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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Klasse

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Jonna ist jung und weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Sie hat von ihrer Mutter gelernt, dass jeder Mensch etwas hat, für das er leuchtet und das sucht Jonna für sich, allerdings dauert ...

Jonna ist jung und weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Sie hat von ihrer Mutter gelernt, dass jeder Mensch etwas hat, für das er leuchtet und das sucht Jonna für sich, allerdings dauert es ihrem Vater zu lange, sodass er ihr nicht nur das monatliche Geld streicht, sondern auch die Wohnung. Um ihren Frust zu ertränken, geht Jonna in das gemütliche Café Cinnamon, um sich endlich ihren geliebten Pumpkin Spice Latte zu gönnen. Doch als hätte das Leben es nicht ohnehin schon schlecht mit ihre gemeint, gibt es den dort nicht, sondern einen jungen Mann, der ihr gehörig auf die Nerven geht.

Nicht nur das Café, sondern auch ganz Copenhagen und Umgebung mit seiner herbstlichen Stimmung werden von der Autorin schön dargestellt, sodass man es gleich vor seinem eigenen inneren Auge sehen kann.

Sowohl Jonna als auch Mats sind wirklich liebevoll beschrieben und haben sich gleich in mein Herz geschlichen. Beide haben mir ihrer Vergangenheit zu kämpfen und doch sind sie herzensgute Menschen geworden, die nur auf der Suche nach Glück sind, wobei gerade Mats erst lernen muss, dass er Glück verdient.

Der Schreibstil ist toll und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Obwohl es über 400 waren, kam es mir sehr kurzweilig vor und ich war überrascht, wie schnell ich es durchgelesen habe.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und hoffe, dass ich dort noch etwas mehr über die Mutter von Jonna erfahren werden.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Ungeschminkt

Before I met Supergirl
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Rea Garvey erzählt ungeschminkt aus seinem Leben beginnend mit den ersten Erinnerungen eins Fünfjährigen. Er selbst sagt, dass es sich allein um seine Erinnerungen handelt und daher von anderen wahrgenommen ...

Rea Garvey erzählt ungeschminkt aus seinem Leben beginnend mit den ersten Erinnerungen eins Fünfjährigen. Er selbst sagt, dass es sich allein um seine Erinnerungen handelt und daher von anderen wahrgenommen worden sein kann.

Dieses Buch zeigt das Leben vor seinem Durchbruch, nicht nur den Kampf darum, als Sänger erfolgreich zu sein, sondern auch die Reise davon, erwachsen zu werden und in Irland aufzuwachsen als jemand, der sich nirgendwo dazugehörig fühlt.

Teilweise ist das Buch erschreckend ehrlich, da er kein Blatt vor den Bund zu nehmen scheint und dennoch ist es kein reißerisches Buch. Mit klaren Worten vermittelt Rea Garvey, was für ihn wichtig war und was ihn angetrieben hat.

Ich hätte gerne noch mehr über die erste Tour in Deutschland gelesen, insbesondere über die Erlebnisse mit der Titanic, aber ich denke, dann wäre das Buch um einiges umfangreicher geworden.

Das Buch liest sich sehr gut und ist erfrischend ehrlich ohne Wertungen vorzunehmen, wie das Leben damals war und welche Steine das Leben dem jungen Rea Garvey in den Weg gelegt hat. Das Leben war was es war und das zu akzeptieren scheint eine besondere Gabe des Autors zu sein.

Ich würde mich sehr freuen, ein weiteres Buch zu lesen, insbesondere, wie der Durchbruch dennoch gelang und welche weiteren Herausforderungen ein Leben als ein Musiker unter vielen Musikern darstellt.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Spannung pur

Finn Dever: Täuschung
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Die Fortsetzung von Finn Dever: Letzter Blick ist genauso spannend wie der erste Teil und ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil.

Das Buch beginnt mit einer sehr knappen Zusammenfassung des ...

Die Fortsetzung von Finn Dever: Letzter Blick ist genauso spannend wie der erste Teil und ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil.

Das Buch beginnt mit einer sehr knappen Zusammenfassung des ersten Teils, dass den (Wieder-)einstieg erleichtert, aber nicht zu umfangreich ist. Außerdem kann er überblättert werden, wenn man möchte. So ist das Buch aber auch für Neuleser gut geeignet, auch wenn ich denke, dass man etwas verpasst, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat.

Der Ripper ist zunächst nicht aktiv, doch anhand des Countdows weiß man, dass dies nicht mehr lange so sein wird. Doch was hat eine Schießerrei in einem zwielichtigen Nachtclub mit dem sonst so ordentlichen und kontrollierten Ripper zu tun?

Dieser und mehr Fragen gehen Kate und ihr Team in diesem Band nach. Obwohl ein Täter festzustehen scheint, gibt es immer neue Ermittlungsergebnisse und Vorfälle, die an diesem offensichtlich gelösten Fall Zweifel aufkommen lassen. Der Druck der Politik erschwert die Ermittelungen mehr als es sie vorantreibt.

Während Finn weiterhin versucht, seine Gabe zu verstehen und weiterzuentwickelt, trifft er auf "verwandte" Gehirne und muss sich mehr mit der Gabe anderer Beschäftigen, als ihm gut tut.

Wieder einmal ist dem Autor ein sehr spannender Roman gelungen, der vor Überraschungen nur noch strotzt. Kaum eine der Wendungen ist vorherzusehen und wenn doch, kommt schon die nächste. Die Geschichte geht rasant los und es bleibt weder den Ermittlern, noch dem Leser wirklich Zeit zum Luft holen, denn die Ereignisse überschlagen sich und es mach Spaß, mitzuraten und zu überlegen, wer hinter den Taten steckt und wie alles zusammen hängt.

Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass Kate und Finn irgendwie zueinander finden, ohne, dass Elia verletzt wird.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Wohlfühlroman

Schneezauber in Norwegen
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Eine Stadt aus Lebkuchen, die nicht nur die Stadt Bergen in Atem hält, sondern auch für neue Freundschaften und Liebe sorgt.

Uwe ist verwitwet und trauert seiner Frau noch immer nach, als er im Fernsehen ...

Eine Stadt aus Lebkuchen, die nicht nur die Stadt Bergen in Atem hält, sondern auch für neue Freundschaften und Liebe sorgt.

Uwe ist verwitwet und trauert seiner Frau noch immer nach, als er im Fernsehen über die Lebkuchenstadt in Bergen einen Bericht sieht und seine erste große Liebe entdeckt. Spontan fliegt er mit seiner Enkeltochter, die seine einzige Familie darstellt, nach Bergen, um Ingrid zu finden. Die beiden werden begleitet von Alex und zusammen finden die drei in der Kälte Norwegens nicht nur Ingrid...

Ein schöner Winter-/Weihnachtsroman, der mit den tollen Beschreibungen die Stadt Bergen vor meinem inneren Auge entstehen lässt. Man kann sich sehr schön in die Stadt, die Umgebung und die Personen hineinversetzen. Hauptsächlich ist die Geschichte aus der Sicht von Nina geschrieben, die eine große Entwicklung während der Geschichte durchmacht. Durch den frühen Verlust ihrer Eltern leidet sich unter Verlusthängsten, was jegliche Beziehung zu anderen Menschen, mit Außnahme ihres besten Freundes und Mitbewohners Alex, auf einer oberflächliche Ebene hält. Doch kurze Kapitel zwichendurch zeigen uns die Sicht von Uwe, der mit sich selbst und seinem eigenen Mut zu kämpfen hat.

Der Roman spielt zwar im Jahr 2024, doch durch die Rückblenden bzw. Erinnerungen von Uwe und Ingrid erhalten wir auch einen Einblick in die Zeiten nach dem Kireg und die Probleme der damaligen Zeit, die noch jetzt ihre Spuren zu hinterlassen scheinen.

Obwohl der Roman ein schöner Wohlfühlroman ist, der Reiselust hervorruft, regt er auch zum Nachdenken an.

Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Niedlich

Pettersson und Findus. Morgen, Findus, wird’s was geben
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Pettersson und Findus im Weihnachtsrauch. Findus hört zum ersten Mal vom Weihnachtsmann und davon, dass er zu den Kindern kommt. Pettersson ist sich sicher, dass der Weihnachtsmann nicht zu ihnen kommen ...

Pettersson und Findus im Weihnachtsrauch. Findus hört zum ersten Mal vom Weihnachtsmann und davon, dass er zu den Kindern kommt. Pettersson ist sich sicher, dass der Weihnachtsmann nicht zu ihnen kommen wird, denn bei ihnen lebt kein Kind. Dennoch möchte Pettersson nicht, dasss Findus enttäuscht ist und baut eine Weihnachtsmannmaschine. Darüber hinaus vergisst er jedoch, Zeit mit Findus zu verbringen, was dieser ihm erst sagt, als es eigentlich schon zu spät ist. Außerdem beschäftigt sich Pettersson mit der Frage, ob es in Ordnung ist, jemanden anzulügen, auch wenn man es nur tut, um ihm eine Freude zu machen.
Dieses Buch zeigt nicht nut tolle Zeichnungen, sondern auch Probleme auf, mit denen die Leser sich auseinandersetzen können, zeigen aber auch, wie magich Weihnachten sein kann. Außerdem löst das Buch nicht auf, ob es einen Weihnachtsmann gibt oder nicht.

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