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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Südtiroler saisonale Gemüseküche

Passion Gemüse
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Passion Gemüse ist ein sehr abwechslungsreiches vegetarisches Kochbuch, das eine wirklich bunte Auswahl an saisonalen und einfachen Rezepten beinhaltet. Bei über 70 Rezepten ist für jeden etwas dabei. ...

Passion Gemüse ist ein sehr abwechslungsreiches vegetarisches Kochbuch, das eine wirklich bunte Auswahl an saisonalen und einfachen Rezepten beinhaltet. Bei über 70 Rezepten ist für jeden etwas dabei. Raffinierte Gemüsevarianten oder Altbekanntes geschickt kombiniert, macht dieses tolle Kochbuch zu einem Highlight in der Küche. Frische und Geschmack stehen hier an oberster Stelle, denn nur wer saisonal kocht, bekommt auch den vollen Geschmack auf den Teller. Hier bietet der Gemüseerntekalender eine sehr schöne Übersicht. Aber auch das Haltbarmachen von Gemüse wird einleitend kurz beschrieben und am Ende findet man hierzu einige Rezepte. Immer wieder wechseln sich die Rezepte mit Verarbeitungstipps ab. So kann bei der Zubereitung nichts mehr schief gehen.

Für jedes Rezept ist eine Doppelseite vorbehalten, denn das Auge isst ja schließlich mit. Das Rezept als solches ist ausführlich Schritt für Schritt beschrieben, sowie Menge bzw. Personenanzahl, Dauer der Zubereitung und der Schwierigkeitsgrad. Am Ende gibt es noch Tipps zu Alternativprodukten.

Mit dem Inhaltsverzeichnis am Anfang und dem Register am Ende ist die Auffindbarkeit der einzelnen Gerichte ganz schnell und problemlos.

Das Kochbuch hat mich durch die vielseitige und raffinierte Rezeptauswahl überzeugt. Es hat ein sehr ansprechendes und unempfindliches Hardcover, wobei mir persönlich die Haptik und Optik des Gemüses sehr gefällt. Der Leser merkt sofort, wie viel Herzblut in diesem Kochbuch steckt. Ist schon eher etwas Besonderes.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Nervenkitzel, Verwirrspiel und absolute Spannung

Verstummte Narben: Thriller
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Der neue spannende Fall konfrontiert Julia Schwarz mit den schrecklichsten Stunden ihrer Vergangenheit. Als eine, nur mit einem Nachthemd bekleidete, tote junge Frau auf dem Friedhof gefunden wird, entdeckt ...

Der neue spannende Fall konfrontiert Julia Schwarz mit den schrecklichsten Stunden ihrer Vergangenheit. Als eine, nur mit einem Nachthemd bekleidete, tote junge Frau auf dem Friedhof gefunden wird, entdeckt Julia bei der Obduktion ein ihr bekanntes Detail auf dem Körper des Leichnams. Sehr verstörend, da diese Markierungen nur einem einzigen Serienkiller zuzuschreiben sind, der aber bereits seit Jahren hinter Gittern sitzt. Wer ahmt diesen Killer nach und was will er damit bezwecken?

Schon das winterliche dunkle Setting auf einem Friedhof erzeugt bereits beim Lesen eine unnachahmliche und unheimliche Atmosphäre. Wie zu erwarten war, entspinnt die Autorin im gewohnten flüssigen Schreibstil ein fantastisches Verwirrspiel, so dass die Spannung stetig an Intensität gewinnt und kaum auszuhalten ist. Durch die relativ kurzen Kapitel ist man stets mitten im Geschehen und leidet sowohl mit Julia, als auch mit dem Opfer und hofft, dass die aufwendige Ermittlungsarbeit von Kriminalkommissar Florian Kessler und seinem Team schnell zum Erfolg führt.

Mittlerweile sind die sympathischen Hauptcharaktere dem Leser schon sehr vertraut. Es ist wie ein Zusammentreffen mit wohlbekannten Menschen, die in ihrer Authentizität, in ihren Handlungen, Julia ist immer sehr risikobereit, und ihrer Menschlichkeit von mir sehr geschätzt werden. Auch der immer wieder stattfindende kurze Blick in das Privatleben macht die Protagonisten so nahbar, wobei der eigentliche Fokus immer auf der gut konstruierten Handlung, den Interaktionen und dem Nervenkitzel liegt. Spannend bis zum Schluss.

Die Gestaltung des Covers reiht sich perfekt in die Vorgängerbände ein und macht das Buch mit seiner Haptik, seiner Optik und seiner Story zum reinsten Lesegenuss.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Sehr beachtendswertes Thema - grandios umgesetzt

Da, wo ich dich sehen kann
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Jasmin Schreiber hat sich in ihrem neuen Buch dem wichtigen Thema Femizid gewidmet. Das Buch beginnt bereits nach dem Tötungsdelikt an Emma, Majas Mutter. Von einem auf den anderen Tag ist nichts mehr ...

Jasmin Schreiber hat sich in ihrem neuen Buch dem wichtigen Thema Femizid gewidmet. Das Buch beginnt bereits nach dem Tötungsdelikt an Emma, Majas Mutter. Von einem auf den anderen Tag ist nichts mehr so wie es war. Maja verliert ihre Mutter, Emmas Eltern Brigitte und Simon ihre Tochter und Liv ihre beste Freundin. Jeder geht anders mit seiner Trauer um und so beschreibt die Autorin dies sehr authentisch aus den verschiedenen Perspektiven der einzelnen Charaktere. Wie hatte es soweit kommen können? Warum haben wir nichts gemerkt? Diese Fragen stellen sich die erwachsenen Beteiligten. Wirkungsreich zum Ausdruck gebracht in den schwarz hinterlegten -Was wäre wenn- Kapiteln.

Ich konnte mich gut in alle Personen hineinversetzen, habe die Trauer, die Hilflosigkeit und Majas Schuldgefühle wahrgenommen und doch blieb ich immer die Betrachterin, aber mit einer Intensität, die mich emotional sehr getroffen hat bzw. betroffen gemacht hat.

Bei der inhaltlichen Gestaltung dieses Buches wurden unter anderem zwischen den einzelnen Kapiteln Zeichnungen von Maja, Anwaltsschreiben, der Obduktionsbericht, Gerichtsprotokolle, Zeitungsartikel etc. eingefügt, die als ein ganz besonderes Stilmittel diese fiktive Handlung sehr real wirken lassen. Dem Täter wurde hier kein Kapitel gewidmet, denn das hätte ihm, meiner Meinung nach, zu viel Raum gegeben und die Sicht auf das Eigentliche verfälscht.

Auch wenn diese Geschichte fiktiv ist, so ist es doch ein wichtiges Buch, um noch einmal zu verdeutlichen und ins Bewusstsein zu rufen, dass die Gewalt gegen Frauen in Deutschland stark verbreitet ist und Frauen allen Alters und aus allen sozialen Schichten betrifft. Fast jeden zweiten Tag wird in Deutschland eine Frau wegen ihres Geschlechts vom (Ex-)Partner getötet.

Ein wichtiges Thema toll umgesetzt und absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Durch Ernährung und Bewegung der Arthrose die Stirn bieten

Gesund mit Visite – Arthrose
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Dieser Ratgeber vermittelt Betroffenen, wie sie selbst erkennen können, ob sie an Gelenkverschleiß leiden und wie sie im weiteren Verlauf aufgrund der Diagnostik durch den Facharzt, Therapien, Bewegung ...

Dieser Ratgeber vermittelt Betroffenen, wie sie selbst erkennen können, ob sie an Gelenkverschleiß leiden und wie sie im weiteren Verlauf aufgrund der Diagnostik durch den Facharzt, Therapien, Bewegung und Ernährung das Fortschreiten dieser Erkrankung positiv beeinflussen.

Tatsächlich kann man selbst viel dafür tun kann, um Schmerzen zu lindern und beweglich zu bleiben.

Essen gegen Entzündungen. Durch die Ernährung bzw. Ernährungsumstellung können die Betroffenen aktiv in der Küche tätig werden. Der Fokus liegt hier auf den richtigen Lebensmitteln, wie z.B. Nüsse, gute Öle, Gewürze, grünes Blattgemüse, Kohl und Beeren. Eine tolle Auswahl an schmackhaften Rezepten erleichtert hier bereits den Ein- und Umstieg.

Nicht zuletzt ist auch Erhalt der Beweglichkeit ganz wichtig. Mit abgestimmten Bewegungsübungen für die einzelnen Gelenke im letzten Abschnitt dieses Ratgebers, ist es auch Ungeübten möglich, die Beweglichkeit der Gelenke zu fördern und sich selbst zu fordern. Der Alltag bietet hier schon viele Möglichkeiten sich zu bewegen, ganz einfach nebenbei.

Wertvolle Tipps und Rezepte machen diesen kleinen Ratgeber unersetzlich um der Arthrose positiv entgegenzuwirken.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Eiskalte atmosphärische Spannung

Lügennebel
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Schon beim Anblick des in zwei bis drei Farbabstufungen schön gestalteten Covers kann man die Weite und die Kälte des hohen Nordens nur erahnen.

Das schwedische Bergdorf Åre wird wieder einmal Schauplatz ...

Schon beim Anblick des in zwei bis drei Farbabstufungen schön gestalteten Covers kann man die Weite und die Kälte des hohen Nordens nur erahnen.

Das schwedische Bergdorf Åre wird wieder einmal Schauplatz eines Mordes. Im Januar verbringen viele Studenten ihre Skiferien in diesem kleinen Ort. Darunter befindet sich auch eine Gruppe von 6 jungen Leuten, die sich im Ferienhaus der Eltern eines Kommilitonen einquartiert haben. Es wird ausgelassen gefeiert und viel getrunken, doch am Morgen wird eine junge Frau aus dieser Gruppe tot im Schnee gefunden. Hanna Ahlander, Daniel Lindskog und ihr gesamtes Team arbeiten unter Hochdruck, doch die Ermittlungen verlaufen zäh, denn die jungen Studenten erzählen nicht die Wahrheit. Was ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag wirklich passiert?

Wie man es von Viveca Sten gewohnt ist, befindet sich am Anfang die Spannung auf einem sehr niederschwelligen Niveau, die sich aber schnell steigert, sobald der Fokus auf die Tat und die eigentliche Ermittlung gerichtet ist. Je mehr Verwicklungen, Fakten, Lügen und Wendungen sich im Laufe der weiteren Handlung ergeben, desto mehr werde ich als Leser in diese Geschichte hineingezogen und animiert, eigene Vermutungen anzustellen. Nicht zuletzt durch ihren descriptiven und fließenden Schreibstil wird ein derartiger Lesefluss erzeugt, dem man kaum widerstehen kann.

Die Entwicklung der Charaktere mit ihren ganz eigenen Stärken, Schwächen und Konflikten, werden hier erlebbar gemacht, glaubwürdig, nahbar und sympathisch. Ich mag Krimi-Reihen sehr, bei denen ich diese Entwicklung verfolgen kann. Nichtsdestotrotz kann dieser Band unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden.
Für Freunde von skandinavischen Krimis ein besonderes Leseerlebnis.

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