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Veröffentlicht am 09.11.2025

Chinesische Geschichte anders erzählt

She Who Became the Sun
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China im 14. Jahrhundert. Mädchen sind nichts wert in einem Land das von Männern regiert wird. Als Vater und Bruder nach einem Banditenüberfall tot sind, entschließt sich die überlebende Schwester das ...

China im 14. Jahrhundert. Mädchen sind nichts wert in einem Land das von Männern regiert wird. Als Vater und Bruder nach einem Banditenüberfall tot sind, entschließt sich die überlebende Schwester das Schicksal des Bruders anzunehmen. Sie geht in ein Kloster und wird am Ende der Anführer der Rebellen gegen die mongolischen Herrscher.

Die Autorin nimmt hier die Geschichte von Zhu Yuanzhang, dem Gründer der Ming-Dynastie, auf und erzählt sie aus einem anderen Blickwinkel neu. Ein namenloses Mädchen übernimmt das vorgesagte große Schicksal des Bruders um ihrer Bedeutungslosigkeit zu entkommen. So schafft sie es sich in einem Kloster durchzuschlagen, ohne ihre Identität preiszugeben. Und später auch allen politischen Intrigen zu entkommen und als Anführer die herrschenden Mongolen zu vertreiben.

Das Buch ist wirklich schön geschrieben. Ich konnte mir das Setting gut vorstellen, auch wenn es fremd wirkt. Die Schicksalsgläubigkeit der Menschen und der Glaube an Geister, die die Menschen begleiten, war anfangs etwas ungewohnt, verstärken aber auch das Gefühl, eigentlich einen Fantasy Roman zu lesen. Der queere Ansatz, der sich im Laufe der Geschichte ergibt, hat mir sehr gut gefallen.

Ich kann das Buch empfehlen. Man kann gut in die Geschichte eintauchen, auch wenn es natürlich ein wenig mehr Vorstellungskraft braucht, wenn man sich mit der chinesischen Kultur nicht so gut auskennt.

Von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Stop und Neuanfang

Katzentage
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Was macht man, wenn einem das Leben einfach einmal Zeit schenkt? Paula und Peter stranden auf dem Heimweg von einem Seminar in Würzburg. Bahnstreik, nichts geht mehr. Das Seminar endete mit einer gemeinsamen ...

Was macht man, wenn einem das Leben einfach einmal Zeit schenkt? Paula und Peter stranden auf dem Heimweg von einem Seminar in Würzburg. Bahnstreik, nichts geht mehr. Das Seminar endete mit einer gemeinsamen Nacht, daraus werden nun weitere. Die Anziehung war schon länger da, nun ergibt sich die Gelegenheit einander näher kennen zu lernen. Während Paula nur den Moment genießen will, ohne Gedanken an die Zukunft, geht Peter schon einen Schritt weiter. Denn warum sollte das, was jetzt passt, nicht auch länger funktionieren?

Wir begleiten die beiden durch ihre Tage in Würzburg. Wie immer schildert der Autor die Umgebung atmosphärisch und lebendig, man ist sozusagen mit auf einem Herbstausflug. Die beiden Protagonisten philosophieren über das Glück und warum man es nicht dauerhaft halten kann. Hier kommt man auch auch als Leser*in ins nachdenken.

Ich mochte das Buch gerne, auch wenn mir gerade Paula manchmal zu eigennützig war. Aber das brauchte es einfach als Gegensatz zu Peter, der der perfekte Gegenpol zu ihr war.

Von mir daher eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.10.2025

kurzweilige Unterhaltung

Ich hab da nur kurz draufgeklickt, und jetzt ist alles weg!
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Philipp Spielbusch erzählt aus seinem Arbeitsalltag. Da ich selbst auch in der IT lange Jahre als Support gearbeitet habe, hat mich das Konzept des Buches angesprochen. Und wie es so oft ist, am Ende wiederholen ...

Philipp Spielbusch erzählt aus seinem Arbeitsalltag. Da ich selbst auch in der IT lange Jahre als Support gearbeitet habe, hat mich das Konzept des Buches angesprochen. Und wie es so oft ist, am Ende wiederholen sich die Erlebnisse. Viele Sitationen habe ich ähnlich auch erlebt und beim Plausch mit Kollegen auch so erzählt bekommen. Und ja, die Strickliste der am häufigsten USersprüche würde wohl auch in meinem Büro Alltag ähnlich aussehen.

Ich habe mich mit dem Buch köstlich amüsiert und ganz nebenbei auch ein paar Tipps mitgenommen. Selbst als vermeintlicher Experte kann man hier noch was lernen. Und lustigerweise hatte ich genau eine Situation aus dem Buch nur kurze Zeit nach der Lektüre auch hier. Wie gut dass ich wusste was zu tun ist 🙂

Ich kann das Buch empfehlen. Es ist eine kurzweilige Unterhaltung mit Mehrwert!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Wohlfühlbuch

Wohin die Wünsche fließen
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Rixa hat es früh in die Welt hinaus gezogen. Doch irgendwas sagt ihr, dass sie nach Hause zurück muss. Als sie Pixies Kampagne im Netz entdeckt und feststellt, dass es dem Hof der Mutter wohl nicht gut ...

Rixa hat es früh in die Welt hinaus gezogen. Doch irgendwas sagt ihr, dass sie nach Hause zurück muss. Als sie Pixies Kampagne im Netz entdeckt und feststellt, dass es dem Hof der Mutter wohl nicht gut geht, macht sie sich auf den Weg nach Hause.

In diesem dritten und abschließenden Band der Glückshafen Reihe machen wir uns zusammen mit Rixa wieder auf die Suche nach einem von Flömers Flaschenschiffen. Und wie wir es von der Autorin gewohnt sind, begleiten wir Rixa dabei auch auf ihrem Weg zu sich selbst. Dabei wird die Natur wie immer sehr anschaulich geschildert, so dass man das Gefühl hat direkt mit den Protagonisten alles zu erleben.

Das Buch war wieder ein schönes Wohlfühlbuch, in dem man die Protagonisten aus den Vorgängerbüchern auch wieder trifft und das sich in das Universum, das Patricia Koelle mittlerweile geschaffen hat, perfekt einfügt.

Von mir daher wieder eine Leseempfehlung für dieses schöne Wohlfühlbuch.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Winter in Italien

Alle weg
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Stefan Maiwald nimmt uns mit in die norditalienische Stadt Grado – nicht im Sommer, wenn Touristenströme die Gassen füllen, sondern im Winter, wenn Ruhe einkehrt und das wahre Leben beginnt.

Das Buch ...

Stefan Maiwald nimmt uns mit in die norditalienische Stadt Grado – nicht im Sommer, wenn Touristenströme die Gassen füllen, sondern im Winter, wenn Ruhe einkehrt und das wahre Leben beginnt.

Das Buch ist eine Sammlung von Beobachtungen, Anekdoten und liebevoll beschriebenen Momenten aus dem Alltag der Einheimischen. In Pinos Bar, dem inoffiziellen Zentrum des Geschehens, wird diskutiert, gelacht, gestritten und philosophiert – über Politik, Fußball, das Wetter und das Leben selbst. Und auch die eigenen Ziele verliert er nicht aus den Augen: Gegen seine Frau im Tennis nicht ganz so grandios verlieren, wie es sonst immer der Fall war.

Das Buch ist sehr atmosphärisch, man kann sich Grado im Winter gut vorstellen. Wer allerdings mehr als Anekdoten über die Bewohner erwartet wird hier eher enttäuscht werden. aber alles in allem ist das Buch ein gelungener Einblick in den Winter eines italienischen Touristenortes.

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