Mitzi auf sich allein gestellt
Die MörderMitzi und der eiskalte TodZur Entspannung gönnt sich die Mitzi ein einwöchiges Retreat in einer Hütte im Dachsteingebirge. Aber wie es nicht anders sein kann, findet sie eine Leiche. Ein Schneesturm verhindert jeglichen Kontakt ...
Zur Entspannung gönnt sich die Mitzi ein einwöchiges Retreat in einer Hütte im Dachsteingebirge. Aber wie es nicht anders sein kann, findet sie eine Leiche. Ein Schneesturm verhindert jeglichen Kontakt zur Außenwelt, daher versucht Mitzi dieses Mal ohne ihre Freundin Agnes allein, dem Mörder auf die Spur zu kommen.
Ich mag die etwas naive Mitzi, die sich mit ihrer Leichtsinnigkeit immer wieder selbst in Gefahr bringt. Manchmal hilft ihr diese Naivität auch, um an Informationen zu kommen, aber nicht jeder lässt sich davon täuschen. Mitzi war wieder in ihrem Element und hat Kopf und Kragen riskiert. Zwischendurch dachte ich, dass das nicht immer gut ausgehen kann.
Isabella Archan hat sich für den siebten Krimi dieser Reihe eine wunderschöne Landschaft ausgesucht. Tief verschneite Wälder und Berge mit glitzerndem Schnee, aber dafür haben die Mitglieder der Retreat-Gruppe bald keinen Blick mehr. Auf dem begrenzten Raum mit den wenigen Teilnehmern herrscht statt Entspannung bald nur noch Misstrauen. Die Atmosphäre ist angespannt. Verdächtigungen werden ausgesprochen, aber noch herrscht Ungewissheit.
Voller Spannung und mit etwas Humor geschrieben, hat mich auch dieser Krimi mit Mitzi schnell in seinen Bann gezogen. Die Autorin hat die Atmosphäre auf der Hütte sehr gut beschrieben. War ich zuerst noch neidisch auf diese Winterwunderwelt, so war ich anschließend froh, dort oben nicht dabei sein zu müssen.
Ein gelungener Krimi, bei dem ich lange miträtseln konnte, bei dem sowohl der Aufbau wie Handlung und Lösung passen. Ich möchte gerne mehr von der Mördermitzi lesen.