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Veröffentlicht am 15.02.2026

Zwischen Nähe und Distanz

Spielverderberin
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Der Roman „Spielverderberin" wurde von Marie Menke verfasst und erschien am 12. Februar 2026 im Kiepenheuer & Witsch Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover lässt wenig Bezug zum Titel erkennen ...

Der Roman „Spielverderberin" wurde von Marie Menke verfasst und erschien am 12. Februar 2026 im Kiepenheuer & Witsch Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover lässt wenig Bezug zum Titel erkennen und wirkt insgesamt eher nichtssagend. In der Geschichte geht es um Sophie und Lotte, die seit ihrer Kindheit im Süthland befreundet sind. Mit Romy, die in der Oberstufe dazustößt, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt. Sie bringt neue Impulse, aber auch Unsicherheit. Als die drei nach Köln ziehen, verschwindet Romy plötzlich, und eine verdrängte Nacht aus der Vergangenheit rückt wieder ins Bewusstsein. Der Stil der Autorin ist angenehm flüssig, leicht und bildhaft; ihre Beschreibungen lassen die Atmosphäre des Romans lebendig werden. Die Spannung ist solide, ohne große Höhepunkte zu setzen. Die Figuren sind übersichtlich und nachvollziehbar gezeichnet, bleiben jedoch in ihrer Tiefe zurück, sodass es schwerfällt, sich ganz auf sie einzulassen oder mit ihnen mitzufühlen. Insgesamt ist das Buch ein mittelmäßiger Roman, mit dem ich persönlich nicht richtig warm werden konnte.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Solider Küstenkrimi

Die Tote von Nazaré
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Der Krimi "Die Tote von Nazaré“ wurde von Miguel Silva verfasst und erschien am 11. Februar 2026 im Aufbau Verlag. Das Buch umfasst 320 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte ...

Der Krimi "Die Tote von Nazaré“ wurde von Miguel Silva verfasst und erschien am 11. Februar 2026 im Aufbau Verlag. Das Buch umfasst 320 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um Maren Berger, die sich nach einem traumatischen Erlebnis im portugiesischen Nazaré erholen will. Am Strand entdeckt sie eine tote Frau, doch die Leiche verschwindet spurlos. Inspektor Ferreira unterstützt sie, als kurz darauf eine zweite Leiche gefunden wird. Der Schreibstil des Romans ist angenehm und flüssig, die Kapitel haben eine passende Länge. Allerdings fehlt es der Geschichte an Tiefe und Atmosphäre um echte Spannung aufzubauen. Die Handlung bleibt recht vorhersehbar, große Überraschungen oder Wendungen sucht man vergeblich. Auch die Charaktere sind klar und übersichtlich gestaltet. Die Hauptfigur Maren Berger bleibt jedoch blass, sodass keine wirkliche Bindung entsteht. Insgesamt wirken die Figuren eher oberflächlich und erhalten wenig Tiefe. Der Roman bietet solide Unterhaltung für zwischendurch, bleibt aber insgesamt hinter den Erwartungen zurück.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Ein leiser Roman

Tage des Lichts
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Der Roman „Tage des Lichts" wurde von Megan Hunter verfasst und erschien am 30. Januar 2026 im C.H. Beck Verlag. Das Buch umfasst 304 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte ...

Der Roman „Tage des Lichts" wurde von Megan Hunter verfasst und erschien am 30. Januar 2026 im C.H. Beck Verlag. Das Buch umfasst 304 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um die 19-jährige Ivy, die 1938 in England voller Träume ins Erwachsenenleben startet. Nach einem tragischen Ereignis am Ostersonntag entscheidet sie sich für ein angepasstes Leben mit Ehe und Kindern. Erst Jahre später, als sie Frances wiedertrifft, erkennt sie, wie sehr ihr etwas fehlt. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine heimliche, leidenschaftliche Liebe, die jedoch verborgen bleiben muss. Die Autorin schreibt flüssig, ruhig und emotional. Ihr Stil ist angenehm zu lesen und fängt besonders die leisen, melancholischen Töne der Geschichte gut ein. Die Spannung im Roman ist solide, aber nicht herausragend. Die Figuren sind grundsätzlich klar und übersichtlich gestaltet. Allerdings fehlt es ihnen, insbesondere der Protagonistin Ivy, an Tiefe. Teilweise empfand ich sie als nicht greifbar, was sehr schade ist. Insgesamt ist das Buch ein mittelmäßiger Roman, mit schönen Momenten, welcher hinter den Erwartungen zurückbleibt.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Warmherzig und ruhig

Der Tag, an dem Barbara starb
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Der Krimi "Der Tag, an dem Barbara starb“ wurde von Richard Hooton verfasst und erschien am 13. November 2025 im dtv Verlag. Das Buch umfasst 384 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In ...

Der Krimi "Der Tag, an dem Barbara starb“ wurde von Richard Hooton verfasst und erschien am 13. November 2025 im dtv Verlag. Das Buch umfasst 384 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um die 89-jährige Margaret, die in ihrem nordenglischen Dorf auf eigene Faust ermittelt, als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird. Unterstützung bekommt sie von ihrem 15-jährigen Enkel James, der ihr hilft, sich an eine wichtige Information zu erinnern, die Barbara ihr kurz vor ihrem Tod anvertraut hat. Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und gut verständlich, jedoch werden die zahlreichen und ausführlichen Erinnerungen Margarets an ihren verstorbenen Ehemann mit der Zeit etwas langatmig und gewöhnungsbedürftig. Diese Rückblenden verlangsamen die Handlung und mindern die Spannung. Die Figuren sind übersichtlich und klar gezeichnet. Während einige Nebencharaktere eher blass bleiben, wirken Margaret und vor allem ihr Enkel James sympathisch. Auch der Umgang der Familie mit Margarets Gedächtnisproblemen wird einfühlsam dargestellt. Insgesamt ist das Buch ein eher mittelmäßiger Krimi mit mehr Warmherzigkeit anstatt Nervenkitzel.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Sanfte Töne

Spät am Tag
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Der Roman „Spät am Tag" wurde Kristin Vego verfasst und erschien am 18. August 2025 im Insel Verlag. Das Buch umfasst 141 Seiten und das Cover ist sommerlich gestaltet. In der Geschichte geht es um Johanne, ...

Der Roman „Spät am Tag" wurde Kristin Vego verfasst und erschien am 18. August 2025 im Insel Verlag. Das Buch umfasst 141 Seiten und das Cover ist sommerlich gestaltet. In der Geschichte geht es um Johanne, eine Schriftstellerin Anfang dreißig, die auf der Suche nach Ruhe ein Zimmer in einem weißen Haus auf dem Land mietet. Dort entwickelt sich eine Beziehung zu Mikael, dem Bewohner des Hauses, und Johanne findet in der kargen Landschaft langsam ein neues Zuhause. Siebzehn Jahre später ist sie allein und beginnt, ihre Geschichte von Liebe, Verlust und den unsichtbaren Verbindungen zwischen Menschen und Orten aufzuschreiben. Die Autorin überzeugt mit einem flüssigen, bildhaften Schreibstil, besonders die stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungen haben mir gut gefallen. Die Handlung verläuft jedoch ruhig und unspektakulär, Spannung bleibt weitgehend aus. Auch die Figuren bleiben eher oberflächlich und wirken auf Distanz gehalten. Insgesamt ist das Buch ein sehr kurzer durchschnittlicher Roman, der mich leider nicht überzeugen konnte.

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