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Veröffentlicht am 01.12.2025

Fesselnder Fantasyauftakt mit spannendem Magiesystem

Heir of Illusion
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Iverson Pomeroy war noch ein Kind, als König Baylor ihr vor 15 Jahren einen Halsring anlegte, der ihm grenzenlose Macht über Ivy gab. Nur er selbst wäre in der Lage, sie von dem magischen Schmuckstück ...

Iverson Pomeroy war noch ein Kind, als König Baylor ihr vor 15 Jahren einen Halsring anlegte, der ihm grenzenlose Macht über Ivy gab. Nur er selbst wäre in der Lage, sie von dem magischen Schmuckstück zu befreien, doch das wird nie geschehen, als Phantom, das nachts den Palast verlässt um Baylors Feinde zu ermorden, wird sie ihm ewig nützlich sein. Ivy, deren Liebe für den grausamen König längst erloschen ist, sucht nach einem Weg, sich zu befreien, ein magisches Schwert soll in der Lage sein, ihren Halsring zu lösen. Doch auch der Seelenfänger Thorne ist auf der Suche nach dieser Waffe, von der es heißt, dass man selbst einen Gott damit töten könne. Je öfter sich Ivy und Thorne über den Weg laufen, umso stärker knistert das Verlangen zwischen ihnen - doch Baylor betrachtet das Phantom als sein persönliches Eigentum, das ihm niemand entreißen darf.

"Heir of Illusion" von Madeline Taylor ist der spannende Auftaktband einer Romantasy-Serie, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Das Magiesystem, das unter den High Fae diverse angeborenen Fähigkeiten unterschiedlicher Stärke verteilt, fand ich sehr faszinierend, Ivys Gabe als Phantom ist auch bei Ihresgleichen äußerst selten - was sie für Baylor entsprechend wertvoll macht. Ihre zunächst ausweglos erscheinende Lage, hat mich berührt, bereits ehe ich viel von ihrer Vergangenheit erfahren hatte, war ich emotional tief in der Geschichte versunken und mochte die Protagonistin sehr. Alle anderen Figuren wurden aus ihrer Perspektive betrachtet, weshalb ich beim Lesen ihre Sympathien und Abneigungen geteilt habe. Thorne blieb dadurch allerdings sehr lange recht undurchschaubar, ein paar kleine Einblicke in seine Empfindungen hätten der Handlung meiner Meinung nach etwas mehr Tiefgang verliehen.

Der Schreibstil war eingängig und überaus fesselnd, einmal begonnen, mochte ich den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Doch auch bei der Hintergrundgestaltung hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, es gab zwar einen groben Überblick über die unterschiedlichen Magieformen der von Göttern regierten Inseln, aber selbst die Palastumgebung, die seit vielen Jahren Ivys Zuhause ist, fand ich eher oberflächlich beschrieben. Dennoch kann ich insgesamt betrachtet von einem mitreißenden Leseerlebnis sprechen, der Cliffhanger am Ende ließ mich ungeduldig zurück, so dass ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue. Den faszinierenden Auftaktband empfehle ich gern weiter.

Fazit: Für meinen Geschmack wäre der Hintergrund noch ausbaufähig gewesen, dennoch hat mich die fantasievoll geschriebene Romantasy-Geschichte gefesselt und begeistert, für den spannenden Auftaktband spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 24.11.2025

Faszinierender Fantasy-Krimi für Jugendliche

The Blackgate Invitation
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Die Schwestern Ruby und Wren sind auf Nebenjobs angewiesen, um ihre Ersparnisse für´s College aufzustocken. Da kommt ihnen das Angebot von Mrs. Blackgate gerade recht, auf einer Abendeinladung sollen sie ...

Die Schwestern Ruby und Wren sind auf Nebenjobs angewiesen, um ihre Ersparnisse für´s College aufzustocken. Da kommt ihnen das Angebot von Mrs. Blackgate gerade recht, auf einer Abendeinladung sollen sie die Enkeltöchter der alten Dame spielen und werden dafür außergewöhnlich gut bezahlt. Doch kaum hat das Dinner auf Hegemony Manor begonnen, wird die Gastgeberin ermordet und ihr Geist riegelt das Gelände mit einem undurchdringlichen Zauber ab. Innerhalb von drei Tagen sollen die Anwesenden den Mord aufklären und eine Reihe magischer Artefakte finden, ansonsten werden sie für immer hier eingeschlossen bleiben. Neben diesen Aufgaben müssen die Schwestern der Tatsache ins Auge blicken, dass außer ihnen alle Gäste Hexen sind - und dass ihre "Großmutter" sich offenbar rechtzeitig vor der Verriegelung abgesetzt hat, was ihre "Enkelinnen" ganz besonders verdächtig wirken lässt.

"The Blackgate Invitation" von Sarah Henning ist ein spannender Fantasy-Roman für Jugendliche, der mich sehr fasziniert hat, obwohl ich bereits Jahrzehnte älter bin, als die angestrebte Zielgruppe. Der Anfang wirkte zunächst etwas komplex, da erst einmal alle vier Linien der Hexen-Hirarchie und sämtliche davon anwesende Mitglieder eingeführt werden mussten. Meiner Meinung nach wurde das aber sehr übersichtlich gelöst, ich habe die Figuren gemeinsam mit Ruby und Wren kennen gelernt und erfuhr nur immer so viel über sie, wie die Schwestern in der jeweiligen Situation wahr genommen haben. Dabei waren mir die Protagonistinnen schnell sympathisch und ich blieb emotional immer an ihrer Seite.

Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd bezeichnen, einmal angefangen, mochte ich das Buch zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Über die gesamte Lesezeit hinweg habe ich begeistert mit gerätselt, der Autorin ist es meisterhaft gelungen, Spuren in ganz verschiedene Richtungen zu legen, so dass beinahe jeder der Anwesenden einmal verdächtig wirkte. Dadurch hielt sich die Spannung auf einem konsequent hohen Niveau und trotz aller Spekulationen hat mich die Auflösung überrascht. Dabei hätte ich mir noch die eine oder andere Erklärung zu bestimmten Nebensächlichkeiten gewünscht, manche Dinge wurden einfach als gegeben stehen gelassen, was ich zwar recht typisch für ein Jugendbuch fand, mich aber dennoch etwas gestört hat. Abgesehen von diesem winzigen Kritikpunkt hatte ich insgesamt ein mitreißendes, unterhaltsames Lesevergnügen, das ich gern weiter empfehle.

Fazit: Die spannende Geschichte lädt zum mit rätseln ein, bis auf wenige nebensächliche Punkte hat mich der Fantasy-Krimi für Jugendliche fasziniert und begeistert, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Veröffentlicht am 15.11.2025

Solider Auftaktband der Dark Mystery Reihe für Teenager

Blackspell
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Obwohl ihre Eltern seit vielen Jahren getrennt waren, hat der Tod von Edens Vater etwas im Verstand ihrer Mutter zerstört. Mit gerade einmal 18 Jahren steht Eden Blackspell nun ganz alleine auf der Welt, ...

Obwohl ihre Eltern seit vielen Jahren getrennt waren, hat der Tod von Edens Vater etwas im Verstand ihrer Mutter zerstört. Mit gerade einmal 18 Jahren steht Eden Blackspell nun ganz alleine auf der Welt, bei der Testamentseröffnung erfährt sie, dass sie viel Geld erben wird, das sie für die teure Pflegeeinrichtung der Mutter gut gebrauchen kann - allerdings ist eine Bedingung daran geknüpft. Für die letzten beiden Schuljahre soll sie auf die Wyndhouse Academy gehen, wo Eden feststellt, dass nicht nur ihre Mitschüler sondern auch sie selbst aus magisch begabten Familien abstammen. Schon bald findet sie außerdem heraus, dass das von Motten bedeckte tote Mädchen, das in einem vermeintlichen Albtraum vorkam, Schülerin der Wyndhouse war und angeblich Selbstmord beging - damit ist Edens Spürsinn geweckt und sie versucht heraus zu finden, was wirklich geschehen ist.

"Blackspell" von Celine Leonora ist eine spannende Mystery-Geschichte für Teenager, die mich überraschend schnell in Edens Welt hinein gezogen hat. Bereits ihre Ankunft in Thunder Hall, dem alten Haus ihres Vaters, erzeugt eine leicht düstere Atmosphäre, die sich auch in den ersten Eindrücken an der Wyndhouse Academy fortsetzt. Eden selbst war mir durchaus sympathisch, auch wenn ich das Gefühl hatte, nur so viel von ihr zu erfahren, wie für die Handlung unbedingt notwendig war. Dennoch habe ich sie und auch die Figuren in ihrem Umfeld authentisch und lebensecht empfunden.

Obwohl die Entwicklung der Geschichte meiner Meinung nach recht vorhersehbar war, hat mich der Schreibstil von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, die Spannung fand ich für einen Roman mit jugendlicher Zielgruppe genau richtig dosiert. Der im Klappentext beschriebene Fall wird zu einem für mich zufriedenstellenden Ende geführt, wenn nicht ein kleiner Handlungsfaden offen geblieben wäre, hätte das Buch in meinen Augen auch als Standalone durchgehen können. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, so dass ich hier gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Trotz einiger Vorhersehbarkeit fand ich die Geschichte ausreichend fesselnd und unterhaltsam, diesen soliden Reihenauftakt empfehle ich gern weiter.

Veröffentlicht am 13.11.2025

Solider Finalband der fesselnden Romantsy-Geschichte

Ember King
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Nach dem vergeblichen Versuch, Yessas Familie in Sicherheit zu bringen, finden sich Yessa und Cassim getrennt voneinander in Gefangenschaft wieder. Obwohl die Lage zunächst aussichtslos erscheint, erhalten ...

Nach dem vergeblichen Versuch, Yessas Familie in Sicherheit zu bringen, finden sich Yessa und Cassim getrennt voneinander in Gefangenschaft wieder. Obwohl die Lage zunächst aussichtslos erscheint, erhalten sie unerwartete Hilfe, denn nur Cassims Macht kann Eldeya von dem grausamen König befreien und den versklavten Drachen eine bessere Zukunft bringen. Allerdings müssen sie verhindern, dass sich König Ylving diese Magie zunutze macht, denn damit könnte er alle Gegner besiegen und seine Schreckensherrschaft für immer sichern.

"Ember King" von Marie Niehoff ist der Finalband einer spannenden Fantasy-Trilogie. Zum Verständnis sehe ich es als unabdingbar an, zunächst die Vorgängerbücher gelesen zu haben, denn die Handlung wird fortlaufend weiter erzählt. Cassim und Yessa waren mit bereits ab dem ersten Teil ans Herz gewachsen, so dass ich emotional immer an ihrer Seite war. In der Grausamkeit, die ihnen in der Gefangenschaft entgegen gebracht wird, zeigen sie sich ungewohnt verletzlich, was ich durchaus nachvollziehbar finde. Die Protagonisten und auch alle Figuren in ihrem Umfeld waren meiner Meinung nach authentisch dargestellt, ich hatte beim Lesen immer Bilder vor Augen.

Den fesselnden Schreibstil mochte ich bereits in den Vorgängerbänden, auch dieses Mal hat mich die Spannung fast ständig durch die Handlung begleitet. Im Mittelteil gab es zwar ein paar winzige Längen, insgesamt hat das dem Lesevergnügen aber kaum Abbruch getan. Das Finale hätte für meine Geschmack gern noch etwas ausführlicher sein dürfen, doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Schlussendlich bin ich rundum zufrieden zurück geblieben, so dass ich für den Abschlussband sowie die gesamte Reihe gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Der Reihenabschluss bietet ein gelungenes Finale der romantischen Fantasy-Geschichte, ich hatte einige fesselnde Lesestunden und empfehle den Roman gern weiter.

Veröffentlicht am 03.11.2025

Spannender Abschlussband der fantasievollen Dilogie

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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Nur wenige Monate nach der Flucht aus ihrer Heimat soll sich Rune im Auftrag der ehemaligen Hexenkönigin mit Prinz Soren verloben, damit er Cressida seine bewaffnete Flotte zur Verfügung stellt. Denn die ...

Nur wenige Monate nach der Flucht aus ihrer Heimat soll sich Rune im Auftrag der ehemaligen Hexenkönigin mit Prinz Soren verloben, damit er Cressida seine bewaffnete Flotte zur Verfügung stellt. Denn die jüngste Roseblood-Schwester plant, Cascadia zurück zu erobern und erneut eine Herrschaft der Hexen durchzusetzen. Gideon hingegen hat den Auftrag Rune zu ermorden, um genau das zu verhindern. Obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten kämpfen, müssen die Hexe und der Hexenjäger erneut zusammen arbeiten, denn nicht nur ihr eigenes Leben, auch das Schicksal ihrer Heimatinsel steht auf dem Spiel.

"Rebel Witch (Der rote Nachtfalter 2)" von Kristen Ciccarelli ist der Abschluss einer fantasievoll geschriebenen Dilogie, der mich genau so fasziniert und begeistert hat, wie der Vorgänger. Zum Verständnis sollte man "Heartless Hunter" unbedingt gelesen haben, denn das Geschehen baut unmittelbar auf den Ereignissen des ersten Bandes auf. Sowohl Rune als auch Gideon waren mir bereits in Teil 1 ans Herz gewachsen und es hat mich gefreut, ihnen hier wieder zu begegnen. Die Protagonisten und auch die Figuren um sie herum fand ich authentisch und lebensecht beschrieben, ich hatte von allen ein gutes Bild vor Augen und war emotional tief in der Geschichte versunken.

Der mitreißende Schreibstil hat mich leicht und locker durch die Handlung geführt. Da die Autorin ihre Hauptfiguren erneut in einem (teilweise von Vorurteilen und Unsicherheiten befeuerten) Katz-und-Maus-Spiel gegeneinander antreten lässt, hielt sich die Spannung auf einem konsequent hohen Niveau, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Die Erzählperspektive wechselte zwischen Rune und Gideon, so das ich als Leser in der komfortablen Lage war, die Gefühle von Beiden mit zu erleben und die Entwicklung zwischen ihnen hautnah zu empfinden. Dennoch kam der Wechsel von Gegnern zu Liebenden auch für mich etwas plötzlich, dafür waren einige andere Wendungen recht vorhersehbar. Dem Lesevergnügen hat das in meinen Augen kaum Abbruch getan, so dass ich den fesselnden Dilogieabschluss gern weiter empfehle.

Fazit: Der zweite Band führt nahtlos fort, was der erste begonnen hat, erneut gibt es ein spannendes Wechselspiel zwischen Hexe und Hexenjäger. Insgesamt hat mich dieser Roman wunderbar unterhalten, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.