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Veröffentlicht am 13.01.2026

Humorvoll

Der Tod wischt mit
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Tilly Blich ist Eigentümerin der Reinigungsfirma „Plitz und Blank“ und hat die Steuerprüfung an der Backe. Dass ihr Vorgänger so urplötzlich verschwunden ist, macht die Sache auch noch komplizierter. Ihr ...

Tilly Blich ist Eigentümerin der Reinigungsfirma „Plitz und Blank“ und hat die Steuerprüfung an der Backe. Dass ihr Vorgänger so urplötzlich verschwunden ist, macht die Sache auch noch komplizierter. Ihr neuer Auftrag führt sie zur Schule von Untertannbach. In der Turnhalle stolpert sie beim Putzen über den ermordeten Direktor. Kriminalhauptkommissar Stubs kann es nicht fassen, dass Tilly schon wieder fast alle Spuren vernichtet hat. Tilly kann es wieder nicht lassen und fängt selbst an zu ermitteln. Schnell wird klar, dass es hinter der Kulisse an der Schule brodelt.

Das Buch hat mir gut gefallen. Leider kenne ich den ersten Band nicht. Der zweite Band war sehr gut und vor allem Humorvoll geschrieben. Obwohl es ja um Mordfälle geht, geht es auch sehr lustig zu. Sehr genial fand ich die Namen der meisten Beteiligten. Tilly ist aber auch total spitze und ich habe an einigen Stellen mit ihr mitgelitten und gehofft, dass es positiv für sie enden wird. Aber wer hat jetzt den Direktor umgebracht und vor allem warum? Ich habe mich bei diesem Buch einfach überraschen und von der Geschichte treiben lassen. Ich wurde nicht enttäuscht und freue mich schon auf den nächsten Toten der vor Tillys Wischmopp landet. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

super

Der Tod backt heute Weihnachtsplätzchen
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Ein Porsche als Hauptgewinn. Natürlich wollen ihn alle gewinnen und so versetzt die Adventsrallye ganz Hirschlingen in Aufruhr. Ganz vorne mit dabei ist Sofias Campingast Max Meindl. Doch dieser bricht ...

Ein Porsche als Hauptgewinn. Natürlich wollen ihn alle gewinnen und so versetzt die Adventsrallye ganz Hirschlingen in Aufruhr. Ganz vorne mit dabei ist Sofias Campingast Max Meindl. Doch dieser bricht kurz vor dem Ziel zusammen und stirbt. War es ein Unfall oder doch Mord? Haben die Pralinen, die im ganzen Ort auftauchen, etwas damit zu tun? Um Weihnachten in Ruhe zu genießen, machen sich die Hirschgrundis auf die Suche nach dem Mörder.

Auch diesen Teil fand ich wieder sehr toll und witzig. Irgendwie sind die Morde bei den Hirschgrundis nie ganz so schlimm als bei „normalen“ Krimis. Hier herrscht trotz der vielen Morde immer eine gewisse Heiterkeit. Bei diesem Buch darf neben dem rätseln, wer denn nun der Mörder ist, auch immer wieder herzhaft gelacht werden. Bei den Hirschgrundis gibt es immer etwas zu lachen und ihnen fällt immer wieder was neues ein. Ich war sehr gespannt, wer der Mörder ist und warum er gemordet hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall der Hirschgrundis. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

super spannend

Als die Freiheit starb – Rebellion
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Adriana hat nach ihrer Befreiung Zuflucht bei den Freedom Fighters in den Rocky Mountains gefunden. Jetzt muss sie nur noch ihren Sohn Anthony befreien und mit ihm nach Kanada zu ihrem Bruder Mateo fliehen. ...

Adriana hat nach ihrer Befreiung Zuflucht bei den Freedom Fighters in den Rocky Mountains gefunden. Jetzt muss sie nur noch ihren Sohn Anthony befreien und mit ihm nach Kanada zu ihrem Bruder Mateo fliehen. Nachrichtentechniker Sam steht ihr zur Seite und tatsächlich gelingt es den Freedom Fighters den genauen Aufenthaltsort von Anthony heraus zu finden. Jetzt muss „nur“ noch die Befreiungsaktion durch die Freedom Fighters gelingen und anschließend muss sie „nur“ noch mit ihm über die Grenze nach Kanada fliehen, kein leichtes Vorhaben, wenn man sich ohne Reisegenehmigung durch verschiedene Bundesstaaten bewegen muss.

Dieses Buch war so was von spannend, definitiv nichts für schwache Nerven. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, denn ich musste ja wissen, ob sie es alle schaffen werden, nach Kanada zu fliehen oder ob sie doch noch auf ihrem beschwerlichen Weg abgefangen werden. Ich möchte so gerne auf viele tolle Szenen eingehen und etwas darüber schreiben, doch dann würde ich dem Leser die Spannung nehmen. Immer wieder dachte ich mir nur „puh – das war knapp“ und ich habe immer mit dem schlimmsten gerechnet, denn ich kenne schon viele Bücher von Dania Dicken und ich weiß, dass sie nicht immer zimperlich mit ihren Protagonisten umgeht. Und doch dachte ich mir bei jeder brenzligen Situation – oh nein nicht schon wieder. Eines ist jedoch gewiss, für den dritten Teil werde ich Beruhigungstabletten brauchen um mein armes Herz zu schonen. Man kann dieses Buch meiner Meinung nach ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes lesen, da immer wieder auf die Vorgeschichte von Adriana eingegangen wird (auch durch den tollen Bericht, gleich zu Anfang erfährt man den Inhalt von Band 1). ABER ich würde trotzdem jedem raten, den ersten Teil zu lesen, da man dadurch doch besser mit Adriana mitfühlen und leiden kann und er auch spitze ist. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

sehr spannend

Verstummte Narben: Thriller
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Mitten im Winter und nur mit einem Nachthemd bekleidet, wird eine tote Frau auf dem Friedhof gefunden. Unter ihrer Leiche entdeckt die Rechtmedizinerin Julia Schwarz ein Foto einer anderen Frau, welches ...

Mitten im Winter und nur mit einem Nachthemd bekleidet, wird eine tote Frau auf dem Friedhof gefunden. Unter ihrer Leiche entdeckt die Rechtmedizinerin Julia Schwarz ein Foto einer anderen Frau, welches mit einem Datum in drei Tagen versehen wurde. Bei der Obduktion findet Julia drei parallele Kratzer über dem Hüftknochen. Dies ist das Markenzeichen eines Killers, welcher aber seit Jahren im Gefängnis sitzt und er will nur mit Julia sprechen.

Das Buch hat mir wieder super gut gefallen. Es war von der ersten Seite an sehr spannend und gut geschrieben. Ich konnte es wieder kaum aus der Hand legen. Die drei parallelen Kratzer am Opfer schockierten Julia sehr, denn dieses Markenzeichen kennt sie leider viel zu gut und erinnert sie an schreckliche Ereignisse in ihrer Vergangenheit. Doch der Mörder sitzt seit Jahren im Gefängnis. Um Antworten zu finden muss sie ihn im Gefängnis besuchen, denn er wird nur mit Julia reden. Ich war sehr gespannt, wie Julia diese Begegnungen verkraften wird und welche tiefen Wunden es wieder aufreißen wird. Die Autorin präsentierte uns wieder mehrere mögliche Täter. Doch die Frage ist jedes Mal die gleiche: Ist es derjenige der am ehesten als Täter in Frage kommt oder ist es wieder nur eine falsche Spur der Autorin? ODER sollen wir nur denken, dass es der, der am verdächtigsten ist, eh nicht ist und dieses Mal ist er es doch? Ich traue Catherine überhaupt nicht mehr, wenn es um den Täter geht. Es war wie immer bis zum Schluss sehr spannend was die Identität des Täters betrifft. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Catherine Shepherd. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Freundinnen

Winterglück im Café am Meer
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Helena wurde gerade erst von ihrem Freund verlassen und möchte jetzt eigentlich neu durchstarten. Da kommt es ihr gerade recht, dass ein Imbiss zumacht, dieser Laden wäre genau das richtige für ihr Café, ...

Helena wurde gerade erst von ihrem Freund verlassen und möchte jetzt eigentlich neu durchstarten. Da kommt es ihr gerade recht, dass ein Imbiss zumacht, dieser Laden wäre genau das richtige für ihr Café, welches sie sich wünscht. Doch dann erhält sie einen Anruf von ihrer Freundin Fenja auf Norderney. Mara benötigt dringend eine Auszeit und somit jemanden der ihre Pension während ihrer Abwesenheit führt. Natürlich sagt Helena zu und fährt auf die Insel ihrer Kindheitstage. Die salzige Brise und Fenjas Bruder lassen Helenas Herz höherschlagen und so steht sie vor einer schweren Entscheidung. Ihr Traum vom Café auf dem Festland oder ein Neuanfang auf der Insel.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war flüssig und gut geschrieben. Natürlich fährt Helena sofort nach Norderney um ihre Freundin aus Kindheitstagen zu unterstützen. Ich konnte mich sehr gut in Helena hineinversetzten und habe sogar den Nordseewind gespürt. Die Damen des Rommé-Clubs haben mir sehr gut gefallen, vor allem wie sie Helena auf den Gedanken gebracht haben, für sie einen Kuchen zu backen und somit ein kleines privates Café zu erschaffen. Als Fenjas Bruder Jannik auftauchte, habe ich gehofft, dass die beiden sich finden werden und Helena einen Weg finden wird, ihr Café auf der Insel zu eröffnen. Ob ihr es gelingen wird, das verrate ich nicht. Was mich lange zum Überlegen gebracht hatte, waren die kleinen Zwischenkapiteln aus der Sicht von Helenas Großmutter. Hier habe ich mich gefragt, wie diese in die Geschichte passt. Zwei Stellen haben mich dann doch etwas „unbefriedigt“ zurückgelassen. Ich hätte mir eine Abschied Szene von den Rommé-Damen gewünscht, ebenso hätte ich gerne erfahren, wie es mit Frau Fisser im Krankenhaus weitergegangen ist. Trotzdem gebe ich 5 von 5*

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