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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Das Phänomen Taylor Swift

There's Nothing Like This
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Ich bin quasi Swiftie der ersten Stunde und habe damit den Erfolg dieser Ausnahme-Künstlerin live miterleben können. Seit der Eras Tour bewegt das Phänomen Taylor Swift die Massen gefühlt nochmals anders, ...

Ich bin quasi Swiftie der ersten Stunde und habe damit den Erfolg dieser Ausnahme-Künstlerin live miterleben können. Seit der Eras Tour bewegt das Phänomen Taylor Swift die Massen gefühlt nochmals anders, weshalb es inzwischen auch einige Bücher über sie und ihre Karriere gibt. Dieses Buch hier ist ein netter Rundumschlag über Swifts Karriere, von den Anfängen bis zum Megaerfolg werden hier Karriereschritte, Entscheidungen und Schlüsselmomente betrachtet. Und das nicht ganz objektiv, denn die Tochter des Autors ist selbst Fan, sodass hier auch der eine oder andere persönliche Kommentar einfließt.

Als Swiftie erfährt man hier eigentlich nichts, was nicht bereits Taylor selbst geteilt hat. Wer sich hier also Insiderwissen und tiefe Einblicke erhofft, wird nicht fündig werden. Es ist kein reißerisches Werk und sollte hier mal eine persönliche Meinung durchkommen (und das tut es), dann ist sie positiv bis bewundernd ausgelegt. Oft wird sogar Swift selbst zitiert, aus Interviews und Social Media Beiträgen. Das Buch trägt also hauptsächlich zusammen, was bereits irgendwo im Orbit um Swift herumschwirrt. Der Fokus liegt auch gefühlt stärker auf der Marke Taylor Swift als auf ihr als Person, auch wenn diese beiden untrennbar zusammenhängen.

Das Buch hangelt sich an den Eras entlang, beleuchtet Sternstunden, sowie PR-Katastrophen und ist dabei angenehm und unterhaltsam zu lesen. Generell ist es für ein Sachbuch super kurzweilig geschrieben und bietet einen netten Ausflug in die Alben und Meilensteine von Swifts Karriere. Hat mir gut gefallen und macht direkt wieder Lust die Tourfilme zu sehen und Alben zu hören.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Neuanfang im Auge des Sturms

Weil wir es uns versprochen haben
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BCC ist eine Romance Queen und für mich zeichnen sich ihre Bücher dadurch aus, dass sie mich immer erstmal zerstören, bevor sie mein Herz wieder heilen lassen. Die Idee hinter der Geschichte hat mir auch ...

BCC ist eine Romance Queen und für mich zeichnen sich ihre Bücher dadurch aus, dass sie mich immer erstmal zerstören, bevor sie mein Herz wieder heilen lassen. Die Idee hinter der Geschichte hat mir auch hier gut gefallen, aber vor allem im Vergleich zu ihren anderen Büchern fehlt mir hier so ein bisschen die Tiefe.

Es gibt auch in diesem Buch wieder emotionales Trauma zu verarbeiten und auch einiges an Dramatik, trotzdem wirkte die Story dieses Mal weniger konfrontativ. Dabei ist das zentrale Thema super wichtig und ich finds grandios, dass die Autorin darauf aufmerksam macht. Auch darauf, dass dieses Thema keine Gesellschaftsschicht meidet.

Kierra tat mir, anfangen in ihrer Ehe, unglaublich leid. Die Rückblenden in ihre Jugend wirken da wir kleine Fluchten und Atempausen. Gleichzeitig reißen sie den Plot ein bisschen auseinander, der dadurch nicht ganz so tief und emotional ergreifend ist, wie man das von der Autorin vielleicht gewohnt ist.

Die Lovestory fand ich völlig in Ordnung, wenn auch thematisch fast ein bisschen überladen. Durch die ganzen Triggerthemen/Traumata konnte ich mich da nicht so reinfallen lassen, wie bei anderen Büchern. Ich habs dieses Mal einfach nicht ganz so gefühlt, wobei ich echt sagen muss, dass Gabriel schon ein absoluter Schatz ist und mir vor allem das Found Family Thema richtig gut gefallen hat.

Hab’s trotzdem gern gelesen, BCC schreibt einfach traumhaft flüssig, bildhaft und emotional ansprechend. Hab immer noch einen Kloß im Hals, der Inhalt hat mich also definitiv erreicht.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

auf Badass-Art düster

Nocticadia
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Dieses Buch hebt Dark Academia nochmal auf ne ganz andere Ebene. Das Setting der Insel und der Uni, die nicht nur allerlei eher düster angehauchte Naturwissenschaften lehrt, sondern in der es auch angeblich ...

Dieses Buch hebt Dark Academia nochmal auf ne ganz andere Ebene. Das Setting der Insel und der Uni, die nicht nur allerlei eher düster angehauchte Naturwissenschaften lehrt, sondern in der es auch angeblich spukt, ist schonmal absolut gelungen. Und sorry, aber ein sexy Prof. namens Dr. Death? Schweig still mein nerdig makaberes Herz. Devrycks Familiengeschichte und die Rückblenden in seine Vergangenheit haben mir eine Gänsehaut über den Körper gejagt. Und generell bin ich immer Fan von so geplagten, vielschichtigen Charakteren.

Age Gap ist ja nicht so meins und auch die Atmosphäre toxischer Männlichkeit, zwielichtiger Versuche an der Universität und des moralischen Graubereichs in dem sich die Figuren bewegen ist insgesamt nicht ganz ohne. Devryck ist definitiv nicht der Good Guy der Geschichte, aber vllt nicht ganz so abscheulich wie die anderen Monster, die sich im Schatten der Universität verbergen. Das ganze ist einfach eine super packende, faszinierende Mischung.

Ich muss sagen, das Buch wirbt zwar mit Dark Romance, aber so "dark" fand ich diesen Aspekt der Geschichte gar nicht. Der Rahmen gibt dem ganzen zwar so einen Touch, aber eigentlich Unterscheidet sich die expliziten Szenen kaum von dem was man auch in herkömmlichen Romance Büchern inzwischen zu lesen bekommt. Das ist für mich kein Minuspunkt, weil ich Dark Romance meistens nichts so toll, sondern eher total cringe und irgendwie drüber finde. Es gibt aber trotzdem einiges an Spice.

Muss man das Buch lesen? Sicher nicht. Inhaltlich teilweise echt grenzwertig, besonders wenn man eher zart besaitet ist. Hatte ich aber eine verdammt gute Zeit mit diesem Buch? Hell, yes!

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Herbstliche Kleinstadt-Romance

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Das Gekabbel zwischen den beiden Protagonisten ist einfach herrlich, ich hab’s total gefeiert, wie sie sich gegenseitig aufziehen und herausfordern, der Vibe war auf jeden Fall grandios und die Spannung ...

Das Gekabbel zwischen den beiden Protagonisten ist einfach herrlich, ich hab’s total gefeiert, wie sie sich gegenseitig aufziehen und herausfordern, der Vibe war auf jeden Fall grandios und die Spannung quasi greifbar.

Manchmal hat mit so ein bisschen die Leichtigkeit gefehlt, die ich bei einem derartigen Buch erwartet hatte, denn Jude schleppt ein ziemliches Päckchen mit sich rum und am liebsten hätte ich sie kurz mal in den Arm genommen.
Es gibt natürlich auch viele schöne, witzige und sanfte Momente, aber da ist auch viel Druck, Unsicherheit und Groll. Das macht die Figuren natürlich deutlich plastischer und sehr nahbar, was ich bei Romance sehr zu schätzen weiß.

Generell habe ich die verschiedenen Figuren und ihre Geschichten (auch die Nebencharaktere, die so ein bisschen aus dem Norm-Raster fallen wie Penn und Nore) als das Empfunden, was dieses Geschichte besonders macht und mich begeistert hat.

Alles drumherum war so ein bisschen dünn gehalten und ich fand es etwas schade, dass es für Jude keine Konfrontationen mit ihren Eltern, Tony oder den Leuten, die ihr so lange ein schlechtes Gefühl gegebenen haben, gab. Nicht mal so wirklich mit Olive. Dafür wäre easy noch Raum gewesen.

Hat sich entspannt und flüssig lesen lassen, war unterm Strich ganz nett und vor allem der spitze Schlagabtausch zwischen Jude und James ein Highlight.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Richtig coole Vampir-Fantasy

In the Shadows we wait
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Wow, ich weiß nicht genau was ich erwartet hatte, aber die Geschichte hat mich total ihren ihren Bann geschlagen und war richtig stimmungsvoll. Das kleine Örtchen Surnova irgendwo in der Einöde Rumäniens ...

Wow, ich weiß nicht genau was ich erwartet hatte, aber die Geschichte hat mich total ihren ihren Bann geschlagen und war richtig stimmungsvoll. Das kleine Örtchen Surnova irgendwo in der Einöde Rumäniens war sehr atmosphärisch angelegt, nicht zuletzt, weil dort Monster unter den braven Bürgern leben und über der gesamten. Geschichte eine Art verheißungsvoll düstere Aura liegt.

Obwohl es bereits recht früh Hinweise über Xaras Herkunft gibt, ist die Geschichte interessant angelegt. Und wir alle lieben doch eine Lovestory, die die Jahrhunderte überdauert. Das Love Triangle fand ich tatsächlich auch gar nicht so schlecht. Ist jetzt vllt nicht mein Lieblingstrope, hier passt aber irgendwie rein. Vor allem, weil es nicht so klischeehaft ist wie anfangs vielleicht gedacht. Dazu muss man tatsächlich auch sagen, dass das hier keine übermäßig spicy Romance ist, obwohl damit ja quasi geworben wird, hier steht tatsächlich eher der Plot rund um Xaras Geschichte und die Verbindung zu den Vampiren im Vordergrund.

Die Mischung von Fantasy, Folklore und Suche nach der eigenen Geschichte war wirklich gelungen, atmosphärisch spannend sowie leicht düster umgesetzt und hat mir einfach richtig gut gefallen.
Die Geschichte fängt eher seicht und ein bisschen klischeehaft an, verdichtet dich dann aber zunehmend und wird gegen Ende hin immer interessanter. Was sich hier für den weiteren Handlungsverlauf andeutet, ist super vielversprechend und macht definitiv Lust auf mehr.

Ich fand das Buch einfach richtig catchy und werde Band 2 definitiv auch lesen.

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