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Veröffentlicht am 19.11.2025

Handarbeitskrimi mit viel Lokalkolorit und Humor

Fadenkreuz
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„Fadenkreuz“ ist der nunmehr vierte Fall einer unter Pseudonym schreibenden deutschen Autorin. Hier ermitteln nicht nur Kommissar Wallenstein und seine Kollegen, sondern vor allem auch der örtliche Madlfinger ...

„Fadenkreuz“ ist der nunmehr vierte Fall einer unter Pseudonym schreibenden deutschen Autorin. Hier ermitteln nicht nur Kommissar Wallenstein und seine Kollegen, sondern vor allem auch der örtliche Madlfinger Krimi- und Handarbeitsclub, kurz MKHC.

Leonie Kramer – wie die Autorin sich nennt – spinnt einen Fall rund um einen Heiratsschwindler. Dieser wird mit einer Sticknadel ermordet. Die Mörderin scheint nach Meinung von Staatsanwältin und Bürgermeisterin schnell gefunden zu sein. Doch sie haben die Rechnung ohne die Mitglieder des umtriebigen MKHC gemacht.

Mit viel Lokalkolorit und Humor beschreibt die Autorin die Ermittlungen. Sowohl die des Kommissars, als auch die der Damen des Handarbeitsclubs. Leider erscheinen mir die Handarbeiterinnen manchmal etwas über das Ziel gegenüber Wallenstein hinauszuschießen. Doch er lässt dies auch geschehen und hält sich oftmals zurück. Etwas schade ist, dass die Polizei im Geschehen einen Schritt hinterher zu hinken scheint.

Schön zu lesen ist neben der heimatlichen Verbundenheit auch die selbstlose Hilfsbereitschaft unter den Damen des Krimi- und Handarbeitsclubs. Keine der Ihren wird im Stich gelassen und alles daran gesetzt, sich gegenseitig zu helfen.

Die Auflösung des Falles hatte ich im Detail nicht vorausgeahnt. In welche Richtung das Ganze sich bewegt, fällt aufmerksamen Lesern jedoch bereits beim Lesen des Klappentextes auf.

Viel Wissenswertes und neu zu Lernendes gibt es rund um das Thema Handarbeit und deren Techniken zu lesen. Diese Hintergründe fließen immer wieder gekonnt in die Geschichte ein. Auch auf dem Cover und natürlich beim Titel wird der Thematik Rechnung getragen. Mit Wollknäueln und Stickbildern vor strahlender Bergkulisse, lädt das Cover zum Zugreifen ein.

Insgesamt ein gut zu lesender Kriminalroman mit viel Lokalkolorit und Humor für kurzweilige Lesestunden. Für Strick- und Stickfans sowie Handarbeitsliebhaber quasi ein Muss.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

die Klaviatur der Gefühle - von ganz unten bis ganz oben; mit überraschenden Wendungen

Versprich mir, dass du tanzt
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"Versprich mir, dass du tanzt" von Dani Atkins ist ein berührender Liebesroman. Bereits das Cover mit dem wunderbaren Farbschnitt lädt den Leser zum Träumen ein. Die goldene Schrift des Titels auf dem ...

"Versprich mir, dass du tanzt" von Dani Atkins ist ein berührender Liebesroman. Bereits das Cover mit dem wunderbaren Farbschnitt lädt den Leser zum Träumen ein. Die goldene Schrift des Titels auf dem altrosa Hintergrund wirkt edel und zieht die Blicke auf sich. Der erste Teil des Titels passt gut zum Inhalt, jedoch erschließt sich mir das "tanzen" nicht. Denn die Thematik des Tanzens wird im Buch nicht angesprochen. Auch eine metamorphorische Betrachtung des Wortes finde ich nicht gelungen.

Dani Atkins zieht in diesem Roman alle Register. Sie bespielt die Klaviatur der Gefühle von ganz unten bis ganz oben mit einer Sicherheit, die den Leser in die Geschichte zieht und nicht mehr loslässt. Hierzu tragen auch die authentisch gestalteten Figuren bei, die in der bewegenden Geschichte rund um Hauptcharakter Lily, jede auf ihre Weise berühren.

Lily hat ihren geliebten Mann Adam verloren. Ein Jahr später ringt sie sich dazu durch, ihr Versprechen einzulösen, das sie Adam gegeben hat. Allerdings versteht sie zunächst weder die Hintergründe dazu noch die Haltung von Josh, den sie nach vielen Jahren wieder trifft.

Auf ihrer emotionalen und tiefgründigen Reise zwischen Trauer, Liebe aber auch zweiten Chancen begleitet man als Leser Lily, aber auch Adam und Josh. Weint, lacht, hofft, und bangt mit ihnen, ja, erlebt durch die emotionale Intensität und feinfühlige Erzählung mit den Figuren die Dramen aber auch schönen Momente mit.

Der Schreibstil ist nicht nur mitreißend, sondern auch flüssig zu lesen. Dabei geben die gelungen eingesetzten Rückblenden dem berührenden Geschehen weitere Spannung. Das Ende ist mir persönlich etwas zu abrupt, so dass ich den enormen Zeitsprung zunächst nicht einordnen konnte.

Gerne vergebe ich für diesen emotional dramatischen Roman mit zwei Liebesgeschichten und überraschenden Wendungen 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Pitti und Churchill am mörderischen Gardasee

Was am Ufer lauert
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Der zweite Fall für Polizeireporterin Gianna Pitti von Lenz Koppelstätter lautet "Was am Ufer lauert".

Bereits den ersten Band ziert ein schönes Bild vom malerischen Gardasee. So auch den zweiten Band. ...

Der zweite Fall für Polizeireporterin Gianna Pitti von Lenz Koppelstätter lautet "Was am Ufer lauert".

Bereits den ersten Band ziert ein schönes Bild vom malerischen Gardasee. So auch den zweiten Band. Der Wiedererkennungseffekt zur Reihe ist auf jeden Fall gegeben.

Auch dieser Fall hält einige Überraschungen für Gianna Pitti bereit. Möchte sie zunächst ihrem Vater einen Gefallen tun, landet sie schon bald mitten in turbulenten und gefährlichen Ermittlungen. Unterstützt wird sie einmal mehr von ihrem Onkel Francesco, der weiterhin den "typisch wohlhabenden Italiener alter Schule" repräsentiert. Diesmal nicht nur im Hintergrund dabei ist zudem Giannas Vater Arnaldo. So entspinnt sich ein Krimi aus allerlei politischen und historischen Verflechtungen. Durch den Autor erfährt man als Leser viele Hintergründe, die so im Allgemeinen eher nicht bekannt und präsent sind. Allerdings muss man diese Art Krimi mögen, damit man nicht das Gefühl von Längen im Geschehen bekommt.

Die Figuren und deren Vergangenheit breiten sich immer mehr vor dem Leser aus. Dadurch gewinnt man weitere Einblicke und Verständnis für die Situationen und Handlungsweisen.

Insgesamt ein Krimi mit sowohl politischen als auch historischen Verflechtungen, der wohl auch als Roman mit kriminalistischen Elementen durch gegangen wäre. Auch dieser Band enthält viel Lokalkolorit.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

süßer Sommerroman am Bodensee

Marmeladensommer
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Das Cover von "Marmeladensommer" zieht mit seiner sommerlichen Aufmachung direkt die Aufmerksamkeit auf sich. Es lädt zum Träumen ein und man wünscht sich an diesen wunderschönen Ort, an dem die Sonne ...

Das Cover von "Marmeladensommer" zieht mit seiner sommerlichen Aufmachung direkt die Aufmerksamkeit auf sich. Es lädt zum Träumen ein und man wünscht sich an diesen wunderschönen Ort, an dem die Sonne herrlich strahlt. Der Autorin Persephone Haasis ist mit diesem Roman eine schöne Geschichte rund um die Hauptfigur Emmi gelungen, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Diese führt sie an den Bodensee und in manche Verwicklung. Auch in Bezug auf die Liebe muss Emmi allerlei Hindernisse überwinden.

Neben Emmi steht ihre Leidenschaft, das Marmelade kochen, im Mittelpunkt. So finden sich einige verführerische Marmeladenrezepte im Buch, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen und einfühlsame Blicke in das Gefühlsleben der Hauptfigur geben.

Eingebettet in die malerischen Beschreibungen der Landschaft und des Bodensees, entwickeln sich die Charaktere weiter und es macht Freude, sie auf diesem Weg zu begleiten.

Eine schöne Mischung aus den Zutaten Sonne und Sommer, mit einer guten Prise Seeromantik, die einen lesenswerten Wohlfühlroman ausmachen. Mir ist er an manchen Stellen etwas zu "süß", aber ich vergebe sehr gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die einen guten Sommerroman lieben. Besonders die Idee der Marmeladenglasmomente fand ich sehr gelungen.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

netter Sommerroman - zwei Schwestern und die Liebe

Hochzeit auf der kleinen Frieseninsel
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Mit ihrem Roman "Hochzeit auf der kleinen Frieseninsel" entführt Melanie Petersen den Leser auf die Insel Föhr. Die Liebe der Autorin zu Föhr spürt man in jeder Zeile. So beschreibt sie die Insel, ihre ...

Mit ihrem Roman "Hochzeit auf der kleinen Frieseninsel" entführt Melanie Petersen den Leser auf die Insel Föhr. Die Liebe der Autorin zu Föhr spürt man in jeder Zeile. So beschreibt sie die Insel, ihre Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten detailliert und mit großem Wissen. Deshalb fühlt sich der Leser bald wie auf einer kleinen Erholungsreise, denn der Sommerroman verschafft eine schöne Auszeit vom Alltag.

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die zwei Schwestern Hannah und Stine. Abwechselnd wird aus den Blickwinkeln der beiden geschrieben, so dass man einen tollen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt der beiden erhält. Während Hannah auf ihrer Heimatinsel Föhr eine Auszeit nimmt, lebt Stine mit ihrer kleinen Tochter dort. Ihre Hochzeit steht eigentlich kurz bevor. Doch nicht nur bei Stine, sondern auch bei Hannah, gibt es so einiges an Liebeschaos zu überwinden.

Einfühlsam nimmt Melanie Petersen den Leser mit auf die Reise der beiden Schwestern. Die Figuren sind charmant gezeichnet und der flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man gerne in die Irrungen und Wirrungen der Geschichte eintaucht.

Für mich ein netter Sommerroman, der eine schöne Auszeit vom Alltag verschafft. Nicht nur für Föhr-Liebhaber ein toller Lesegenuss.

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