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Veröffentlicht am 04.11.2025

Frauenschicksale

Lebensbande
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Mechtild Borrmann ist einfach ein Garant für brillante Geschichten, die meistens rund um den Zweiten Weltkrieg spielen. Obwohl ihre Bücher kaum mehr als 300 Seiten haben, steckt darin so viel Inhalt, wie ...

Mechtild Borrmann ist einfach ein Garant für brillante Geschichten, die meistens rund um den Zweiten Weltkrieg spielen. Obwohl ihre Bücher kaum mehr als 300 Seiten haben, steckt darin so viel Inhalt, wie man es selten findet.
In "Lebensbande" erzählt sie auf zwei Zeitebenen von Nora und Lene, später auch von Lotte. Der Roman beginnt 1991 in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik in Kühlingsborn, wo eine der Frauen durch einen Brief an ihre Vergangenheit erinnert wird. Diese Erinnerungen bringen sie dazu ihre damaligen Erlebnisse aufzuschreiben....

1931. Lene lebt nahe der niederländischen Grenze und verliebt sich bei einer Tanzveranstaltung in den Holländer Joop. Die Eltern sind gegen eine Verbindung und schicken Lene nach Ratingen, wo sie als Hausmädchen arbeiten und sich Joop aus dem Kopf schlagen soll. Durch widrige Umstände muss Lene einen anderen Mann heiraten. Bei der Geburt ihres ersten Kindes kommt es zu Komplikationen und schon bald wird Leo als "Reichsausschusskind" abgestempelt, Lene weggenommen und ins Heim gesteckt. Dort sieht sie ihre Kusine Nora wieder, die als Krankenschwester arbeitet. Nora versucht ihr und Leo zu helfen, der vom zuständigen Arzt bereits ins Euthanasieprogramm übernommen wurde.
1942. Lotte ist überzeugte Nationalsozialistin und trifft in Danzig auf Nora, die mittlerweile in einem Lazarett arbeitet. Obwohl Lotte Hitler verehrt, freunden sich die beiden Frauen an und schon bald führt sie das Schicksal gemeinsam in die Hölle...

Die Geschichte wird im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Mechtild Borrmann hat sich an wahren Lebensgeschichten orientiert und darauf ihren fiktiven Roman aufgebaut. Dabei greift sie wichtige Themen auf und beschreibt Frauenschicksale, die während des Krieges leider viel zu oft passiert sind. Borrmann gelingt es Zeitgeschichte mit menschlichen Tragödien zu verbinden. Man leidet mit Lene, Nora und Lotte mit, die nie aufgeben und sich mutig gegen verschiedene Repressalien wehren.
Mechtild Borrmann erzählt fesselnd und in schnörkelloser Sprache über das Schicksal der drei Frauen und hält ebenfalls eine kleine Überraschung für den Leser bereit. Die Charaktere sind facettenreich und lebendig gezeichnet. Die eher kurzen Kapitel sind mit dem Namen der handelnden Person, Ort und Jahreszahl gekennzeichnet.
Ich bin innerhalb von zwei Tagen durch die Geschichte geflogen und konnte das Buch nicht zur Seite legen.

Fazit:
Mechtild Borrmann erzählt die Geschichte dreier Frauen, deren persönliche Schicksale durch Krieg und dessen Folgen beeinflusst werden. Berührend und fesselnd geschrieben - ein weiterer großartiger Roman der Autorin. Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Toller Abschluss der Dilogie

Little Germany - Der Geschmack von Freiheit
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Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten an. Die große Katastrophe hat auch Lissi und Julia betroffen, aber vor allem ist "Little Germany" nicht mehr das, was es war. Man spürt die Trauer der Einwohner ...

Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten an. Die große Katastrophe hat auch Lissi und Julia betroffen, aber vor allem ist "Little Germany" nicht mehr das, was es war. Man spürt die Trauer der Einwohner des Viertels, die nach und nach abzuwandern beginnen. Julia und Lissi wollen sich jedoch nicht unterkriegen lassen und kämpfen weiter für ihre Bäckerei. Sie müssen jedoch einsehen, dass das deutsche Viertel einfach nicht zur Ruhe kommt. Nach einigen Überlegungen versuchen sie einen Neuanfang in Yorkville.

Maria Nikolai fängt in ihrem Roman die Themen Verlust, Neuanfang und Zusammenhalt ein. Man spürt, wie tief die Katastrophe in der deutschen Gemeinschaft nachwirkt. Im ersten Viertel überwiegt noch die Trauer der Einwohner von "Little Germany" und die Wut auf die Verantwortlichen der Tragödie, dessen Gerichtsverhandlungen immer mehr hinausgezögert werden. Hier habe ich vor allem die historischen, oftmals trockenen Fakten, die die Autorin intensiv recherchiert hat, als spannend und lebendig erzählt empfunden. Die Atmosphäre ist in diesem Abschnitt gedrückt und wird erst mit dem Neuanfang wieder lebhafter und positiver. Neben der Bäckerei, die manchmal fast ein bisschen zu kurz kommt, stehen vor allem auch die privaten Handlungsstränge rund um Lissi und Julia im Vordergrund.

Der Schreibstil von Maria Nikolai lässt sich sehr angenehm lesen, ist bildgewaltig und versprüht eine ganz besondere Atmosphäre. Sie versteht es historische Fakten mit fiktiven Vorkommnissen perfekt zu verknüpfen und daraus ihre wundervollen Geschichten zu kreieren.
Man fühlt sich direkt in New York Anfang des 20. Jahrhunderts angekommen, flaniert durch die Straßen, riecht den Duft der leckeren Gebäckstücke oder fährt mit Julia Rad durch den angrenzenden Park.
Aber auch die Bandenkriege, in die Giovanni und Bernardo hineingezogen werden, sowie ein persönlicher Stalker, geben der Geschichte Dynamik.
Die Charaktere sind liebenswert und authentisch gezeichnet. Die enge Freundschaft zwischen Lissi und Julia gibt beiden in herausfordernden Situationen Halt. Sie unterstützen sich gegenseitig in allen Bereichen.
Auch die Nebenfiguren, wie Toby und Frederick, Giovanni, Annedorle, Harry und Nonna Antonella bringen Leben in die Geschichte. Eine sehr interessante und schillernde Figur ist auch Alva Vanderbildt Belmont - eine der historisch belegten Personen, die ebenfalls eine Rolle im Roman spielt.

Am Ende gibt es ein Personenverzeichnis, historische Romanhintergründe und einige leckere Rezepte aus Lissis Bäckerei.

Mir hat der erste Band ein kleines bisschen besser gefallen, aber wirklich nur um Nuancen. Das ist sicher reine Geschmackssache. Im Ganzen gesehen ist diese Dilogie jedoch eine wunderbare Zeitreise nach New York, gespickt von Erlebnissen der vielen Einwanderer zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihren Neuanfängen.

Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Dilogie, die mich nach New York ins beginnende 20. Jahrhundert geführt hat. Zwischen historischen Ereignissen und liebenswerten Charakteren, Einblicke in die Welt der Einwanderer und viel Atmosphäre, hat mich auch die Fortsetzung der "Little Germany" Reihe wieder begeistert. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für diese Dilogie!

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Das Leid der Verschickungskinder

Am Meer ist es schön
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"Am Meer ist es schön" zeigt ungeschönt die Geschichte vieler Verschickungskinder, die zwischen den 60iger bis hinein in die 80iger Jahre, auf Erholung geschickt wurden. Hört sich an, wie Urlaub und wurde ...

"Am Meer ist es schön" zeigt ungeschönt die Geschichte vieler Verschickungskinder, die zwischen den 60iger bis hinein in die 80iger Jahre, auf Erholung geschickt wurden. Hört sich an, wie Urlaub und wurde den Eltern und Kindern auch so vermittelt. Was jedoch viele in unterschiedlichen Heimen erlebt haben, ist einfach nur grausam.
Auch die achtjährige Susanne soll zur Erholung an die Nordsee fahren. Der Hausarzt findet sie zu dünn und zu klein, außerdem lispelt sie. Den Eltern wird der sechswöchige Aufenthalt schmackhaft gemacht und sie freuen sich für ihr jüngstes Kind. Im "Haus Morgentau" erwarten Susi jedoch harte Strafen, stundenlanges Stehen auf einen Sessel und Isolierung in einem dunklen Raum. Nachts darf nicht zur Toilette gegangen und der Teller muss immer leer gegessen werden. Die "Tanten" quälen die Kinder und setzen drakonische Strafen für die kleinsten Vergehen. Die Karten und Briefe, die die Kinder nach Hause schreiben dürfen, werden kontrolliert. Die Hoffnung, dass die Eltern Susi abholen kommen, wenn es ihr nicht gefällt, schwindet von Tag von Tag.
Als sie endlich nach Hause kommt, erzählt sie den Eltern von den schlimmsten Wochen ihres Lebens, doch ihr glaubt niemand. Die Folgen dieses Aufenthalts verfestigen sich in Alpträumen bis ins Erwachsenenalter.
Erzählt wird die Geschichte in Rückblenden am Sterbebett von Susannes dementer 87-jährigen Mutter. Diese lebt im Seniorenheim und hat hin und wieder lichte Phasen. Eines Tages bricht sie bei Susis Besuch in Tränen aus und entschuldigt sich bei ihr. Tochter Julie möchte wissen, was die Großmutter damit meint und so beginnt Susanne von damals zu erzählen.....

Barbara Leciejweski erzählt mit viel Empathie und zeigt auf, wie es vielen Kindern damals ergangen ist. Unfassbar, dass keinem der Kinder geglaubt wurde und erst Jahrzehnte später diese Misshandlungen aufgedeckt wurden.
Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Leciejewski versteht es wunderbar, die kindliche Naivität, gepaart mit der Angst nicht mehr nach Hause zu dürfen, darzustellen. Man leidet mit Susanne und ihren Freunden Matti, Moni, Rüdiger und dem kleinen Holger mit. Unvorstellbar, dass bereits fünfjährige diesen Quälereien ausgesetzt wurden.

Neben dem Thema rund um die Verschickungskinder hat die Autorin auch noch ein paar Familiengeheimnisse eingebaut. Generell ist das Thema Familie ein Großes. Durch die Erlebnisse von Susanne im "Haus Morgentau", die sie am Bett der Mutter erzählt, kommen sich nach Jahren der Entfremdung auch die Geschwister wieder etwas näher. Dadurch erhält auch der Gegenwartsstrang etwas mehr Tiefe.

Dem fiktiven Roman liegen hunderte von ähnlichen Schicksalen zugrunde. Barbara Leciejewski hat mit ihrem Buch all diesen Kindern ein Sprachrohr gegeben. Vielen Dank!

Fazit:
Ein aufwühlender und sehr lesenswerter Roman. Dem Thema rund um die Kinderverschickungen sollte viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Barbara Leciejewski hat schon mal mit "Am Meer ist es schön" einen großartigen Anfang gemacht. Sie erzählt einfühlsam und mit großer Empathie über Kinderschicksale.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Toller Pageturner

Love, Mom
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Elizabeth Casper ist eine gefeierte Thriller Autorin, die unter dem Pseudonym E.V. Range schrieb und durch einen Unfall plötzlich verstorben ist. Ihre düsteren Thriller wurden gefeiert und von ihren Fans ...

Elizabeth Casper ist eine gefeierte Thriller Autorin, die unter dem Pseudonym E.V. Range schrieb und durch einen Unfall plötzlich verstorben ist. Ihre düsteren Thriller wurden gefeiert und von ihren Fans geliebt. Tochter Mackanzie hatte jedoch kein besonders gutes Verhältnis zu ihr und ihrem Vater. Das Gothic-Girl und Studentin der Literatur empfindet das Spektakel um die Beerdigung eher peinlich. Als sie die Feier verlässt, findet sie in ihrem Auto plötzlich einen Brief ihrer Mutter. Es sind Tagebuchseiten, die aus der Vergangenheit erzählen und für Mackenzie einige Überraschungen bereit halten. Weitere Briefe tauchen nach und nach auf, die sie zutiefst beunruhigen. Mackenzie vertraut sich ihrem besten Freund EJ an und die beiden versuchen mehr über die Vergangenheit von E.V. Range herauszufinden. Dabei decken sie ein ungeheuerliches Verbrechen auf.....

Ich war von der ersten Seite sofort in der Geschichte drinnen, aber spätestens nach dem ersten Brief, den Mackenzie erhält, war ich an die Seiten gefesselt. Erzählt wird im ersten Teil aus der Sicht der 20jährigen Mackenzie. Die Sprache ist daher eher jugendlich gehalten. Teil 2 wird aus der Sicht von Ben und Tonya erzählt, während im dritten Teil Mackenzie alle Puzzleteilchen zusammenfügen kann und die Wahrheit ans Licht kommt.

Der Schreibstil ist eher einfach, wie meistens bei Büchern dieses Genres, aber auch temporeich und fesselnd. Durch die Tagebuchseiten, die die Handlung immer kurz unterbrechen, wird der Spannungsbogen noch angehoben. Die Kapitel sind kurz und enden öfters mit einem Cliffhanger. Alle Figuren sind sehr gut gezeichnet und haben ihre Eigenheiten. Man spürt ihre Gefühlsregungen durch die Seiten.

Spätestens nach dem ersten Plot-Twist konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die unterschwellige Spannung wird von Seite zu Seite weiter aufgebaut.

Der Plot ist gut durchdacht und am Ende werden wirklich alle offenen Fragen beantwortet.

Fazit:
Wer gerne die Thriller von Freida McFadden liest, wird auch an "Love, Mom" Freude haben. Temporeich, fesselnd und ein wahrer Pageturner, der mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten hat. Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Berührender Roman, der ans Herz geht

Für immer an deiner Seite
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Für diesen Roman habe ich etwas länger gebraucht bis ich ihn fertig gelesen hatte. Das lag jedoch nicht daran, dass mir die Geschichte nicht gefallen hat, sondern ich musste bei der Hälfte eine Pause einlegen. ...

Für diesen Roman habe ich etwas länger gebraucht bis ich ihn fertig gelesen hatte. Das lag jedoch nicht daran, dass mir die Geschichte nicht gefallen hat, sondern ich musste bei der Hälfte eine Pause einlegen. Da ich noch zwei weitere sehr emotionale Bücher zu diesem Zeitpunkt gelesen habe, wurde es mir etwas zu viel. Trotzdem kann ich diese gefühlvolle und bewegende Geschichte sehr empfehlen!

Wir lernen Emma und Daniel kennen, die eine sehr glückliche Beziehung haben und im kommenden Sommer heiraten möchten. Doch eine schreckliche Diagnose stellt die Welt der Beiden auf den Kopf...

Der Roman wird aus der Sicht von Emma und Daniel erzählt. Im ersten Drittel erfahren wir anhand von Rückblenden wie sich Emma und Daniel kennenlernen, über ihre gemeinsamen Unternehmungen mit Freunden und wie sie die Hochzeit zu planen beginnen. Die furchtbare Diagnose ist kein Spoiler, sondern wird bereits im Prolog angedeutet und kann man natürlich auch auf dem Klappentext lesen. Diese stellt selbstverständlich das Leben der Beiden vollkommen auf den Kopf. Sarah Martens gelingt es hervorragend diese Abschnitte sehr gefühlvoll zu erzählen.
Für Emma bricht nach Daniels Tod eine Welt zusammen und sie zieht sich komplett zurück. In ihrer Trauer schottet sie sich von ihrer Familie und Freunden ab. Die Phasen des Schmerzes und die Erinnerungen an Daniel begleiten sie jeden Tag.
Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sie auch nach Daniels Verlust von ihm überrascht wird. Mit dem Terrier-Mischlingshund Sam schickt er ihr eine neue Aufgabe und lockt sie langsam aus ihrem Schneckenhaus. Sie ist sich zu Beginn sehr unsicher, ob sie Sam wirklich behalten soll, doch der Vierbeiner hat schneller als gedacht ihr Herz erobert.
In Abständen wird sie auch mit Briefen von Daniel überrascht, die er für sie geschrieben hat. Diese werfen Emma zwar oftmals auch zurück, aber holen sie gleichzeitig aus ihrem Loch heraus, in welches sie sich verkrochen hat....

Die Geschichte trifft mitten ins Herz. Liebe, Verlust und Trauerbewältigung sind die zentralen Themen in "Für immer an deiner Seite". Dabei ist es der Autorin wunderbar gelungen, die ideale Balance zwischen Trauer und Hoffnung zu finden. Die vielen Emotionen werden von Sarah Mertens mit sehr viel Gefühl und absolut authentisch beschrieben. Man fühlt mit Emma und Daniel mit und spürt neben der tiefen Trauer die Liebe zwischen den Beiden, aber auch die ihrer Familie und Freunde, die zu ihr stehen. Mit Mischlingshund Sam bekommen wir auch einige humorvolle Szenen geliefert, die die Geschichte auflockert. Seine ungestüme Art und seine selbstlose Zuneigung sind einfach zuckersüß. Er hat sich sofort in mein Herz geschlichen.
Ich bin nicht sehr nahe am Wasser gebaut, aber hier habe ich doch des Öfteren etwas schlucken müssen.

Die schottische Kulisse wird sehr bildhaft beschrieben. Den stürmischen Wind und die raue See spürt man durch die Zeilen hindurch. Generell ist der Schreibstil der Autorin sehr gefühlvoll und lebensnah. Ich habe selten einen Roman über Trauerbewältigung gelesen, der dieses Thema so gefühlvoll und authentisch beschreibt.
Das Buch macht Mut auch schlimme Krisen zu überstehen. Die Zeit heilt zwar nicht alle Wunden, aber die Narben werden weniger sichtbar.

Fazit:
Ein berührender Roman mit schweren Themen, der sehr ans Herz geht und gleichzeitig die Liebe feiert und Hoffnung schenkt. Ich empfehle "Für immer an deiner Seite" sehr gerne weiter!

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