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Veröffentlicht am 25.11.2025

Ermittlungen im Advent

Einbruch um Mitternacht
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Auf dem Cover sehen wir die drei Mädchen, die wegen des gestohlenen Basketballs ermitteln.
Aber zunächst erleben wir Ronjas Enttäuschung, als am 1.12. Mama keinen Adventskalender bieten kann. Allerdings ...

Auf dem Cover sehen wir die drei Mädchen, die wegen des gestohlenen Basketballs ermitteln.
Aber zunächst erleben wir Ronjas Enttäuschung, als am 1.12. Mama keinen Adventskalender bieten kann. Allerdings bringt ihre Tante, die als Polizistin arbeitet, am Nachmittag nicht nur einen Streifenwagen mit, um Ronja abzuholen, sie auch einen Adventkalender für Detektivinnen dabei. Beim Basketballtraining hat der Trainer Klaus eine besondere Überraschung für die Spielerinnen. Einen Ball, der von einem ehemaligen Spieler gespendet wurde, der inzwischen Weltklasse ist. Ronja wird für die Zeitung mit dem Ball fotografiert und erkennt deshalb, dass der Ball ausgetauscht wurde. Die drei Mädchen haben schon eine Vermutung, wer der Täter sein könnte, aber es dauert natürlich bis Weihnachten, bis der Fall geklärt ist.
Die täglichen Kapitel sind immer drei bis vier Seiten lang und werden durch viele bunte Illustrationen aufgelockert. Zu jedem Kapitel gehört Rätsel, das sich auf den gelesenen Text bezieht. Da müssen wir aus zusätzlichen Buchstaben, die sich im Text versteckt haben eine Lösungswort bilden, Buchstaben umstelle, Wörter finden und vieles mehr. Ein Adventskalender für kleine Ermittler
innen und Rätselfreund*innen.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Wie komme ich an eine neue tolle Freundin?

Der unglaubliche Freundinnen-Wunsch-Automat
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Zwischen „Lesen können“ und „ein Buch selbst lesen“ liegen große Unterschiede, dieses Buch wird speziell zum „Einfach selbst Lesen“ auf dem Cover beworben. Es hat 75 Seiten, große Buchstaben, 17 kurze ...

Zwischen „Lesen können“ und „ein Buch selbst lesen“ liegen große Unterschiede, dieses Buch wird speziell zum „Einfach selbst Lesen“ auf dem Cover beworben. Es hat 75 Seiten, große Buchstaben, 17 kurze Kapitel und viele bunte, teilweise großformatige Bilder.
Das erste einseitige Kapitel beschreibt eine Szene, die erst am Schluss des Buches passiert. Sie baut mit einem kreischenden Zombie und zwei flüchtenden Mädchen auch eine richtig tolle Spannung auf. Dann erfahren wir, wie in Emilys 5c alles begann. Juno, Emilys beste Freundin seit der Windelzeit, fällt auf Auroras Klimper-Wimpern herein und schenkt ihr ihr schönstes Radiergummi. Deshalb spricht Emily den Satz „Es gibt 1000 bessere Freundinnen als dich!“ und sie weiß sofort, dass sie das nicht hätte sagen dürfen. Leidet traut sich Emily nicht ohne eine Freundin den Stinkern vorbei, deshalb grenzt es an eine Wunder, dass sie auf einen „Freundinnen-Wunsch-Automat“ stößt, aber eine Wunschfreudin bekommt man nicht so leicht.
Fabelhaft, wie die Geschichte an Spannung gewinnt und wie wir mit Emily hoffen, dass sie eine Freundin findet. Zum Glück gibt es eine richtig schönes Ende. Wie gesagt, schone Illustrationen und ein Text, voller Humor und Spannung.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Kindergartenmobbing

Na und?
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Auf dem Cover sehen wir die ganze Gruppe der Kitakinder von der und hier berichtet wird, ganz vorne das Krokodil Bosse, das die Kinder immer wieder ärgert.
Über eine ganze Doppelseite sehen wir den Kindergarten, ...

Auf dem Cover sehen wir die ganze Gruppe der Kitakinder von der und hier berichtet wird, ganz vorne das Krokodil Bosse, das die Kinder immer wieder ärgert.
Über eine ganze Doppelseite sehen wir den Kindergarten, allerdings fällt uns gleich auf, dass es keine Spielgeräte dort gibt. Für die ganze Gruppe ist wohl auch nur die Füchsin als Erzieherin zuständig zu sein. „Bosse verbreitet Angst und Schrecken“ erfahren wir auf der ersten Seite und dann ruft der Timo zu „Hey, du hast Mundgeruch.“ Woraufhin der sich so schämt, dass er seinen Mund nicht mehr öffnet. Am nächsten Tag macht sich Bosse über die Zöpfe von Maria, dem kleinen Elefantenmädchen lustig. Sie erfindet eine Ausrede, damit sie Papa nicht sagen muss, warum sie die Haare offen trägt. Gabriel kann seine Schuhe nicht richtig zu machen und Julia trägt eine lächerliche Brille. Da taucht ein neues Mädchen auf, eine Gepardin und Bosse findet ihre Flecken komisch. Doch Pauline antwortet nur „Na und?“ und damit kann Bosse gar nicht umgehen.
Niedlich sind die vielen Tiere dargestellt und dieses „Na und?“ des Titels ist vielleicht wirklich ein guter Rat für Kinder, die auf solche Art gemobbt werden. Cool bleiben und kontern, ohne Streit anzufangen, das könnte klappen.
Bis darauf, dass die Erzieherin ihren Beruf verfehlt hat und die Kita eine traurige beige Fläche ist, gefällt mir das Buch sehr gut.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Altes Märchen in neuem Gewand

Hänsel und Gretel
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Ich habe ja immer wieder viel Freude an besonderen Märchenbüchern und eine Märchenbuch, als dessen Autor Stephen King genannt wird, macht mich einfach neugierig.
Der von Maurice Sendak, dem wir die wilden ...

Ich habe ja immer wieder viel Freude an besonderen Märchenbüchern und eine Märchenbuch, als dessen Autor Stephen King genannt wird, macht mich einfach neugierig.
Der von Maurice Sendak, dem wir die wilden Kerle zu verdanken haben, gemalte Cover wirkt etwa düster und auch die meisten Illustrationen des Buches zeichnen sich durch dunkle Farben aus.
Im Vorwort erklärt King, wie es dazu kam, dass er den Grimm’schen Text neu geschrieben hat. Er beginnt, wie wir es kennen mit „Es war einmal“ weicht aber an einigen Stellen ab. So werden die Leserinnen und Leser direkt angesprochen. Gretel träumt von Engeln, die auf einem Bild um einen etwas traurigen Mond kreisen. Hänsel dagegen träumt von einer Hexe, die auf ihrem Besen mit einem Sack voll schreiender Kinder auf dem Rücken durch die Wolken flog. Da die böse Stiefmutter die Kinder nicht weiter durchfüttern möchte, bringt sie sie mit ihrem Mann, dem das nicht gefällt, der sich aber nicht gegen sie währen kann, in den Wald. Beim ersten Versuch können die Kinder wieder zurückfinden, doch beim zweiten Mal, schafft Hänsel es nicht Steine zu sammeln, er streut Brotkrümel auf den Boden.
Die Illustrationen sind schon sehr ungewöhnlich, so hat das Knusperhaus ein Gesicht mit einer Mimik, die mich sehr fasziniert. Jedes Bild ist ein kleines Kunstwerk und muss genau betrachtet werden.
Mir gefällt dieses Märchenbuch sehr gut, aber es ist keine Buch für ganz kleine Kinder, die sich vielleicht fürchten würden. Sicher würde es aber einige Erwachsene erfreuen in dem Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Ein Kuckucks-Drache hat eine Hühnermama

Weil wir zusammengehören. Über das Glück, ein bisschen anders zu sein
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Das kleine lila Drachenkind liegt im Nest zwischen den Hennen. Eine ungewöhnliche Mischung, die in diesem Buch sinnvoll erklärt wird. Denn wir erfahren einiges „Über das Glück, ein bisschen anders zu ...

Das kleine lila Drachenkind liegt im Nest zwischen den Hennen. Eine ungewöhnliche Mischung, die in diesem Buch sinnvoll erklärt wird. Denn wir erfahren einiges „Über das Glück, ein bisschen anders zu sein“
Der etwas verfallene Hühnerstall liegt im Abendlicht und Tilde soll etwas „von mir“ erzählen. Sie verlangt des Versprechen, dann auch zu schlafen und will, dass nicht so gestrampelt wird. Auf der nächsten Seite sehen wir einen Blitz, einen Drachenschwanz und ein lila Ei mit Punkten. Das ungewöhnliche Ei landet auf dem Kompost. Und dann endlich sehen wir wie es im Stall aussieht, denn hier liegt eine Dino unter dem Flügel einer Henne. Und die berichtet, wie sie das Ei ausbrütete.
Wie alle Kinder hört auch der kleine Drachen gerne, wie er geboren wurde. Nun ist seine Geschichte schon etwas Abenteuerlicher. Aber letztlich lebt er bei den Hühnern und die Tante Hennen versorgen ihn genau so liebevoll wie seine Mama.
Anderssein heißt hier schon sehr viel anders zu sein als die Hühner, aber die nehmen den lila Drachen vorgehaltlos in ihrer Gemeinschaft auf. Eine besondere Gute-Nacht-Geschichte mit sehr schönen Illustrationen.

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