Profilbild von Lerchie

Lerchie

Lesejury Star
offline

Lerchie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lerchie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2025

Wohlfühlbuch

Winterzauber in der kleinen Stofftierklinik
0

Bei Ruby klappt nicht alles so wie geplant. Sie arbeitet in London bei einem Modelabel. Doch dann bittet ihre Granny Jubilee, in ihrer kleinen Stofftierklinik in Cornwall auszuhelfen. Es ändert sich alles ...

Bei Ruby klappt nicht alles so wie geplant. Sie arbeitet in London bei einem Modelabel. Doch dann bittet ihre Granny Jubilee, in ihrer kleinen Stofftierklinik in Cornwall auszuhelfen. Es ändert sich alles Und Ruby sieht ihr Leben mit anderen Augen.
Sie begegnet Dylan, der zwar sehr attraktiv ist, jedoch auch verschlossen und seine Vergangenheit hat Narben bei ihm hinterlassen. Und doch entwickelt sich eine unerwartete Nähe zwischen den beiden. Doch dann droht ein gehütetes Geheimnis alles zu zerstören.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. es gab keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Ruby, die durchaus wütend auf ihre Chefin war, warum muss der Leser selbst lesen. In der Stofftierklinik fühlt sie sich anscheinend wohl und lernt zudem Dylan kennen, in den sie sich verliebt. Und doch gibt es etwas, was diese Liebe zu zerstören droht. Auch hier ist der geneigte Leser gehalten es selbst zu lesen. Das Buch hat die richtige Menge an Spannung für einen Liebesroman. Mir hat das Buch gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Es hat zwar hier und da auch mal einen Schwachpunkt, z. B. was Rubys Freund betrifft, aber ansonsten ist es mir vier Sterne wert.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 20.10.2025

Was ist damals passiert?

Die Psychoanalytikerin
0

Hamburg 1920: Vera hat als Psychoanalytikerin die Praxis ihres Mannes übernommen. Er selbst ist im ersten Weltkrieg gefallen. Sie muss die unterschiedlichsten seelischen Nabern behandeln, meistens welche ...

Hamburg 1920: Vera hat als Psychoanalytikerin die Praxis ihres Mannes übernommen. Er selbst ist im ersten Weltkrieg gefallen. Sie muss die unterschiedlichsten seelischen Nabern behandeln, meistens welche aus der Kriegsvergangenheit. Da kommt es zu mysteriösen Todesfällen und Kommissar Bender bittet Vera um Hilfe. Sie soll in der Vergangenheit der Betroffenen bohren, denn es scheint einen Zusammenhang zu geben. Da meldet eine Frau ihren Mann als vermisst, sie ist eine Patientin Veras. Ihr wird klar, dass sich offensichtlich jemand an dem ehemaligen Regiment des Vermissten rächt…

Meine Meinung
Der Roman ließ sich sehr gut lesen, keine Unklarheiten im Text störten mich. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst in Vera. Die Psychoanalytikerin, die überzeugt war, dass ihre Patientin Johanna Schuster ihr etwas verschwieg. In die Polizisten, hier hauptsächlich Kommissar Bender und sein Kollege Abel die verzweifelt nach dem Mörder suchten. Und dann gibt es auch noch eine junge (Möchtegern) Reporterin die unbedingt Einzelheiten über den Fall wissen will und sich selbst in Gefahr begibt. Vera selbst hat eine Idee, die, zur damaligen Zeit, eigentlich abstrus war, aber mich hat sie eigentlich fast sofort überzeugt. Der Leser wird wissen, was ich meine, wenn er das Buch liest. Das Ende des Buches ist nicht so ganz befriedigend, auch das wird der Leser beim Lesen des Buches verstehen. Aber es ist spannend geschrieben und wurde später auch noch spannender wegen Veras Idee. Es hat mir gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie vier Sterne.
Es besteht die Möglichkeit, dass die Autorin beabsichtigt (ich kommen wegen des Endes darauf) eine Fortsetzung zu schreiben, auch wenn dies nirgends geschrieben steht.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein interessantes Buch

Jane Austen – Stolz und Leidenschaft
0

Jane Austen wächst in einem Pfarrhaus in Steventon, einem wunderschönen Ort in Hampshire mit sieben Geschwistern auf. Die Bibliothek ihres Vaters darf sie immer benutzen und erhält eine ungewöhnlich umfassende ...

Jane Austen wächst in einem Pfarrhaus in Steventon, einem wunderschönen Ort in Hampshire mit sieben Geschwistern auf. Die Bibliothek ihres Vaters darf sie immer benutzen und erhält eine ungewöhnlich umfassende Bildung. Schon früh entwickelt sie sich zu einer bemerkenswerten jungen Frau, die für sich das Recht beansprucht, ihren Partner frei wählen zu dürfen. Männer gibt es drei in ihrem kurzen Leben. Da ist ihre große Liebe Tom Lefroy, den sie aber nicht heiraten darf. Dann der reiche Mister Witherton, zu dem sie keine Zuneigung empfindet. Und dann noch der intrigante Philipp Trevelyan, der sie begehrt, aber verrät.


Meine Meinung
Das buch ließ sich leicht und flüssig lesen da es keine Unklarheiten im Text gab, die meinen Lesefluss gestört hätten. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Lange Zeit interessierte ich mich nicht für Biographien bzw. Romanbiographien, so wie dies hier eine ist. Dann bin ich vor einiger Zeit den Geschmack gekommen. Jane Austen ist eine junge erwachsene Frau als ich sie kennenlerne. Sie schreibt Romane nur zum Vergnügen. Ihre große Liebe Tom kann sie nicht heiraten, da er im Grunde arm ist und von der Gnade seines Onkels abhängig. Und der macht ihm natürlich Vorschriften. Mr. Witherton ist zwar nett, aber sie empfindet nichts für ihn, wie es ja bereits im Klappentext steht., Und dann ist da noch Philipp Trevelyan, der den Korb, den sie ihm gegeben hat, nicht akzeptieren will. Er will Jane durch eine Intrige zur Heirat zwingen. Wird ihm das gelingen? Der Mensch war mir sofort unsympathisch, wogegen mir Mr. Witherton ein bisschen leid tat. Aber auch der Mann ihrer Träume, Tom Lefroy, war mir unsympathisch geworden, da er in meinen Augen ein jämmerlicher Feigling war. Die näheren Umstände erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Es ist schön geschrieben, war spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten . Von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

Veröffentlicht am 16.08.2025

Die Henkerswitwe

Das Pestmädchen und der Medicus
0

Augsburg 1462. Lina ist die Witwe des Henkers. Nur der Verkauf von Heilmitteln hält sie am Leen. Ihre große Liebe, den Wundarzt Ulrich, will sic nicht mit ins Unglück stürzen, versucht ihre Gefühle für ...

Augsburg 1462. Lina ist die Witwe des Henkers. Nur der Verkauf von Heilmitteln hält sie am Leen. Ihre große Liebe, den Wundarzt Ulrich, will sic nicht mit ins Unglück stürzen, versucht ihre Gefühle für ihn zu ignorieren. Auf dem Heimweg vom Markt und nur wenig später Zu Hause wird sie überfallen und entgeht knapp dem Tod. Jemand trachtet ihr nach dem Leben, das wird ihr klar. Sie ist so in Not, dass sie bei dem berüchtigten Bettlerkönig Unterschlupf sucht ohne an die Folgen zu denken. Ist er ehrlich mit ihr?


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen den keiner Unklarheiten im Text vermochten meinen Lesefluss zu stören. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Dass mir nicht immer alles klar war, ist wohl selbst verschuldet, denn ich hat den ersten Band nicht gelesen. Aber mit der Zeit wurde das besser. Lina ist im Findelhaus aufgewachsen, mit sieben Jahren musste sie schon im Spital arbeiten. Sie war eines Mordes beschuldigt worden, der Henker hatte sie losgebeten und zur Frau genommen. Doch nun war Gernot tot und der Überfall auf dem Heimweg und zu Hause hatten ihr gezeigt, dass sie in Lebensgefahr schwebte. Ob es richtig war, in ihrer Verzweiflung den Bettlerkönig um Hilfe zu bitten? Der Leser wird es beim Lesen des Buches erfahren. Dann ist da auch noch der Wundarzt Ulrich, verheiratet, aber nicht glücklich. Vielleicht wüsste ich, warum er Angela geheiratet hat, hätte ich das erste Buch gelesen. Die beiden, Lina und Ulrich, taten mir richtig leid. Er verheiratet mit einer Frau, der er nicht will und sie die Witwe eines Henkers, also eine Unehrliche. Eine junge Frau, die nach ihrer Herkunft forscht, denn sie kennt weder Mutter noch Vater. Wird sie in diesem Buch etwas über ihre Eltern erfahren? Das Buch ist nur mäßig spannend, was sich jedoch steigert, aber eben doch genug, dass ich drangeblieben bin. Ich hoffte zu erfahren, warum Lina verfolgt wurde bzw. wird, wer dahintersteckt. Habe ich es erfahren? Wird nicht verraten aber ich empfehle es gerne weiter und vergebe vier Sterne.

Veröffentlicht am 28.07.2025

Informativ und spannend

Schwestern des brennenden Himmels
0

In Potsdam wird 1945, kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, das Schicksal der Welt verhandelt. Churchill, Truman und Stalin ringen auf Schloss Cecilienhof um Einigkeit und währenddessen riskiert ein ...

In Potsdam wird 1945, kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, das Schicksal der Welt verhandelt. Churchill, Truman und Stalin ringen auf Schloss Cecilienhof um Einigkeit und währenddessen riskiert ein britisches Mitglied der Delegation die Aufdeckung ihrer Identität. Ann Miller ist nicht das was sie zu sein scheint. Und sie muss unbedingt in den russischen Bezirk gelangen. Dort hat sie damals ihre Cousine zurückgelassen, und sie empfindet das als bitteren Verrat, den sie begangen hat. Hilfe bekommt sie von einem amerikanischen Soldaten, ausgerechnet, denn er hat Gründe die Deutschen zu hassen. Nie darf Jackson herausfinden, wer Ann ist, und dann entwickelt sie auch noch verbotene Gefühle für ihn.
Die Konferenz in Potsdam, ein gebrochenes Versprechen, eine unmögliche Liebe in einer zerstörten Welt. Ein Stück deutscher und europäischer Geschichte.



Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es kam mir zu Anfang etwas langatmig vor, jedoch musste wohl auch das gelesen werden um das Folgende zu verstehen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Da man nur so nach und nach, etwas über Anns angeblichen Verrat erfuhr, war ich ab und zu etwas ungeduldig. Wobei Ann noch nicht mal was dafür konnte, also war es für mich auch kein Verrat. Ann war mit ihren Eltern, sie war gerade mal 12 Jahre alt, aus Deutschland ausgewandert, man kann sogar sagen geflohen, und sie landeten dann letztendlich in England. Ann hat sich ja, wie schon dem Klappentext zu entnehmen ist, in Jackson verliebt und der hasst alle Deutschen. Doch wie sollte er ihr dann helfen? Und würde er dies überhaupt tun? Man erfährt in diesem Buch so einiges, z. B., dass wohl alle Deutschen über einen Kamm geschoren wurden. Die Alliierten konnten sich wohl nicht vorstellen, dass manche ich möchte sogar sagen viele Deutsche nur wegen des Überlebens nicht widersprochen haben. Denn sagte man etwas gegen das Regime, landete man oft gleich im KZ. Und das bringt mich darauf, dass das Buch zwar ein gutes Ende nahm, es für mich jedoch immer noch ein offenes Ende war. Da die Autorin nicht weiterschrieb und es auch kein zweites Buch gibt, denn es ist ein Einzelband, fehlt mir definitiv ein Epilog. Ich weiß nicht, ob alles so geklappt hat, wie Ann sich das vorstellte und das fehlt mir einfach und gibt Sternabzug. Trotzdem hat mir das übrige Buch ganz gut gefallen und mit einem Epilog hätte ich fünf Sterne gegeben, so gibt es eine Leseempfehlung, aber eben nur vier Sterne.