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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2025

Spannende Fortsetzung mit ungeahnten Wendungen

Victoria's Electric Coffin 2
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Band zwei knüpft direkt an seinen Vorgänger an und wir befinden uns direkt wieder im Kampf zwischen Eins und der Knochenbraut Wili. Henry Clerval ist wirklich ein sonderbarer Mensch, der einfach nicht ...

Band zwei knüpft direkt an seinen Vorgänger an und wir befinden uns direkt wieder im Kampf zwischen Eins und der Knochenbraut Wili. Henry Clerval ist wirklich ein sonderbarer Mensch, der einfach nicht mit dem Erfolg anderer umzugehen weiß. Sein Neid auf die Tatsache, dass Victoria ihm den Rang als jüngsten Träger des medizinischen Ordens abgenommen hat, kann er wirklich nicht verkraften. Ein wahrlich unsympathischer Typ.

Auf jeden Fall sorgt er für Wirble in der Geschichte und hat am Ende sogar noch ein ganz fieses Ass im Ärmel, es bleibt also spannend.

Was ich an diesem Band besonders gut fand ist, dass es nun am Ende endlich Einblicke in Eins‘ Vergangenheit gibt und wir nun endlich erfahren, weshalb er seinen ersten Mord beging.

Ich bin schon sehr auf den dritten und finalen Band gespannt!

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Gelungene Adaption eines Klassikers

Victoria's Electric Coffin 1
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Doktor Victoria Frankenstein ist erst 13 Jahre alt, doch trotz allem eine schlaue Wissenschaftlerin. Als der Straftäter David Douglas hingerichtet wird, geht sein Körper an die Wissenschaftlerin. Victoria ...

Doktor Victoria Frankenstein ist erst 13 Jahre alt, doch trotz allem eine schlaue Wissenschaftlerin. Als der Straftäter David Douglas hingerichtet wird, geht sein Körper an die Wissenschaftlerin. Victoria belebt David wieder, fortan wird er durch Elektrizität am Leben erhalten, bekommt den Namen Eins und soll gute Taten vollbringen.

Victorias Forschung stößt allerdings auch auf Missgunst. Allen voran ist das Walter, ein Vertreter der Kirche, der sie als Hexe bezeichnet und versucht, ihr das Leben schwer zu machen. Die Geschichte selbst dreht sich um die Frage, wie weit man für die Wissenschaft gehen darf und ob ein Mörder zu einem guten Menschen werden kann.

Dabei stehen die ganze Zeit über Victoria und Eins im Mittelpunkt, die sich gar nicht so unähnlich sind. Beide verarbeiten ihre Vergangenheit und suchen nach ihrem Sinn im Leben.

Eins ist gar nicht, wie man sich einem mehrfachen Mörder vorstellt und man fragt sich schon, was ihn zu den Morden bewegt hat. Schließlich scheint wahrlich ein guter Mensch in ihm zu stecken.

Ich fand den ersten Band jedenfalls sehr gelungen. Natürlich endet der Band mitten im Geschehen und lässt einen somit sofort zum nächsten Band greifen. Am Schluss zeigt sich nämlich, dass Victoria noch einen ganz anderen Widersacher hat, der sie um ihren Erfolg beneidet…

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Düster und mal was anderes

House of the Beast
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Was für ein schönes Buch, dass für Abwechslung auf dem Romantasy überschwemmten Buchmarkt sorgt. Hier bekommen wir eine düstere Geschichte, in der es um Rache und Einsamkeit geht und eben nicht die große ...

Was für ein schönes Buch, dass für Abwechslung auf dem Romantasy überschwemmten Buchmarkt sorgt. Hier bekommen wir eine düstere Geschichte, in der es um Rache und Einsamkeit geht und eben nicht die große Liebe im Vordergrund steht.
"House of the Beast" ist zwischendurch auch gerne mal brutal und blutig und entführt uns in eine Welt, in der vier Häuser jeweils einem der großen vier Gottheiten dienen.
Alma ist ein Bastard des Hauses Avera, welches dem Dread Beast dient, einem Gott der Zerstörung. Als ihre Mutter schwer krank wird bittet sie ihren Vater um Hilfe. Dieser nimmt sie mit nach Avera und man merkt bald, dass er so seine Pläne mit Alma hat. Doch Alma hat ihre eigenen Gedanken und ist besonders gesegnet, denn sie hat einen Freund an ihrer Seite, den nur sie sehen kann und der sie in ihrem Ansinnen nach Rache unterstützt.
Die Geschichte offenbart uns Machtspiele, überambitionierte Charaktere und die übliche Frage: Wem darf man her eigentlich vertrauen?
Alma war Zeit ihrer Kindheit allein, niemand wollte etwas mit ihr zu tun haben und auch im Hause Avera wird sie als Bastard gemieden und ausgeschlossen. Ihre Einsamkeit ist oft sehr greifbar, auch wenn sie diesen mysteriösen Jungen namens Aster an ihrer Seite hat. Aster ist ziemlich faszinierend, aber auch hier ist man sich beim Lesen nicht sicher, wie weit ihm zu trauen ist. Er ist immer für Alma da und doch scheint er sie selbst nach seinem Willen formen zu wollen. Almas Weg zu verfolgen war spannend und faszinierend. Sie macht eine gute Entwicklung durch und man konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Ich mochte den Sog, den diese Geschichte ausübte sehr und fand es erfrischend, wie sehr sich von anderen abhob. Das Ende war genau richtig, aber auch ungewöhnlich, aber eben perfekt. Auch schön fand ich, dass es sich hier um einen Einzelband handelt und doch so viel Handlung in diesem Buch steckt.
Ein wunderbarer Dark Fantasy Roman, der nichts für zart besaitete Leser ist. Ich kann es sehr empfehlen für alle, die dieses Genre lieben oder auf der Suche nach Abwechslung sind.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Ein witziges Tagebuch aus Hundesicht

Alle nennen mich Nein-Sam – Ein ahnungsloser Mops beißt sich durch
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Dieses Tagebuch eines Mopses, der sich übrigens selbst als Mensch bezeichnet und uns Menschen Nacktaffen nennt, ist wahrlich ein wirklich witziges Lesevergnügen. Wer selbst mit einem Hund lebt, wird definitiv ...

Dieses Tagebuch eines Mopses, der sich übrigens selbst als Mensch bezeichnet und uns Menschen Nacktaffen nennt, ist wahrlich ein wirklich witziges Lesevergnügen. Wer selbst mit einem Hund lebt, wird definitiv seine Freude haben, aber auch alle anderen werden hier auf ihre Kosten kommen.
Mops Sam verlässt in diesem Buch sein altes Zuhause und findet eine neue Familie. Natürlich nimmt er sich fest vor, seine neuen Mitbewohner vor den Gefahren dieser Welt zu beschützen und seine neue Umgebung zu erkunden.
Der Text wird hier durch einige Illustrationen aufgelockert, die meist dazu dienen, uns Menschen über die richtigen Sachverhalte in der Geschichte aufzuklären. Sam nimmt seine Welt natürlich auf Hundeart wahr, aber damit man trotzdem richtig mitbekommt, wie gewisse Dinge wirklich sind, helfen hier die Illustrationen, die Menschensicht darzustellen.
Dadurch wird auch umso mehr klar, wie oft Sam mit seiner Sicht auf die Dinge danebenliegt, was natürlich mega witzig ist.
Generell ist dieses Buch sehr lustig, es macht einfach Spaß zu sehen, wie Sam seine Welt sieht und welche Missionen er sich auferlegt. Gleichzeitig verfolgen wir aber auch eine spannende Geschichte, denn alles, was Sam so entdeckt, hängt mit einer Sache zusammen, die ich hier nicht spoilern möchte.
Man merkt, mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich kann es nur wärmstens jedem empfehlen. Auch wenn dies ja ein Kinderbuch ist, werden auch Erwachsene ihren Spaß beim Lesen haben. Es perfekt zum Selberlesen, zusammenlesen oder Vorlesen geeignet. Durch nicht allzu viele Seiten und vielen Bildern werden bestimmt auch Lesemuffel neugierig.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Spannender Auftakt

These Ancient Flames 1: Awake
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Der erste Band dieser Dilogie entführt uns in eine faszinierende Welt, wo der Kontinent in verschiedene Kantone gespalten ist, die alle ihre eigene Kraftlinie haben und wo es einst mächtige Drachen gab, ...

Der erste Band dieser Dilogie entführt uns in eine faszinierende Welt, wo der Kontinent in verschiedene Kantone gespalten ist, die alle ihre eigene Kraftlinie haben und wo es einst mächtige Drachen gab, die den Auguren mehr Macht verliehen.
Doch diese Zeiten sind vorbei, die Drachen verschwunden und der Frieden zwischen Menschen und Auguren zerbrechlich.
Um einen Krieg zu verhindern verbünden sich die Leibwächterin Mei und ihr bester Freund und Fürstensohn Tao mit dem Feind, in der Hoffnung die Drachen zu finden.
Bei den erwähnten Feinden handelt es sich um den Fürstensohn Raven, von einem anderen Kanton und seinen Leibwächter Cole. Diese Teambildung sorgt gut für Unterhaltung, denn es herrscht kein Vertrauen, wobei es zwischen Raven und Mei gehörig knistert.
Mei und Tao sind seit Kindertagen beste Freunde und ich mochte die Dynamik zwischen ihnen. Mei ist trotzdem eine mehr als talentierte Kämpferin und nimmt ihre Aufgabe, Tao zu schützen, sehr ernst. Tao ist für mich übrigens der absolute Sonnenschein in diesem Buch, denn ich mochte ihn einfach von Anfang an und liebe seine auffällige Art. Auch Mei war mir direkt sympathisch, insbesondere ihr Glaube an die verschwundenen Drachen hat mich sehr beeindruckt.
Mit Raven hatte ich so ein wenig meine Probleme, aber ich mag oft nicht diese Typen, die die Last der ganzen Welt mit sich rumschleppen. Cole hingegen mochte ich sofort und es wundert nicht, dass er zum Bindeglied zwischen den Duos wird und sich gut mit Tao versteht.
Die Suche nach den Drachen ist jedenfalls eine spannende Reise und das Misstrauen und verbotene Gefühle machen die Sache auch gleich noch viel interessanter. Man weiß nie so genau, ob Mei und Tao Raven so richtig trauen sollten, wobei die Perspektiven zwischen Mei und Raven wechseln, sodass man schon weiß, was Raven eigentlich plant.
Alles in einem fand ich dies einen guten Auftakt, der gegen Ende viel Unerwartetes mit sich bringt und mit seinem Cliffhanger eine Sehnsucht nach Band zwei erweckt.

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