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Veröffentlicht am 12.11.2025

Weibliche Wut, klug erklärt: Warum ‚Nemesis’ Töchter‘ mehr als ein Buch ist

NEMESIS' TÖCHTER
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Ich kann mich der Mehrheit nur anschließen: Ich bin immer noch beeindruckt von den Themen, die Tara-Louise Wittwer in einem Buch zusammengeführt hat. Ich folge ihr schon länger online, aber was sie hier ...


Ich kann mich der Mehrheit nur anschließen: Ich bin immer noch beeindruckt von den Themen, die Tara-Louise Wittwer in einem Buch zusammengeführt hat. Ich folge ihr schon länger online, aber was sie hier zusammengetragen hat, ist einfach stark. Sie könnte locker Hunderte Bücher darüber schreiben und trotzdem würde ich bei jedem einzelnen wieder nicken und denken: „Ja, genau das!“

Was ich besonders spannend finde, sind die mythologischen und historischen Bezüge: zum Beispiel die Geschichten über die Furien oder Nemesis. Ganz ehrlich: Wer hatte da nicht den bekannten Mythos im Kopf, statt den ursprünglichen Kontext zu kennen? Eben: wir alle. Und genau da setzt Tara-Louise an: Sie holt uns ab, erklärt Zusammenhänge und öffnet Perspektiven, die man sonst leicht übersieht.

In „Nemesis’ Töchter“ geht es um weibliche Wut, aber nicht als lautes, wütendes Manifest, sondern als kluge, analytische Auseinandersetzung mit Strukturen, Narrativen und der Kraft des Zusammenhalts. Das Buch schlägt eine Linie durch 3000 Jahre Geschichte und macht „Female Rage“ greifbar – von der Antike bis heute, mit einem klaren Fokus auf die europäische Tradition.

Was ich besonders schön finde: Wittwer richtet die Wut nicht gegen etwas, sondern füreinander. Sie zeigt, wie aus Emotion Handlung werden kann: im Alltag, in Sprache, in Beziehungen. Das Buch bildet, berührt und bestärkt gleichzeitig. Wer feministische Sachbücher mag, findet hier eine Stimme, die Brücken baut - zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Popkultur und Politik, persönlicher Erfahrung und struktureller Analyse. Es geht um weibliche Wut, um Schwesternschaft und darum, wie tief gesellschaftliche Erwartungen an Frauen eigentlich sitzen. Und Wittwer zeigt, warum Wut nicht nur berechtigt, sondern auch befreiend sein kann.

Wichtig ist dabei: Dieses Buch will nicht „Lösungen“ liefern. Es klärt auf, ordnet ein und lädt zum Nachdenken ein. Das kam auch bei der Lesung zur Sprache, und ich finde das richtig so. Denn es geht darum, zu erkennen, dass wir füreinander da sind und dass viele Mechanismen, die Frauen kleinhalten, immer noch existieren.

Und bitte, an dieser Stelle ganz deutlich: Feminismus ist kein Männerhass. Wittwer erklärt das klar, verständlich und ohne zu vereinfachen. Ihr Buch ist offen, einladend und bringt viele Themen auf den Punkt. Für alle (Frauen wie Männer), die sich irgendwo auf ihrem eigenen Weg mit diesen Fragen beschäftigen, ist es ein richtig guter Einstieg.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Dieses Buch hat mich zerbrochen, geheilt – und wieder an zweite Chancen glauben lassen.

King of Greed
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⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (ursprünglich 4,5 – aber mal ehrlich, das hier ist eine glatte 5)

King of Greed erzählt die Geschichte zweier Menschen, die sich zutiefst lieben – und sich dennoch auf dem Weg zueinander und ...

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (ursprünglich 4,5 – aber mal ehrlich, das hier ist eine glatte 5)

King of Greed erzählt die Geschichte zweier Menschen, die sich zutiefst lieben – und sich dennoch auf dem Weg zueinander und zu sich selbst verloren haben. Es geht um eine Ehe am Abgrund, um zweite Chancen und den rohen, chaotischen Prozess, Liebe neu zu entdecken.

Ich war mir zunächst nicht sicher, ob das Buch etwas für mich ist – eine Ehekrise ist kein leichtes Thema – aber wow, ich lag komplett falsch. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.

🖤 Dominic & Alessandra

Ana Huang hat mit Dominic und Ale zwei unglaublich facettenreiche, gut ausgearbeitete Charaktere geschaffen. Ihre Liebesgeschichte fühlte sich episch und gleichzeitig schmerzhaft real an – von der süßen College-Romanze bis zum langsamen Auseinanderbrechen ihrer Ehe. Ich habe Doms Ehrgeiz und Ales Loyalität bewundert – umso tragischer war es, dass genau diese Eigenschaften letztlich zur Entfremdung führten.

Was das Buch so besonders gemacht hat, war zu sehen, wie beide an sich arbeiten. Dom lernt, dass Erfolg nichts wert ist, wenn man die Person verliert, die immer an einen geglaubt hat. Und Ale erkennt, dass Loyalität nicht bedeutet, sich selbst zu vergessen – sie lernt, sich selbst an erste Stelle zu setzen. Ihre individuellen Entwicklungen waren genauso bedeutend wie ihre Liebesgeschichte.

💔 Schmerz, Rückblicke & Reue

Dieses Buch tut weh – aber auf die beste Art. Es ist roh, verletzlich und manchmal frustrierend – genau das macht es so realistisch. Ich habe schon im ersten Kapitel geweint (richtiger Schlag in die Magengrube), und dann fast in jedem weiteren auch. Es war wie ein Autounfall in Zeitlupe – und man hofft einfach nur, dass sie es gemeinsam überstehen.

Die Rückblicke? Einfach nur perfekt. Zu sehen, wie sie sich im College ineinander verliebt haben, hat dem Ganzen so viel emotionale Tiefe gegeben. Man weiß einfach, dass sie Seelenverwandte sind. Man fühlt es auf jeder Seite.

Und ja… die Reue. Dom musste sich richtig anstrengen – und Ana hat abgeliefert. Niemand schreibt so gute "Groveling-Arcs" wie sie, und hier hat sie sich selbst übertroffen. Ale hat es ihm nicht leicht gemacht – und das war auch genau richtig so.

🤍 Die fehlerhafte, aber authentische Seite von Ale

Lass uns über Alessandra sprechen. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte Probleme mit ihrer Art zu gehen. Kein Gespräch, kein letzter Versuch, etwas zu retten – einfach weg. Nach zehn Jahren Ehe fühlte sich das kindisch an. Aber durch ihre inneren Gedanken wurde mir klar, warum sie so gehandelt hat. Ich stimme nicht in allem zu, aber ich konnte es nachvollziehen.

Manchmal erreichen Menschen ihren Breaking Point in Stille, besonders wenn sie lange geschwiegen haben. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie vorher für ihre Beziehung kämpft, fühlte sich ihr Heilungsprozess dennoch verdient und echt an.

💫 Fazit

Das hier ist keine lockere, süße Liebesgeschichte. Sie ist schwer, sie ist ehrlich – sie zeigt, dass Liebe allein oft nicht reicht. Aber mit Wachstum, Kommunikation und gegenseitigem Einsatz kann man einen Weg zurück finden. Doms und Ales Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt – aber jede Träne, jeder Herzschmerz war es wert.

Dieses Buch hat mich zerbrochen, geheilt – und wieder an zweite Chancen glauben lassen.

(übersetzt aus dem EN)

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Sloane said 'Try Me' und Xavier hat den Auftrag verstanden

King of Sloth
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Ich bin an dieser Stelle ganz ehrlich – ich hätte nie gedacht, dass ich die Geschichte von Xavier und Sloane so verschlingen würde.

Beide kamen in den vorherigen Büchern schon mehr oder weniger vor, und ...

Ich bin an dieser Stelle ganz ehrlich – ich hätte nie gedacht, dass ich die Geschichte von Xavier und Sloane so verschlingen würde.

Beide kamen in den vorherigen Büchern schon mehr oder weniger vor, und ich dachte, ihre Dynamik würde irgendwie 0815 sein, vielleicht sogar etwas langweilig. Tja... falsch gedacht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und nach Ale und Dominik dachte ich wirklich, dass die Messlatte nicht mehr höher gelegt werden könnte. Strike zwei. Ich lag komplett daneben.

Sloane wirkte in den anderen Bänden immer ein bisschen distanziert – komplett verheiratet mit ihrer Arbeit, ernst, zurückhaltend. Ich habe ehrlich gesagt nicht viel erwartet. Ich dachte, wir bekommen wieder eine stille Protagonistin, die in der Story untergeht. Aber dann kam Sloane – und hat alles übertroffen.

Ich hab mich so sehr in ihr wiedergefunden. Sloane ist ich – und ich bin sie. Angst vor Bindung, Angst vor Schmerz, perfekt darin, Mauern zu bauen und sich hinter Unabhängigkeit zu verstecken. Aber unter dieser toughen Schale? Eine Frau, für die man Berge versetzen würde. Ich liebte es, wie sie Xavier immer wieder in seine Schranken gewiesen hat, seine Fassade durchschaut hat und ihn gezwungen hat, sich zu entwickeln. Sie hat auf Ansagen gemacht – und dabei verdammt gut ausgesehen.

Und das Beste? Kommunikation. Danke, Sloane. Ja, sie hat sich kurz von ihren Unsicherheiten überrollen lassen, aber sie hat schnell die Kurve gekriegt. Smart, selbstbewusst, schlagfertig – und einfach die perfekte Ergänzung zu Xavier.

Und Xavier? Ich hatte ein ganz anderes Bild von ihm vor diesem Buch – und bin sehr froh, dass ich das jetzt neu schreiben kann. Er ist vielleicht mein absoluter Lieblingsmann aus Ana Huangs Universum. Dieser Typ ist wortwörtlich ein Traum. Die Art, wie er Sloane geliebt hat – tief, ehrlich, kompromisslos – war einfach wunderschön.

Er hat mit ihr Rom-Coms geschaut, nicht weil er sie mochte, sondern weil sie es tat. Er hat sich an Kleinigkeiten erinnert (wie dass sie Walnüsse hasst) und immer dafür gesorgt, dass sie sich wohlfühlt. Vielleicht das Minimum – aber es hat mein Herz trotzdem schmelzen lassen.

Was mich wirklich begeistert hat, war sein persönliches Wachstum. Er hat sich seinen Ängsten gestellt, das Vault-Projekt ernst genommen und an sich gearbeitet – nicht nur wegen des Erbes, sondern um sich selbst zu beweisen, dass er es kann. Und Sloane? Sie war die ganze Zeit an seiner Seite. Seine Stütze, sein größter Fan, seine Ruhe im Chaos.

Zusammen waren sie einfach perfekt. Zwei Gegensätze, die das Beste ineinander hervorgeholt haben.

Und ein kleines Shoutout an Pen – ihre Kommentare waren einfach Gold. Die verfluchte viktorianische Puppe? ? Ich komme davon immer noch nicht klar.

Wie in den anderen Büchern gab es auch hier wieder viele Cameo-Auftritte – schön, bekannte Gesichter wiederzusehen, aber manchmal ein bisschen viel. Was für mich aber richtig herausgestochen hat? Die Vibes. Das Buch war charmant, witzig, emotional – einfach voller Herz. Der Schlagabtausch, die Chemie, das persönliche Wachstum – alles hat perfekt zusammengepasst.

King of Sloth war leicht, unterhaltsam, aber gleichzeitig tiefgründig genug, um mich von Anfang bis Ende zu fesseln. Ganz klar eines meiner Lieblingsbücher der Reihe. 💛

(Ich habe die Rezension aus dem EN übersetzt)

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Jahreshighlight

Carrie Soto is Back
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Nachdem ich "Malibu Rising" gelesen hatte, war ich überzeugt, dass es an der Zeit ist, mich auch mal an andere Bücher von TJB zu wagen. Ich habe mich für "Carrie Soto is back" entschieden, weil sie in ...

Nachdem ich "Malibu Rising" gelesen hatte, war ich überzeugt, dass es an der Zeit ist, mich auch mal an andere Bücher von TJB zu wagen. Ich habe mich für "Carrie Soto is back" entschieden, weil sie in "Malibu Rising" einen kurzen Auftritt hatte. Mir war klar, dass sie mir unsympathisch war und es um Tennis ging. Ich hätte nie gedacht, dass es eines meiner Jahreshighlights werden würde. Ich habe ein bisschen Ahnung von Tennis, weil mein Vater uns dazu gedrillt hat und meine Schwester (übrigens heißt sie auch Carolin) bis zu ihrer Jugend Turniere gespielt hat. Aber als Erwachsener habe ich da kein Interesse mehr dran. Trotzdem fand ich die Tennis-Reise von Carrie sehr spannend und war von Seite 1 an gefesselt.

Wir begleiten Carries gesamte Tenniskarriere – von den Anfängen bis hin zur Weltklasse. Dabei erleben wir gemeinsam mit ihr alle Höhen und Tiefen. Dabei fällt immer wieder auf, dass es bei Carries Traum weder um Ruhm und Geld noch um den Spaß am Tennis geht. Es geht darum, die Beste zu sein und allen zu zeigen, was sie drauf hat.
Das Comeback 1995 ist der zentrale Teil der Geschichte. Wir begleiten Carrie bei ihrem Training, den ersten mühsamen Schritten zurück ins Profitennis und erleben auch ihre Matches mit. Manche werden ausführlicher beschrieben als andere. Es war schön zu sehen, wie Carrie und ihr Vater noch mal stärker zusammengewachsen sind, wie Carrie in Bowe Huntley nicht nur einen talentierten Sparringspartner findet und sich auch ihrer Agentin Gwen ein Stück weit öffnet.

Eines ist klar: Carrie ist keine Sympathieträgerin, aber trotzdem eine großartige, ehrgeizige Frau mit Herz und einer Menge Disziplin und Kampfgeist. Man muss sie einfach interessant finden. Anfangs wirkte sie ziemlich kühl und ich konnte mich mit ihr nicht so richtig identifizieren. Aber ihre Charakterentwicklung ist ein wichtiger Teil der Geschichte, die mir im Gedächtnis geblieben ist.

Ich fand es großartig, zu sehen, wie Carrie wieder Spaß am Tennisspielen hat. Das war zwischen ihren ganzen Rekorden irgendwie abhandengekommen, und jetzt hat sie wieder Spaß daran und zeigt das auch. Man sieht richtig, wie sich Carrie verändert. Ihre persönliche Entwicklung ist direkt greifbar und mündet in einen Epilog, der mich als Leserin zufrieden und beruhigt zurückgelassen hat.

Neben der Geschichte über Carrie, finde es richtig gut, dass TJR uns auch mit in die Berichterstattung zum Tennissport nimmt. Als aufmerksame Leserin entgeht mir nicht, wie oft bei Berichten mit zweierlei Maß gemessen wird – je nachdem, ob es um eine Frau oder einen Mann geht. Und ganz egal, ob sie lächelt oder nicht. Im Sport gibt es immer noch einen großen Unterschied, die zweierlei gemessen wird und wie Frauensport bewertet wird.

Das beste Beispiel dafür sind die Spitznamen. Als Carrie als "Schlampe" (auf Englisch "Bitch") bezeichnet wird, von Journalisten und Kommentatoren (ich nutze bewusst nur die männliche Form), ist leider unfassbar, aber dennoch Realität. Außerdem geht's um Ethnien der Spielerinnen und die Nachteile, die sie dadurch bei Werbepartnern haben. Und um Sexualität und wie die Sportlerinnen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Ja, es ist ein Roman, der sich vor allem mit Tennis befasst, aber eigentlich geht es um viel mehr als nur Tennis. Es geht um Ehrgeiz, Erwartungen, Erfolg und Niederlage, aber auch um Familie, Freundschaft und Liebe. Und darum, dass es ganz oben auf der Liste ziemlich einsam sein kann.
Lieblingszitat:

»Weißt du, in welchem Zustand mein Herz ist – nein, meine Seele? Sie ist wie eine alte Matratze, auf der man so oft herumgesprungen ist, dass ein dauerhafter Abdruck bleibt, wenn man die Hand darauflegt. Meine Seele ist eine große alte Matratze mit vielen Dellen.«

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Veröffentlicht am 05.10.2024

In der Liebe und der Wissenschaft ist alles erlaubt – oder etwa nicht?

Not in Love – Die trügerische Abwesenheit von Liebe
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Ali bezeichnete das Buch als definitiv anders als ihre anderen Bücher, weniger als „leichte, fröhliche Sommerlektüre für den Strand“ und mehr als „Erwachsene mit komplizierten Vergangenheiten und ernsten ...

Ali bezeichnete das Buch als definitiv anders als ihre anderen Bücher, weniger als „leichte, fröhliche Sommerlektüre für den Strand“ und mehr als „Erwachsene mit komplizierten Vergangenheiten und ernsten Problemen, die sie verarbeiten müssen, aber ich werde trotzdem alle paar Kapitel glücklich mit den Füßen wackeln“. Und ich war begeistert - wieder einmal. Plus: Ich habe es in einer Runde gelesen 😉.

Rue Siebert kommt im Leben zurecht, indem sie genug hat. Sie weiß, wie es ist, nichts zu haben, also ist es für sie in Ordnung, nicht alles zu haben. Sie hat eine erfolgreiche Karriere als Biotech-Ingenieurin bei Kline. Und nicht nur das, sie liebt ihren Job und arbeitet leidenschaftlich gern in der Lebensmittelwissenschaft. Alles läuft gut, bis Harkness versucht, Kline zu übernehmen.

Eli Kilgore und seine Geschäftspartner wollen Kline zu Fall bringen und schrecken vor nichts zurück, um das zu erreichen. Eli hat seine Gründe, dieses Geschäft zu Ende zu bringen, aber es gibt eine Komplikation, und zwar in Form von Rue.

Sie stehen beide auf unterschiedlichen Seiten, können aber die Anziehungskraft, die sie füreinander empfinden, nicht leugnen und haben schließlich eine heimliche, verbotene Affäre. Aber schon bald kommen die Dinge in Bewegung, da sie in verschiedenen Firmen arbeiten.

Beide Charaktere hatten ihre Schwächen, aber sie brachten das Beste aus dem jeweils anderen heraus. Es gab keine Vorurteile, und ich mochte die Stellen, an denen sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Mir gefiel auch, wie sie ihre sexuellen Bedürfnisse miteinander erkundeten, denn ich hatte das Gefühl, dass es ihnen half, ihre Gefühle zu verarbeiten. Vor allem war das für Rue sehr wichtig.

Insgesamt habe ich mich nicht nur in die Hauptfiguren hineinversetzt gefühlt, sondern auch in die Welt, die Ali um sie herum aufgebaut hat. Neben der Romanze war die Handlung wirklich einzigartig, fesselnd und originell. Ich liebe es, ein Buch zu lesen, das mich vor Freude schwindelig werden lässt, und genau das hat dieses Buch getan.

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