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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2025

Sanfte, einfühlsame Fabel über das Zusammensein

Ins hohe Gras
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In diesem Buch schafft Trevor Noah eine Art Fabel für Kinder und Erwachsene.
In der Geschichte geht es um einen kleine Jungen und seinen Teddybären Walter, die sich eines Tages ins hohe Gras begeben, ...

In diesem Buch schafft Trevor Noah eine Art Fabel für Kinder und Erwachsene.
In der Geschichte geht es um einen kleine Jungen und seinen Teddybären Walter, die sich eines Tages ins hohe Gras begeben, dorthin, wo man kein Bett machen muss, um Abenteuer zu erleben. Sie begegnen einem Zwerg, zwei Schnecken und einer Handvoll Münzen, die dem Jungen jeweils schöne Botschaften über das Zusammensein vermitteln. Am Ende beschließt der Junge, dass es zu Hause vielleicht doch gar nicht so schlimm ist.
Die Geschichte ist einfühlsam und leicht poetisch. Es gibt schöne Bilder auf jeder Doppelseite, die das Leseerlebnis auch für Kinder im Vorlesealter sehr angenehm machen.
Der Text ist relativ kurz und die Geschichte wird simpel gehalten. Die Botschaften sind tiefgründig, werden jedoch so bildhaft dargestellt, dass auch jüngere Kinder sie gut verstehen können.
Wo das Buch nicht ganz überzeugt, ist beim "Abenteuer" selbst, das ziemlich unspektakulär ist. Der Junge begegnet den Wesen und sie reden nur miteinander. Wer ein fantasievolles, spannendes Abenteuer erwartet wird vielleicht enttäuscht sein.

Veröffentlicht am 02.11.2025

Wissenschaft trifft Witz

Aus! Die Wissenschaft vom Ende
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Dieses Buch hat mir gut gefallen. Die Autoren haben einen ganz besonderen Humor, und ich denke, man muss schon ein bisschen nerdy sein, um ihn richtig zu genießen.
Die Science Busters kannte ich bisher ...

Dieses Buch hat mir gut gefallen. Die Autoren haben einen ganz besonderen Humor, und ich denke, man muss schon ein bisschen nerdy sein, um ihn richtig zu genießen.
Die Science Busters kannte ich bisher nicht. Sie sind Kabarettisten, die Wissenschaft humorvoll und lebendig erklären. Der Ton ist entsprechend frech und ironisch, und der Schreibstil ist bildhaft und unterhaltsam.
Im Buch wird das Ende ganz unterschiedlicher Dinge besprochen: dem Universum, der Erde, von Ressourcen, Corona, und mehr.
Wie es für Kabarettisten typisch ist, sind manche Themen politisch gefärbt und werden auch entsprechend pointiert behandelt.  Mir haben die inhalte gut gefallen, aber ich kann auch verstehen, dass Leser, die z.B. mit den Coronamaßnamen nicht einverstanden waren, davon vielleicht weniger begeistert sein werden.
Der Humor, mal frech, mal absurd, hat meinen Geschmack getroffen. Allerdings wirkt der Inhalt ab und zu wie Inside-Jokes für Wissenschaftler. Ich hatte eher ein Buch erwartet, das komplexe Themen mit Humor erklärt. Zwar werden viele Dinge wissenschaftlich erklärt, aber der Witz bezieht sich oft auf Meinungen und gesellschaftliche Kommentare.
Was mir aber besonders gefallen hat, ist, dass das Buch wichtige Fragen stellt und der Leser zum Mitdenken anregt. Insgesamt fühlt es sich ein bisschen an wie ein Kabarettprogramm. Ich habe es sehr unterhaltsam gefunden und es hat mir richtig gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 10.10.2025

Herrlich chaotisch, skurril und witzig

Earthventure in Las Vegas
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Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Auf den zweiten Blick fällt der Farbschnitt mit den Donuts auf, und ich bin neugierig geworden: Was haben Donuts mit dieser Geschichte zu tun?

Im ...

Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Auf den zweiten Blick fällt der Farbschnitt mit den Donuts auf, und ich bin neugierig geworden: Was haben Donuts mit dieser Geschichte zu tun?

Im ersten Kapitel lernen wir Ulionk, eine Außerirdische, kennen. Es gibt eine Unmenge fremder Wörter: Namen, Planeten, außerirdische Völker... aber Ulionks Leben scheint gar nicht so fremd zu sein. Sie war Beamtin, ist jetzt im Ruhestand, und auch mit drei Ehemännern scheint ihr Familienleben nicht besonders glücklich zu sein... zumindest für sie. Sie sehnt sich nach Abenteuern, was natürlich heißt: die Erde zu besuchen!

Nachdem wir die Aliens kennengelernt haben, kehren wir zur Erde zurück. Spätestens dann merkt man, wie lustig und ironisch der Schreibstil ist, denn die Erde klingt genauso schräg wie Angrodan. Ich habe immer wieder gekichert, als der arme Odiklu versucht, einen Nerd zu finden. Die Autorin schafft es meisterhaft, den Blickwinkel der Außerirdischen einzunehmen.

Trotzdem handelt es sich nicht um eine „ernste“ Sci-Fi-Geschichte, sondern um eine chaotische Komödie im besten Sinne. Die Figuren sind schräg und witzig, essen Unmengen an Zucker und geraten in immer skurrilere und absurdere Situationen.

Die Lektüre war absolut unterhaltsam, und ich bin von diesem Buch restlos begeistert!

Veröffentlicht am 19.08.2025

Abenteuerliche Reise, mit Punktenabzug

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein
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Ich habe dieses Buch mit meinem siebenjährigen Kind gelesen und er fand die Geschichte spannend und lustig. Mein Kind liebt die amerikanische "Zauberschulbus"-Serie und dieses Buch hat eine ähnliche Grundidee. ...

Ich habe dieses Buch mit meinem siebenjährigen Kind gelesen und er fand die Geschichte spannend und lustig. Mein Kind liebt die amerikanische "Zauberschulbus"-Serie und dieses Buch hat eine ähnliche Grundidee. Die Umsetzung ist jedoch ganz anders: Hier reisen die Schüler in ein Buch und erleben dort ein spannendes Abenteuer. 

Die Aufmachung des Buches ist wirklich gelungen. Das Cover mit seinen Glitzerverziehrungen, fällt sofort ins Auge. Die Seiten bestehen aus dickem Papier, und es gibt farbige Illustrationen auf fast jeder Seite. Die Schrift ist groß und dadurch auch für weniger geübte Leser gut lesbar. 

Womit ich persönlich etwas unzufrieden bin, ist die Darstellung der Beziehung zwischen den Eltern und dem Lehrer, die eher antagonistisch wirkt. Eines der Schüler bekommt sogar heimlich ein Handy von seinem Vater, und der Vater versucht dann, Beweise dafür zu sammeln, dass die Reise gefährlich sei. Das gelingt ihm natürlich nicht, obwohl er im Grunde recht hatte. 

Als Elternteil bekomme ich den Eindruck, dass dieses Buch das Verhalten von Kindern normalisiert, verbotene Dinge vor ihren Eltern zu verbergen.

Veröffentlicht am 14.08.2025

Spannend und kindgerecht

Venatrix 1: Venatrix - Dämonenjäger von nebenan
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Dieses Buch habe ich für meinen Siebenjährigen ausgewählt. Die Altersempfehlung liegt zwar ab 10, doch der Inhalt ist auch für jüngere Leser gut geeignet, selbst wenn das Cover ziemlich furchterregend ...

Dieses Buch habe ich für meinen Siebenjährigen ausgewählt. Die Altersempfehlung liegt zwar ab 10, doch der Inhalt ist auch für jüngere Leser gut geeignet, selbst wenn das Cover ziemlich furchterregend wirkt. Die gejagten Dämonen sterben nicht, sondern werden lediglich die Dämonenwelt zurückgeschickt. 

Ganz ehrlich gesagt finde ich die Handlung angesichts der vorgestellten Figuren fast banal. Die Geschichte beginnt mitten in einer Dämonenjagt, bei der praktisch die ganze Venatrix-Familie im Einsatzist. Die eigentliche Handlung der Geschichte dreht sich jedoch eher darum, dass Gero nach dem Kampf einen Höllenhundewelpen findet und ihn heimlich mit nach Hause nimmt. Damit der Hund von seinen Eltern akzeptiert wird, muss er erzogen werden, und das kann nur in Infernalia geschehen. 

Das Buch ist trotzdem spannend und die Handlungsstränge sind gut miteinander verwoben. Die Geschichte ist an sich geschlossen, aber es gibt am Ende eine Öffnung für einen zweiten Band.