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Veröffentlicht am 05.11.2025

Falling in too deep

Falling in too deep
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Worum geht es?: Freiheit, Glamour und Luxus: Iva lebt ihren Traum, als sie in das Influencerinnen-Camp an der paradiesischen Atlantikküste Portugals eingeladen wird. Alles scheint perfekt, besonders als ...

Worum geht es?: Freiheit, Glamour und Luxus: Iva lebt ihren Traum, als sie in das Influencerinnen-Camp an der paradiesischen Atlantikküste Portugals eingeladen wird. Alles scheint perfekt, besonders als ihr heimlicher Insta-Crush Ishaan den heißesten Flirt ihres Lebens verspricht.

Doch da ist auch noch der düstere Surfer und Barkeeper Luan. Ihm eilt ein übler Ruf voraus, und Iva sollte sich besser von ihm fernhalten. Aber gegen seine Anziehungskraft kommt sie nicht an. Als Gerüchte über das Camp aufkommen und sich Risse in der schillernden Fassade auftun, beginnt Iva Fragen zu stellen. Und sie stößt auf immer mehr Geheimnisse und Skandale. Bald muss sie sich fragen, wer ihr gefährlicher werden kann: Luan oder das Camp?

Als Iva spurlos verschwindet, gerät die Community in Aufruhr. Was ist mit ihr geschehen, und wer steckt dahinter?

Das Cover: Das Cover ist atmosphärisch und passt gut zum Setting des Buches. Es vermittelt durch Farbwahl und Gestaltung ein Gefühl von Sehnsucht und Gefahr – passend zur Mischung aus Romantik und Thriller.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Iva erzählt. Man springt zwischen der Vergangenheit (vor Ivas Verschwinden) und der Gegenwart (nach Ivas Verschwinden). Der Schreibstil war für mich anstrengend und wenig fesselnd. Zwar sind die Kapitel kurz gehalten, was grundsätzlich für Tempo sorgen könnte, doch ich kam nicht in die Geschichte hinein. Die ständigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit haben meinen Lesefluss erheblich gestört. Zudem wirkten viele Passagen langatmig und zogen sich unnötig in die Länge.

Die Hauptfiguren: Mit der Protagonistin Iva konnte ich keine emotionale Verbindung aufbauen. Ihre Gedanken und Handlungen blieben für mich oft unverständlich oder oberflächlich. Auch die Vielzahl an Nebenfiguren – von Influencer
innen wie Sunny, Aurélie und Ed bis hin zu den Love Interests – wirkte überladen und ließ kaum Raum für echte Charakterentwicklung.

Endfazit: Zwischen "Falling in too deep" und mir hat es einfach nicht gemachted. Trotz eines vielversprechenden Settings und der Idee, die Schattenseiten der Influencer-Welt zu beleuchten, konnte mich „Falling in too deep“ nicht überzeugen. Der Schreibstil war mühsam, die Handlung schleppend, und die emotionale Tiefe fehlte. Die übermäßige Anzahl an Nebencharakteren und die Zeitsprünge haben das Leseerlebnis zusätzlich erschwert. Für mich leider kein Buch, das ich weiterempfehlen würde.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

The Pairing

The Pairing
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Nach 55% abgebrochen. Ein anstrengender Schreibstil und unnötig komplizierte Protagonisten. Die größte Enttäuschung diesen Jahres.

Worum geht es?: Seit ihrer Kindheit sind Theo und Kit unzertrennlich. ...

Nach 55% abgebrochen. Ein anstrengender Schreibstil und unnötig komplizierte Protagonisten. Die größte Enttäuschung diesen Jahres.

Worum geht es?: Seit ihrer Kindheit sind Theo und Kit unzertrennlich. Eigentlich. Denn der Versuch, ihre Freundschaft auf das nächste Level zu heben, mündete in viel Herzschmerz und dem Ende ihrer Beziehung. Vier Jahre nach der Trennung beschließen beide, die damals geplante Kulinarik-Reise durch Europa doch noch anzutreten.

Erst als Theo und Kit den Reisebus besteigen, entdecken sie, dass sie dieselbe Idee hatten und nun drei Wochen den romantischsten Sehenswürdigkeiten und sinnlichsten Geschmäckern Europas ausgeliefert sind. Als Theo vorschlägt, eine Wette abzuschließen, wer zuerst mit ihrem heißen italienischen Reiseführer schlafen kann, ist Kit dabei. Komplikationen? Vorprogrammiert.

Das Cover: Bevor ich das Buch gelesen habe, fand ich das Cover wirklich ansprechend – modern, stilvoll und vielversprechend. Doch nach der Lektüre muss ich sagen: Der erste Eindruck hat mich in die Irre geführt. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um eine Male-Male-Romance handelt, was jedoch nicht zutrifft. Das hat mich überrascht und etwas verwirrt. Natürlich weiß ich, dass auch Frauen kurze Haare tragen, dennoch war es für mich als Leserin nicht ersichtlich, dass Theo eine Frau ist – selbst der Klappentext lässt dies offen. Eine klarere Darstellung hätte hier geholfen, die Erwartungen besser zu steuern.

Der Schreibstil: Das Buch wird überwiegend aus der Ich-Perspektive von Theo erzählt, später kommen auch Kapitel aus Kits Sicht hinzu. Leider konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen. Die Kapitel sind sehr lang – teilweise über 30 Seiten – was das Lesen erschwert, besonders wenn man ungern mitten im Kapitel pausiert. Vielleicht ist das eine persönliche Lesesache, aber es hat mich demotiviert.

Hinzu kommt, dass die Sätze oft stark verschachtelt sind. Ich kenne das englische Original nicht, aber die deutsche Übersetzung wirkt holprig und überladen. Manchmal musste ich Passagen mehrfach lesen, um den Zusammenhang zu verstehen. Meine Deutschlehrerin hätte wohl gesagt: „Mach doch mal einen Punkt.“

Auch der Humor von Casey McQuiston hat mich nicht abgeholt. Ich hatte auf eine lockere, queere Sommerlektüre gehofft, bekam aber eine Aneinanderreihung von Klischees. Aussagen wie „In Frankreich gibt es keine Heteros“ oder die überzeichnete Darstellung queerer Sexualität empfand ich als unpassend und wenig charmant.

Die Hauptfiguren: Theo und Kit waren einst ein Paar, bis Theo nach einem einschneidenden Erlebnis den Kontakt abbrach. Beide träumten von einer kulinarischen Reise durch Europa – ein schöner Gedanke. Theo tritt diese Reise nun allein an, doch Kit taucht ebenfalls im Reisebus auf.

Die Grundidee hat Potenzial, doch leider konnte ich mit den Figuren nicht warm werden. Theo versucht, ihre Gefühle für Kit zu verdrängen, indem sie sich auf andere einlässt – Kit verhält sich ähnlich. Statt einer Reise durch Europas kulinarische Vielfalt steht der Wettbewerb um die Anzahl der Sexpartner im Vordergrund. Das hat es mir schwer gemacht, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen.

Endfazit: Nach „Royal Blue“, das ich sehr mochte, war ich gespannt auf Casey McQuistons neues Werk. Leider konnte „The Pairing“ meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Verwirrung um Theos Geschlecht zu Beginn, der für mich schwer zugängliche Schreibstil und die wenig sympathischen Hauptfiguren haben mir den Lesegenuss genommen.

Ich hatte auf eine spritzige, queere Urlaubslektüre gehofft – bekommen habe ich ein Buch, das stark mit Klischees arbeitet und mich emotional nicht erreichen konnte. Wer mit diesen Aspekten kein Problem hat, könnte dennoch Gefallen daran finden. Für mich persönlich war es leider die größte Enttäuschung meines Lesejahres 2025.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2025

Where I Left My Heart

Where I Left My Heart
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Worum geht es?: Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen ...

Worum geht es?: Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…

Das Cover: Das Buchcover gefällt mir wirklich gut. Es spiegelt das Thema des Buches sehr gut wider.

Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Juna erzählt. Ab und zu gibt es auch Kapitel aus Links Sicht. Mit dem Schreibstil kam ich leider überhaupt nicht klar. Zunächst musste ich den Klappentext lesen, um überhaupt in das Buch hineinzufinden. Nach zehn Seiten ohne Klappentext hatte ich absolut keine Ahnung, worum es geht. Das finde ich als Leserin sehr schade, da ich mittlerweile versuche, Klappentexte zu vermeiden, um möglichen Spoilern aus dem Weg zu gehen. Mit der Zeit kam ich zwar in die Geschichte hinein, aber ich wurde mit den Charakteren einfach nicht warm. Mir fehlte die Emotionalität. Außerdem gab es ständig Wiederholungen. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft die Krankheit Skoliose erklärt wurde. Ich möchte wirklich nicht herzlos wirken – diese Krankheit ist alles andere als schön, und ich würde nicht mit Juna tauschen wollen – aber nur weil man sie immer wieder betont, wird es nicht automatisch dramatischer. Schlussendlich haben mich die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken interessiert, und ich habe mich immer wieder über diese kleinen Auszüge gefreut.

Die Hauptfiguren: Juna ist eine junge Frau, die schon seit Jahren in ihren besten Freund verliebt ist. Beide hatten kürzlich einen leidenschaftlichen Kuss miteinander, doch Link hat diesen schnell abgebrochen. Er möchte die Freundschaft nicht gefährden und will, dass Juna und er Freunde bleiben. Juna ist am Boden zerstört. Endlich hat sie sich getraut, ihre Gefühle zu offenbaren – und wird so enttäuscht. Sie beschließt, einen Songtext zu schreiben und ihn im Museum of Broken Hearts auszustellen. Doch wie geht es weiter? Werden Juna und Link doch noch zueinander finden? Oder wird Juna schlussendlich einen Schlussstrich ziehen können?

Endfazit: Die Idee mit dem Museum of Broken Hearts klang großartig, und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider hat es mich enttäuscht. Der Schreibstil war schleppend, und mir persönlich haben die Emotionen gefehlt. Mit Juna und Link konnte ich keine Verbindung aufbauen, und auch ihre Liebesgeschichte hat mich nicht berührt. Die Geschichten hinter den anderen Ausstellungsstücken hingegen haben mich sehr bewegt – und ich muss gestehen, dass sie mich deutlich mehr interessiert haben als das Liebes-Hin-und-Her zwischen Juna und Link. Für mich war Where I Left My Heart eine große Enttäuschung, und ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Never Trust Your Fake Husband

Never Trust Your Fake Husband
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Worum geht es?: Paris. Mitten in der Nacht. Eine junge Frau wacht auf dem Gehweg auf – und hat keine Ahnung, wer sie ist. Sie weiß nur, dass sich der heißeste Kerl der Welt über sie beugt. Doch plötzlich ...

Worum geht es?: Paris. Mitten in der Nacht. Eine junge Frau wacht auf dem Gehweg auf – und hat keine Ahnung, wer sie ist. Sie weiß nur, dass sich der heißeste Kerl der Welt über sie beugt. Doch plötzlich fallen Schüsse. Um am Leben zu bleiben, muss sie mit dem mürrischen Agenten Jake (aka heißester Kerl der Welt) untertauchen. Die beste Tarnung? Sich als frisch verheiratetes Paar ausgeben – jedenfalls solange echte Gefühle ihre Pläne nicht auffliegen lassen. Und solange sie ihre wahre Identität nicht kennt.

Das Cover: Ich finde das Buchcover sehr süß. Es passt zum Genre „New Adult“, aber meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Geschichte. Ich würde hier nicht darauf kommen, dass es vordergründig um eine Verfolgungsjagd geht.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt. Dabei wechseln sich Sawyers (also „Er“) und Zoes Sicht (also „Sie“) ab. Puh, wo soll ich anfangen? Der Schreibstil war überhaupt nicht meins. Ich habe den Humor der Autorin nicht verstanden. Man ist auf einer Verfolgungsjagd, und Zoe benimmt sich wie ein albernes Mädchen. Und das soll nun witzig sein? Ich habe mich durch die Geschichte gequält, wollte aber dann doch wissen, wie es ausgeht. Der Plot gegen Ende war dermaßen vorhersehbar, dass ich etwas enttäuscht war. Das Ende war ganz süß, hat es aber auch nicht mehr rausgerissen.

Die Hauptfiguren: Zoe ist eine junge Frau, die auf der Straße aufwacht und sich an nichts erinnern kann. Plötzlich spricht sie ein fremder Mann an, der sich schnell als Spion herausstellt. Zoe ist komplett verwirrt. Wer ist sie, und was hat es mit Sawyer auf sich? Mit der Zeit entwickelt sie Gefühle für ihn – aber kann sie ihm vertrauen? Mich hat Zoe dermaßen aufgeregt. Sie ist für ihr Alter extrem kindisch. Ihre Amnesie spielt sie herunter und macht sich sogar darüber lustig. Und dann ihre Art zu reden: Sie verwendet Ausdrücke wie „Blödi“ oder „Luftschnapp“. Wer redet denn bitte so? Und welche Klamotten sie trägt, scheint auf der Verfolgungsjagd das Wichtigste zu sein.

Sawyer ist ein Spion, der auf der Jagd nach geheimen Informationen ist. Selbst die CIA und Interpol sind ihm auf den Fersen. Als er merkt, dass Zoe gar nicht Alex ist, kommt er auf die Idee, sie als seine Ehefrau auszugeben. So können Zoe und er unbemerkt flüchten. Auch Sawyer konnte mich nicht begeistern. Wenn er flüchtet, bricht er ständig seine Sätze ab. Ist das wirklich ein „New Adult“-Roman, den ich hier gelesen habe? Einen skrupellosen Agenten habe ich jedenfalls nicht gesehen.

Endfazit: Der Klappentext klang super, und ich war Feuer und Flamme für dieses Buch. Leider war es für mich eine große Enttäuschung. Der Schreibstil ist anstrengend und meiner Meinung nach zu albern. Es passt nicht zum Genre „New Adult“. Zoe und Sawyer als Protagonisten waren mir beide zu anstrengend und konnten mich nicht begeistern. Ich wollte das Buch mögen, aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich kann die Geschichte leider nicht weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

I Do Hate You

I Do Hate You
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Worum geht es?: Delaney Kingston würde alles tun, damit die Hochzeit ihrer besten Freundin reibungslos über die Bühne geht. Auch Aufpasserin für Emmas älteren Bruder Theo spielen und sich zu allem Überfluss ...

Worum geht es?: Delaney Kingston würde alles tun, damit die Hochzeit ihrer besten Freundin reibungslos über die Bühne geht. Auch Aufpasserin für Emmas älteren Bruder Theo spielen und sich zu allem Überfluss auch noch ein Zimmer mit ihm teilen, obwohl dieser ihr Erzfeind seit der dritten Klasse ist. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, doch schnell erkennt Laney, dass sich hinter Theos Fassade des charmanten Troublemakers so viel mehr verbirgt. Und plötzlich erwischt sie sich dabei, dass ihr Herz jedes Mal ein bisschen schneller schlägt, wenn sie mit Theo zusammen ist...

Das Cover: Das Buchcover gefällt mir wirklich sehr gut. Ich mag die Blumen im Vordergrund und dann diesen dunklen Kontrast im Hintergrund. Selbst der Schriftzug ist wunderschön gelungen.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Laney und Theo erzählt. Was besonders am Schreibstil ist, dass beide Protagonisten mit dem Leser interagieren. Ich finde es ja immer spannend, wenn die vierte Wand durchbrochen wird. Dieser Wow-Effekt ließ jedoch schnell nach. Es passiert in dem Buch zu wenig. Dafür, dass eine Hochzeitswoche geplant ist, habe ich kaum etwas von der Hochzeit mitbekommen. Die Geschichte hat mich einfach nur gelangweilt. Und dann war da ständig die Geheimnistuerei um die Dinge, die mehr als offensichtlich sind. Oh, ich höre hinter der Tür Katzen, was mag da wohl hinter der Tür sein? Was soll denn das? Ich fühle mich als Leser da einfach nur auf den Arm genommen. Ich habe schlussendlich einige Kapitel übersprungen, weil mich nichts an diesem Buch fesseln konnte. Selbst das Ende war nicht herausragend.

Die Hauptfiguren: Laney ist eine junge Frau, die zu der Hochzeitswoche ihrer besten Freundin nach Hawaii eingeladen wurde. Eigentlich hatte sie mit Partys und typischem Brautjungfern-Kram gerechnet, und dann wird sie von Emma dazu verdonnert, auf Theo (Emmas Bruder) aufzupassen. Theo ist als Chaot bekannt und kann sich nicht an Regeln halten. Laney willigt nur ungern ein, aber für Emma tut sie alles. Laney lernt Theo immer besser kennen und findet Gefallen an seiner schrägen Art. Sie ist für ihre liebenswerte Art bekannt und macht immer alles, um ihren Eltern zu gefallen. Sie möchte aber ihre rebellische Art ausleben und sich nicht verbiegen. Theo hilft ihr dabei, ihr eigenes Ich zu finden. Mit Laney kam ich gar nicht klar. Ich verstehe immer noch nicht, wie sie plötzlich Gefühle für Theo entwickeln konnte. Zum Beispiel hat er sie schon in ihrer Jugend als "Plainey-Laney" beleidigt, obwohl er ja schon immer Gefühle für sie hatte. Gegensätze ziehen sich bekanntlich ja an, aber hier habe ich überhaupt keine Spannung oder Anziehung bemerkt.

Theo ist ein Chaot, der auf der Hochzeit seiner Schwester versucht, sich von der besten Seite zu zeigen. Theo jedoch ist dafür bekannt, sich nicht zu verbiegen und sorgt für Fremdscham. Es tut mir leid, aber mit Theo wurde ich nicht warm. Er war mir von der ersten Seite an unsympathisch. Ich fand ihn einfach nur kindisch und zu überdreht. Ich habe nach weiteren Facetten von ihm vergebens gesucht. In allem war er mir einfach zu viel.

Endfazit: Als ich gelesen habe, dass es um einen "Babysitter" für einen Erwachsenen geht, war mir klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Rückblickend frage ich mich, was ich hier eigentlich gelesen habe. Der Schreibstil war einfach ermüdend und es passierte seitenweise nichts. Die Liebesgeschichte war für mich nicht nachvollziehbar und beide Protagonisten konnten mich leider überhaupt nicht überzeugen. Für mich endet diese Buchreihe mit diesem Band. Schade, ich hatte mir hier mehr erhofft. Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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