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Veröffentlicht am 09.11.2025

Hier macht Englisch lernen Spaß!

Missing in New York
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Erst kleine Rätsel lösen zu müssen, um in Erfahrung zu bringen wie es mit der spannenden kleinen Geschichte „Missing in New York“ weitergeht und dabei auch noch auf A2 Niveau Englisch zu lernen, nenne ...

Erst kleine Rätsel lösen zu müssen, um in Erfahrung zu bringen wie es mit der spannenden kleinen Geschichte „Missing in New York“ weitergeht und dabei auch noch auf A2 Niveau Englisch zu lernen, nenne ich mal ein großartiges Konzept, das Gina Billy da in diesem Escape Buch umgesetzt hat.

Wie versprochen, handelt es sich bei diesem Buch wirklich um ein interaktives Leseabenteuer, das hier mit sehr viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Das Layout der Seiten ist nicht nur schön anzuschauen, sondern auch abwechslungsreich. Auf den einzelnen Seiten sind jeweils Vokabelangaben zu finden, zudem gibt es interessante Infokästen (sowohl zur Sprache, als auch zu New York) und jedes Kapitel endet mit einem Rätsel, das es zu lösen gilt, um zum nächsten Kapitel zu finden. Da muss ich allerdings sagen, dass ich das ein oder andere Rätsel recht unlogisch fand und selbst nicht auf die Lösung gekommen wäre. Vielleicht bin ich aber auch einfach kein „Brain“ und konnte die Lösungen dann hinten im Buch nachschlagen, wo sich zudem auch ein sehr umfangreiches Glossar. Schön fand ich auch den Bonusteil, der schon mehr an einen kleinen Reiseführer erinnert und obendrein noch mehr Rätsel inne hat.

Ich hatte mir auch vor diesem Buch schon seit Langem vorgenommen, mein Englisch mal wieder etwas aufzubessern. Wollte meine englischen Bücher lesen, die ich mir extra dafür gekauft habe, doch ist es dann leider jedes Mal an der Umsetzung gescheitert. Dieses Buch hat mir nun jedoch so viel Spaß bereitet, dass ich richtig motiviert bin, danach weiter zu machen und hoffe, dass es zukünftig noch weitere dieser Bücher geben wird. Wobei ich andererseits 12 Euro für ein so dünnes, kleines Buch doch schon ziemlich happig finde.

Fazit: Trotz meiner kleinen Kritikpunkte, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Eine wirklich tolle Idee mit Lernfaktor und auf jeden Fall empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Informativ, interessant, übersichtlich!

Durchblick Künstliche Intelligenz
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KI (Künstliche Intelligenz), insbesondere ChatGPT, ist mittlerweile in aller Munde. Doch wie funktioniert sie eigentlich, woher kommt sie und in welche Richtung wird sie gehen? Diesen und noch vielen anderen ...

KI (Künstliche Intelligenz), insbesondere ChatGPT, ist mittlerweile in aller Munde. Doch wie funktioniert sie eigentlich, woher kommt sie und in welche Richtung wird sie gehen? Diesen und noch vielen anderen Fragen widmet sich „Künstliche Intelligenz“ von Brian Clegg in der Reihe „Durchblick“ aus dem KOSMOS Verlag.

Und das - genau wie angekündigt - leicht verständlich, einfach erklärt und mit vielen tollen, zum Thema passenden und selbsterklärenden, Illustrationen versehen. Ich bin ein sehr optisch versierter Mensch, weshalb das Buch auch überhaupt erst meine Aufmerksamkeit erregt hat. Die Aufmachung ist nicht nur optisch attraktiv, sondern ebenso klar strukturiert und dank Inhaltsverzeichnis sehr übersichtlich, so dass man sich auch einzelne Themen leicht für sich rauspicken kann. Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut und reichen von den Anfängen der KI, über die einzelnen KI Beteiche, bis hin zum heutigen Fortschritt. In den Kapiteln werden mehrere Fragen - jeweils auf einer Seite plus einer illustrierten Seite pro Frage - zum Thema beantwortet. Auch diese Art der Wissensvermittlung in kleinen, nicht gleich überfordernden Häppchen, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings fand ich, dass sich einiges mehr oder minder wiederholt hat, deshalb auch nur vier Sterne.

Fazit: Was Sachbücher angeht, bin ich grundsätzlich ein großer Fan von Büchern aus dem KOSMOS Verlag. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht, denn „Durchblick Künstliche Intelligenz“ war für mich zum grundsätzlichen Verständnis und Einstieg in die Hintergründe der KI überaus interessant und informativ. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der etwas mehr über KI wissen möchte, ohne aber tiefer in das Thema einzusteigen.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Sozialkritisch, humorvoll, spritzig!

Hustle
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Was, wenn Du nach Deinen eigenen Moralvorstellungen handelst und in einer teuren Stadt wie München das Geld einfach nicht reicht? Als Leonie sich mit drei Münchner Frauen anfreundet, hat sie sehr schnell ...

Was, wenn Du nach Deinen eigenen Moralvorstellungen handelst und in einer teuren Stadt wie München das Geld einfach nicht reicht? Als Leonie sich mit drei Münchner Frauen anfreundet, hat sie sehr schnell die passende Antwort und ein unkonventionelles Geschäftsmodell gefunden, doch mit dem Geld kommen auch die ersten Zweifel.

Zwar hatte ich schon viel positives gehört, trotzdem war ich beim Lesen des Klappentextes dann doch eher skeptisch und habe mit einer ziemlich oberflächlichen Story gerechnet, die da so vor sich hin plätschert. Zu Unrecht, denn mit ihrem Roman „Hustle“ ist Julia Bähr wirklich eine clevere, unterhaltsame Mischung aus Humor und Tiefgang geglückt, in der sie sich wortwitzig u.a. mit sozialkritischen Themen wie Moral, Konsum und Kapitalismus auseinandersetzt. Dabei ist ihr Schreibstil modern und lebendig, teils witzig und direkt, aber auf jeden Fall tiefgründig und auf den Punkt gebracht, so dass es beim Lesen keinesfalls langweilig wird. Zudem sind die Charaktere des Buches allesamt sehr authentisch und glaubhaft dargestellt. Ebenso wie Hauptprotagonistin Leonie, die auf mich nicht nur frech, sondern ebenso „echt“ wirkte. Trotz ihrer moralisch zweifelsohne sehr fragwürdigen Aktionen kam sie mir nicht verkorkst vor, vielmehr konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen und fand sie äußerst kreativ. Jedenfalls hatte ich sie - nicht zuletzt ihres Haferflocken fressenden Schleimpilzes wegen - sehr schnell in mein Herz geschlossen

Fazit: Ein sehr angenehm zu lesendes, ebenso kluges wie kurzweiliges Buch mit Witz und Charme. Das Lesen lohnt sich auf alle Fälle!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Begehrte Musenküsse und gefährliche Tinte

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Sabine Schoder entführt mit „Palace of Ink & Illusions“ nicht nur ins Reich der griechischen Mythologie und Musen, sondern auch hinein in einen ebenso magischen, wie spannenden Autorenwettbewerb voll gefährlicher ...

Sabine Schoder entführt mit „Palace of Ink & Illusions“ nicht nur ins Reich der griechischen Mythologie und Musen, sondern auch hinein in einen ebenso magischen, wie spannenden Autorenwettbewerb voll gefährlicher Prüfungen, Tinte und prickelnder Romantik.

Genau diese Mischung aus Mythologie-Fantasy, Kreativität, Spannung, Romantik und sogar Humor ist es, was das Buch für mich so grandios und einzigartig macht. Davon abgesehen, dass die Hauptcharaktere nicht nur nahbar, sondern auch überaus sympathisch angelegt sind, beschreibt die Autorin alles insgesamt sehr mitreißend, atmosphärisch und detailreich. Da ich das Achilleon auf Korfu - in dem besagter Wettbewerb ausgetragen wird - selbst schon einmal besucht habe, konnte mir dadurch alles doppelt so bildhaft vorstellen und war eigentlich wieder vor Ort. Etwas verwirrend waren für mich allerdings die vielen Charaktere. In dem Buch ist sowieso schon mächtig was los, da ist es mir dann doch manchmal schwer gefallen, mich zusätzlich noch auf die ganzen Namen der Musen, Wettbewerbs-Konkurrenten & Co. zu konzentrieren. Da bin ich das ein oder andere Mal echt durcheinander gekommen und ins Stocken geraten, was den sonst so flüssig lesbaren Schreibstil der Autorin, etwas beeinträchtigt hat. Zudem ist mir - als großer Fan der griechischen Mythologie - etwas sauer aufgestoßen, dass Thalia und Erato als männliche Musen dargestellt wurden.

Fazit: Trotz meiner kleinen Kritik, war es ein Vergnügen das Buch zu lesen. Die Geschichte ist wirklich originell, spannend, gleichermaßen magisch wie tragisch und hat mich obendrein, durch die Schlagfertigkeit der Hauptprotagonistin Liv, so manches Mal schmunzeln lassen.

Da der Schluss definitiv nach Antworten verlangt, kann ich Bd. 2 der Dilogie kaum erwarten!

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Alles hängt miteinander zusammen

Das glückliche Leben
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Beide haben sie eine großartige Karriere hingelegt, bei beiden ist es die Arbeit die ihr Leben definiert. Doch trotz bester Vorraussetzungen sind, die ehemaligen Schulkameraden, Éric und Amélie in ihrem ...

Beide haben sie eine großartige Karriere hingelegt, bei beiden ist es die Arbeit die ihr Leben definiert. Doch trotz bester Vorraussetzungen sind, die ehemaligen Schulkameraden, Éric und Amélie in ihrem arbeitsreichen Leben nicht glücklich. Schließlich sind es Burn-out, Enttäuschungen, der Wunsch nach innerer Ruhe und nicht zuletzt ein skurriles Ritual aus Korea, bei dem die eigene Beerdigung simuliert wird, die sie dazu bringen, sich neu zu erfinden, einen Neuanfang zu wagen und das Glück zu finden.

Das glückliche Leben ist mein erster Roman von David Foenkinos. Wirklich charmant und geschriebener Leichtigkeit, widmet er sich grundlegend dem Thema „Was bedeutet es glücklich zu sein und wie kann ich es erreichen“. Dabei befasst er sich zudem mit den Fragen der Schuld, Identität, Selbstzweifel, Verlust, sowie Versöhnung. Erzählt wird abwechselnd aus Érics und Amélies Perspektive, was die Idee dahinter, bzw. den Lösungsvorschlag „Perspektivwechsel“ nochmals betont und nachdenklich macht. Impulse vermittelt hat der Roman auf jeden Fall, mein Herz berührt leider nicht, dafür war mir der Einstieg schon zu sachlich, zu business-like. Meine anfängliche Antipathie gegenüber den Hauptcharakteren konnte ich zwar, wenn auch schwerlich, revidieren und doch keine rechte Verbundenheit mit ihnen empfinden. Auch das Ende, nachdem alle den Umbruch bringenden Neuanfang gewagt haben und zu der Erkenntnis gelangt sind, dass alles miteinander zusammenhängt, erschien mir ein wenig zu sehr nach „Friede, Freude, Eierkuchen“.

Fazit: Für mich ein überaus lesenswerter, wenngleich auch recht kurzweiliger Roman, der mein Herz zwar nicht vollends ergreifen konnte, jedoch über einen tollen Schreibstil, sowie eine grandiose Grundidee verfügt.

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