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Veröffentlicht am 04.11.2025

Durchwachsen

The Blackgate Invitation
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Die Schwestern Ruby und Wren werden von Mrs Blackgate engagiert, um ihre Enkelinnen an einem Abend im Hegemony Manor zu spielen. Doch dann beginnt ein gruseliger Wettkampf um die Aufklärung eines Mordes. ...

Die Schwestern Ruby und Wren werden von Mrs Blackgate engagiert, um ihre Enkelinnen an einem Abend im Hegemony Manor zu spielen. Doch dann beginnt ein gruseliger Wettkampf um die Aufklärung eines Mordes. Und Ruby und Wren lernen auf brutale Weise, das dort Magie existiert.

Das Setting ist außergewöhnlich und atmosphärisch dargestellt - ein altes Anwesen voller Geschichte und Magie. Diese Welt hat mir sehr gefallen.

Der Schreibstil war für mich allerdings gewöhnungsbedürftig. Die Sätze haben es mir teilweise schwer gemacht, zu folgen. Zu sehr ausgeschmückt und verschachtelt. Und die fremden Namen konnte ich auch nicht wirklich zuordnen.
Gefallen hat mir, dass abwechselnd aus Sicht von Ruby und Auden erzählt wurde. So erhalten die Leser ganz unterschiedliche Blickwinkel.

Die Charaktere waren vielfältig und interessant. Vor allem Ruby und Auden habe ich ins Herz geschlossen. Und auch die beiden entwickeln zarte Gefühle füreinander - wobei die Liebesgeschichte wirklich nur einen minimalen Teil einnimmt. Der Fokus ist definitiv auf die Krimielemente mit magischen Einflüssen gelegt.

Irgendwie sind das Buch und ich nicht warm geworden. Mir war es stellenweise zu langweilig und ich habe mich ertappt, nur noch querzulesen. Der letzte Teil hingegen versprühte Spannung und hat mich zum Abschluss doch noch ein wenig milder gestimmt.

Für mich war es ein Auf und Ab. Wer eine detailreiche, sehr ausgeschmückte Mischung aus Mystery und Krimi mit jugendlichen Charaktere sucht, wird dieses Buch wahrscheinlich mögen.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Ruhig und nüchtern erzählt

Düsteres Tal
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"Düsteres Tal" ist der dritte Band und Abschluss der Clara Lofthus-Reihe. Nach einem Terroranschlag in Kenia zieht Clara mit ihrer Familie zurück nach Norwegen, wo sie die Stelle als Justizministerin annimmt. ...

"Düsteres Tal" ist der dritte Band und Abschluss der Clara Lofthus-Reihe. Nach einem Terroranschlag in Kenia zieht Clara mit ihrer Familie zurück nach Norwegen, wo sie die Stelle als Justizministerin annimmt. Ein Podcaster recherchiert daraufhin in einem Mordfall, in den Clara verwickelt war.

Auch wenn es besser ist, die vorherigen Teile vorher zu lesen, kann man diesen Band aber auch ohne Vorkenntnisse gut verstehen, da es einige Rückblenden gibt.

Erzählt wird aus drei verschiedenen Sichten, von Clara, Alex und Heier. Diesen Wechsel fand ich sehr interessant. Der Schreibstil ist kurzweilig und relativ nüchtern. Als Thriller würde ich die Geschichte nicht bezeichnen. Sie ist zwar spannend, aber eher ruhig und langsam erzählt. Gerade im mittleren Teil passiert meiner Meinung nach nicht wirklich viel.

Clara als Protagonistin ist kühl, unnahbar, undurchschaubar und schreckt vor nichts zurück. Alex ist sehr fremdbestimmt und unterwürfig. Und auch Heier wirkt nicht wirklich sympathisch. Irgendwie konnte ich mich mit keinem der Charaktere anfreunden. Vielleicht kommt es deshalb, dass es einfach nicht so richtig mein Buch war, obwohl es nicht schlecht ist.

"Düsteres Tal" ist ein ruhiger, langsam erzählter Norwegen Krimi, der nicht super spannend, aber für Skandinavien Krimi Fans unterhaltsam ist.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Small Town Vibes

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Als ihre Schwester heiratet, kehrt Jude widerwillig in ihre Heimat Lower Whilby zurück. Schon immer ist sie vor dem Örtchen und ihren Gefühlen geflohen. Doch plötzlich sind da Gefühle für den zugezogenen ...

Als ihre Schwester heiratet, kehrt Jude widerwillig in ihre Heimat Lower Whilby zurück. Schon immer ist sie vor dem Örtchen und ihren Gefühlen geflohen. Doch plötzlich sind da Gefühle für den zugezogenen Barista James.

Außer dem Pumpkin Spice Latte, der ein paar Mal erwähnt wird, gibt es wenig Herbtfeeling. Dieses Buch lässt sich genauso gut zu jeder anderen Jahreszeit lesen.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Jude und James, was mir immer gut gefällt. So habe ich den Eindruck, ihre Handlungen besser nachvollziehen zu können. Der Schreibstil ist gewohnt locker und kurzweilig.

Die Geschichte selbst ist meiner Meinung nach relativ oberflächlich geblieben. Die Liebesgeschichte war an sich ganz niedlich, aber ich habe sie einfach nicht richtig gefühlt. Die Protagonisten haben mich zunehmend genervt. Jude wirkt sehr unentschlossen. James verhält sich wie ein pubertierender Teenager. Ich konnte nicht richtig mitfiebern. Mir fehlten Emotionen und Tiefgründigkeit. Irgendwie war das Buch nicht so meins.

Wer eine leichte Wohlfühlgeschichte für zwischendurch sucht, ist aber in Lower Whilby gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Rasante Geschichte mit Potenzial

Das Lied der Tiefe
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Schon immer musste Imogen sich als Sirene verstecken. Als sie Theodor, dem König des Nachbarlandes begegnet, sieht sie ihre Chance, vor ihrem grausamen König Nemea zu fliehen. Theodor und Imogen gehen ...

Schon immer musste Imogen sich als Sirene verstecken. Als sie Theodor, dem König des Nachbarlandes begegnet, sieht sie ihre Chance, vor ihrem grausamen König Nemea zu fliehen. Theodor und Imogen gehen einen Bund ein.

Auch wenn der Erzählstil teilweise verworren und atemlos wirkt, wollte ich immer weiterlesen. Spannung ist garantiert. Da die Geschichte noch nicht abgeschlossen ist, wird es voraussichtlich einen weiteren Band geben.

Erzählt wird allein aus der Sicht von Imogen. Ich hätte in diesem Fall tatsächlich gern auch aus der Sicht von Theodor gelesen, um einen besseren Zugang zu den Gefühlen beider Hauptcharaktere zu erhalten. Diese sind für mich etwas blass geblieben.

Die Idee der Geschichte rund um die Sirenen und der Magierin ist sehr außergewöhnlich und interessant. In der Umsetzung könnte sie noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen. Die Ereignisse reihen sich schnell aneinander. So bleibt allerdings auch der Spannungsbogen konstant hoch und hält den Lesenden in Atem.

Die Liebesgeschichte hat mir gefallen, auch wenn sie mich nicht zu hundert Prozent gepackt hat. Durch die wahnsinnig schnelle Erzählweise war sie schwierig zu greifen. Ich habe dennoch mit Imogen und Theo mitgefiebert.

Die Nebencharaktere Lachlan und Agatha mochte ich super gern. Sie stehen ihren Herrschaften bei und sind dabei eigenwillig, liebevoll und außergewöhnlich.

Auch wenn durchaus Potenzial nach oben da ist, hat mir dieses Buch gut gefallen und ich möchte wissen, wie es mit Imogen und Theodor und auch Agatha und Lachlan weitergeht.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Biker und Vampire auf gemeinsamer Mission

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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Paige und ihre Bikergang versuchen New Orleans vor den Vampiren sicher zu machen. Ausgerechnet, als ein wertvolles Artefakt gestohlen wurde, muss sie sich mit dem Vampir Lavaughn zusammentun, um dieses ...

Paige und ihre Bikergang versuchen New Orleans vor den Vampiren sicher zu machen. Ausgerechnet, als ein wertvolles Artefakt gestohlen wurde, muss sie sich mit dem Vampir Lavaughn zusammentun, um dieses zurückzugewinnen.

Das Setting - Vampire, Clubs, New Orleans - es hat mir ein kleines bisschen Orignals-Feeling gegeben. Die Kombination aus Bikerclub und Vampiren finde ich sehr originell und diese Atmosphäre wurde gut wiedergespiegelt. Dabei ist der Schreibstil angenehm flüssig und mir haben die abwechselnden Perspektiven von Paige und Lavaughn sehr gut gefallen.

Paige ist eine toughe, eigenständige Frau, während Lavaughn weise, gefühlvoll, aber auch sehr selbstüberzeugt erscheint. Die beiden geben auf jeden Fall eine interessante Kombi an und due Spannung und Gefühle zwischen den beiden war greifbar und fesselnd.

Die Story selbst hätte meiner Meinung nach noch ein wenig spannender dargestellt werden. Ich war einfach nicht komplett gefesselt. Wahrscheinlich war es einfach nicht das Richtige für mich.

Gerade im Mittelteil und zum Ende wurden nämlich diverse Namen aus den vorherigen Büchern der Autorin eingebaut. Ich kenne die anderen Bücher nicht, weshalb ich mich hier echt schwer getan habe und nicht ganz folgen konnte, obwohl eigentlich kein Wissen der anderen Bücher vorausgesetzt wird. Ich habe dann einfach drüber hinweggelesen, da die ganzen Erwähnungen auch eher zufällig wirkten und nicht wirklich zur Geschichte beigetragen haben.

Ich denke, dass dieses Buch am meisten Vergnügen bereitet, wenn man die anderen Bücher der Autorin kennt und so einige der Charaktere wiedertrifft. Dann ist es eine interessante neue Geschichte aus einem bereits bekannten Universum, in dem man neue Charaktere, aber auch alte Bekannte trifft.

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