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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2025

Freunschaft, Liebe und Crime

Juniper Hill | Die Edens 2 |
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Memphis kommt erschöpft mit ihrem Baby im Elois Inn in Montana an und kann vorübergehend in Knox Appartement wohnen. Knox ist hierüber nicht sehr begeistert, willigt jedoch aufgrund der Bitte ...

Memphis kommt erschöpft mit ihrem Baby im Elois Inn in Montana an und kann vorübergehend in Knox Appartement wohnen. Knox ist hierüber nicht sehr begeistert, willigt jedoch aufgrund der Bitte seiner Schwester ein.

Bereits in diesem ersten Abschnitt habe ich mir die Fragen gestellt, weshalb Memphis mit ihrem Baby durch halb Amerika gefahren ist und warum Knox so gegen ihren Einzug in seinem Appartement war. Doch im Laufe der Geschichte werden die Gründe der beiden nachvollziehbar und ich mochte vor allem Memphis mit ihrer Kraft und ihrem Durchhaltevermögen und Knox für seine Warmherzigkeit. Beide kämpften zwar noch immer mit den Problemen aus ihrer Vergangenheit, kommen sich jedoch im Laufe der Zeit näher.

Die Protagonisten waren mir beide sofort sympathisch und auch die Nebenfiguren, insbesondere Knox Familie, waren sehr herzlich. Hierdurch wurde es zu einer schönen Small Town Romance. Doch es gab auch andere Personen, die ein wenig undurchsichtiger waren und wodurch der Crime-Aspekt in die Geschichte eingeflossen ist.

Durch diese verschiedenen Szenarien hat es Devney Perry geschafft eine Geschichte mit Tiefgang, Romantik und Spannung zu schreiben.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Sehr spannend

Stummes Trauma
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Als eine tote junge Frau gefunden wird, stellt sich heraus, dass es sich um eine Patientin von Anna Varga, Psychologin in der ambulanten Psychiatrie, handelt. Dies belastet Anna sehr und sie beginnt neben ...

Als eine tote junge Frau gefunden wird, stellt sich heraus, dass es sich um eine Patientin von Anna Varga, Psychologin in der ambulanten Psychiatrie, handelt. Dies belastet Anna sehr und sie beginnt neben der Polizei und ihrem Chef Miro selbst Fragen zu ihrer Patientin Felicia Frost zu stellen. Hierzu nimmt sie Kontakt zu Freunden und Familie der Toten auf. Gleichzeitig erfährt man jedoch auch etwas über die polizeilichen Ermittlungen. Nachdem eine weitere Frau tot aufgefunden wird, ermittelt auch Miro, Annas Chef, der die Tote kannte.

Diese Perspektivwechsel in der Geschichte haben mir sehr gut gefallen und haben zur konstanten Spannung beigetragen. Man erfährt sehr viel über das Privatleben von Anna, Miro und der Polizistin Malin. Aber nach und nach erfährt man auch viel über Felicia Frost und ihre Geheimnisse. Hinzu kommt, dass es nicht nur in der Familie der Toten Geheimnisse gab, sondern auch in der Dorfgemeinschaft. Dieses Kleinstadtsetting mit einer eingeschworenen Gemeinschaft, in der sich Jeder, dessen Vergangenheit und auch das ein oder andere Geheimnis kennt und in der daher auch viel geheimgehalten wird, war es für Anna und Miro umso schwerer etwas herauszufinden.

Der Schreibstil war sehr flüssig und die Autorin hat es geschafft die Atmosphäre des schwedischen Winters mit seiner Kälte und Dunkelheit zu nutzen, um der Geschichte den Spannungsbogen eines Thrillers zu geben.

Bei diesem Thriller hat alles gepasst. Die Protagonisten waren glaubwürdig und sympathisch, die Polizeit hat gut gearbeitet und es gab viele Wendungen in der Geschichte.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Die Geschichte einer starken Frau

Mein Name ist Emilia del Valle
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Bereits das Cover mit der Frau, die bis zu den Hüften im Meer steht und von Möwen umkreist wird, zeigt, dass sich die Geschichte um eine willensstarke Frau dreht. Und dies ist auch der Fall. ...

Bereits das Cover mit der Frau, die bis zu den Hüften im Meer steht und von Möwen umkreist wird, zeigt, dass sich die Geschichte um eine willensstarke Frau dreht. Und dies ist auch der Fall. Emilia del Valle verfolgt von Beginn an ihre Ziele. Zuerst als Autorin von Groschenromanen und später als Journalistin, die mit ihrem Kollegen nach Chile geht, um dort über den sich anbahnenden Bürgerkrieg zu berichten. Auch in diesem Roman ist es Isabel Allende gelungen historische Fakten zu der Geschichte einer emanzipierten und kämpferischen Frau zu verknüpfen. Aber es ist auch ein Teil der Geschichte ihres Herkunftslandes und ich spüre in den Romanen von Isabel Allende immer wieder autobiographische Aspekte. Besonders gut haben mir auch hier wieder die Landschafts- und Städtebeschreibungen Chiles gefallen. Ein Großteil des Romans nehmen die Kriegsbeschreibungen ein. Diese werden sehr detailliert und durchaus brutal beschrieben. Doch auch hier zeigt sich wieder die Stärke von Emilia del Valle, die diese Grausamkeiten erträgt.

Ein sehr fesselnder Roman in gewohnter Isabel Allende Qualität.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Spannend und wendungsreich

A Good Girl’s Guide to Murder
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Pippa recherchiert für ein Schulprojekt über einen Mordfall, der vor fünf Jahren passierte und bereits abgeschlossen ist. Hierbei geht es um die Ermordung von Andie Bell durch ihren Freund Sal Singh. Andies ...

Pippa recherchiert für ein Schulprojekt über einen Mordfall, der vor fünf Jahren passierte und bereits abgeschlossen ist. Hierbei geht es um die Ermordung von Andie Bell durch ihren Freund Sal Singh. Andies Leiche wurde jedoch nie gefunden, Sal hat den Mord bestritten und sich dann angeblich im Wald umgebracht. Doch Pippa konnte nie glauben, dass Sal der Mörder war und beginnt zu recherchieren. Hierbei kommt sie einigen Ungereimtheiten auf den Grund und auch die von allen geliebte Andie hatte ihre dunklen Seiten. Pippa nutzt für ihre Recherchearbeit einerseits die klassische Interviewtechnik, aber auch morderne Medien wie Social Media und lernt hierdurch Sals Bruder Ravi kennen, der sie bei ihrer Arbeit unterstützt.

Die Geschichte ist sehr spannend und wendungsreich, da bei Pippas Recherche immer mehr Personen aus Andies Umfeld verdächtig werden. Sehr gut haben mir hierbei die Protagonisten Pippa und Ravi gefallen, die einerseits sehr sympathisch, aber auch sehr mutig waren und sich oftmals auch selbst in Gefahr brachten. Dazu kommt das Setting einer typisch britischen Kleinstadt. Der Schreibstil war leicht und flüssig und die Geschichte so spannend, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen.

Es handelt sich zwar um einen Jugendroman, der aber auch für erwachsene Leser sehr zu empfehlen ist.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 01.08.2025

Was wäre wenn...

Vorsehung
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...Du Dein Alter und die Ursache Deines Todes wüsstest? So geht es den Passagieren auf einem Flug nach Sidney, bei dem kurz vor Ende des Fluges eine alte Dame, wir lernen sie später als Cherry kennen, ...

...Du Dein Alter und die Ursache Deines Todes wüsstest? So geht es den Passagieren auf einem Flug nach Sidney, bei dem kurz vor Ende des Fluges eine alte Dame, wir lernen sie später als Cherry kennen, durch die Sitzplatzreihen geht und jedem der Passagiere sein Alter, indem er stirbt und die Ursache seines Todes nennt. Viele der Passagiere tun dies als Spinnerei einer alten Frau oder verrückt ab. Dennoch beschäftigt sie die Aussage der alten Dame. Im Laufe des Buches lernen wir daher verschiedene Passagiere und eine der Flugbegleiterinnen kennen und erfahren viel über ihr Leben vor und nach dem Flug.

Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was sie sehr abwechslungsreich macht. Besonders die Lebensgeschichte der "alten Dame", Cherry, fand ich hierbei sehr interessant. Aber auch die anderen Protagonisten mochte ich sehr und ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, wann die ersten Todesfälle passieren. Natürlich haben die Protagonisten behauptet, sie würden den Aussagen von Cherry nicht glauben. Dennoch haben sich alle viel mehr Gedanken über ihr Leben gemacht und manches daher auch in ihrem Leben geändert. Sehr interessant fand ich auch, wie die Fäden am Ende der Geschichte alle zusammengelaufen sind.

Der Schreibstil war recht einfach gehalten und oft hat mich bei Dialogen gestört, dass mit "Er sagt:, Sie sagt:" gearbeitet wurde. Doch daran habe ich mich im Laufe der Geschichte gewöhnt.

Fazit: Ein Roman, der einerseits sehr zum Nachdenken anregt und mich dennoch bestens unterhalten hat. Vor allem hat er ein schlüssiges Ende.

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