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Veröffentlicht am 14.12.2025

Ein wirklich faszinierendes Buch

Mr. Saitos reisendes Kino
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Annette Bjergfeldt nimmt uns in ihrem Buch "Mr. Saitos reisendes Kino" mit ins Jahr 1927. Wir lernen die Protagonistin kennen, die auf der Tanzfläche beim Tango, man kann es kaum glauben, ein Kind zeugt. ...

Annette Bjergfeldt nimmt uns in ihrem Buch "Mr. Saitos reisendes Kino" mit ins Jahr 1927. Wir lernen die Protagonistin kennen, die auf der Tanzfläche beim Tango, man kann es kaum glauben, ein Kind zeugt. Ihre so entstandene Tochter Lita steht mit ihr im Mittelpunkt der Geschichte. Die beiden verlassen gezwungenermaßen ihre Heimat, es verschlägt sie nach Neufundland. Hier finden sie zahlreiche neue Freunde, die ihnen quasi die Familie ersetzen. Die Autorin hat wunderbare teils skurrile Charaktere geschaffen, die man einfach ins Herz schließen muss. Als dann auch noch Mr. Saitos auftaucht, der sein reisendes Kino aufschlägt und alle mit seinen Filmen fasziniert, war für mich das Märchen perfekt. Das ganze wird in einem fast schon poetischen Schreibstil erzählt, der mich als Leser wirklich begeistert hat. Deshalb die volle Punktzahl und eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die sich hierauf einlassen können!

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Für mich ein absolutes Highlight

Die weiße Nacht
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Mit "Die weiße Nacht" hat Anne Stern, zugegebenermaßen eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen, mal wieder ein für mich persönliches Highlight abgeliefert. Zuallererst einmal danke dafür! Es handelt ...

Mit "Die weiße Nacht" hat Anne Stern, zugegebenermaßen eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen, mal wieder ein für mich persönliches Highlight abgeliefert. Zuallererst einmal danke dafür! Es handelt sich hier um perfekte Leseunterhaltung genau nach meinem Geschmack. Aber ich greife vor! Wir befinden uns im sogenannten Hungerwinter 1946/47 in meiner Heimatstadt Berlin. Die junge Hobbyfotografin Lou findet im Schnee eine Leiche und lernt in diesem Zusammenhang den Kriminalkommissar König kennen. Die beiden verbindet von Beginn an etwas, wobei der Leser noch nicht konkret weiß, worum es sich hierbei handelt. Die Leiche wirkt drapiert, sie hat auf eindringliche Art und Weise die Hände gefaltet, was steckt dahinter. König steht unter Druck, zumal bald weitere Leichen auftauchen. Lou wird mehr oder weniger unfreiwillig in die Ermittlungen mit einbezogen, da sie Fotos von der Toten geschossen hat. Anne Stern hat wieder einmal perfekte Recherchearbeit geleistet und die Atmosphäre und Gegebenheiten kurz nach Kriegsende in der deutschen Hauptstadt großartig wiedergegeben. Auch das verwendete Lokalkolorit ist genial gelungen, für mich als gebürtige Berlinerin war allein schon aus diesem Grund die Lektüre ein Hochgenuss, alle Schauplätze sind überzeugend wieder gegeben. Aber auch der Kriminalfall ist überaus spannend, man fliegt nur so durch die Seiten, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Gott sei Dank wird es (hoffentlich bald!) ein Wiedersehen mit König und Lou Faber geben, denn es handelt sich bei "Die weiße Nacht" um den Auftakt einer Reihe. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil! An dieser Stelle aber erstmal eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Gelungenes Portrait einer einmaligen Künstlerfamilie

Wenn die Sonne untergeht
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Seit meiner Schulzeit, die tatsächlich schon recht lange zurückliegt, bin ich bekennender Fan der Familie Mann, allen voran natürlich über allen stehenden Vater Thomas. Für mich sind sie eine Ausnahmephänomen, ...

Seit meiner Schulzeit, die tatsächlich schon recht lange zurückliegt, bin ich bekennender Fan der Familie Mann, allen voran natürlich über allen stehenden Vater Thomas. Für mich sind sie eine Ausnahmephänomen, gibt es so etwas überhaupt noch ein zweites Mal? Solch zahlreiche individuelle unterschiedliche sich aneinander reibende Persönlchkeiten, die jeder für sich großartige meist literarische Kunst hervorgebracht haben? Und so war auch dieses neuste Werk von Florian Illies, das uns eine Art neuen Blickwinkel auf eben diese Familie Mann beschert, für mich ein absolutes Muss! Mit großem Genuss und Interesse bin ich von Anfang an im Buch versunken, Illies’ brillanter Schreibstil macht‘s möglich! Wir folgen den Manns im Jahr 1933 nach Südfrankreich ins Exil, anfangs noch ins Hotel, später in ein Haus. Viele kleine Momentaufnahmen führen uns zudem das Zeitgeschehen nochmal detailliert vor Augen, wir treffen Bekannte und Freunde der Familie. Mich hat die Lektüre fasziniert, auch wenn ich schon so einiges über diese Ausnahmetalente wusste. Von mir gibt es hierfür natürlich eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Extrem spannendes Lesehighlight

Love, Mom
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In ihrem packenden Roman mit Thriller-Elementen hat Iliana Xander eine extrem spannende Geschichte vorgelegt, die mich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen ließ! Im Mittelpunkt steht die junge Mackenzie ...

In ihrem packenden Roman mit Thriller-Elementen hat Iliana Xander eine extrem spannende Geschichte vorgelegt, die mich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen ließ! Im Mittelpunkt steht die junge Mackenzie Caspar, die lange Zeit im Schatten ihrer Mutter, der Bestseller Autorin Elizabeth Dunne steht. Als diese bei einem Unfall ums Leben kommt, hegt die junge Frau Zweifel an der Geschichte rund um den Tod ihrer Mutter. Was geschah mit dieser tatsächlich? Ein Unbekannter schickt ihr Tagebuchseiten zu, die immer mehr Rätsel aufgeben und nach und nach Unfassbares ans Licht bringen werden. In großartigem spannenden Schreibstil hat Iliana Xander eine Story verfasst, die mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Für mich ein Highlight, das von ihr eine absolute Leseempfehlung bekommt. Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Werk der Autorin, das Gott sei Dank schon in Sichtweite ist!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Leise und doch sehr bewegende Familiengeschichte

Das Flüstern der Marsch
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Katja Keweritschs Familiengeschichte „Das Flüstern der Marsch“ ist ein stiller und doch dabei so intensiver Roman, der mich mit seinen leisen Zwischentönen sehr bewegt hat! Mona reist zu ihrem Großvater ...

Katja Keweritschs Familiengeschichte „Das Flüstern der Marsch“ ist ein stiller und doch dabei so intensiver Roman, der mich mit seinen leisen Zwischentönen sehr bewegt hat! Mona reist zu ihrem Großvater Karl zu dessen 80. Geburtstag, doch plötzlich ist Großmutter Annemie verschwunden. Karl scheint dies nicht wirklich zu beunruhigen, „sie wird schon wiederkommen“, doch Mona macht sich auf die Suche nach ihr. Nach und nach erfahren wir in Rückblicken auf Annemies Leben, wie alles zusammenhängt, und was für Familiengeheimnisse sich dahinter verbergen. In den Schilderungen der Landschaft der Marsch spiegeln sich für mich die inneren Konflikte der Charaktere, was mich sehr beeindruckt hat, und ich ungeheuer gelungen fand! Der eingängige wenn auch sehr ruhige Schreibstil hat mir hierbei sehr gut gefallen. Auch die Gestaltung des Covers fand ich überaus passend und ansprechend! Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die es nicht unbedingt reißerisch und atemlos brauchen!

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