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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2025

Wunderschön und außergewöhnlich

Die sieben Männer der Evelyn Hugo
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Die sieben Männer der Evelyn Hugo ist ein wunderschönes Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann.

Besonders ...

Die sieben Männer der Evelyn Hugo ist ein wunderschönes Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann.

Besonders beeindruckend ist die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Evelyn Hugo – glamourös, tragisch, voller Geheimnisse und dennoch zutiefst menschlich. Die Mischung aus Hollywood-Glanz und den sehr persönlichen, emotionalen Momenten macht das Buch zu etwas ganz Besonderem.

Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe es regelrecht durchgesuchtet. Für alle, die nach einer packenden, berührenden und einzigartigen Geschichte suchen, ist dieses Buch absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Ein warmherziger Roman über Mut, Gleichberechtigung und Partnerschaft auf Augenhöhe

Es könnte so einfach sein
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Anne Handorf erzählt in Es könnte so einfach sein die Geschichte einer Frau, die ihren eigenen Weg geht – als Autorin, Ehefrau und als Frau in einer Zeit, in der Gleichberechtigung noch lange nicht selbstverständlich ...

Anne Handorf erzählt in Es könnte so einfach sein die Geschichte einer Frau, die ihren eigenen Weg geht – als Autorin, Ehefrau und als Frau in einer Zeit, in der Gleichberechtigung noch lange nicht selbstverständlich war.

Der Roman ist leicht zu lesen, zugleich tiefgründig und inspirierend. Er beleuchtet Themen wie Feminismus, Paarbeziehungen auf Augenhöhe und die Frage, wie Frauen ihren Platz in einer von Männern dominierten Welt behaupten können. Besonders schön ist, wie persönliche und gesellschaftliche Aspekte ineinandergreifen und wie man ganz nebenbei Einblicke in die Welt des Schreibens und der Verlagsbranche erhält.

Die Figuren wirken lebendig, die Dialoge authentisch, und immer wieder finden sich Sätze, die lange nachhallen. Auch wenn die Vielzahl an Charakteren und Informationen manchmal etwas viel erscheint, bleibt der Roman insgesamt warm, bewegend und voller Denkanstöße.

Fazit:
Ein kluger, atmosphärischer Roman über Mut, Selbstbestimmung und Partnerschaft – und darüber, dass das Leben selten einfach, aber immer erzählenswert ist.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Süß, cozy & voller Herz

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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„Copenhagen Cinnamon Delicate“ ist ein unglaublich süßes und herzerwärmendes Buch. Von der ersten Seite an hat mich die gemütliche, fast schon magisch-cozy Atmosphäre vollkommen in ihren Bann gezogen. ...

„Copenhagen Cinnamon Delicate“ ist ein unglaublich süßes und herzerwärmendes Buch. Von der ersten Seite an hat mich die gemütliche, fast schon magisch-cozy Atmosphäre vollkommen in ihren Bann gezogen. Man fühlt sich, als würde man selbst durch die Straßen Kopenhagens schlendern, mit einer Tasse heißer Schokolade in der Hand und dem Duft von Zimt in der Luft.

Die Geschichte ist wunderschön erzählt – leicht, warm und einfach zum Wohlfühlen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Besonders gut haben mir die liebevoll gezeichneten Charaktere gefallen: authentisch, sympathisch und mit einer Tiefe, die einen wirklich berührt.

Auch die Liebesgeschichte hat mich total mitgerissen – sie ist zart, emotional und einfach wunderschön umgesetzt, ohne kitschig zu wirken.

Insgesamt ist „Copenhagen Cinnamon Delicate“ ein perfektes Buch für gemütliche Lesestunden – süß, stimmungsvoll und voller Herz. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die romantische Geschichten mit Wohlfühlfaktor lieben!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ehrlich & modern – ein still berührender Roman

Okaye Tage
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Okaye Tage von Jenny Mustard ist ein moderner, gefühlvoller Roman, der vor allem durch seinen authentischen Schreibstil und seine frische Erzählweise überzeugt. Schon der Anfang zieht einen direkt in die ...

Okaye Tage von Jenny Mustard ist ein moderner, gefühlvoller Roman, der vor allem durch seinen authentischen Schreibstil und seine frische Erzählweise überzeugt. Schon der Anfang zieht einen direkt in die Geschichte hinein – leicht, aber eindringlich, mit einem klaren Point-of-View-Charakter, der den Leser in die Gedankenwelt der Figuren eintauchen lässt.

Die Geschichte wirkt jung und modern, was besonders durch die Perspektive von Sam deutlich wird. Gleich zu Beginn gibt es eine Szene, in der sich Sam über Lucs Verhalten wundert und sich Sorgen macht – ein Moment, der Spannung aufbaut, aber leider im weiteren Verlauf nicht vollständig aufgelöst wird.

Die erste Hälfte des Buches ist deutlich stärker als die zweite, sowohl in der Spannung als auch in der emotionalen Tiefe. Gegen Ende verliert die Handlung etwas an Tempo, was jedoch durch den insgesamt sehr angenehmen Schreibstil ausgeglichen wird.

Jenny Mustard schreibt flüssig, ehrlich und mit einem feinen Gespür für Zwischentöne. Ihr Stil gefällt mir ausgesprochen gut.

Fazit:
Ein feinfühliges, modernes Buch über Nähe, Unsicherheit und die Suche nach echten Verbindungen. Trotz kleiner Schwächen in der zweiten Hälfte bleibt Okaye Tage ein lesenswertes Debüt.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Identität im Spiegel der Zeit

Bestie
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Bestie hat mich von Beginn an mit seinem modernen Thema und seinem sprachlich starken Stil überzeugt. Besonders das erste Drittel ist sehr realistisch geschrieben – atmosphärisch dicht, präzise beobachtet ...

Bestie hat mich von Beginn an mit seinem modernen Thema und seinem sprachlich starken Stil überzeugt. Besonders das erste Drittel ist sehr realistisch geschrieben – atmosphärisch dicht, präzise beobachtet und mit einem guten Gespür für die Zwischentöne menschlicher Beziehungen. Der Roman ist insgesamt sehr metaphernreich, was der Erzählung Tiefe und eine gewisse poetische Note verleiht.

Die Protagonistinnen fand ich besonders interessant, vor allem, wie sie sich nach außen anders darstellen, als sie wirklich sind. Dieses Spiel mit Identität und Selbstinszenierung erinnert stark an die Mechanismen sozialer Medien und wirkt dadurch sehr zeitgemäß und authentisch.

Nach etwa zwei Dritteln der Geschichte hätte ich mir jedoch eine stärkere Wendung oder Entwicklung gewünscht. Mir fehlte ein klarer Höhepunkt, ein Moment, der die bisher aufgebaute Spannung wirklich auflöst oder auf eine neue Ebene hebt. Die Spannungslinien hätten etwas gezielter und konsequenter aufgebaut sein können, um den Lesefluss stärker zu tragen.

Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Es behandelt wichtige Themen wie Identität, Selbstverwirklichung und den Einfluss sozialer Medien – und das auf eine ehrliche, teils schonungslos rohe Art. Auch wenn nicht alle dramaturgischen Elemente für mich ganz aufgegangen sind, bleibt Bestie ein sprachlich beeindruckendes und inhaltlich relevantes Werk, das nachhallt und zum Nachdenken über unser eigenes Selbstbild anregt.

Fazit:
Bestie ist ein zeitgemäßer, stilistisch überzeugender Roman über Identität, Selbstinszenierung und gesellschaftliche Mechanismen. Trotz kleinerer dramaturgischer Schwächen hinterlässt er einen bleibenden Eindruck und regt zum Reflektieren über die eigene Rolle in der digitalen und realen Welt an.

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