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Veröffentlicht am 11.01.2026

Fesselnde Romantasy-Story mit vielen spannenden Wendungen

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Um den Frieden zwischen den Fae und den Menschen zu wahren, werden alle 100 Jahre zwei junge Frauen ausgewählt, um als Bräute in die Fae-Welt zu gehen. Evie ist genau zu diesem Zeitpunkt 18 geworden und ...

Um den Frieden zwischen den Fae und den Menschen zu wahren, werden alle 100 Jahre zwei junge Frauen ausgewählt, um als Bräute in die Fae-Welt zu gehen. Evie ist genau zu diesem Zeitpunkt 18 geworden und ausgerechnet sie und ihre Schwester werden bei der Ernte ausgewählt, um den monströsen Fae-König und sein Bruder zu heiraten. Prinz Kobalt ist sehr zuvorkommend und aufgeschlossen den Mädchen gegenüber, König Espen ist jedoch das genaue Gegenteil von seinem Bruder. Evie kann ihn vom ersten Moment an nicht leiden, allerdings ist sie komischerweise auch fasziniert von ihm und sollte definitiv aufpassen …

Die Charaktere:

Evie ist die jüngere Schwester der beiden und hatte sich schon immer um ihre große Schwester gekümmert, sie kümmert sich generell gerne um die Menschen, welche sie liebt und beschützt diese. Ich mochte sie sehr, auch wenn ich ein paar einzelne Entscheidungen nicht ganz so sehr verstanden habe.
Ihre kleine Schwester mochte ich leider nicht, da sie absolut unselbstständig ist und das Einzige, was für sie zählt, ist materieller Natur.
Der Prinz war ein interessanter Charakter, da er vor allem zum König so unterschiedlich war und ich fand ihn sehr spannend.
Der König hingegen wirkte nicht ganz so freundlich, jedoch teilte er sich einfach ungern mit und umso mehr ich über ihn erfuhr, umso besser konnte ich ihn verstehen.
Insgesamt waren die Charaktere generell sehr spannend und ich hoffe, dass ich bald mir von ihnen lesen kann.

Die Umsetzung:

Die Aufmachung des Buches fand ich sehr hübsch und auch die Karte im Inneren des Buches mochte ich sehr. Der Schreibstil war einfach gehalten, flüssig zu lesen und sehr bildlich und zudem ist das Buch aus Sicht von Evie geschrieben.
Direkt zu Beginn des Buches war ich gefesselt von der Geschichte. Ich kam richtig gut in die Geschichte hinein und dieser Sog, welcher eintritt, wenn man eine sehr gute Romantasy-Geschichte liest, trat direkt ein. Ich mochte die Charaktere und die Idee der Geschichte sofort und konnte das Buch tatsächlich auch kaum zur Seite legen. Die Geschichte ist eine dieser Geschichten, welche man an einem Tag weglesen kann und auch wenn nicht alle Details so passend für die Geschichte waren, habe ich sie einfach sehr gerne gelesen. Die Gefühle zwischen unserem Protagonisten, hätten vielleicht ein bisschen mehr sein können, denn dass sich die beiden verliebten war irgendwie etwas unbegründet, jedoch fand ich die Spannungselemente ganz gut. Ich hatte ein paar der Sachen tatsächlich schon vermutet, wurde allerdings dennoch überrascht. Das Ende hat tatsächlich auch einen Cliffhanger, wobei ich den nicht als ganz so schlimm empfinde und ich bin super gespannt auf das, was in Teil 2 passieren wird.

Mein Fazit:

Ich habe die Geschichte unheimlich gerne gelesen und wer Romantasy liebt und Geschichten super findet, die man an einem Stück durchlesen kann, sollte sich das Buch auf jeden Fall mal anschauen. Ein sehr gutes Buch für zwischendurch. Die Geschichte bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2025

Ein schöner Auftakt dieser sehr orientalischen Reihe

The Wrath and the Dawn (Deutsche Ausgabe)
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Jede Nacht heiratet der gefürchtete Kalif von Chorasan eine neue junge Frau aus seinem Volk und am Morgen darauf lässt er jede von ihnen hinrichten. Als Shahrzads beste Freundin eben dieses Schicksal erleidet, ...

Jede Nacht heiratet der gefürchtete Kalif von Chorasan eine neue junge Frau aus seinem Volk und am Morgen darauf lässt er jede von ihnen hinrichten. Als Shahrzads beste Freundin eben dieses Schicksal erleidet, schwört sie Rache und meldet sich freiwillig als Braut. Sie erhofft sich dadurch die Schwachstellen des Kalifen zu finden und ihn anschließend zu töten. Durch einen Trick schafft sie es verschont zu werden, jedoch lernen sich die beiden immer besser kennen und Shahrzad fragt sich, ob mehr hinter der grausamen Fassade des Kalifen steckt …

Die Charaktere:

Shahrzad ist eine starke Protagonistin, welche alles opfern würde, um ihre Freundin zu rächen. Sie ist sympathisch und lässt sich von niemandem etwas vorschreiben. Ihre Überzeugungen kommen jedoch mit der Zeit ins Wanken und ich fand es sehr interessant, ihre Gedankengänge und Taten zu verfolgen.
Der Kalif war mir zu Beginn gänzlich unsympathisch, da man seine Beweggründe einfach nicht verstehen konnte. Umso mehr man erfuhr, umso nahbarer und verständlicher wirkte er allerdings. Er ist definitiv kein guter Mensch, allerdings hat jedes Problem seine Ursache und ich bin schon gespannt darauf, wie er sich im zweiten Band verhält.
Die Nebencharaktere fand ich eigentlich ganz interessant, vor allem den Chef der königlichen Garde und die Magd von Shahrzad mochte ich sehr.

Die Umsetzung:

Ich fand das Cover richtig toll, da ist direkt diesen 1001 Nacht-Vibe verströmt. Direkt zu Beginn habe ich gemerkt, dass das Buch aus der Erzählperspektive geschrieben ist und zudem der Schreibstil für mich persönlich etwas anstrengender zu folgen ist. Die Sätze sind etwas umständlich zu lesen, vor allem da sehr viele Begriffe fallen, welche man schlicht nicht kennt, da sie sehr spezifische Begriffe für Kleidung, etc. sind oder auch einfach eine andere Sprache. Für manche Begriffe gibt es im Glossar am Ende des Buches die Bedeutung, allerdings leider nicht für alle. Meinen Lesefluss hat das tatsächlich zwischendurch schon etwas gestört.
Die Geschichte an sich mochte ich tatsächlich deutlich mehr, als ich erwartet hatte. Der Anfang hat es mir ein bisschen schwer gemacht, in die Geschichte zu kommen, jedoch war ich spätestens als Shahrzad die erste Nacht beim Kalifen lebend überstanden hat, sehr gefesselt. Die Liebesgeschichte an sich gab mir schon ein bisschen das Gefühl von Stockholmsyndrom, allerdings muss ich sagen, dass ich sie einfach unheimlich gerne gelesen habe. Warum Shahrzad auf einmal so positive Gefühle für den Kalifen entwickelt hat, konnte ich teils nicht ganz nachvollziehen, da er ein ziemlicher Miesling war, unterhaltsam war die Geschichte allerdings trotz allem und auch die Atmosphäre im Buch gefiel mir sehr.

Mein Fazit:

Das Buch ist auf jeden Fall etwas komplizierter zu lesen und die Liebesgeschichte konnte manchmal schon nicht unbedingt ganz so nachvollziehbar sein, jedoch war das Buch, als ich erstmal in die Geschichte hereinkam, unheimlich unterhaltsam und ich freue mich schon auf Band 2. Das Buch bekommt 4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Die Idee war super, jedoch hatte die Umsetzung ihre Längen

Das Dreizehnte Kind
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Hazel ist ein ungewolltes 13tes Kind. Da ihre Eltern nicht für sie sorgen wollten, haben sie ihre Tochter einem Gott versprochen, und zwar dem Tod höchstpersönlich, Merrick. An ihrem 12ten Geburtstag nimmt ...

Hazel ist ein ungewolltes 13tes Kind. Da ihre Eltern nicht für sie sorgen wollten, haben sie ihre Tochter einem Gott versprochen, und zwar dem Tod höchstpersönlich, Merrick. An ihrem 12ten Geburtstag nimmt Merrick seine Patentochter zu sich und sorgt dafür, dass sie die größte Heilerin des ganzen Königreichs wird. Sie hilft allerdings nicht nur den Kranken, sondern sieht ebenfalls, wenn Menschen der Tod bevorsteht und sorgt dafür, dass dieser eintritt. Die Geister, jener geplanten Seelen verfolgen sie so sehr, dass sie aus ihrem Leben ausbrechen möchte. Dann wird sie allerdings vom Hofe des todkranken Königs beauftragt, ihn zu heilen. Sie ahnt, dass der Tod des Königs verheerende Folgen haben wird und setzt deshalb alles an seine Heilung. Am Hofe lernt sie zudem Prinz Leo können und gemeinsam versuchen sie den Tod zu überlisten...

Die Charaktere:

Hazel ist mit dem Gefühl aufgewachsen, dass niemand sie wirklich in ihrer Nähe haben möchte und sie von ihren Eltern nie gewollt war. Durch die ganze Ablehnung, welche sie in ihrem Leben erfahren hat, fand ich ihre Handlungen meist sehr nachvollziehbar und mir gefiel, wie sie trotz ihrer Erfahrungen nie zu einem schlechten Menschen wurde.
Leo war tatsächlich eher eine Nebenfigur und ein relativ blasser Charakter. Er kam nicht ganz so oft vor und anfangs war er auch echt nicht ganz so sympathisch, gegen Ende wurde er sympathischer, allerdings ging diese Wandlung ein bisschen zu schnell und wirkte dadurch nicht ganz so nachvollziehbar.
Die restlichen Nebencharaktere fand ich eigentlich echt cool und vor allem der König war ein sehr interessanter Charakter. Von Marrick dagegen hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft.

Die Umsetzung:

Das Buch ist eine Märchenadaption, jedoch muss ich gestehen, dass ich das thematisierte Märchen nicht kenne, was allerdings nicht schlimm ist. Der Schreibstil war durchgehend flüssig, einfach zu lesen und sehr bildlich, zudem ist das Buch aus der Erzählperspektive geschrieben. Ich bin an sich ganz gut in die Geschichte hineingekommen, da man Hazel eigentlich von klein auf beim Aufwachsen zuschaut und hautnah miterlebt, wie ungewollt sie eigentlich in ihrer Familie ist. Der Anfang ist super traurig, da sich niemand wirklich für Hazel zu interessieren scheint und leider zog sich der Anfang auch ein kleines bisschen, da sehr lange einfach nur erzählen wurde, wie sie aufwuchs. Als sie dann vollständig als Heilerin ausgebildet ist, beginnt die Geschichte an Fahrt zuzunehmen.
Ab diesem Zeitpunkt gab es dann auch unheimlich viele spannende Wendungen, die ich so nicht kommen habe sehen. Die Liebesgeschichte ist bis zum Ende hin tatsächlich sehr nebensächlich und wurde sonst im Buch fast nicht erwähnt, also wer nur dafür ein Buch liest, sollte hiervon vermutlich die Finger lassen. Die Geschichte mit den rastlosen Seelen der Verstorbenen und dem todkranken König hingegen war super interessant. Das Ende der Geschichte kam für mich dann aber tatsächlich ein bisschen zu plötzlich und da hätte ich mir vielleicht ein bisschen etwas anderes gewünscht.

Mein Fazit:

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, auch wenn der Anfang relativ zäh war, wer jedoch Lust auf eine Geschichte über ein junges Mädchen, welches nach unheimlich viel Ablehnung endlich zu sich selbst findet, hat, ist hier genau richtig. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Spannender Auftakt einer Geheimagentenstory

Secret Academy - Verborgene Gefühle (Band 1)
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Alexis geht auf die Londoner Secret Academy, eine Schule für Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen, in welcher diese unter dem Dienst der Krone zu Agenten ausgebildet werden. Sie und ihre Schwester ...

Alexis geht auf die Londoner Secret Academy, eine Schule für Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen, in welcher diese unter dem Dienst der Krone zu Agenten ausgebildet werden. Sie und ihre Schwester sind Waisen und als Alexis sich für die Agentenlaufbahn entschieden hat, musste sie ihre kleine Schwester Cassie im Waisenheim zurücklassen. Nachdem sie jedoch erfährt, dass diese entführt wurde, verdächtigt Alexis jeden in ihrem Umfeld, inklusive ihres Rivalen und sehr attraktiven Mitschüler Dean und vor allem Adam, dem neuen in ihrer Stufe. Als Alexis herausfindet, dass es bei der Entführung nicht nur um sie und ihre Schwester geht, muss sie sich zwischen ihrer Pflicht und ihrer Familie entscheiden …

Die Charaktere:

Alexis ist an sich eine sympathische Protagonistin, die ihre Familie über alles stellt. Sie ist taff, weiß sich zu wehren und hat alles, was eine gute Geheimagentin braucht. Dean ist ihr größter Rivale, wenn es um den Platz des Klassenbesten geht und da war eine gewisse Anziehung zwischen den beiden, allerdings konnte man Dean nicht ganz so gut kennenlernen und er wirkte oft auch etwas gestellt. Ich konnte seine Handlungen manchmal auch einfach nicht wirklich nachvollziehen. Adam ist irgendwo der andere Loveinterest, denn zwischen ihm und Alexis besteht ebenfalls eine gewisse Spannung und ich muss fast schon sagen, dass ich fand, dass er deutlich besser zu ihr passt. Von ihm hat man irgendwie mehr in der Geschichte mitbekommen und er war auch etwas sympathischer.
Generell muss ich jedoch sagen, dass die Charaktere etwas schwach sind und ich von der Autorin etwas mehr erwartet hätte.

Die Umsetzung:

Ich liebe die Bücher von Valentina fast sehr und der Schreibstil in diesem Buch sagte mir wieder sehr zu, da er einfach zu lesen und sehr flüssig ist. Zu Beginn der Geschichte lernt man Alexis und ihre Schwester näher kennen und erfährt, wie Alexis zur Londoner Secret Academy kam.
Was ich direkt sehr mochte, war das Setting des Buches, denn die Akademie wird sehr eindrucksvoll beschrieben und auch das Gelände darum herum und die einzelnen Schauorte der Geschichte.
Was ich etwas schade fand, war, dass der Klappentext mal wieder viel zu viel vorweggenommen hat, da dort erwähntes nach nicht ganz der Hälfte des Buches erst eingetroffen ist.
An sich war das nicht dramatisch, jedoch fand ich zudem, dass den Charakteren etwas an Tiefgang gefehlt hat und vor allem die Liebesgeschichte eher nebensächlich wirkte und durch die Andeutung eines Lovetriangles erst recht etwas verwirrend war, da nicht ersichtlich war, wer wen nun wie gut findet oder nicht.
An sich war das Buch sehr spannend, es gab ein paar wenige Stellen, die sich ein bisschen gezogen haben, aber im Großen und Ganzen, vor allem als es um die Aufträge von der Akademie und das Ende ging, gab es Spannung pur.
Das Buch ist auf jeden Fall ein Jugendbuch, was ich allerdings mochte und da das Buch mit einem Cliffhänger endet, werde ich mir bestimmt auch noch den zweiten Band holen. Es gibt noch sehr viele unaufgelöste Sachverhalte, für die eine Erklärung definitiv praktisch wäre.

Mein Fazit:

Trotz kleinen verbesserungsfähigen Aspekten, habe ich das Buch sehr gerne gelesen, fand das ganze Agenten-Thema echt super und kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Geschichte bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Eine sehr unterhaltsame Geschichte, wenn man nicht allzu viel hinterfragt

Der Sonne entgegen
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Romy war nach dem Antrag ihres Freundes total durcheinander und hatte sich auch mit diesem gestritten, weshalb sie so schnell wie möglich wegwollte. Sie steigt kurzerhand zu Valentin, welchen sie einen ...

Romy war nach dem Antrag ihres Freundes total durcheinander und hatte sich auch mit diesem gestritten, weshalb sie so schnell wie möglich wegwollte. Sie steigt kurzerhand zu Valentin, welchen sie einen Abend zuvor auf einer Kunstauktion, kurz gesehen hatte, ins Auto. Er muss ein Gemälde in Italien abliefern und sie beschließt, dass sie ihn begleitet. Nichts davon war geplant und durch die Fahrt kommen Sie die beiden auch näher …

Die Charaktere:

Romy tat mir einerseits leid, da sie in einem Leben gefangen zu sein schien, dass ihr nicht gefiel und sie und ihr Verlobter eindeutig Probleme haben. Was ich an ihr jedoch etwas unsympathisch fand war, dass sie vor diesen Problemen einfach davongelaufen ist, unreflektiert beim nächstbesten ins Auto gestiegen ist und eigentlich keine Ahnung hatte, was sie überhaupt tut, warum sie es tut und sich schlichtweg geweigert hat ihre Probleme zu lösen und einfach weggerannt ist. Valentin ist ein Kleinkrimineller, welcher sich mit Kunst auskennt, einen auf einsamen Wolf macht, da es niemand im romantischen Sinne allzu lang mit ihm aushalten könnte und auch wenn das von außen anziehend wirken mochte in der Geschichte, fand ich seinen Charakter etwas problematisch. Valentin gibt einem das Gefühl, als hätte er sein Leben im Griff und hätte das Leben durchgespielt, allerdings hat er eher keine Ahnung von irgendwas.

Die Umsetzung:

Als ich dieses Buch gesehen hat, dachte ich mir, dass es perfekt für den Sommer sein müsste und tatsächlich war es das auch. Ich habe mich super unterhalten gefühlt, auch wenn man die Handlung und die Protagonisten in dem Roman nicht allzu stark hinterfragen sollte. Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfach zu lesen, bildlich und das Setting gefiel mir ebenfalls super, da richtig Urlaubsstimmung aufkam und es zudem auch noch ein paar Reisetipps gab.
Die Geschichte an sich war super unterhaltsam, es wurde vor allem zu Beginn nicht langweilig und es passierte ziemlich viel, da Romy einige Probleme hat und sich dann plötzlich alles ändert als sie bei Valentin ins Auto steigt. An sich war auch alles super, aber wie die Protagonisten generell mit ihren Problemen umgehen und wie unreflektiert sie handelten, stieß mir manchmal ein bisschen sauer auf. Niemand scheint in diesem Buch weiter als bis zum nächsten Straßenpfosten zu denken und vor allem, dass Romy auch einfach bei einem Fremden ins Auto gestiegen ist, ist der beste Beweis dafür. Aber wie gesagt unterhaltsam war die Geschichte und es kamen Themen wie Fotografie, Kunst, kriminelle Machenschaften und Beziehungs- und Kommunikationsprobleme vor.

Mein Fazit:

Das Buch ist eine super Sommerlektüre und solange man nicht alles haargenau hinterfragt, kann man das Buch super auch innerhalb weniger Tage durchlesen und die kleinen Reisetipps sind auch ganz praktisch. Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sterne.

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