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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2025

Gelungenes Portrait einer einmaligen Künstlerfamilie

Wenn die Sonne untergeht
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Seit meiner Schulzeit, die tatsächlich schon recht lange zurückliegt, bin ich bekennender Fan der Familie Mann, allen voran natürlich über allen stehenden Vater Thomas. Für mich sind sie eine Ausnahmephänomen, ...

Seit meiner Schulzeit, die tatsächlich schon recht lange zurückliegt, bin ich bekennender Fan der Familie Mann, allen voran natürlich über allen stehenden Vater Thomas. Für mich sind sie eine Ausnahmephänomen, gibt es so etwas überhaupt noch ein zweites Mal? Solch zahlreiche individuelle unterschiedliche sich aneinander reibende Persönlchkeiten, die jeder für sich großartige meist literarische Kunst hervorgebracht haben? Und so war auch dieses neuste Werk von Florian Illies, das uns eine Art neuen Blickwinkel auf eben diese Familie Mann beschert, für mich ein absolutes Muss! Mit großem Genuss und Interesse bin ich von Anfang an im Buch versunken, Illies’ brillanter Schreibstil macht‘s möglich! Wir folgen den Manns im Jahr 1933 nach Südfrankreich ins Exil, anfangs noch ins Hotel, später in ein Haus. Viele kleine Momentaufnahmen führen uns zudem das Zeitgeschehen nochmal detailliert vor Augen, wir treffen Bekannte und Freunde der Familie. Mich hat die Lektüre fasziniert, auch wenn ich schon so einiges über diese Ausnahmetalente wusste. Von mir gibt es hierfür natürlich eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Extrem spannendes Lesehighlight

Love, Mom
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In ihrem packenden Roman mit Thriller-Elementen hat Iliana Xander eine extrem spannende Geschichte vorgelegt, die mich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen ließ! Im Mittelpunkt steht die junge Mackenzie ...

In ihrem packenden Roman mit Thriller-Elementen hat Iliana Xander eine extrem spannende Geschichte vorgelegt, die mich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen ließ! Im Mittelpunkt steht die junge Mackenzie Caspar, die lange Zeit im Schatten ihrer Mutter, der Bestseller Autorin Elizabeth Dunne steht. Als diese bei einem Unfall ums Leben kommt, hegt die junge Frau Zweifel an der Geschichte rund um den Tod ihrer Mutter. Was geschah mit dieser tatsächlich? Ein Unbekannter schickt ihr Tagebuchseiten zu, die immer mehr Rätsel aufgeben und nach und nach Unfassbares ans Licht bringen werden. In großartigem spannenden Schreibstil hat Iliana Xander eine Story verfasst, die mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Für mich ein Highlight, das von ihr eine absolute Leseempfehlung bekommt. Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Werk der Autorin, das Gott sei Dank schon in Sichtweite ist!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Leise und doch sehr bewegende Familiengeschichte

Das Flüstern der Marsch
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Katja Keweritschs Familiengeschichte „Das Flüstern der Marsch“ ist ein stiller und doch dabei so intensiver Roman, der mich mit seinen leisen Zwischentönen sehr bewegt hat! Mona reist zu ihrem Großvater ...

Katja Keweritschs Familiengeschichte „Das Flüstern der Marsch“ ist ein stiller und doch dabei so intensiver Roman, der mich mit seinen leisen Zwischentönen sehr bewegt hat! Mona reist zu ihrem Großvater Karl zu dessen 80. Geburtstag, doch plötzlich ist Großmutter Annemie verschwunden. Karl scheint dies nicht wirklich zu beunruhigen, „sie wird schon wiederkommen“, doch Mona macht sich auf die Suche nach ihr. Nach und nach erfahren wir in Rückblicken auf Annemies Leben, wie alles zusammenhängt, und was für Familiengeheimnisse sich dahinter verbergen. In den Schilderungen der Landschaft der Marsch spiegeln sich für mich die inneren Konflikte der Charaktere, was mich sehr beeindruckt hat, und ich ungeheuer gelungen fand! Der eingängige wenn auch sehr ruhige Schreibstil hat mir hierbei sehr gut gefallen. Auch die Gestaltung des Covers fand ich überaus passend und ansprechend! Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die es nicht unbedingt reißerisch und atemlos brauchen!

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Extrem gelungene Leseunterhaltung

Die Verlorene
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Zu Miriam Georgs neuem Roman "Die Verlorene" hatte mir bereits die Leseprobe extrem gut gefallen, deshalb wollte ich ihn unbedingt in Gänze lesen! Sowohl Cover als auch Schreibstil haben mich in ihren ...

Zu Miriam Georgs neuem Roman "Die Verlorene" hatte mir bereits die Leseprobe extrem gut gefallen, deshalb wollte ich ihn unbedingt in Gänze lesen! Sowohl Cover als auch Schreibstil haben mich in ihren Bann gezogen, ich konnte das Buch so gut wie nicht aus der Hand legen und fühlte mich großartig unterhalten! Vor allem die Schilderung der Handlung auf zwei verschiedenen Zeitebenen, Vergangenheit in den letzten Kriegstagen um 1943 und Gegenwart haben das Ganze sehr sehr spannend gestaltet. In Schlesien lernen wir die Schwestern Änne und Luise kennen, die eine Mutter bzw. Großmutter der beiden Protagonistinnen, Mutter und Tochter, die uns den Handlungsstrang der Gegenwart berichten. Die Autorin nimmt sich dabei auf abwechslungsreiche Art und Weise einem sehr wichtigen Kapitel der Geschichte unseres eigenen Vaterlandes an und bringt es uns nahe. Für mich war es auf jeden Fall eins der Highlights meines bisherigen Lesejahres, und ich kann eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen!

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Schöner Schein

Gym
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Da mir der Name der Autorin durch ihren Vorgängerroman rund um die Gespenster in Demin sehr positiv in Erinnerung geblieben war, war meine Neugier auf ihr neustes Werk geweckt, das ich unbedingt lesen ...

Da mir der Name der Autorin durch ihren Vorgängerroman rund um die Gespenster in Demin sehr positiv in Erinnerung geblieben war, war meine Neugier auf ihr neustes Werk geweckt, das ich unbedingt lesen wollte, und ich wurde nicht enttäuscht! Diesmal befinden wir uns in einem komplett anderen Umfeld, der neue Plot dreht sich rund um ein Fitnessstudio, in dem unsere Protagonistin einen Job ergattert, den sie dringend braucht und unbedingt haben möchte. Die Sache hat nur einen Haken: die junge Frau beginnt am neuen Arbeitsplatz sofort mit einer Lüge um die eigene Person. Den alles andere als perfekten oder fitten Körper erklärt sie fälschlicherweise mit dem Umstand, dass sie angeblich erst kürzlich ein Kind entbunden hätte, was in keiner Weise der Realität entspricht. Einmal in diesem Lügenkarussell gefangen verstrickt die sich immer weiter darin. Am Anfang dachte ich noch, alles bleibt witzig und oberflächlich, doch um so intensiver man in die Geschichte eintaucht, um so mehr gewinnt diese an Tiefgang. Dies hat mir sehr sehr gut gefallen. Es geht um ganz aktuelle und wichtige Themen: Selbstverleugnung, Akzeptanz des eigenen Körpers, mehr Schein als Sein, um nur ein paar Stichworte zu nennen. Ich fühlte mich großartig unterhalten, das Buch liest sich aufgrund seiner Kürze schnell weg, doch wird es noch länger nachklingen und mich beschäftigen. Auf jeden Fall gibt es an dieser Stelle erstmal eine absolute Leseempfehlung!

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