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Veröffentlicht am 09.01.2026

Langatmig

Die glorreiche Rache der Maude Horton
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Im Jahr 1850 geht Constance Horton als Junge verkleidet an Bord eines Schiffes, welches auf einer Abenteuerexpedition den verschollenen Sir John Franklin finden soll, der mit seiner Mannschaft auf dem ...

Im Jahr 1850 geht Constance Horton als Junge verkleidet an Bord eines Schiffes, welches auf einer Abenteuerexpedition den verschollenen Sir John Franklin finden soll, der mit seiner Mannschaft auf dem Weg in die Antarktis war. Constances Spur verliert sich. Der Kapitän spricht nach der Rückkehr von einem Unfall, jedoch lassen die Einträge in Constances Tagebuch anderes vermuten. Ihre Schwester Maude setzt alles daran, sie zu finden und taucht ab in die dunkle Unterwelt Londons. Sie setzt ihr Leben aufs Spiel - hat jedoch ihre geheimen Fähigkeiten.

"Die glorreiche Rache der Maude Horton" von Lizzie Pook hat mich leider gar nicht überzeugt. Ihr Schreibstil ist zwar sehr detailliert und vermittelt sowohl die Geschehnisse, als auch die dunkle Atmosphäre sehr genau, kommt aber insgesamt als sehr langatmig und sperrig herüber.Ich konnte mich bis zum Schluß nicht an diesen Stil gewöhnen, so daß kein Lesespaß aufkam, sondern Langeweile. Dabei gibt es hier durchaus einige Szenen, die nichts für zartbesaitete Gemüter sind. Wirklich interessant waren hier jedoch lediglich die Tagebucheinträge. Die Charaktere, allen voran Maude, bleiben hier leider blaß. Gerade von Maude hatte ich mehr erwartet. Sie wirkt eher planlos und so, als ob sie einfach alles auf sich zukommen läßt. Irgendwie war sie trotzdem zwar sympathisch, aber richtig Bezug kam zu ihr nicht auf. Von diesem Buch hatte ich eindeutig mehr erwartet - die Enttäuschung war groß!

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2025

Langatmig

Wolfskälte
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Auf der kargen Insel Eadar vor der Westküste Schottlands verschwanden vor 100 Jahren drei Leuchtturmwärter spurlos. Als nun am Fuß des Leuchtturmes ein junger Mann tot aufgefunden wurde, sollen die Polizisten ...

Auf der kargen Insel Eadar vor der Westküste Schottlands verschwanden vor 100 Jahren drei Leuchtturmwärter spurlos. Als nun am Fuß des Leuchtturmes ein junger Mann tot aufgefunden wurde, sollen die Polizisten Georgina Lennox und Richard Steward ermitteln, ob es sich um Mord oder Selbstmord handelte. Bei den Inselbewohnern stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Offensichtlich soll hier etwas verschwiegen werden. Eines Nachts erblickt Georgina eine Gestalt mit einer Wolfsmaske vor ihrem Fenster und es wird klar, daß es ein dunkles Geheimnis auf der Insel gibt, das um jeden Preis gehütet werden soll.

Laura McCluskey hat mit "Wolfskälte" ihren ersten Krimi veröffentlicht. Dieser hat mich leider überhaupt nicht überzeugt. Zwar gelingt es der Autorin die düstere, rauhe und unheimliche Atmosphäre so zu beschreiben, daß man sie als Leser deutlich spüren kann und auch die ablehnende Haltung der Inselbewohner wird sehr deutlich dargestellt, dagegen jedoch bekam ich einfach keinen Bezug zu Georgina und Richard. Die Reaktionen der Inselbewohner konnte ich sogar nachvollziehen. Sie sind eine eingefleischte Gemeinschaft, vor Fremden wird sich in acht genommen. Dagegen konnte ich keinerlei Verständnis für Georgina aufbringen. Obwohl sie noch krank ist und ohne schwere Tabletten nicht auskommt, mimt sie hier die Heldin und handelt dabei völlig unlogisch, indem sie einiges im Alleingang erledigt und sich dabei in Gefahr begibt. Die Handlung plätschert hier ebenfalls nur langsam vor sich hin. Zunächst passiert so gut wie nichts wirklich spannendes. Man muß hier schon sehr lange durchhalten, bis der Spannungsbogen ganz sanft ansteigt. Interessant war die Einflechtung von Aberglaube, alten Riten und Mystik. Diese Stellen waren für mich ein Lichtblick. Dieser Krimi ist für mich leider nur unteres Mittelmaß.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ich hatte mehr erwartet

Eine von uns
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Gina und ihr Mann Matt haben ihr Haus durch einen Brand verloren. Nun sind sie mit ihren zwei kleinen Kindern in das Haus ihrer Freundin Annie aus Kindertagen gezogen, die gerade auf einer längeren Reise ...

Gina und ihr Mann Matt haben ihr Haus durch einen Brand verloren. Nun sind sie mit ihren zwei kleinen Kindern in das Haus ihrer Freundin Annie aus Kindertagen gezogen, die gerade auf einer längeren Reise ist. Kurz nach ihrem Einzug klingelt es an der Haustür und Gina steht Mary gegenüber, Annies Haushälterin. Gina glaubt ihr, denn auf Rückfrage lobt Annie Mary in den höchsten Tönen. Schnell beschleicht Gina das Gefühl, daß Mary etwas zu verbergen hat.

Samantha Hayes konnte mich mit "Eine von uns" leider nicht komplett überzeugen. Die Handlung ist einfach zu vorhersehbar. Bereits von Beginn an hatte ich eine Ahnung, wer sich wirklich hinter der Haushälterin verbirgt. Dadurch kam leider keine wirkliche Spannung auf. Einzig zum Schluß hat die Autorin zwei Wendungen eingebaut, die nicht vorhersehbar waren, jedoch wie plötzlich aus dem Hut gezaubert erscheinen und irgendwie nicht stimmig wirken. Ihre Charaktere hat Samantha Hayes alle sehr undurchschaubar gestaltet. Nur Mary konnte man direkt einordnen. Alle anderen bleiben blaß und gerade Gina handelt sehr unglaubwürdig und blauäugig. Aber auch alle anderen Charaktere handeln zum Schluß sehr unglaubwürdig, ihr Handeln ist einfach nicht nachvollziehbar. Nebenbei wurde mir das Thema Kleinkinder, der Umgang mit ihnen und ihre Launen zu sehr in den Mittelpunkt gestellt. Dies hat das Buch für mich künstlich in die Länge gezogen und war schlichtweg uninteressant. Die Autorin verfügt jedoch über einen ausgesprochen guten Schreibstil, der sich leicht lesen läßt.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Spannung kam nicht auf

Panik
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Ruth und Bill stecken in einer Ehekrise. Um ihre Ehe zu retten, wollen sie ein Wochenende in einer Luxus-Strandvilla in Kalifornien an der Ostsee verbringen. Die Villa gehörte früher einem Tech-Mogul und ...

Ruth und Bill stecken in einer Ehekrise. Um ihre Ehe zu retten, wollen sie ein Wochenende in einer Luxus-Strandvilla in Kalifornien an der Ostsee verbringen. Die Villa gehörte früher einem Tech-Mogul und steckt voller technischer Raffinessen. Schnell müssen Ruth und Bill merken, daß das KI-gesteuerte Sicherheitssystem des Hauses Jagd auf sie macht und sie töten will.

Sebastian Halm ist Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt KI. Dies merkt man sein em Buch "Panik" allzu deutlich an. Für mich waren die hier dargestellten Szenarien einfach zu übertrieben und nicht glaubhaft. Mag sein, daß jemand, der sich mit der Materie auskennt, dies anders sieht. Ich persönlich konnte mir alles nicht vorstellen und die Auflösung am Ende war mir zu unverständlich. Ernst nehmen konnte ich die Geschehnisse leider nicht, eher sorgten ein mordender, sein Opfer verfolgender Mähroboter und ein attackierender Treppenlift bei mir für Lachtränen. Ruth war für mich wirklich eine Heldin. Taubstumm legt sie sich mit dem System an und findet immer eine Lösung, während Bill einfach in jede Falle gerät und sich oft noch tiefer hinein manövriert. Vom Schreibstil her ist das Buch bis zu einem gewissen Punkt leicht zu lesen, dann wird es jedoch leider zum Ende hin zu speziell. Die Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, ist wirklich gut, wurde für mich jedoch stark übertrieben verwirklicht.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Langatmig

Nordkap
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Am Nordkap geschehen seltsame Dinge. Ein Junge liegt am Ufer, die Beine blutig, nachdem er im Wasser stand. Er bleibt nicht das einzige Opfer im Wasser. Der Forscher Eric Perrain sieht beim Apnoetauchen ...

Am Nordkap geschehen seltsame Dinge. Ein Junge liegt am Ufer, die Beine blutig, nachdem er im Wasser stand. Er bleibt nicht das einzige Opfer im Wasser. Der Forscher Eric Perrain sieht beim Apnoetauchen einen riesigen Schwarm EIs-Flusskrebse, die es an dieser Stelle gar nicht geben dürfte. Gemeinsam mit Kriminalrat Simen Sundby und dem Aktivisten Cai will Eric das Rätsel um die Geschehnisse lösen. Sie stoßen dabei auf einen geheimen Forschungsstandort. Hinter den Kulissen tobt ein Machtkampf, der ganz Norwegen erschüttern wird!

Cai Marin hat mit "Nordkap" sein Debüt vorgelegt. Leider ist dies nur mittelmäßig gelungen. Mir persönlich waren es hier zu viele Handlungsstränge mit zu vielen Charakteren. Dadurch wurde die Handlung unübersichtlich und man verliert sehr schnell den roten Faden. Auch die Charaktere leiden darunter, sie bleiben blaß, man bekommt keinen Bezug zu ihnen und man hat keine genaue Vorstellung von ihnen. Was mir endgültig den Spaß am Lesen genommen hat, waren die militärischen Abschnitte. Die Aktionen dort waren mir, genau wie die computerintensiven Abschnitte, leider zu unverständlich und dadurch langatmig. Die Angriffe im Wasser stehen hier deutlich im Schatten der Themen Politik, Industrie und Militär, sowie deren Verwicklungen. Lichtblicke waren die wunderschönen Beschreibungen des Apnoetauchens und der Unterwasserwelt, sowie die spannenden Szenen rund um die rätselhaften Geschehnisse rund um die Angriffe im Wasser. Wenn der Fokus mehr hierauf gelegen hätte, hätte mir das Buch wohl insgesamt besser gefallen. Dabei verfügt der Autor über einen richtig guten Schreibstil und auch die Idee, die diesem Thriller zugrunde liegt, ist toll. Leider wurde hier jedoch zu viel drumherum eingebaut, so daß bei mir keine wirkliche Spannung aufkam.

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