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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2025

Gruselig, dunkel inmitten einer Jagd nach einem Mörder in den düsteren Mooren von Schottland!

Der Schatten von Avamoore
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Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es ist gruselig und atmosphärisch passend in den Herbst.

Das Cover wirkt dunkel, im unteren Teil sieht man ein altes Castle, einsam und düster gelegen. Im ...

Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es ist gruselig und atmosphärisch passend in den Herbst.

Das Cover wirkt dunkel, im unteren Teil sieht man ein altes Castle, einsam und düster gelegen. Im oberen Teil sind Totenschädel zu sehen, auch die elegante Umrahmung wirkt passend, edel und nimmt einige Elemente des Romans auf.
Die verwendete Schrift rundet das Gesamtbild gelungen ab. Der Roman verfügt dazu über einen Farbschnitt, der die Elemente des Covers aufnimmt, damit auch optisch sehr ansprechend.

Fazit:
Der Roman führt uns nach Schottland, hoch in den Norden, wo Nebel über den Mooren liegt. Und hier wollte William Pickett ein letztes Abenteuer als Junggeselle erleben. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.

All das will seine Verlobte Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen. Doch die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann.
Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.

Ein Roman der richtig in den Herbst passt, wenn es früh dunkel wird, der Nebel um die Ecken schleicht. Es nicht mehr richtig hell zu werden scheint und man die herannahende Kälte des nahenden Winters verspürt. Genau diese Atmosphäre finden wir im Roman wieder.

Das Setting spielt um 1880 in Schottland, in einem düsteren und abgelegenen Dorf inmitten des Moores gelegen. Fremde sind nicht willkommen erst recht nicht, wenn sie düstere und dunkle Geheimnisse ans Tageslicht bringen wollen.

Elisabeth ist für ihre Zeit eine mutige Frau, sie ist die Haupttriebfeder bei der Suche nach ihrem Verlobten. Sie gibt die Hoffnung nicht auf als alle anderen sie schon aufgegeben haben. Und lässt sich auch von nichts und niemand abbringen. Ich habe sie gleich ins Herz geschlossen.

Alexander der Bruder ihres Verlobten, angeschlagen von einer Kriegsverletzung steht ihr zur Seite, aber bei weitem nicht so entschlossen wie sie. Er hätte auch die Suche viel früher abgebrochen als sie.

Es gibt schon einige originale und originelle Nebenprotagonisten. Mit Ecken und Kanten, nicht einfach, aber sie passen in den Roman.

Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Mystery und Krimi Elementen, der natürlich durch das interessante Setting in Schottland und Moor weiter punktet. Es zeigt aber auch das Beharrlichkeit, nicht aufzugeben und dranzubleiben Ergebnisse bringt und Menschen retten kann. Aber es sollte auch nicht verschwiegen werden das es einen gruseligen Widersacher gibt und auch Tote, also nichts für Angsthasen. Man kann auch gut die Situation der Einwohner nachvollziehen für die Fremde ein rotes Tuch sind und ihr Leben gehörig durcheinanderwirbeln. Es wird in Avermoore nie mehr sein wie vorher. Von mir 5 Sterne für diesen interessanten Einzelband.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Der Weg ist der Anfang – was steht am Ende der Reise – der Tod oder die Liebe!

Das Mädchen, das die Magie stahl
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Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es hat Action Anteile und damit Spannung, aber es gibt auch die leisen Zwischentöne inklusive zwei Hauptprotagonisten die absolut punkten können.

Das Cover ...

Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es hat Action Anteile und damit Spannung, aber es gibt auch die leisen Zwischentöne inklusive zwei Hauptprotagonisten die absolut punkten können.

Das Cover wird von den Farben Violett und Lila beherrscht, man sieht eine kristalline Struktur (Amethyst) oben und unten, dazwischen ein Funkeln wie Sterne am nächtlichen Himmel. In der Mitte sieht man die um 90° gedrehte nach oben geöffneter Mondsichel an der 3 Kristalle befestigt sind. Die verwendete Schrift rundet das Gesamtbild gelungen ab. Der Roman verfügt dazu über einen Farbschnitt, der die Elemente des Covers aufnimmt, damit auch optisch sehr ansprechend.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf Cara (Moon), sie ist außergewöhnlich den sie kann Magie stehlen und damit in ihrer Welt brandgefährlich. Denn jede „normale“ Hexe besitzt ein Element: Feuer, Wasser, Erde, Luft, Geist. Auf ihre Gabe und damit auf das Vergehen, was sie begangen hat, steht der Tod
und der Grund, warum der Hexenrat den Jäger Ilyas auf mich ansetzte. Da sie die gestohlenen Kräfte zurückgegeben hat, konnte sie diesem Schicksal entgehen und trainiert nun unter Ilyas’ strenger Aufsicht an der Akademie.

Doch dann verlieren Hexen dort ihre Kräfte und niemand glaubt an Caras Unschuld – am allerwenigsten Ilyas. Um herauszufinden, wer in Wahrheit hinter den Magierauben steckt, muss ich ausgerechnet mit ihm zusammenarbeiten. Dabei hat sie nicht damit gerechnet, dass der gefährlichste aller Jäger ihr Herz schneller schlagen lassen würde.
Doch können sie einander jemals trauen? Kann aus Hass Liebe werden?

Obwohl ich die anderen Bände nicht kenne, konnte ich mich gut in die Handlung einfinden – ich denke man kann sie auch unabhängig voneinander lesen.

Cara ist die weibliche Hauptprotagonistin und sie wächst im Laufe der Handlung weiter, stellt sich mutig den Herausforderungen. Und das, obwohl ihr viel Ablehnung, Misstrauen und Hass entgegenstehen. Auch gegen ihre Selbstzweifel und der Trauer muss sie sich stellen, sie ist trotz alledem eine sympathische Protagonistin.

Ilyas ist ein Jäger durch und durch, zu Anfang jagt er Cara und will sie töten, dann aber soll er mit ihr zusammenarbeiten. Aber Cara bringt auch Zweifel an sich und seiner Arbeit zu Tage, noch dazu sein Gefühlsleben.

Der gemeinsame Weg, das Forschen wer der wirkliche Feind der Hexen ist, wem man wirklich Vertrauen kann – ist mehr oder weniger die Handlung des Buches.

Der Fantasy Roman verbindet packende Abenteuer, komplexe Protagonisten (weiblich und männlich). Mit immer wieder neuen Wendungen und Erkenntnissen bleibt es spannend. Eine gelungene Mischung aus Magie, Action, moralischen Graustufen und einer Beziehung der es gelingt trotz aller Herausforderungen zu wachsen und zu bestehen.

Von mir 5 Sterne für den 4.Band dieser Reihe, der sowohl inhaltlich als auch optisch punkten kann (für die Fans von gelungenen Covern und Farbschnitten).

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Ein echt gelungenes Finale mit Herzschmerz und einem packenden Ende!

Legenden aus dem Wunderland - Die letzte Schlacht
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Der Schreibstil ist spannend, actionreich, mitreißend, aber auch voller Gefühl bis hin zur Leidenschaft.

Das Cover zeigt in wundervollen Farben gehalten die beiden Hauptprotagonisten Alyss (natürlich ...

Der Schreibstil ist spannend, actionreich, mitreißend, aber auch voller Gefühl bis hin zur Leidenschaft.

Das Cover zeigt in wundervollen Farben gehalten die beiden Hauptprotagonisten Alyss (natürlich in einem weißen Kleid) und Drystan (er in den typischen Farben seines Reiches). Dahinter sind Spielkarten zu sehen, wobei die sogenannten Farben dieser in den Ecken zu sehen sind. Der angedeutete Rahmen und die Schrift runden das Gesamtbild ab.
Das Taschenbuch verfügt über einen Farbschnitt und die Farben der Spielkarten in den Ecken und die Schrift glänzen. Reine Klappbroschur und kleine Illustrationen runden das optische Bild gelungen ab – als auch was für das Auge.

Fazit:
Im 3.Band der Reihe treffen wir erneut auf Alyss und Drystan, sie haben eine ganz eigene Geschichte, die hier ihren Abschluss findet.

Alyss will ihre Kräfte entfesseln und sich der Herzkönigin stellen, um alle Wunderbiester zu befreien. Beides leichter gesagt als getan. Denn ihre Magie ist unter einem Fluch versiegelt, den sie nur durch ein großes Opfer brechen kann. Außerdem verhält Drystan sich noch seltsamer als üblich und Alyss erkennt, dass ihr eigentlicher Feind, viel gefährlicher ist, als die Herzkönigin es je sein könnte

Alyss will als weiße Hexe die Wunderbiester beschützen, aber mit Frieden. Sie muss auf Drystan achtgeben damit seine Seele nicht in die Dunkelheit stürzt – er soll eine 2.Chance bekommen. Aber erst muss sie ihre Magie befreien
Drystan will Blut vergießen und benimmt sich eigenartig und kälter gegenüber Alyss. Ob der Gegner sein Herz und Seele im Griff hat? Und wer ist es?
Und dann gibt es da noch Blaze, der kleine Katzendrache, mit ganz viel Herz – der über sich hinauswachsen kann – lasst euch überraschen.
Das Setting des Wunderlands ist märchenhaft, magisch und eine ganze Ecke wie wir es uns vorstellen würden mit magischen Wesen und sprechende Blumen, alles in buten Farben. Und Wunderbiester, was es mit diesen Wesen auf sich hat und woher sie kommen erfahrt ihr im Roman – unbedingt lesen.
Der Roman hat alles, was er braucht: eine Menge Fantasie und Magie, ein bezauberndes Setting, wunderbare Wesen, großartige Charaktere und die Handlung kann nur punkten, allerdings hatte ich bei Band 4 das Problem ein wenig in die Handlung reinzukommen – es hat mich nicht gleich gepackt. Für Fans die Märchen lieben und sie gerne als einzigartig umgesetzte Adaptionen lesen wollen. Auch optisch ein Augenschmaus!

Von mir volle 5 Sterne für den 4.Band der 4-bändigen Reihe um die Legenden des Wunderlandes, ein echtes Herzschlagfinale!

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Der Besuch des Halloweenzirkus und seine Folgen für Nora!

Der Halloweenzirkus
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Und wird komplett aus der Sicht von Nora in der Ich-Erzählung erzählt, es gelingt einem leicht sich in ihre Gefühle hineinzuversetzen.

Das ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Und wird komplett aus der Sicht von Nora in der Ich-Erzählung erzählt, es gelingt einem leicht sich in ihre Gefühle hineinzuversetzen.

Das Cover zeigt ein Zirkuszelt passend zum Titel mit Kürbissen bei Nacht – passt sehr gut zum Roman – auch die gewählte Schrift.

Fazit:
Nora war von Anfang an eine super sympathische Protagonistin, nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten agiert sie mutig und mit viel Mut auf die neue Situation – und findet viele unterschiedliche Freunde – hier will ich nicht zu viel vorwegnehmen.

Der Handlungsort ist ein Zirkus, wer liebt nicht die Besuche in einem Zirkus und mancher erinnert sich gerne an diese aus seiner Kindheit. Aber dieser Zirkus ist anders und als wir vermuten – lasst euch überraschen. Auch von den Bewohnern, so manche haben doch recht überraschende Vorlieben, die wir bei diesen Wesen nicht unbedingt erwarten würden (sag nur Deko und Nägel). Auch das Weihnachtfest und die davor liegen Adventszeit wird dort wieder erwartet liebevoll zelebriert.

Das Buch beginnt wohl an Halloween und etwas Grusel ist enthalten, vor allen Dingen ein Fluch. Und doch spielt Freundschaft und Zusammenhalt eine große Rolle, es ist mehr ein Wohlfühlbuch was zum Ende hin (ca. nach 2/3) auch mit Spannung und Kampf aufwarteten kann. Es gibt Verrat, Kampf und auch Tod.

Ein Roman der mit einem spannenden Setting (dem Halloweenzirkus und Lager), sehr vielschichtigen Protagonisten/innen (die fast alle liebenswert sind) sowie einer facettenreichen Handlung aufwarten kann. Uns begegnen fantastische Wesen unterschiedlichster Art, Dämonen, Magie, Humor, Spannung, Geheimnisse und ein Fluch.

Wenn bei mir auch so eins-zwei Fragen aufkamen, zum Beispiel das schnelle Umziehen, wenn man Flügel auf dem Rücken hat – das konnte ich nicht nachvollziehen (gut ist vielleicht kleinlich – lach – eventuell Magie, wäre ein Erklärung), konnte mich der Roman gut unterhalten.
Von mir 5 Sterne für diesen Wohlfühlroman mit eine wenig Grusel.

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Muss ein altes Bündnis erfüllt und eine uralte Fehde ausgefochten werden!

Die Hüter von Luft und Erde
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Man kann sich sowohl in das Setting einfinden als auch in die Gefühle der Protagonisten/innen.

Das überarbeitete Cover zeigt eine junge Frau ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Man kann sich sowohl in das Setting einfinden als auch in die Gefühle der Protagonisten/innen.

Das überarbeitete Cover zeigt eine junge Frau (Amia - Erde) und eine Burg, als weißer Schatten sieht man die Umrisse eines Mannes (Myrkvi – Luft) mit einem Schwert. Die Schrift im unteren Bereich rundet das Gesamtbild ab und passt gut zum Romaninhalt.

Fazit:
Inhaltliche stark überarbeitete Neuauflage von "Die Schwestern von Feuer und Erde" inclusive neuem Cover. Für mich ein „ReRead“

„Ein Handel zwingt sie zu Lieben. Die Liebe zwingt sie zu Handeln.“

Lyra ist die Forschere von den beiden Schwestern, sie beherrscht das Element Feuer. Durch den frühen Tod ihrer Eltern ist sie mutig und selbstständig, aber stark verbunden mit ihrer Schwester Amia, getrennt von ihr zu leben kommt für sie nicht in Frage. Sie ist eine Kämpferin, die nicht in hübschen Kleidchen rumlaufen viel, sondern die Welt kennenlernen will.

Ihre Schwester Amia ist die ruhigere, sie beherrscht das Element Erde und liebt Pflanzen. Sie kann ihnen helfen zu wachsen und zu gedeihen. Auch für sie kommt eine dauerhafte Trennung von ihrer Schwester nicht in Frage. Sie ist die Denkende die Hinterfragt und Probleme ohne Gewalt lösen will.

Myrkvi ist der Prinz der Dunkelalben und beherrscht das Element Luft, er steht im Schatten seines Vaters. Laut dem geschlossenen Bündnis soll er die erstgeborene Tochter Lyra heiraten. Er findet sie nett aber wünscht sie sich nicht unbedingt zur Ehefrau.

Aleksi ist der Herrscher der Lichtalben und damit der Gegenspieler in der uralten Fehde, die zwischen den Alben herrscht, sein Element ist das Wasser. Angeblich soll er seinen Vater ermordet haben und auch Myrkvi nach dem Leben trachten.

Und dann gibt es da noch einen herzallerliebsten Kater, der ich gebe es zu, eine kleine „Mampfbacke“ ist dennoch eine Rolle im Roman innehat und Amia treu zu Seite steht (meistens).

Das Setting beginnt in der Menschenwelt, dem Zuhause von Lyra und Amia, geht dann weiter in das geteilte Land der Alben. Dem tristen Land der Dunkelalben, die Wissen beherbergen es aber nicht anwenden können. Und dem blühenden Land der Lichtalben, wo jeden Tag schönes Wetter herrscht.

Das es in dem Roman um die vier Elemente geht sollte mittlerweile jedem klar sein und das nur das Zusammenspiel dieser für alle eine Lösung darstellen kann. Doch wird es gelingen die Feindschaft und Furcht vor dem jeweiligen anderen abzulegen und gemeinsam gegen einen Feind anzutreten der alle bedroht.

Der Roman zeigt Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt mehr bringen als Feindschaft, Fremdheit, Krieg und böse Worte. Und dass es auch für Bündnisse, die geschlossen wurden, eine Lösung gibt. Das erst das gemeinsame Handeln die Lösung bringt. Ein magischer und romantischer Auftakt um das Leben von magischen Schwestern.

Von mir 5 Sterne für den überarbeiteten Roman und ersten Band der Reihe.

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