythe befreiet und daraufhin wie ein Sack Getreide von ihm durch die Mittlande geschleppt wird. Die weitere Handlung möchte ich nicht verraten….
Ich bin schnell in die Handlung reingekommen und auch Rhya und Scythe mochte ich von Beginn an sehr. Im Verlauf des Buches hat mein Lesefluss dann jedoch immer wieder etwas gestockt. Obwohl ich den Protagonisten grundsätzlich gerne durch ihre Erlebnisse gefolgt bin und ich die Atmosphäre der Welt mag, hat es an eben jenen Ereignissen etwas gemangelt. Trotz zwischenzeitlicher Kampfszenen kommt die Handlung des Buches nur mäßig voran.
Auch mit dem Worldbuilding hatte ich so meine Probleme. Die Autorin hat sich dafür entschieden, große Teile der Geschichte von Anwyvn und dessen Magiesystem einfach im Rahmen von Dialogen als große Klumpen abzuladen. Hierdurch wird man als Leser lange im Dunklen gelassen, um dann viel Information auf einmal zu erhalten. Eine bessere Verteilung und unterschwelligere Eingliederung in die Handlung hätte mir besser gefallen.
Trotz der obigen Kritik mochte ich das Buch im Großen und Ganzen und habe die Lesezeit genossen, mein Jahreshighlight wird es aber wohl nicht werden.

Veröffentlicht am 23.01.2025

Verbesserungswürdig

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
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Das dunkel gehaltene Cover gefällt mir sehr gut und passt zu der düsteren Vampir- und Hexenwelt, in der das Buch spielt. Auch der Klappentext klang sehr interessant, weshalb ich mich entschieden habe das ...

Das dunkel gehaltene Cover gefällt mir sehr gut und passt zu der düsteren Vampir- und Hexenwelt, in der das Buch spielt. Auch der Klappentext klang sehr interessant, weshalb ich mich entschieden habe das Buch zu lesen.
Die Handlung wird aus der Perspektive von Bly, der Hauptprotagonistin, in der 3. Form erzählt. Normalerweise bevorzuge ich einen Ich-Erzähler, hier hat mich die eingenommene Perspektive jedoch nicht sonderlich gestört. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist schön flüssig, wenn auch etwas knapp.
Dem Worldbuilding wurde meiner Ansicht nach nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Ich hätte mir ausführlichere Beschreibungen der Welt gewünscht.
Die knappen Beschreibungen spiegeln sich auch in den Handlungsweisen der Protagonisten wider. Der Wechsel ihrer Ansichten wird nicht wirklich angekündigt, sodass sie für den Leser wenig nachvollziehbar sind. Daher habe ich auch leider keinen so engen Zugang zu Bly gefunden wie zu manch anderen Protagonisten in anderen Romanen.
Insgesamt mochte ich jedoch die Handlung und auch das Tempo war angemessen. Nicht mein Jahreshighlight, aber dennoch eine nette Geschichte.

Veröffentlicht am 01.11.2025

Schwächer als der erste Band

Die Skaland-Saga, Band 2 - A Curse Carved in Bone
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Leider lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Nach dem ersten Band
konnte ich es kaum erwarten wieder in die nordische Welt rund um Freya und Bjorn
einzutauchen, insbesondere nach dem abrupten ...

Leider lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Nach dem ersten Band
konnte ich es kaum erwarten wieder in die nordische Welt rund um Freya und Bjorn
einzutauchen, insbesondere nach dem abrupten Ende des ersten Bandes.
Jedoch konnte mich der zweite Band nicht annähernd so begeistern wie der erste.
Zwar mochte ich auch hier das world building und das magische System sehr gerne, aber die Handlung war in sich wenig schlüssig. Ihr fehlte ein wenig der rote Faden
und auch die plot twists waren größtenteils vorhersehbar.
Zudem konnte ich mich nicht wirklich auf die romantische Beziehung zwischen Freya
und Bjorn einlassen. Zu großen Teilen des Buches ist Freya sauer auf Bjorn und
behandelt ihn entsprechend. Zwar ist ihr Ärger angesichts der Geschehnisse im
ersten Band verständlich, jedoch hat er insgesamt zu viel Spielraum eingenommen.
Auch die „Auflösung“ konnte mich nicht ganz überzeugen.
Die zweite Buchhälfte hat mir auf jeden Fall besser gefallen, konnte den Gesamteindruck vom Buch aber auch nur noch minimal verbessern.
Daher gebe ich dem Buch drei Sterne.

Veröffentlicht am 17.09.2025

Etwas langatmig zu Beginn

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Der Einstieg in die Geschichte erfolgt ziemlich rasant als Scarlett in das königliche Schloss eindringt, um ein magisches Artefakt zu stehlen und von König Ren ertappt wird. Zu ihrem Glück erwischt sie ...

Der Einstieg in die Geschichte erfolgt ziemlich rasant als Scarlett in das königliche Schloss eindringt, um ein magisches Artefakt zu stehlen und von König Ren ertappt wird. Zu ihrem Glück erwischt sie einen günstigen Zeitpunkt, denn das Königreich Lethia wird von Dämonen bedroht, weswegen eine Heirat die dringend benötigte Unterstützung des Nachbarkönigreichs sichern soll. Auf dem Weg nach Lethia wird die Verlobte von Ren jedoch von Dämonen ermordet. Da kommt die Gestaltwandlerin Scarlett gerade recht, denn sie kann das Aussehen seiner Verlobten annehmen und so das dringend benötigte Bündnis sichern…
Besonders diese Magie von Scarlett finde ich sehr interessant und sie hat in mir das Interesse an dem Buch geweckt. Sie unterscheidet sich von der anderer Fantasyromane und sorgt durch das Verbergen des wahren Aussehens von Scarlett für eine konstante Spannung / Angst vorm erwischt werden.
Dennoch hat sich die Handlung leider für mich persönlich etwas zu langsam fortentwickelt. Große Teile des Buches sind von wenig Spannung geprägt, erst gegen Ende nimmt die Handlung an Fahrt auf. Das hat es mir etwas schwer gemacht involviert zu bleiben. Obwohl ich den Grundgedanken des magischen Systems, die Protagonisten, Scarlett und Ren, und ihre Beziehung mochte, konnte mich das Buch leider aufgrund dessen nicht ganz überzeugen. Daher kann ich dem Buch nur drei von fünf Sternen geben.

Veröffentlicht am 13.07.2025

Ist hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben

Rose in Chains
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Zwischen den zwei Reichen Evermore und Bomard herrscht Krieg, welchen man als Leser gleich zu Beginn der Handlung zu spüren bekommt. Wir verfolgen Briony, die versucht, sich und ihre Freundinnen zu retten. ...

Zwischen den zwei Reichen Evermore und Bomard herrscht Krieg, welchen man als Leser gleich zu Beginn der Handlung zu spüren bekommt. Wir verfolgen Briony, die versucht, sich und ihre Freundinnen zu retten. Doch leider sind ihre Bemühungen erfolglos und sie gerät, wie viele andere ihres Hofes, in Gefangenschaft…
Diesen Einstieg des Buches mochte ich sehr gerne, zumal er die hilfsbereite und uneigennützige Seite von Briony zeigt. Trotz dessen habe ich etwas gebraucht, um eine emotionale Verbindung zu ihr aufzubauen, was vermutlich zu großen Teilen an der Er/ Sie- Erzählperspektive liegt. Ich mochte sie jedoch insgesamt wirklich gerne. Einzig ihre manchmal etwas kindliche, nicht dem Alter von Mitte 20 entsprechende, Art hat mich etwas gestört.
Auch der männlichen Protagonist, Toven, ist mir ans Herz gewachsen. Die Beziehung zwischen den beiden ist allerdings wirklich sehr slow. Hier hätte ich mir doch ein wenig mehr Anziehung/ Handlung gewünscht.
Trotz der Kriegsszene zu Beginn der Handlung und den folgenden Gewaltszenen, kommen auch politische Intrigen und Machtspiele vor, welche die Handlung abwechslungsreich machen. An einigen Stellen hat sich die Handlung zwar etwas gezogen, dennoch war mir beim Lesen nie langweilig. Insbesondere mochte ich die kurzen Rückblicke in die Schulzeit von Briony.
Ein Kritikpunkt sind für mich die Erläuterungen zum Magiesystem. Ich fand es wirklich schwer mir dieses vorzustellen und habe doch etwas gebraucht um hineinzufinden.
Wegen dieser Aspekte ist das Buch auch leider etwas hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Obwohl ich es insgesamt mochte, kann ich nicht über die slowww Romance und die teilweise zu großen Abschnitte mit wenig Handlung hinwegsehen.